Exposé schreiben

Exposé schreiben und Abschlussarbeit drucken lassen

Inhaltsverzeichnis
  • Exposé als Ausblick auf die wissenschaftliche Arbeit mit Deckblatt und Literatur
  • Checkliste zum Inhalt: Diese Punkte sollte ein Exposé enthalten
  • Sechs Gründe, ein Exposé zu schreiben
  • Exposé erstellen, Abschlussarbeit schreiben und Dissertation drucken lassen
  • Thema finden, Forschungsfrage formulieren und Exposé erstellen sind jene Schritte, die dem Verfassen einer Abschlussarbeit vorausgehen. Lange bevor Sie Ihre Bachelorarbeit drucken und binden lassen, schreiben Sie ein Exposé, um die wesentlichen Punkte Ihrer Arbeit kurz zusammenzufassen, die Fragestellung zu nennen und die Herangehensweise zu skizzieren. In dieser mehrseitigen Ausarbeitung geht es darum, die Problemstellung, das Konzept, die Gliederung und den Zeitplan einer wissenschaftlichen Arbeit vorzustellen.

    Exposé als Ausblick auf die wissenschaftliche Arbeit mit Deckblatt und Literatur

    Das Exposé ist im Fachjargon auch als Proposal bekannt und in vielen Studienrichtungen ein verpflichtender Zwischenschritt auf dem Weg zur Abschlussarbeit. Wie umfangreich ein Proposal ausfällt, richtet sich nach der Art der wissenschaftlichen Arbeit. Bei einer Hausarbeit reichen regelmäßig zwei Seiten aus. Das Exposé einer Bachelorarbeit ist durchschnittlich drei bis fünf Seiten lang. Bei einer Dissertation sind bis zu zwanzig Seiten üblich. Egal ob Sie eine Bachelorarbeit, Masterarbeit oder Dissertation binden lassen, das Exposé sollte immer einen Titel, ein Deckblatt und ein Literaturverzeichnis enthalten.

    Der erste Teil eines Exposés ist das Deckblatt. Hierbei steht weniger das Design, sondern vielmehr der Informationsgehalt im Vordergrund. Sie fügen diese Angaben in das Deckblatt ein:

    • Ihre Kontaktdaten mit Namen und E-Mail-Adresse
    • Studiengang, Semester und Matrikelnummer
    • Fachbereich, in dem Sie die Arbeit schreiben
    • Name der Universität
    • Titel Ihrer Arbeit
    • Geplantes Abgabedatum
    • Name Ihres Betreuers

    Beim Exposé handelt es sich um den Entwurf einer wissenschaftlichen Arbeit. Deshalb muss es auch formalen Vorgaben genügen und ebenso wie die geplante Abschlussarbeit auf der Grundlage von Literaturquellen erstellt werden. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit, ein Literaturverzeichnis einzufügen.

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    Checkliste zum Inhalt: Diese Punkte sollte ein Exposé enthalten

    Studenten, die eine Bachelorarbeit oder Masterarbeit drucken lassen, achten beim Schreiben des Exposés auf diese Inhalte.

    • 1. Forschungsthema eingrenzen: Sie geben einen Ausblick auf die inhaltliche Ausrichtung der Arbeit und umreißen das Forschungsthema. Die zentrale Frage lautet: Welches Problem möchte der Verfasser behandeln?
    • 2. Forschungsstand darstellen: Eine knappe Zusammenfassung zum aktuellen Forschungsstand, der die theoretische Grundlage der Arbeit bietet, ist ebenfalls einzufügen. Es geht darum, die Vorkenntnisse darzustellen und die bestehende Literatur überblicksmäßig anzusprechen.
    • 3. Ziel und Erkenntnisinteresse darlegen: Das Exposé sollte verraten, welches Ziel der Verfasser mit der wissenschaftlichen Arbeit verfolgt. Was möchte er bei seinem Projekt herausfinden und warum sind diese Erkenntnisse interessant? Dies sind die zentralen Fragen zur Zielsetzung.
    • 4. Forschungsfrage erstellen: Wenn Sie ein Exposé schreiben und die fertige Abschlussarbeit als Dissertation drucken lassen, erklären Sie bereits im Proposal, welche Forschungsfrage Sie behandeln und beantworten.
    • 5. Hypothese aufstellen: Anschließend folgt die Hypothese, die Sie in der Abschlussarbeit beweisen oder widerlegen werden. Gibt es spezielle Theorien, die als Grundlage für die Beantwortung der Forschungsfrage fungieren?
    • 6. Methodik nennen: Im Exposé klären Sie darüber auf, welche Methoden Sie anwenden, um die Fragestellung zu beantworten. Sie gehen darauf ein, wie Sie die Quellen auswerten. Studierende, die eine empirische Bachelorarbeit drucken lassen, geben wichtige Parameter ihres Forschungsprojekts bekannt wie zum Beispiel die Variablen, die Größe der Stichprobe und die Methoden der Datenauswertung.
    • 7. Material (Quellen) anführen: Im Proposal sollte erkennbar sein, welche Quellen der Studierende in seine Abschlussarbeit einbezieht. Falls Sie die Literaturrecherche einschränken möchten, begründen Sie diesen Schritt.
    • 8. Gliederung einfügen: Ein Exposé enthält eine vorläufige Gliederung der späteren wissenschaftlichen Arbeit. Für diesen Bestandteil ordnen Studenten die einzelnen Gesichtspunkte nach einer bestimmten Reihenfolge, um sie in einem Inhaltsverzeichnis darzustellen.
    • 9. Zeitplan bis zur Abgabe erstellen: Wer eine umfangreiche Studienarbeit wie eine Dissertation binden lässt, sollte bereits im Vorfeld der Recherche- und Schreibarbeiten einen Zeitplan erstellen. Dieser zeitliche Rahmen enthält die einzelnen Zwischenschritte und die dazugehörigen Termine. Demnach sollte sich aus dem Exposé ergeben, bis wann der Studierende die Recherche abschließen, die Daten erheben, die Quellen auswerten und die Schreibarbeit beenden möchte.

    Bei Bedarf können im Proposal noch weitere Punkte hinzugekommen, die die eigenen Vorarbeiten darstellen und die erforderlichen Mittel auflisten. Wenn Sie ein Exposé für einen Forschungs- oder Stipendienantrag schreiben, sollten Sie die anfallenden Kosten für Sachmittel, Reise und Personal auflisten. Idealerweise wissen Sie über die Vorgaben der Förderung Bescheid und stellen Ihr Vorhaben nachvollziehbar dar. In diesem Fall müssen Sie andere Personen von Ihren Stärken überzeugen, weshalb eine individuelle Gestaltung angebracht ist.

    Sechs Gründe, ein Exposé zu schreiben

    Nicht alle Studenten, die eine Masterarbeit drucken oder eine andere Abschlussarbeit binden lassen, müssen laut Vorgabe des Prüfers ein Exposé erstellen. Selbst wenn ein Proposal nicht verpflichtend zu verfassen ist, kann es sich aus mehreren Gründen lohnen, ein solches zu schreiben. Diese Vorteile eines Exposés zeigen Ihnen, warum es sinnvoll ist, sich mit einem solchen Schreibplan auf die eigentliche Abschlussarbeit vorzubereiten:

    Grund 1: Gesprächsgrundlage mit dem Betreuer

    Bevor Studierende mit dem Schreiben der wissenschaftlichen Arbeit beginnen, müssen sie sich mit dem Betreuer auf das Thema einigen. Das Exposé dient als schriftliche Grundlage, zumal es Fragestellung, Forschungsstand, Zielsetzung und andere relevante Punkte enthält, die für die Themenstellung entscheidend sind. Damit stellen Student und Prüfer sicher, dass sie von denselben Grundlagen ausgehen und das Thema in dieser Form gut gewählt haben.

    Grund 2: Schwächen und Fehlerquellen frühzeitig beheben

    Anhand des Exposé können mögliche Fehlerquellen und etwaige Definitionsprobleme bereits vorzeitig entdeckt werden. Der zuständige Betreuer kann aufgrund dieser Angaben beurteilen, ob Sie die Hypothesen gut formuliert, geeignete Forschungsmethoden gewählt haben und die richtigen Theorieansätze verfolgen. Entdeckt der Prüfer Fehlerquellen oder hat er Verbesserungsvorschläge, können Sie diese noch vor Beginn des Schreibprozesses problemlos ändern. Damit bleiben Ihnen spätere Anpassungsprozesse erspart.

    Grund 3: Leitfaden für die Abschlussarbeit

    Eine wichtige Funktion des Exposés besteht darin, das Thema einzugrenzen und die Forschungsfrage klar zu formulieren. Damit erleichtert es die Recherche und dient quasi als Leitfaden beim Erstellen der wissenschaftlichen Arbeit. Studierende, die eine Dissertation drucken lassen, sollten sich beim Schreibprozess an den Inhalten des Exposés orientieren, um nicht vom eigentlichen Thema abzuschweifen.

    Grund 4: Zeitplan bis zum Abgabetermin

    Studenten, die unter Zeitdruck stehen und einen genauen Abgabetermin einhalten müssen, können das Exposé als Zeitplan nutzen, bevor sie eine Masterarbeit drucken lassen. Dieses Grundgerüst hilft dabei, die zeitlichen Vorgaben der einzelnen Zwischenschritte von der Recherche über die Datenauswertung bis zum Schreiben einzuhalten. Außerdem ist es ein guter Anlass, um den Arbeitsaufwand von der Formulierung der Forschungsfrage bis zur Fertigstellung einzuschätzen und sich selbst Deadlines zu setzen.

    Grund 5: Bewerbung

    Viele Studierende, die eine Bachelorarbeit drucken und binden lassen, nutzen das Exposé, um sich bei einem Betreuer zu bewerben. Das Proposal ist ein hilfreiches Instrument bei der Betreuersuche. Mit einem gut formulierten Exposé können Sie Ihr Gegenüber davon überzeugen, dass Ihre Themenstellung für die Forschung relevant ist und sich praktisch realisieren lässt.

    Grund 6: Gute Übung für einen Projektantrag

    Das Exposé gibt es in dieser Form nicht nur bei studentischen Hausarbeiten und Abschlussarbeiten, sondern auch bei Forschungsprojekten. Wer in späterer Folge eine akademische Laufbahn anstrebt, kann dieses Wissen und die gesammelte Erfahrung direkt beim Erstellen eines Forschungsantrages nutzen. Abgesehen von einem Zusatzpunkt über die finanziellen Mittel sind die einzelnen Bestandteile eines Exposés in beiden Fällen nahezu identisch.

    Exposé erstellen, Abschlussarbeit schreiben und Dissertation drucken lassen

    Wenn Ihr Exposé die erforderlichen Informationen enthält und von Ihrem Betreuer abgesegnet wurde, haben Sie bereits einen ersten Schritt in Richtung Abschlussarbeit gesetzt. Sie haben die Recherche bereits hinter sich und den Schreibprozess erfolgreich beendet? Dann können wir auf Studentendruckportal.de Ihre Endversion drucken und als Bachelorarbeit, Masterarbeit oder Dissertation binden!

Quellenangaben

Quellenangaben erstellen für Bachelorarbeit, Masterarbeit und Dissertation

Inhaltsverzeichnis:
  • Welche Informationen stehen in den Quellenangaben einer Abschlussarbeit?
  • Quellenangaben im Text und Literaturverzeichnis einfügen
  • Fundstellen: Aus welchen Quellen sollten die Informationen stammen?
  • Vier Tipps für Quellenangaben aus unterschiedlichen Fundstellen
  • Informationen für die Quellenangaben sammeln
  • Fazit: Quellenangaben einfügen und Abschlussarbeit drucken lassen



  • Quellenangaben müssen in jeder Abschlussarbeit zu finden sein. Sie belegen, aus welchen Fundstellen die verarbeiteten Informationen stammen. Mit Quellenangaben kennzeichnen Studierende fremdes Gedankengut, egal ob sie dieses nur sinngemäß oder wortwörtlich übernommen haben. Alle Studenten, die eine Bachelorarbeit, Masterarbeit oder Dissertation drucken lassen, müssen sowohl im Text als auch im Literaturverzeichnis Quellenangaben anführen. Wer fremde Literatur nicht zitiert, begeht ein Plagiat. Deshalb ist es für Studierende wichtig, alle genutzten Quellen in der Abschlussarbeit offenzulegen und in korrekter Weise anzugeben.

    Welche Informationen stehen in den Quellenangaben einer Abschlussarbeit?

    Die Form dieser Belege unterscheidet sich nach der Zitierweise und der Art der verwendeten Quelle. Dennoch gibt es einige generelle Anhaltspunkte. Für eine Quellenangabe in Ihrer Bachelorarbeit, Masterarbeit oder Dissertation benötigen Sie insbesondere diese Informationen:

    • Zuname und Vorname des Autors
    • Erscheinungsdatum
    • Titel und Untertitel der Quelle
    • Seitenzahl
    • Erscheinungsort und Verlag
    • Sammelband: Herausgeber und Titel der Sammlung
    • Zeitschriften: Name, Jahrgang, Heftnummer und Seitenzahl

    In Anleitung an eine Monografie ergibt sich diese Form der Quellenangabe, wenn Sie eine Bachelorarbeit drucken lassen: Zuname, Vorname: Titel, (Auflage des Werkes), Erscheinungsort, Jahr der Veröffentlichung. Das wichtigste Grundprinzip ist, dass der Autor der zitierten Quelle immer an erster Stelle steht. Dies gilt unabhängig davon, ob es sich um eine Zeitschrift, ein Fachbuch oder einen Sammelband handelt.

    Abgesehen von diesem Grundprinzip können sich Unterschiede bei der Zeichensetzung ergeben. Wenn Sie eine Quellenangabe übersichtlicher gestalten möchten, können Sie den Titel in der Kursivschrift hervorheben. Die notwendigen Zusatzinformationen variieren je nach Quellenart: Wenn Sie zum Beispiel einen Artikel aus einer Zeitschrift zitieren, geben Sie erst den Autor und Titel des Zeitschriftenartikels an. Dann ergänzen Sie den Titel der Zeitschrift.

    Quellenangaben im Text und Literaturverzeichnis einfügen

    Wer eine Bachelorarbeit, Masterarbeit oder Dissertation drucken lässt, muss jede Quelle zweimal anführen: einmal im Text und einmal im Literaturverzeichnis. Im Textteil geben Sie die Quelle folgendermaßen an, je nachdem welche Zitierart Sie verwenden:

    • Harvard-Methode und APA-Style: direkt im Fließtext, wobei die Quellenangaben „Zuname, Jahreszahl und Seitenzahl“ in einer Klammer stehen
    • Deutsche Zitierweise: Fußnote am unteren Ende der Seite

    Bei Quellenbelegen im Fließtext (Harvard-Methode und APA-Style) fehlt die Seitenangabe. Wer mit der Harvard-Methode oder der deutschen Zitierart arbeitet, leitet die Quellenangabe mit einem „vgl.“ ein.

    Zu jeder Zitierung im Fließtext beziehungsweise in der Fußnote gibt es eine vollständige Quellenangabe im Literaturverzeichnis. Dieses Prinzip gilt für alle Zitierarten. Im Literaturverzeichnis führen Studierende, die eine Masterarbeit drucken und binden lassen, alle Fachartikel, Sachbücher und anderen Quellen an, die sie wortwörtlich oder sinngemäß in der Arbeit verwendet haben. Sie sortieren alle Angaben in alphabetischer Reihenfolge und beachten die Vorgaben der jeweiligen Zitierart.

    Tipp: Wie eine Quellenangabe aussehen soll, lesen Sie idealerweise in den schriftlichen Richtlinien für die verwendete Zitierweise nach. Daraus ergeben sich die speziellen Vorgaben für die Harvard-Methode, den APA-Style und die deutsche Zitierart. Eventuell hat die Universität oder das Fachinstitut einige Richtlinien herausgegeben, die Sie als Informationsmaterial für die Erstellung der Quellenangaben nutzen können.

    Fundstellen: Aus welchen Quellen sollten die Informationen stammen?

    Wie viele Quellen in einer Abschlussarbeit vorkommen sollten, lässt sich nicht pauschal sagen. Studierende, die eine empirische Arbeit als Bachelorarbeit drucken lassen, benötigen weniger Quellen als jene, die eine reine Literaturarbeit schreiben. Es kommt nicht auf die Quantität, sondern auf die Qualität der verwendeten Literatur an. Wenn Sie eine sehr gute Masterarbeit drucken und zur Beurteilung einreichen möchten, sollten Sie darauf achten, mit hochwertigen und aktuellen Quellen zu arbeiten. Der größte Teil der wissenschaftlichen Literatur entfällt auf Fachartikel (sogenannte Papers), die nach strengen Richtlinien beurteilt und in wissenschaftlichen Zeitschriften, Journals und Zeitungen veröffentlicht werden. Studierende, die in ihren Abschlussarbeiten viele solcher Quellen zitieren, erhöhen die Glaubwürdigkeit ihrer Aussagen.

    Bei akademischen Arbeiten erfüllen insbesondere diese Literaturarten die Kriterien für zitierfähige Quellen:

    • Fachartikel aus wissenschaftlichen Zeitschriften, Journals und Zeitungen
    • Fach- und Lehrbücher
    • Aufsatzsammlungen
    • Habilitationen
    • Diplomarbeiten und Dissertationen
    • Bachelor- und Masterarbeiten
    • Forschungs- und Geschäftsberichte
    • Eigene Erhebungen und Experteninterviews
    • Studien und Umfragen
    • Hochwertige Internetquellen

    Bei der Verwendung von Internetquellen ist Vorsicht geboten, weil nicht alle Informationen fundiert sind. Quellen aus dem Internet, deren Autor nicht ersichtlich ist, sollten nicht verwendet werden. Verfügt eine Website über kein Impressum, eignen sich auf dieser Seite veröffentlichte Beiträge nicht als Literatur für wissenschaftliche Arbeiten.

    Vier Tipps für Quellenangaben aus unterschiedlichen Fundstellen

    Bevor Sie Ihre Bachelorarbeit drucken lassen, müssen Sie darauf achten, alle Quellen korrekt anzugeben. Sie ziehen für Ihre Abschlussarbeit wissenschaftliche Literatur aus Zeitschriftenartikeln, Monografien, Sammelwerken und eventuell aus dem Internet heran. Für die jeweilige Quellenangabe ist entscheidend, aus welcher Fundstelle die Informationen stammen.

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    Tipp 1: Quellenangaben für Zeitschriftenartikel schreiben

    Wer eine Masterarbeit drucken lassen möchte, zitiert in seiner Arbeit unter anderem Artikel aus Fachzeitschriften. Solche Zeitschriften enthalten Beiträge von unterschiedlichen Autoren, die hier ihre Arbeiten veröffentlichen. Um eine eindeutige Zuordnung zum richtigen Fachartikel zu ermöglichen, erstellen Sie eine Quellenangabe mit diesen Informationen:

    • Verfasser des Fachartikels
    • Titel des Beitrags
    • Titel der Zeitschrift
    • Erscheinungsdatum
    • Ausgabe der Fachzeitschrift
    • Seitenangabe des Fachartikels

    Tipp 2: Quellenangaben für Monografien erstellen

    Monografien stammen von einem oder mehreren Verfassern. Als selbstständige Werke haben sie keinen Herausgeber. Studierende, die Informationen aus Monografien in Abschlussarbeiten einfließen lassen, verfassen Quellenangaben mit diesen Bestandteilen:

    • Verfasser der Monografie
    • Titel und Untertitel
    • Ort
    • Jahr

    Tipp 3: Quellenangaben für Beiträge aus einem Sammelwerk formulieren

    In einem Sammelwerk publizieren unterschiedliche Verfasser ihre Beiträge. Diese Artikel werden als Sammelwerk eines Herausgebers veröffentlicht. Daraus ergeben sich für die Quellenangabe diese Pflichtinformationen:

    • Verfassers des Artikels
    • Herausgeber des Sammelwerks
    • Titel des Beitrags
    • Titel des Sammelbandes
    • Ort
    • Jahr
    • Seitenangabe des Artikels

    Tipp 4: Quellenangaben für Internetliteratur erstellen

    Literatur aus dem Internet stammt entweder direkt von einer Webseite oder aus einem PDF-Dokument. Generell gilt, dass Internetquellen im Gegensatz zu Fachbüchern schnelllebig sind. Wenn Sie Informationen von einer Website oder aus einem PDF-Dokument in Ihre Abschlussarbeit einarbeiten, sollten Sie diese Punkte beachten:

    • Nur Informationen von seriösen Websitebetreibern nutzen (Stichwort: Impressum kontrollieren)
    • Bei jeder Literatur aus dem Internet die Webadresse detailliert angeben (URL), die als Fundstelle gilt
    • Das Datum anführen, an dem Sie auf die Website zuletzt zugegriffen haben. Im Falle eines PDF-Dokuments ist der Zeitpunkt des letzten Downloads zu nennen.

    Die relevanten Informationen wie Autor, Titel und Veröffentlichung einer Quelle aus dem Internet ergeben sich direkt aus der Website oder dem PDF-Dokument. Zusätzlich sollten Sie einen Blick in das Impressum werfen, um den Betreiber der Website zu identifizieren. Dieser ist als Herausgeber für die Veröffentlichung der Quelle verantwortlich.

    Informationen für die Quellenangaben sammeln

    Bei Büchern sind die benötigten Informationen wie Namen der Autoren und Titel regelmäßig auf den ersten Seiten zu finden. Weichen diese Angaben von jenen des Buchcovers ab, sollten die Informationen von der Buchinnenseite angeführt werden.

    Stammt der Fachartikel aus einem Sammelband, sind die Autoren regelmäßig im Inhaltsverzeichnis namentlich genannt. Für die Jahresangabe ist das Erscheinungsjahr des Sammelbandes relevant. Detaillierte Angaben über Auflage, Ort, Jahr der Veröffentlichung und Verlag gibt es bei der Deutschen Nationalbibliothek. In Fachbüchern stehen die Informationen betreffend Autoren, Herausgeber und Buchtitel auf der Titelseite. Wer im Internet recherchiert, kann auch Google Scholar als Informationsquelle verwenden. Auf den Bibliotheksportalen der Universitäten sind ebenfalls entsprechende Informationen zu den Quellenangaben verfügbar.

    Fazit: Quellenangaben einfügen und Abschlussarbeit drucken lassen

    Bevor Sie auf Studentendruckportal.de Ihre Dissertation drucken oder eine andere Abschlussarbeit binden lassen, sollten Sie noch einmal überprüfen, ob Ihre Quellenangaben vollständig und korrekt sind.

Literaturverzeichnis

Literaturverzeichnis erstellen: alle Quellen nachweisen

Inhaltsverzeichnis:
  • Allgemeine Grundsätze für Literaturverzeichnisse von Abschlussarbeiten
  • 8 Tipps, wie Sie ein Literaturverzeichnis erstellen
  • 6 Literaturverzeichnisse und Zitierweise: APA-Style und Harvard-Methode
  • Literaturverzeichnis erstellen und Dissertation, Masterarbeit oder Bachelorarbeit binden lassen
  • Bevor Sie eine Bachelorarbeit drucken oder Masterarbeit binden lassen, müssen Sie den Fließtext schreiben, Zitate anführen und Verzeichnisse erstellen. Einer der vielen Arbeitsschritte besteht darin, alle zitierten Quellen zu sammeln und in einem Literaturverzeichnis aufzulisten. Diesem Verzeichnis ist ein Platz am Ende Ihrer Abschlussarbeit vorbehalten. Es dient als Nachweis der verwendeten Literatur.

    Allgemeine Grundsätze für Literaturverzeichnisse von Abschlussarbeiten

    Masterstudierende und Dissertanten, die Abschlussarbeiten einreichen, müssen Literaturverzeichnisse erstellen. Die Vorgaben in puncto Zitierweise und Gestaltung können variieren. Dennoch gibt es drei allgemeine Grundsätze für Literaturverzeichnisse, die jeder Studierende kennen sollte, der eine wissenschaftliche Arbeit wie eine Dissertation drucken lässt: Transparenz, Vollständigkeit und Einheitlichkeit.

    Transparenz: alle notwendigen Quelleninformationen

    Bei der Erstellung Ihres Literaturverzeichnisses legen Sie für jede verwendete Quelle einen separaten Eintrag an. Jeder dieser Quelleneinträge muss alle Informationen wiedergeben, die notwendig sind, um die Quelle nachzuprüfen. Im Wesentlichen listen Sie diese Angaben auf, wenn Sie die zitierte Literatur zusammenfassen und Ihre Bachelorarbeit binden lassen:

    • Familienname und Vorname des Autors
    • Titel und gegebenenfalls Untertitel der Quelle
    • Auflage
    • Erscheinungsort
    • Jahr der Veröffentlichung

    Anhand Ihrer Informationen sollte der Leser jede Quelle eindeutig zuordnen können. Welche Informationen im Einzelfall anzugeben sind, richtet sich nach den Vorgaben der Universität und der Art der Literatur.

    Vollständigkeit: jede zitierte Quelle

    Bevor Studierende eine Masterarbeit binden lassen, müssen sie jede einzelne Quelle, die sie im Text direkt oder indirekt zitiert haben, im Verzeichnis auflisten. Der Grundsatz der Vollständigkeit besagt, dass es zu allen verwendeten Werken Einträge geben muss, unabhängig davon, ob die Textpassage wortwörtlich oder sinngemäß verarbeitet wird. Literaturverzeichnisse sind nur dann vollständig, wenn sie alle zitierten Quellen wiedergeben, das sind beispielsweise Zeitschriftenartikel, Fachbücher und Internetquellen.

    Einheitlichkeit: immer dasselbe Schema

    Studierende, die eine wissenschaftliche Arbeit wie eine Bachelorarbeit online binden lassen, sollten alle Quelleneinträge des Literaturverzeichnisses einheitlich gestalten. Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, wie Wissenschaftler Literaturangaben formal gestalten können. Die gewählte Methode muss sich wie ein roter Faden durch alle Quelleneinträge ziehen. Sie sollten sich für eine bestimmte Mischung aus Punkten, Kommas, Schrägstrichen und anderen Trennzeichen entscheiden, bevor Sie die Literaturangaben erstellen und Ihre Bachelorarbeit drucken lassen. Das Erscheinungsbild muss im gesamten Verzeichnis einheitlich sein.

    8 Tipps, wie Sie ein Literaturverzeichnis erstellen

    Die Quelleneinträge eines Literaturverzeichnisses unterscheiden sich danach, ob es sich um Bücher, Zeitschriften, Internetbeiträge oder andere Quellen handelt. Zudem entscheidet die Zitierweise darüber, wie Studierende die Literatur im Text angeben und im Verzeichnis auflisten. Trotz aller Unterschiede gibt es einige allgemeine Tipps für Literaturverzeichnisse, die alle nutzen können, die eine Dissertation drucken oder eine andere Abschlussarbeit binden lassen:

    Tipp 1: Alle Autoren nach dem Alphabet sortieren

    Für die Erstellung eines Literaturverzeichnisses ordnen Sie zunächst alle zitierten Quellen, indem Sie die Autoren oder Herausgeber des Werkes auf Basis der Familiennamen in eine alphabetische Reihenfolge bringen. Sie möchten ein Werk mit mehreren Autoren zitieren? Dann richten Sie sich nach dem Namen jenes Autors oder Herausgebers, der an erster Stelle genannt wird. Für die alphabetische Reihenfolge spielt es keine Rolle, ob es Zeitschriftenartikel, Internetquellen oder Bücher sind.

    Tipp 2: Älteste Quelle zuerst

    Wenn Sie eine Bachelorarbeit binden lassen, in der Sie von einem bestimmten Autor zwei oder mehr Quellen verwendet haben, gehen Sie chronologisch vor. Das bedeutet, dass der älteste Beitrag im Verzeichnis zuerst kommt. Falls zwei oder mehr Artikel dieses Autors im selben Jahr veröffentlicht wurden, fügen Sie der Jahreszahl einen Kleinbuchstaben hinzu. Dies sieht so aus: Autor X (2019a); Autor X (2019b).

    Tipp 3: Mehrere Autoren anführen

    Oftmals zitieren Studierende Literaturquellen, die Gemeinschaftsprodukte von mehreren Autoren sind. In diesen Fällen stehen die Namen der Co-Autoren in den Literaturverzeichnissen hintereinander. Um diese optisch voneinander zu trennen, finden regelmäßig Kommas oder Schrägstriche Verwendung. Haben das Werk mehr als drei Autoren gemeinsam geschrieben, können Sie sich darauf beschränken, nur den erst genannten Verfasser namentlich anzuführen und die anderen mit der Abkürzung „et al.“ zusammenzufassen. Diese lateinische Buchstabenkombination steht für „et alii“ und bedeutet übersetzt „und andere“. Das deutsche Pendant lautet „u.a“. Es gibt aber auch spezifische Vorgaben, wonach stets alle Autoren mit ihren Namen anzuführen sind.

    Tipp 4: Mit Trennzeichen arbeiten

    Egal ob Sie eine Bachelorarbeit binden oder eine Dissertation drucken lassen, die einzelnen Informationen einer Quellenangabe sollten Sie voneinander abgrenzen, indem Sie Trennzeichen einfügen. Laut Zitierregeln können zwischen den Einzelbestandteilen Familienname, Vorname, Jahr, Titel, Auflage, Ort und Verlag diese Trennzeichen stehen:

    • Kommas
    • Punkte
    • Schrägstriche
    • Doppelpunkte

    Welche Trennzeichen vorkommen, ist von den Richtlinien der jeweiligen Hochschule abhängig. Wenn Sie eine Masterarbeit binden lassen und Trennzeichen einsetzen, könnte eine Quellenangabe Ihres Literaturverzeichnisses so aussehen: Familienname, Vorname (Jahr): Titel. Untertitel, Auflage, Ort: Verlag. Diese Kombination aus Worten, Zahlen und Trennzeichen müssen Sie einheitlich verwenden.

    Tipp 5: Gestaltung mit Großbuchstaben, Fett- und Kursiv-Schrift

    Wenn es die Richtlinien Ihres Prüfers erlauben, können Sie zusätzliche Gestaltungselemente verwenden, indem Sie bestimmte Angaben mit Großbuchstaben, Fett-Schrift oder Kursiv-Schrift hervorheben. Sie können zum Beispiel die Familiennamen in Großbuchstaben darstellen oder die Namen durch „Fett-Schrift“ betonen. Es ist auch denkbar, den Titel kursiv zu schreiben.

    Tipp 6: Auflage erwähnen

    Wenn Sie die neue Version eines Werkes in Ihrem Text einarbeiten, sollten Sie stets die Zahl der zitierten Auflage angeben, bevor Sie Ihre Bachelorarbeit drucken lassen. Idealerweise steht die Auflage im Quelleneintrag direkt hinter dem Titel. Die Angabe der Auflage (zum Beispiel 3. Aufl.) ist unverzichtbar, um klarzustellen, auf welche Version sich die Seitenzahl bezieht. Unterschiedliche Auflagen können sich durch inhaltliche Änderungen voneinander unterscheiden.

    Tipp 7: Zeilenabstände zwischen Quellenangaben

    Erstreckt sich eine Quellenangabe über mehrere Zeilen, sind diese durch einen einfachen Zeilenabstand voneinander zu trennen. Ab der zweiten Zeile sollten Sie die Informationen laut Harvard-Methode und APA-Style einrücken, um den Eintrag übersichtlicher zu machen. Zwischen den unterschiedlichen Quelleneinträgen ist ein 1,5-facher Zeilenabstand üblich.

    Tipp 8: Internetquellen

    Viele Studierende, die unter Studentendruckportal.de eine Bachelorarbeit online binden lassen, verwenden neben Zeitschriften und Büchern auch Internetquellen. Wenn Sie in Ihrer Abschlussarbeit solche Online-Quellen verwenden, müssen Sie sie in den Einträgen Ihres Literaturverzeichnisses anführen. Dies gilt unabhängig davon, ob es sich um Informationen von Webseiten oder Downloads handelt.

    Literaturverzeichnisse und Zitierweise: APA-Style und Harvard-Methode

    Wie die einzelnen Quellennachweise eines Literaturverzeichnisses aussehen, hängt davon ab, ob Sie eine Bachelorarbeit drucken lassen, die der Harvard-Methode, dem APA-Style oder der deutschen Zitierweise folgt.

    APA-Style

    Studierende, die in Naturwissenschaften, Psychologie oder Geisteswissenschaften eine Bachelor- oder Masterarbeit binden lassen, nutzen regelmäßig den APA-Style. Diese Zitierweise der American Psychological Association basiert auf den Grundangaben Autorenname, Jahr und Titel:

    • Beispiel Zeitschriftenartikel: Einen Zeitschriftenartikel zitieren Sie im APA-Literaturverzeichnis mit: Zuname, Initialen Vorname. (Erscheinungsjahr). Titel Artikel. Titel Fachzeitschrift (kursiv), Ausgabe (Issue Nummer), Seitennachweise mit Bindestrich.

    • Beispiel Monografie: Stammt das Zitat aus einer Monografie, sieht der Quelleneintrag im APA-Style so aus: Familienname, Initialen Vorname. (Jahr). Titel kursiv (Auflage) Ort: Verlag.

    • Beispiel Internetquellen: Auf unserem Studentendruckportal lassen viele Studenten eine Bachelorarbeit online binden, die Internetquellen enthält. Die dazugehörigen Quellenangaben des Literaturverzeichnisses sind nach den APA-Richtlinien so zu gestalten: Nachname, Anfangsbuchstabe Vorname. (Zeitangabe mit Jahr, gegebenenfalls Tag und Monat). Titel Internetbeitrag oder Titel Homepage. Abgerufen am Kalendertag. Monat. Jahr, von Internetadresse.

    Harvard-System

    Ein Literaturverzeichnis nach dem Harvard-System ist üblich, wenn ein Student der Wirtschaftswissenschaften eine Masterarbeit oder Dissertation drucken lässt. Den Kurzangaben im Fließtext mit Autor, Jahr und Seite folgen ausführliche Quelleneinträge im Verzeichnis:

    • Beispiel Zeitschriftenartikel: Beiträge aus Fachzeitschriften sind nach dem Harvard-System so anzugeben: Familienname, Vorname (Erscheinungsjahr): Titel Zeitschriftenartikel, in: Fachzeitschrift, Jahrgang (Jg.), Nummer (Nr.), Seite (S.).

    • Beispiel Monografie: Die Quellenangabe einer Monografie können Sie so aufbauen: Zuname, Vorname (Jahr der Veröffentlichung): vollständiger Titel, Monografie-Band, Auflage, Ort: Buchverlag.

    • Beispiel Internetliteratur: Jene Quellen, die aus dem Internet stammen, sind mit diesen Angaben nachzuweisen: Familienname, Vorname (Jahr): Titel laut Internet, [online] Internetadresse [Abrufdatum mit Tag, Monat, Jahr].

    Literaturverzeichnis erstellen und Dissertation, Masterarbeit oder Bachelorarbeit binden lassen

    Wenn Sie eine Abschlussarbeit mit sehr vielen Quellen wie zum Beispiel eine Masterarbeit binden lassen, können Sie Word nutzen, um die Quellennachweise Ihres Literaturverzeichnisses zu erstellen.

    • 1. Quellen eingeben: Sie fügen Artikel, Monografien und Internetliteratur im Word-Dokument ein. Für jede Quelle stellen Sie den Literaturtyp ein und füllen die Eingabefelder mit den jeweiligen Literaturangaben aus.

    • 2. Zitate einfügen: Sobald der Eintrag für die Literaturquelle erstellt ist, können Sie Zitate einfügen und auf die jeweilige Quelle hinweisen. Die Verwendung von Platzhaltern ist ebenfalls möglich.

    • 3. Tool zur Erstellung des Literaturverzeichnisses verwenden: Mit diesem Tool lassen sich Literaturverzeichnisse erstellen, sobald die Quellen via Word angelegt und die Zitate eingefügt sind. Ob Sie ein vorformatiertes Verzeichnis oder eine einfache Variante ohne Überschrift wählen, bleibt Ihnen überlassen. Manuelle Aktualisierungen sind jederzeit möglich, falls sich die Quellen oder Zitate ändern.

    Wenn Ihr Literaturverzeichnis vollständig ist und Sie Ihre Bachelorarbeit online binden lassen möchten, sind Sie beim Studentendruckportal gut aufgehoben. In unserer Online-Druckerei können wir jede Abschlussarbeit, egal ob Masterarbeit oder Dissertation drucken, und samt Literaturangaben binden.

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Resümee

Das Resümee schreiben für Bachelorarbeit, Masterarbeit oder Dissertation

Inhaltsverzeichnis:

  • Der Schlussteil: Ergebnisse, Konsequenzen und Ausblick
  • Richtwerte für die Länge der Schlussfolgerungen
  • 6 Tipps, wie Studierende ein Resümee schreiben
  • Einige Fehler, die im Fazit nicht vorkommen sollten
  • Welche Funktionen erfüllt das Fazit?
  • Checkliste für Ergebnis, Schlussfolgerungen und Ausblick
  • Egal ob Sie eine Bachelorarbeit, Masterarbeit oder Dissertation drucken und binden lassen, nach dem Ende Ihres Haupttextes müssen Sie ein Resümee einfügen. Diese Zusammenfassung ist in wissenschaftlichen Kreisen auch als Ergebnis oder Fazit einer akademischen Arbeit bekannt. Diese Bezeichnungen verraten, dass sich dieser Schlussteil den Ergebnissen der Forschungsarbeit widmet und die wesentlichen Schlussfolgerungen aus dem Hauptteil zieht. Wenn Sie ein Fazit für Ihre Bachelorarbeit, Masterthesis oder Doktorarbeit schreiben, können Sie auch einen Ausblick formulieren und Perspektiven aufzeigen.

    Der Schlussteil: Ergebnisse, Konsequenzen und Ausblick

    Ebenso wie die Einleitung erfüllt auch das Fazit eine wichtige Aufgabe. Studierende, die eine Abschlussarbeit wie eine Masterarbeit binden lassen, sollten im Schlussteil

    • die wichtigsten Aussagen des Hauptteils wiedergeben

    • die Forschungsfrage nachvollziehbar beantworten

    • die Ergebnisse kritisch beurteilen

    • die Konsequenzen der Ergebnisse darstellen (Schlussfolgerungen)

    • einen Ausblick wagen und mögliche Zukunftsfragen für die Forschung aufwerfen

    Es geht darum, die eigenen wissenschaftlichen Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. Anhand des Fazits kann ein Prüfer und Begutachter bewerten, ob der Studierende die Zusammenhänge des Forschungsgebiets versteht, die Analyseergebnisse prägnant zusammenfasst und die Herausforderungen der zukünftigen Forschungen erkennt.

    Richtwerte für die Länge der Schlussfolgerungen

    Studierende, die eine Bachelorarbeit drucken und binden lassen, sollten beim Schreiben des Fazits nicht nur auf den Inhalt, sondern auch auf die Länge achten. Der Seitenumfang der Arbeit sollte darüber bestimmen, wie viel Platz den Schlussfolgerungen zukommt. Laut wissenschaftlicher Empfehlung sollte das Resümee circa fünf Prozent der Abschlussarbeit ausmachen. Bezogen auf die einzelnen akademischen Arbeiten ergeben sich daraus diese Richtwerte:

    • Bachelorarbeit: Studierende, die eine rund 80 Seiten umfassende Bachelorarbeit binden lassen, können für das Fazit zwischen drei bis vier Seiten einberechnen. Fällt der Textumfang kürzer aus, sollten sie die Schlussfolgerungen in knapp zwei Seiten zusammenfassen.

    • Masterarbeit: Wer eine umfangreichere Masterarbeit binden lässt, die knapp 100 Seiten umfasst, kann die Ergebnisse auf rund fünf Seiten darstellen.

    • Dissertation: Akademiker, die eine Dissertation drucken und binden, schreiben ihre Themen in meist mehr als 100 Seiten nieder und verfassen demnach auch längere Schlussfolgerungen, die über fünf Seiten hinausgehen.

    6 Tipps, wie Studierende ein Resümee schreiben

    Der Schlussteil sollte stets um das Thema der Arbeit kreisen. Diese 6 Tipps helfen Studierenden dabei, das Fazit einer akademischen Arbeit zu erstellen:

    Tipp 1: Die Forschungsfrage der Einleitung behandeln

    Bevor wir Ihre Bachelorarbeit binden, setzen Sie sich in der Einleitung, im Hauptteil und im Schlussteil mit Ihrer Forschungsfrage auseinander. Die offenen Fragen am Beginn Ihrer wissenschaftlichen Arbeit geben jene Punkte vor, die Sie im Fazit beantworten sollten. Diese Vorgehensweise stellt sicher, dass der Studierende beim Thema bleibt.

    Tipp 2: Kernaussagen kurz beschreiben

    Was sind die wesentlichen Kernaussagen der wissenschaftlichen Arbeit? Diese Frage sollte das Fazit klar und prägnant beantworten. Studierende, die eine Dissertation drucken und binden lassen, sollten in den Schlussfolgerungen zudem die Ergebnisse des Werks für den Leser kurz und verständlich zusammenfassen. Neue Ansichten, die im Hauptteil nicht vorkommen, fehlen im Fazit ebenso wie direkte und indirekte Zitate sowie Quellenverweise.

    Tipp 3: Ergebnisse in Hinblick auf die Forschungsfrage bewerten

    Der Verfasser beweist seine wissenschaftlichen Fähigkeiten, wenn er die Ergebnisse analysiert und in Hinblick auf die Forschungsfrage bewertet. Es geht darum, eine kritische Haltung einzunehmen, die Folgen zu hinterfragen und mögliche Fehlerquellen darzustellen. Studierende sollten außerdem darauf eingehen, für wen diese wissenschaftliche Arbeit relevant sein kann.

    Tipp 4: Forschungsfeld abgrenzen

    Wenn Sie eine wissenschaftliche Arbeit wie eine Masterarbeit binden lassen, sollten Sie Ihr Thema in ein passendes Forschungsfeld einordnen. Dabei stellen sich diese Fragen:

    • Mit welchen Aussagen der Wissenschaft stimmen Ihre Ergebnisse überein?

    • Zu welchen Thesen stehen sie in Widerspruch?

    • Lassen die Schlussfolgerungen noch Fragen offen, die Gegenstand zukünftiger Forschung sein könnten?

    Diese offenen Punkte können für Studierende, die das Fazit einer Abschlussarbeit formulieren, als Anknüpfungspunkte dienen. Daraus ergibt sich ein Ausblick für spätere Forschungsarbeiten.

    Tipp 5: Nachvollziehbar argumentieren und Schlusssatz schreiben

    Im Ergebnis geht es nicht darum, die Aussagen des Hauptteiles nur zu wiederholen. Studierende, die eine Bachelorarbeit drucken und binden lassen, sollten ihre Schlussfolgerungen vielmehr gut begründen. Sie setzen dafür Konjunktionen wie weil, da und zumal sowie aber, obwohl und zwar ein, um Zusammenhänge aufzuzeigen. Ein gut formuliertes Fazit endet mit einem Schlusssatz, der dem Leser eine prägnante Kernaussage bietet oder ihn mit einer offenen Frage konfrontiert.

    Tipp 6: Präsens und Präteritum

    Wenn Sie im Schlussteil über Fakten, Zahlen und Daten schreiben, ist das Präsens die richtige Wahl. Nehmen Sie allerdings auf Ihre Forschungsinhalte im Hauptteil Bezug, nutzen Sie das Präteritum. Der Verweis auf die eigene Forschungsarbeit gelingt mit Satzteilen wie „In dieser Bachelorarbeit oder Dissertation wurde analysiert, wie…“ oder „Diese Analyse ergab, dass…“

    Einige Fehler, die im Fazit nicht vorkommen sollten

    Für angehende Akademiker, die eine Bachelorarbeit drucken und binden lassen, gibt es nicht nur Tipps für das Schreiben der Schlussfolgerungen, sondern auch einige Fehler, die sie keinesfalls machen sollten:

    • neue Fakten erwähnen
    • andere Autoren zitieren
    • umfangreiche Textpassagen aus dem Hauptteil wiedergeben
    • die eigene Forschungsarbeit bewerten
    • subjektive Formulierungen wie „leider“ oder „glücklicherweise“, die wertend sind
    • direkte Ansprache des Lesers mit einem Appell, die Forschung weiterzufolgen

    Es ist wichtig, dass Studierende, die eine Masterarbeit drucken oder eine Bachelorarbeit binden lassen, im Fazit gute Argumente liefern und nicht den Text mit unsicheren Formulierungen abwerten.

    Welche Funktionen erfüllt das Fazit?

    Absolventen, die eine Dissertation drucken und binden lassen, haben mit dem Schreiben eines Schlussteils bereits Erfahrung, weil sie zuvor schon eine Bachelorarbeit und eine Masterarbeit verfasst haben. Sie wissen, welche wichtigen Funktionen das Ergebnis erfüllt und warum ein gutes Fazit für die Qualität einer wissenschaftlichen Arbeit relevant ist.

    Das Fazit als Rahmen der wissenschaftlichen Arbeit

    Der Schlussteil umrahmt in Kombination mit der Einleitung den Hauptteil einer wissenschaftlichen Arbeit. Die eigentlichen Inhalte sind den Haupt- und Unterkapiteln vorbehalten. Junge Wissenschaftler, die in unserer Online-Druckerei eine Bachelorarbeit binden lassen, sollten im Resümee die Fragen der Einleitung aufgreifen, um den Bogen zum Beginn der Arbeit zu spannen. Sie geben einen Überblick darüber, mit welchen Themen sie sich befasst haben.

    Die letzten Seiten als Zusammenfassung

    Der Schlussteil einer wissenschaftlichen Arbeit fungiert als Zusammenfassung. Er ruft dem Leser und Prüfer noch ein letztes Mal die Forschungsfrage der Einleitung und die Kernaussagen des Hauptteiles in Erinnerung. Beim Lesen der umfangreichen Haupt- und Unterkapitel rücken die einführenden Worte in den Hintergrund. Doktoranden, die eine Dissertation drucken und binden lassen, können mit gut formulierten Schlussfolgerungen den Leser an die wichtigsten Kernaussagen erinnern und ihn wieder zum eigentlichen Thema der Arbeit hinführen.

    Ergebnisse interpretieren

    Eine wichtige Funktion des Fazits besteht darin, dass der Verfasser die Ergebnisse der eigenen Forschungsarbeit interpretiert. Die Schlussfolgerungen am Ende jeder wissenschaftlichen Arbeit sind der optimale Rahmen, um die Resultate der umfangreichen Recherchen und Analysen in kurzer Form zu präsentieren.

    Platz in der Forschung

    Wenn Sie eine Masterarbeit binden lassen, sollten Sie dem Leser im Schlussteil erklären, welchen Platz Ihr Thema in der Forschung einnimmt. Die Schlussfolgerungen verraten, in welchen Forschungsbereich das Thema fällt, wie der aktuelle Forschungsstand aussieht und welche Punkte ungeklärt bleiben.

    Die Ergebnisse sind die letzten Eindrücke

    Studierende, die die Einleitung und den Hauptteil mit viel Sorgfalt verfasst haben, sollten das gewissenhafte Schreiben auch im Fazit der Bachelor- oder Masterarbeit fortsetzen. Wenn Sie die letzten Seiten Ihrer Abschlussarbeit schreiben, sollten Sie daran denken, dass sich der Schluss beim Prüfer besonders gut einprägt und damit die Benotung beeinflussen kann. Ein treffend formuliertes Fazit ist ein wichtiger Indikator für die Qualität einer wissenschaftlichen Arbeit und hilft dabei, einen guten Gesamteindruck zu hinterlassen. Umgekehrt kann ein Schlussteil, der hastig und schlecht geschrieben wurde, einen an sich gut formuliertem Hauptteil überschatten und sich auf die Beurteilung negativ auswirken.

    Checkliste für Ergebnis, Schlussfolgerungen und Ausblick

    Die Schlussfolgerungen stehen am Ende einer langen Abschlussarbeit. Erst wenn Sie eine Einleitung, den umfangreichen Hauptteil und ein aufschlussreiches Fazit formuliert haben, können wir unter Studentendruckportal.de Ihre Bachelorarbeit drucken und binden. Davor erhalten Sie noch eine Checkliste, welche Arbeitsschritte zum Resümee führen:

    • die relevanten Kernaussagen des Hauptteils zusammenfassen

    • an die Ziele der Abschlussarbeit anknüpfen

    • die Forschungsfrage(n) aus der Einleitung verständlich beantworten

    • die Forschungsergebnisse kritisch behandeln

    • die Konsequenzen in Hinblick auf die Forschungsfrage klar formulieren

    • mögliche Perspektiven der künftigen Forschung ansprechen

    • einen Schlusssatz formulieren, der die akademische Arbeit würdevoll beendet

    Diese Punkte entscheiden darüber, wie Prüfer und Begutachter das Ergebnis bewerten. Studierende sollten daher die Schlussfolgerungen sorgfältig formulieren, bevor sie eine Bachelorarbeit, Masterarbeit oder Dissertation drucken und binden lassen.

Inhaltsverzeichnis in Word

Microsoft Word: Überschriften automatisch nummerieren und ein aktualisierbares Inhaltsverzeichnis einfügen

Füge ein aktualisierbares Inhaltsverzeichnis ein, indem du die Formatvorlagen für deine Überschriften anpasst und bearbeitest

Gehen wir von folgender Situation aus: Du schreibst gerade deine Haus-, Seminar-, Bachelorarbeit oder auch Abschlussarbeit. Während des Schreibens fällt dir auf, dass du noch ein zusätzliches Kapitel einfügen oder ein bestehendes entfernen musst. Blöderweise musst du dann auch dein gesamtes Inhaltsverzeichnis wieder anpassen. Das ist verdammt nervig und aufwendig. Deine Laune und Motivation gehen steil bergab … Kommt dir bekannt vor? Dann bist du hier genau richtig.

In diesem kurzen Artikel zeige ich dir, wie du Überschriften mittels Formatvorlagen anpasst und automatisch nummerierst, sodass du ein aktualisierbares Inhaltsverzeichnis einfügen kannst. Alles was du brauchst, ist Microsoft Word 365 oder 2016. Die hier vorgestellte Methodik funktioniert auch in älteren Versionen und bei Microsoft Word für Mac, jedoch können die Befehle an anderer Stelle sein.

Um ein aktualisierbares Inhaltsverzeichnis einzufügen, musst du zunächst deine Überschriften und Unterüberschriften mittels Formatvorlagen definieren. Hierzu markierst du eine beliebige Überschrift der Ebene 1, also deine Hauptkapitelüberschrift. Anschließend passt du sie nach deinen Wünschen an. Du kannst zum Beispiel Schriftgrad oder Zeilenabstand ändern, sie fett machen oder unterstreichen. Wie genau du die Überschrift formatierst kommt letztendlich auf deine Vorgaben oder deinen Geschmack an. Hast du die Überschrift nach deinen Wünschen formatiert, klickst du mit der rechten Maustaste im Reiter Start auf die Formatvorlage Überschrift 1. Dann wählst du Überschrift 1 aktualisieren, um der Auswahl zu entsprechen.

In einem nächsten Schritt passt du Überschrift für Überschrift an deine gerade erstellt Formatvorlage an. Dazu markierst du die Überschriften der Ebene 1 nacheinander und klickst auf die entsprechende Formatvorlage. Für die Überschriften der anderen Ebene gehst du genauso vor. Dein Dokument sollte jetzt so aussehen.

Um automatische Nummerierungen zu deinen Überschriften hinzuzufügen, formatiere zunächst alle deine Überschriften wie oben beschrieben. Dann klickst du im Reiter Start auf den Button Liste mit mehreren Ebenen und wählst in der Listenbibliothek die Liste mit Überschrift 1, Überschrift 2, und so weiter aus.

Alle deine Überschriften sollten jetzt entsprechend der Ebene formatiert und mit der richtigen Nummerierung versehen sein. Um im nächsten Schritt ein aktualisierbares Inhaltsverzeichnis einzufügen, fügst du zunächst eine leere Seite am Anfang deiner Arbeit ein. Dazu klickst du an den Beginn deines Dokuments und fügst mit dem Shortcut Strg + Enter eine leere Seite ein.


Als Überschrift schreibst du mittels der Formatvorlage Überschrift 1 Inhaltsverzeichnis. Die entsprechende Nummerierung entfernst du, indem du an den Beginn der Überschrift gehst und zweimal die Backspace-Taste betätigst. Anschließend klickst du in die nächste Zeile und wählst im Reiter Referenzen, Inhaltsverzeichnis automatisches Verzeichnis 1 oder 2 aus. Der Unterschied liegt letztendlich nur in der Beschriftung, die dir jedoch egal sein kann.

Das Wort Inhalt oder Inhaltsverzeichnis im eigentlichen Verzeichnis löschst du. Um den riesigen Abstand zwischen deiner Überschrift Inhaltsverzeichnis und dem automatischen Inhaltsverzeichnis zu verringern, wählst du die erste Zeile aus und stellst im Reiter Start den Schriftgrad auf 1.

Zusätzlich kannst du den Abstand nach Absatz der Überschrift Inhaltsverzeichnis entfernen.

Willst du jetzt ein zusätzliches Kapitel einfügen gehst du an die entsprechende Stelle in deiner Arbeit und fügst die Überschrift mit der passenden Formatvorlage ein. Zudem kannst du überflüssige Kapitel einfach im Text löschen.

Um dein Inhaltsverzeichnis zu aktualisieren, markierst du zunächst deinen gesamten Text mit dem Shortcut Strg + A. Anschließend drückst du F9. Im sich jetzt öffnenden Dialog wählst du Gesamtes Verzeichnis aktualisieren.

Glückwunsch, du weißt nun, wie du deine Überschriften automatisch nummerierst, eigene Formatvorlagen erstellst und ein aktualisierbares Inhaltsverzeichnis einfügst. So wird deine Motivation beim Hinzufügen oder Entfernen von Kapiteln nicht mehr sinken.

Willst du auch lernen, wie du das Inhaltsverzeichnis nach deinen Wünschen formatierst und Abbildungs- und Tabellenverzeichnisse einfügst und anpasst? Oder auch generell wissen, wie du deine wissenschaftliche Arbeit so formatierst, dass du dich voll und ganz auf das Schreiben konzentrieren kannst? Dann besuche meinen Kurs Microsoft Word: Formatierung wissenschaftlicher Arbeiten und sichere dir mit dem Gutscheincode STUDENTENDRUCKPORTAL 10% Rabatt auf den eigentlichen Kurspreis. Dort zeige ich dir Schritt für Schritt wie du eine anspruchsvolle Formatierung für deine wissenschaftliche Arbeit erstellst und so Punktabzug durch Formfehler vermeidest.

Über den Autor: Kai Rochlus ist Masterstudent an der Universität des Saarlandes und arbeitet derzeit im Bereich der Hochtemperaturlegierungen. Während seines Studiums war er für zwei Praktika in den USA (Philadelphia und Santa Barbara) und für eine Summer School in Korea. Seit Mitte 2018 unterstützt er mit seinem Online-Kurs und in deutschlandweiten Präsenzkursen erfolgreich Studenten bei der Formatierung ihrer Haus-, Seminar- und Abschlussarbeiten. Hier kannst du Kontakt zu Kai aufnehmen.

Formatierung einer Abschlussarbeit

Inhaltsverzeichnis:

  • Welche Richtlinien gelten für das Formatieren?
  • Drei Gründe, warum eine gute Formatierung wichtig ist
  • Elf Tipps für die wissenschaftliche Formatierung einer Abschlussarbeit
  • Fazit: Formatierung umsetzen und Bachelorarbeit binden lassen
  • Formatierung einer Abschlussarbeit: Richtlinien und Tipps

    Die wissenschaftliche Formatierung beschäftigt alle Studierenden, egal ob sie eine Dissertation, Masterarbeit oder Bachelorarbeit binden lassen. Es geht um formale Aspekte wie Textausrichtung, Seitenmaße, Schriftarten, Zeilenabstände und Größe der Überschriften. Die Formatierungsarbeit bezieht sich nicht nur auf den Fließtext, sondern auch auf alle Fußnoten und Verzeichnisse. Sie ist deshalb so wichtig, weil sie die Benotung der Abschlussarbeit beeinflusst. Das Seitenlayout und die Formatierung entscheiden über das formale Erscheinungsbild, wenn wir eine Abschlussarbeit wie eine Bachelorarbeit online drucken.

    Welche Richtlinien gelten für das Formatieren?

    Studierende, die eine Masterarbeit drucken und binden lassen, sollten diese nach den jeweiligen Vorgaben der Universität, Fachhochschule oder des Instituts formatieren. Sie erkundigen sich im Optimalfall bereits vor dem Schreiben, ob der Prüfer spezielle Formatierungsrichtlinien empfiehlt. Bevor wir eine Bachelorarbeit binden, sollte diese Abschlussarbeit in puncto wissenschaftliche Formatierung alle Vorschriften erfüllen und diese Voraussetzungen mitbringen:

    • Das Seitenlayout ist von der Einleitung bis zum Schluss einheitlich.

    • Seitenränder, Zeilenabstände, Schriftgrößen und Einrückungen folgen einheitlichen Standards.

    • Die Seitenzahlen sind korrekt festgelegt und richtig positioniert.

    • Alle Verzeichnisse, nämlich Inhaltsverzeichnis, Abbildungsverzeichnis, Literaturverzeichnis und Tabellenverzeichnis, sind aktualisiert und formatiert.

    • Die Fußnoten folgen einem einheitlichen Erscheinungsbild (Zeilenabstände und Einrückungen).

    • Die Abbildungen und Tabellen die eine passende Größe und fügen sich in das Layout ein.

    Doktoranden, die eine Dissertation drucken lassen, zur Beurteilung einreichen und später auch über einen Verlag veröffentlichen möchten, müssen sich an zusätzliche Richtlinien halten. Sie sind an die Formatierungsvorgaben und Layoutansprüche des jeweiligen Verlags gebunden.

    Drei Gründe, warum eine gute Formatierung wichtig ist

    Studierende sollten eine Masterarbeit drucken und binden lassen, die sorgfältig formatiert ist. Die Einhaltung der Formatierungsregeln sorgt für klare Strukturen in umfangreichen Arbeiten wie Dissertationen und beeinflusst die Lesbarkeit einer Bachelorarbeit. Die Prüfer und Begutachter haben ein geschultes Auge, weshalb es sich nicht lohnt, bei der Formatierungsarbeit Tricks einzusetzen, indem Seitenränder verbreitert oder eine größere Schrift als üblich verwendet wird.

    1. Klare formale Strukturen für komplexe Inhalte

    Komplexe Themen aus der Wissenschaft benötigen eine klare formale Struktur. Dies betrifft viele Aspekte von der Wahl der Schriftart über die Schriftgröße bis zur Gestaltung der Absätze. Mit gut durchdachten Formaten können Hochschulabsolventen, die eine umfangreiche Dissertation drucken lassen, Ordnung in eine komplexe Doktorarbeit bringen. Formale Gesichtspunkte helfen dabei, die Forschungsergebnisse übersichtlich darzustellen und die Inhalte zu strukturieren.

    2. Gute Lesbarkeit und besseres Textverständnis

    Eine wissenschaftliche Formatierung ist für die Lesbarkeit und das Textverständnis sehr wichtig. Neben dem inhaltlichen roten Faden verbessern formale Punkte wie ein übersichtliches Layout und einheitliche Formate den Lesefluss. Gut positionierte Überschriften, Zeilenabstände, Absätze und Fußnoten helfen dem Leser dabei, sich in einer komplexen Abschlussarbeit zurechtzufinden und die Zusammenhänge zu erkennen. Komplizierte Themen sind für den Leser verständlicher, wenn sie einer klaren formalen Struktur folgen.

    3. Einfluss auf die Benotung der Abschlussarbeit

    Neben dem Inhalt des Geschriebenen und der Qualität der verwendeten Literatur fließen auch formale Vorgaben in die Benotung einer Abschlussarbeit ein. Studierende, die eine Masterarbeit drucken und binden lassen mit einer nachvollziehbaren und einheitlichen Formatierung, legen einen wichtigen Grundstein für eine gute Note. Die Begutachter überprüfen bei der Beurteilung, ob die wissenschaftliche Arbeit klar strukturiert und einheitlich formatiert ist. Studenten, die bei der formalen Gestaltung ungenau arbeiten, müssen mit einem Punkteabzug bei der Benotung rechnen.

    Elf Tipps für die wissenschaftliche Formatierung einer Abschlussarbeit

    Egal ob Sie eine Bachelorarbeit binden oder eine Dissertation drucken lassen, diese elf Tipps für die Formatierung können Ihnen dabei helfen, Ihre Arbeit nach klaren formalen Richtlinien zu gestalten:

    Tipp 1: Formatvorlagen im Textverarbeitungsprogramm vor dem Schreiben einstellen

    Sie können sich die wissenschaftliche Formatierung erleichtern, indem Sie bereits vor dem Schreibprozess das Layout festlegen und eine geeignete Formatvorlage im Textverarbeitungsprogramm einstellen. Dies erspart Ihnen das manuelle Formatieren. Sind die richtigen Formatvorlagen eingestellt, übernimmt das Textverarbeitungsprogramm die zeitintensive Formatierungsarbeit. Beim Festlegen der einzelnen Punkte ist Sorgfalt geboten, um spätere Korrekturen zu vermeiden. Studierende, die die Formatierungsfunktionen des Textverarbeitungsprogrammes beim Schreiben nutzen, ersparen sich Anpassungen und können genau mitverfolgen, wie viele Seiten der Text umfasst. Bei exakten Vorgaben zur minimalen und maximalen Seitenanzahl ist dies eine Erleichterung.

    Tipp 2: Seitenlayout festlegen

    Bevor Sie die wissenschaftliche Formatierung in allen Einzelheiten umsetzen, sollten Sie das korrekte Seitenlayout für Ihre Abschlussarbeit festlegen. Es geht darum, die Seitenränder optimal einzustellen. Der Abstand zum oberen und unteren Rand beträgt idealerweise 1,5 Zentimeter. Rechts ist ein Seitenabstand von 2,5 Zentimeter üblich. Wenn wir eine Abschlussarbeit wie eine Bachelorarbeit binden sollen, empfehlen wir für den linken Rand einen Abstand von 2,5 Zentimeter, damit genügend Freiraum für die Bindung bleibt.

    Tipp 3: Eine gängige Schriftart auswählen

    Die meisten Studenten, die eine Bachelorarbeit online drucken lassen oder eine andere Abschlussarbeit zum Binden abgeben, nutzen eine dieser gängigen Schriftarten: Times New Roman, Arial oder Calibri. Im Idealfall wählen Sie die Schrift danach aus, ob die Arbeit als gebundenes Exemplar oder am Bildschirm gelesen wird. Absolventen, die eine Dissertation drucken lassen und in einem Einband zur Beurteilung einreichen, sollten eine Serifenschrift verwenden. Diese Schriftarten eignen sich für wissenschaftliche Arbeiten, die Prüfer in der gedruckten und gebundenen Version lesen und begutachten:

    • Times New Roman
    • Georgia
    • Courier
    • Garamond

    Serifenschriften sind an den kleinen „Füßchen“ am Ende der Buchstaben erkennbar. Bei Texten, die auf dem Computerbildschirm gelesen werden, erweisen sich serifenlose Schriften wie Arial, Calibri, Helvetica und Verdana als bessere Wahl. Egal für welche Variante Sie sich entscheiden, Ihre wissenschaftliche Arbeit sollte nicht mehr als zwei unterschiedliche Schrifttypen enthalten.

    Tipp 4: Schriftgröße für Fließtext, Überschriften und Fußnoten bestimmen

    Neben der Schriftart spielt die Schriftgröße eine wichtige Rolle für die Lesbarkeit eines Textes. In wissenschaftlichen Arbeiten bewähren sich diese Schriftgrößen:

    • Fließtext: 12 Punkt
    • Fußnoten: 10 Punkt
    • Überschriften: 14 Punkt bis 16 Punkt

    Bei den Überschriften sind Abstufungen zwischen Haupttitel und Unterüberschriften üblich. Dies erhöht die Übersichtlichkeit.

    Tipp 5: Text im Blocksatz ausrichten

    Wenn Sie eine Masterarbeit drucken und binden lassen, verfassen Sie Ihren Text im Blocksatz. Diese Ausrichtung ist gegenüber dem linksbündigen Flattersatz zu bevorzugen, weil alle Absätze gut erkennbar sind. Bei einer linksbündigen Ausrichtung besteht die Gefahr, dass dem Leser einige Absätze gar nicht als solche auffallen. Dies beeinträchtigt die Übersichtlichkeit.

    Tipp 6: Zeilenabstand festlegen

    Beim Formatieren einer Abschlussarbeit ist auf einen geeigneten Zeilenabstand zu achten, der in den Textpassagen und Fußnoten unterschiedlich ausfällt. Im Fließtext sollten Studenten, die eine Bachelorarbeit online drucken lassen, einen Zeilenabstand von 1,5 wählen. Bei dieser Variante können die Begutachter zwischen den einzelnen Textzeilen Anmerkungen einfügen. In den Fußnoten bewährt sich aufgrund der kleineren Schriftgröße ein geringerer Zeilenabstand von 1.

    Tipp 7: Seitenzahlen einfügen

    Dass Studierende, die eine Bachelorarbeit online drucken lassen, vorab Seitenzahlen einfügen, ist eine Selbstverständlichkeit. Diese Seitenangaben stehen regelmäßig in der Fuß- oder Kopfzeile. Das Deckblatt sollte von der Seitennummerierung ausgenommen sein. Die wissenschaftlichen Vorgaben sehen eine Seitenbeschriftung mit arabischen Zahlen vor. Bei den Verzeichnissen einer akademischen Arbeit sind römische Ziffern üblich.

    Tipp 8: Auf Leerzeilen, Absätze und Seitenumbrüche achten

    Um eine Dissertation drucken zu lassen, die einheitliche Text- und Seitenumbrüche hat, sollten Sie diese Elemente bereits im Seitenlayout einstellen. Damit verhindern Sie, dass sich einzelne Zeilenwechsel, Abschnitte und Seiten verschieben. An speziellen Textstellen wie zum Beispiel vor und nach Überschriften oder nach Absätzen verbessern eingefügte Leerzeilen das Bild.

    Tipp 9: Schriftfarben, Fettschrift und Kursivschreibung vermeiden

    Wissenschaftliche Arbeiten kommen ohne Highlights wie Schriftfarben, Fettmarkierungen und Kursivschreibungen aus. In akademischen Arbeiten geht es nicht darum, bestimmte Passagen mit solchen optischen Instrumenten hervorzuheben. Bei direkten Zitaten sind allerdings Markierungen mittels Fett- oder Kursivschrift notwendig, wenn dies dem Originaltext entspricht.

    Tipp 10: Automatische Silbentrennung aktivieren

    Angehende Hochschulabsolventen, die eine Bachelorarbeit binden lassen, sollten die automatische Silbentrennung nutzen, um unschöne Löcher in den Absätzen zu vermeiden. Die Silbentrennungsfunktion verlangt allerdings eine Kontrolle. Wenn Sie falsch getrennte Wörter berichtigen möchten, können Sie dies manuell tun.

    Tipp 11: Fußnoten

    Beim Formatieren sind auch die Fußnoten zu berücksichtigen. Die Fußnoten sollten dieselbe Schriftart haben wie der darüber stehende Text und auf derselben Seite stehen wie der Textteil, auf den sie Bezug nehmen. Sie müssen stets mit dem Großbuchstaben beginnen und einem Punkt enden.

    Fazit: Formatierung umsetzen und Bachelorarbeit binden lassen

    Bevor wir in unserer Online-Druckerei Ihre Masterarbeit drucken und binden, beachten Sie alle wichtigen Formatierungsregeln. Dazu gehören unter anderem diese Punkte:

    • Breite der Seitenränder bestimmen
    • Schriftart und Schriftgröße für Text, Überschriften und Fußnoten richtig einstellen
    • Text im Blocksatz schreiben
    • Zeilenabstand korrekt einstellen

    Mit einer einheitlich formatierten Abschlussarbeit legen Sie einen wichtigen Grundstein für eine gute Note. Sobald Ihre Formatierungsarbeit abgeschlossen ist und den Richtlinien Ihrer Universität entspricht, können Sie unter Studentendruckportal.de Ihre Masterarbeit, Dissertation oder Bachelorarbeit online drucken lassen.

Wissenschaftliches Schreiben

Inhaltsverzeichnis:

Wissenschaftliches Schreiben: 10 Tipps für Studierende

Wenn Sie eine Bachelorarbeit binden oder eine Masterarbeit drucken lassen, müssen Sie zuvor ein Werk schreiben, das die strengen Regeln der Wissenschaft an den Schreibstil, die Zitierweise und die Kapitelstruktur erfüllt. Wissenschaftliches Schreiben bedeutet, dass Sie ein bestimmtes Thema auf der Basis bestehender Erkenntnisse behandeln und sich kritisch damit auseinandersetzen. Es geht darum, eine Fragestellung vor dem Hintergrund der Wissenschaft zu beantworten und den gegenwärtigen Forschungsstand zu bewerten.

Die drei Ebenen einer wissenschaftlichen Arbeit beachten

Beim Schreiben eines wissenschaftlichen Textes ergeben sich drei Ebenen:

  • 1. Gegenstand und Forschungsfrage: Der Autor grenzt das Werk auf einen bestimmten Gegenstand ein und behandelt diesen anhand einer konkret formulierten Forschungsfrage.

  • 2. Wissenschaftlicher Diskurs: Gleichzeitig ordnet er das Thema in die Wissenschaft ein und beschäftigt sich mit dem gegenwärtigen Forschungsstand. Studierende, die eine wissenschaftliche Arbeit wie eine Hausarbeit drucken lassen, müssen sich mit den Erkenntnissen anderer Autoren auseinandersetzen und diese in den Schreibprozess einbeziehen. Dies setzt eine sorgfältige Recherche der Fachliteratur und eine korrekte Zitierweise voraus.

  • 3. Argumentation: In wissenschaftlichen Arbeiten sollten Studierende nicht nur über die relevanten Forschungsergebnisse anderer Autoren schreiben, sondern auch selbst einen fachlichen Beitrag leisten und eine Diskussion anregen. Es ist ihre Aufgabe, den gegenwärtigen Kenntnisstand zu bewerten, kritische Punkte aufzuzeigen und eigene Erkenntnisse zu gewinnen.

Wichtige Arbeitsschritte

Wenn Sie eine Masterarbeit drucken und binden lassen, berücksichtigen Sie beim vorangehenden Schreiben diese wissenschaftlichen Arbeitsschritte:

  • Forschungsfrage formulieren und Gegenstand eingrenzen

  • Thematik in den relevanten Fachbereich der Wissenschaft einordnen

  • Forschungserkenntnisse vergleichen, einander gegenüberstellen und zusammenfassen

  • den Status quo (aktueller Forschungsstand) auswerten, hinterfragen und bewerten

  • Forschungsfrage beantworten

Wenn Sie einen wissenschaftlichen Text schreiben und diesen beispielsweise als Hausarbeit drucken lassen, sollten Sie Ihren Prüfer mit einer fachspezifischen Sprachwahl, einem sachlichen Schreibstil und einem hohen Informationsgehalt überzeugen.

10 Tipps für wissenschaftliches Schreiben

Bevor Sie Ihre Dissertation drucken lassen, müssen Sie diese Doktorarbeit nach klaren wissenschaftlichen Methoden schreiben, Ihre Aussagen mit Argumenten untermauern und das verwendete Forschungsmaterial genau auswerten. Das bedeutet, dass Sie die Forschungserkenntnisse kritisch betrachten und mit den verwendeten Quellen sorgsam umgehen. Beim Schreiben von wissenschaftlichen Arbeiten ist nicht nur auf einen sachlichen Schreibstil zu achten. Vielmehr müssen Studierende auch alle Forschungsergebnisse und Aussagen, die von anderen Wissenschaftlern stammen, in Form von Zitaten belegen und die Quellen anführen. Die verwendete Fachliteratur muss im Literaturverzeichnis aufscheinen.

1. Forschungsfrage formulieren

Studierende, die eine Bachelorarbeit drucken lassen, widmen sich beim Schreiben dieser wissenschaftlichen Abschlussarbeit einer bestimmten Forschungsfrage. Das Formulieren und Beantworten einer Forschungsfrage gehört zu jedem wissenschaftlichen Werk. Es ist auch möglich, mehrere solcher Fragen zu definieren. Eine Forschungsfrage dient dazu, den Gegenstand der Arbeit einzugrenzen. Sie bietet die Grundlage für eine gezielte Recherche. Gleichzeitig legt die Forschungsfrage das Thema fest. Bevor Sie mit dem wissenschaftlichen Schreiben beginnen, formulieren Sie eine präzise Forschungsfrage für Ihre Hausarbeit oder Abschlussarbeit. Es ist hilfreich, eine Mindmap zu erstellen oder andere Visualisierungsinstrumente einzusetzen.

2. Gehobene wissenschaftliche Sprache verwenden

Wissenschaftliche Texte richten sich nicht an die Allgemeinheit, sondern an Fachleute und Wissenschaftler. Wenn Sie in unserer Online-Druckerei Ihre Dissertation drucken lassen, geben Sie uns eine Abschlussarbeit zum Binden, die Sie in einer wissenschaftlichen Sprache formuliert und mit einigen fachspezifischen Termini versehen haben. Eine Doktorarbeit verlangt wie jede andere Abschlussarbeit oder Seminararbeit einen gehobenen wissenschaftlichen Sprachstil. Für die Umgangssprache bleibt kein Platz. Studierende, die eine Hausarbeit drucken lassen, verwenden beim Schreiben die Standardsprache und keine umgangssprachlichen Ausdrücke. Der Dialekt sowie ironische und humorvolle Äußerungen gehören nicht zum wissenschaftlichen Schreibstil.

3. Auf einen objektiven Stil achten

Wissenschaftliches Schreiben bringt Texte hervor, die das Thema objektiv behandeln, korrekte Aussagen beinhalten, einem logischen Aufbau folgen und nachvollziehbar sind. Wenn Sie eine Bachelorarbeit drucken lassen, schreiben Sie sachlich über Ihr Arbeitsthema, ohne leere Behauptungen aufzustellen. Ihr Prüfer achtet darauf, ob sich Ihre Aussagen anhand der Literatur belegen lassen und Ihre Argumente nachvollziehbar sind. Zahlen und Fakten spielen eine wichtige Rolle, um die Objektivität zu garantieren.

4. Fundiert und nachvollziehbar argumentieren

Bevor Sie Ihre Bachelorarbeit binden lassen, sollten Sie darauf achten, dass Ihre Arbeit fundierte Argumente enthält, die auf das Forschungsmaterial Bezug nehmen. Wissenschaftliches Schreiben bedeutet, dass Sie auf Basis einschlägiger Fachliteratur argumentieren und das Thema in den Kontext der Forschung eingliedern. Dies sichert eine sachliche Argumentation. Die Argumente sollten zudem nachvollziehbar sein und einen roten Faden erkennen lassen. Wenn Sie einen Gedanken weiterspinnen möchten, können Sie dies anhand einer indirekten Frage tun: „In diesem Zusammenhang würde sich die Frage anbieten, ob …“

Eine logische Argumentation setzt voraus, dass Sie den Kern des Themas treffen und aus der Literatur jene Inhalte herausgreifen, die wesentlich sind. Beim Schreiben stellen Sie die Kernaussagen der zitierten Wissenschaftler einander gegenüber und verknüpfen sie in einer nachvollziehbaren Art und Weise. Es geht darum, dass Sie die Inhalte des Forschungsmaterials analysieren und strukturiert darstellen.

5. Fachspezifische Begriffe definieren

Wer eine wissenschaftliche Abschlussarbeit schreibt, verwendet Fachbegriffe, die mit der Forschungsfrage zusammenhängen und dabei helfen, die Thematik exakt zu definieren. Fachspezifische Termini sind Teil der Wissenschaft und als solche auch Bestandteile von akademischen Texten. Sie dürfen im Laufe des Textes mehrfach eingesetzt werden, um ein und denselben Begriff oder Sachverhalt einheitlich zu bezeichnen. Studierende sollten die Fachbegriffe, die sie beim Schreiben verwenden, entweder direkt im Text oder in einer Fußnote erklären.

6. Nur wenige Abkürzungen und Fremdwörter verwenden

Bei Abkürzungen in wissenschaftlichen Texten gilt das Motto: „Weniger ist mehr!“ Je weniger Abkürzungen vorkommen, desto verständlicher ist das Geschriebene. Abkürzungen, die mit dem Thema im Zusammenhang stehen, sind gestattet. Allerdings müssen sie im Abkürzungsverzeichnis erläutert werden. Fremdwörter wie modische Anglizismen (zum Beispiel „cool“ oder „trendy“) sollten Sie in wissenschaftlichen Arbeiten nicht verwenden. Im Idealfall kommen nur Wörter vor, die sich im deutschen Sprachraum etabliert haben.

7. Kurze Sätze formulieren

Wissenschaftliches Schreiben steht für kurze Sätze, die leicht zu verstehen sind. Wenn Sie eine Hausarbeit drucken oder eine Masterarbeit binden lassen, sollten Sie Ihrem Prüfer einen Text mit prägnanten Sätzen abgeben, die den Kern der Aussagen klar auf den Punkt bringen. Lange Sätze mit vielen Nebensätzen stören den Lesefluss. Sie machen es schwer, die Textpassagen zu verstehen. Beim Schreiben gilt, dass das Hauptargument in den Hauptsatz gehört und ergänzende Aussagen im Nebensatz stehen.

8. Adjektive und Füllwörter vermeiden

Kürze und Prägnanz dominieren auch in der Wortwahl. Deshalb sollten Sie in wissenschaftlichen Texten auf Füllwörter verzichten und mit Adjektiven sparsam umgehen.

9. Die richtige Zeitform: in der Gegenwart schreiben

Die Frage nach der richtigen Zeitform beschäftigt nicht nur Studierende, die eine Masterarbeit drucken lassen. Bei allen wissenschaftlichen Arbeiten ist das Schreiben in der Gegenwartsform üblich. Selbst wenn die Ereignisse in der Vergangenheit liegen, gilt das Präsens als bevorzugte Zeitform. Andernfalls würde der Text einen erzählenden Charakter und keinen wissenschaftlichen Stil ausstrahlen.

10. Fehlerfrei schreiben: Rechtschreibung und Grammatik beachten

Bevor wir Ihre Masterarbeit drucken, sollten Sie diese wissenschaftliche Arbeit auf Fehler korrigieren und kontrollieren ob, sie den Regeln der Grammatik und Rechtschreibung entspricht. Auch einfache Tippfehler wirken sich negativ auf die Lesbarkeit und die Qualität eines akademischen Textes aus.

Ich-Perspektive in der wissenschaftlichen Arbeit

Viele Studierende, die eine Masterarbeit oder Dissertation drucken lassen, fragen sich, ob sie Teile dieser Abschlussarbeit in der Ich-Form schreiben dürfen. Der wissenschaftliche Schreibstil verlangt eine objektive Interpretation des Forschungsmaterials, die ohne persönliche Wertungen auskommt. Um diese neutrale Haltung sicherzustellen, durften Wissenschaftler lange Zeit das Wort „ich“ in den schriftlichen Abhandlungen nicht verwenden. Mittlerweile dürfen Studierende in akademischen Arbeiten die Ich-Form in Maßen nutzen. Wenn Sie einen wissenschaftlichen Text schreiben und zum Beispiel als Bachelorarbeit binden lassen, sollten Sie bei der Ich-Form diese Punkte beachten:

  • Passive Wortwahl nutzen: Formulierungen wie „Ich habe mich mit der Literatur beschäftigt“ oder „Der Verfasser vertritt die Ansicht, dass …“ sind nicht angebracht. Stattdessen empfehlen sich Passiv-Konstruktionen (zum Beispiel: „In der vorliegenden Arbeit wird dargestellt…“).

  • Nominal-Stil: Alternativ ist in der Wissenschaft der Nominal-Stil üblich (zum Beispiel: Die Interpretation).

  • Kommentare und Textstellen: Die Ich-Form kann zum Beispiel eingesetzt werden, um den Aufbau der wissenschaftlichen Arbeit oder die Verwendung bestimmter Methoden zu kommentieren. Ansonsten sollte sie nicht verwendet werden. Passende Textstellen für die Ich-Form sind das Vorwort, die Einleitung und das Fazit.

Geschlechterthematik in wissenschaftlichen Texten

Das Thema Gendern ist beim Schreiben jeder wissenschaftlichen Arbeit zu berücksichtigen, egal ob Sie eine Dissertation, Seminararbeit oder Bachelorarbeit drucken lassen. Es gibt unterschiedliche Ansätze, um die Geschlechterthematik zu lösen:

  • Binnen-I verwenden: zum Beispiel „SchülerInnen“ statt „Schüler und Schülerinnen“

  • beide Geschlechter ausschreiben: zum Beispiel Studentinnen und Studenten

  • Unterstrich: Bei dieser Variante ist zwischen der weiblichen und männlichen Form ein Unterstrich einzufügen (zum Beispiel: Student_innen)

  • eine einzige Geschlechtsform stellvertretend für Männer und Frauen verwenden

Unabhängig davon für welche Variante Sie sich entscheiden, sollten Sie am Beginn Ihrer wissenschaftlichen Arbeit darauf hinweisen, wie Sie die Geschlechterthematik lösen. Wird im Text nur eine Geschlechtsform verwendet, könnte dieser Hinweis so aussehen: „Wenn in der folgenden Arbeit Personen angesprochen werden, wird aus Gründen der Einfachheit und des besseren Leseflusses die männliche Form genannt. In diesen Fällen werden jedoch männliche und weibliche Personen gleichermaßen angesprochen.“ Es gibt Ansätze, die von der Nutzung geschlechtergerechter Kunstwörter wie „StudentInnen“ abraten, weil dies die Sprache verkompliziert und den Lesefluss erschwert. Alternativ können Sie jeweils beide Geschlechter nennen (zum Beispiel Studentinnen und Studenten) oder neutrale Bezeichnungen wie „Studierende“ wählen, wenn Sie eine wissenschaftliche Abschlussarbeit schreiben oder eine Dissertation drucken lassen.

Fazit

Von der Forschungsfrage über den objektiven, sachlichen Stil bis zu fundierten Argumenten müssen akademische Arbeiten viele Vorgaben der Wissenschaft erfüllen. Sie haben alle Methoden zum wissenschaftlichen Schreiben berücksichtigt und suchen eine Online-Druckerei, die Ihre Bachelorarbeit binden kann? Dann wählen Sie eine unserer Bindungen aus und lassen Sie Ihre Bachelorarbeit drucken, um Ihren Prüfer ein professionelles Werk der Wissenschaft zu überreichen!


      

Die richtige Zitierweise in Deiner wissenschaftlichen Abschlussarbeit

Inhaltsverzeichnis:

Eine Zitierweise nutzen und Bachelorarbeit binden lassen

Wenn Sie eine akademische Arbeit wie eine Bachelorarbeit, Masterarbeit oder Dissertation drucken lassen, müssen Sie sich beim Schreiben für eine Zitierweise entscheiden. Mit dieser Zitierart kennzeichnen Sie in Ihrem Text jene Passagen, die Sie wortwörtlich oder sinngemäß von einem anderen Autor beziehungsweise aus einer anderen Quelle übernehmen. Universitäten und Fachhochschulen legen für angehende Akademiker, die eine Masterarbeit drucken oder Bachelorarbeit online binden lassen, regelmäßig eine dieser drei Zitierweisen als formale Vorgabe fest:

  • Harvard Methode
  • APA-Style
  • Deutsche Zitierart (Chicago Style)

Keine dieser Zitierarten besitzt allgemeine Gültigkeit. Vielmehr existieren alle drei Methoden nebeneinander. Die Zitierregeln einer bestimmten Methode können aufgrund der speziellen Leitfäden von Hochschulen und Fachinstituten unterschiedlich ausfallen. Welche Vorgaben für die eigene Abschlussarbeit relevant sind, ist mit dem Betreuer abzuklären.

Wann sind diese Zitierregeln anzuwenden?

Fremde Gedanken korrekt zu zitieren, ist unverzichtbarer Bestandteil des wissenschaftlichen Arbeitens. Der Begutachter und jeder andere Leser muss anhand Ihrer Zitate und Quellenangaben eindeutig erkennen, aus welcher Literaturquelle Sie Ihre Informationen beziehen. Es geht darum, verschiedene Aussagen der Wissenschaft aufzuzeigen und die Forschungsfrage zu beantworten. Dies führt dazu, dass in jeder Abschlussarbeit sehr viele Zitate vorkommen. Studierende, die eine Bachelorarbeit binden lassen, müssen fremdes Gedankengut kennzeichnen und mit einer Quellenangabe versehen:

  • Direkte Zitate (wortwörtliche Wiedergabe): Passagen, die Wort für Wort von einem anderen Autor übernommen werden, stehen unter „Anführungszeichen“.
  • Indirekte Zitate (sinngemäße Wiedergabe): Weitaus häufiger als wörtliche Zitate sind sinngemäße Wiedergaben fremder Gedanken. Hier formulieren Studierende das Gedankengut anderer Autoren um, ohne den Sinn zu verändern. Indirekte Zitate sind oftmals an der Abkürzung „vgl.“ (vergleiche) erkennbar.

Harvard Methode: kurze Quellenangaben im Text einfügen

Wenn Sie eine Abschlussarbeit wie eine Bachelorarbeit binden lassen und die Harvard Methode auswählen, fügen Sie beim Zitieren die Quellenangabe direkt in den Textteilen ein. Bei dieser amerikanischen Zitierart gibt es keine Literaturbelege in den Fußnoten. Die Quellen direkter und indirekter Zitate stehen unmittelbar in den jeweiligen Textpassagen. Hingegen sind die Fußnoten ergänzenden Anmerkungen vorbehalten. Studierende, die sich etwas Schreibarbeit ersparen möchten, schätzen diese verkürzte Art der Quellenangabe.

Kritiker bemängeln, dass die Literaturbelege nicht ausführlich genug sind und die eingefügten Klammern mit den Autor-Datum-Informationen den Lesefluss unterbrechen. Hochschulabsolventen, die eine Dissertation drucken lassen mit sehr vielen Zitaten, können mit der Harvard Methode etwas Platz einsparen. Ihr ursprüngliches Anwendungsgebiet hatte diese amerikanische Zitierart in den Wirtschaftswissenschaften, wobei sie mittlerweile auch von Studierenden vieler anderer Fachdisziplinen genutzt wird.

Fünf Arbeitsschritte beim Harvard-Style

Junge Wissenschaftler, die eine Bachelor- oder Masterarbeit drucken lassen, beachten für das Zitieren nach der Harvard Methode diese Arbeitsschritte:

  • 1.Quellenangabe im Fließtext: Sie fügen die Quellenangabe in jenen Satz ein, auf den sich das jeweilige Zitat bezieht. Um diesen Beleg vom Fließtext abzugrenzen, setzen Studierende die Quelleninformationen in eine Klammer.
  • 2. Klammer richtig platzieren: Handelt es sich ein wörtliches Zitat, folgt die Klammer hinter dem Anführungszeichen, das den Einschub beendet. Zitieren Sie eine fremde Quelle indirekt, steht die Klammer mit der Quellenangabe hinter dem letzten Wort des Satzes, aber vor dem Satzzeichen.
  • 3. Kurzbelege einfügen: Wenn Sie den Harvard Style verwenden und Ihre Bachelorarbeit online binden lassen, nutzen Sie viele Kurzbelege mit Autorennamen und Jahreszahlen direkt im Fließtext. Diese Quellenangaben sehen so aus, wobei zwischen Jahr und Seite ein Doppelpunkt steht: (Autor Jahreszahl: Seite). Zur Verdeutlichung ein Beispiel: (Mustermann 2019: 12-14).
  • 4. Doppelpunkt oder Komma: Anstelle eines Doppelpunktes setzen einige Wissenschaftler ein Komma. Manchmal wird die Seitenzahl nach der Abkürzung „S.“ eingefügt: (Mustermann 2019: S.12).
  • 5. Vollbelege im Literaturverzeichnis: Studierende, die nach dieser amerikanischen Methode Kurzbelege einfügen, müssen im Literaturverzeichnis die dazugehörigen Vollbelege anführen. Für diese Literaturangaben am Ende jeder Abschlussarbeit gelten spezielle Regeln.

APA-Style: Quellen im Text

Bachelorstudenten, die in den Fachdisziplinen Psychologie oder Sozialwissenschaften eine Bachelorarbeit binden lassen, folgen beim Zitieren vermutlich dem APA-Style. Diese Zitierweise stammt von der American Psychological Association (APA) und sieht eine Quellenangabe nach dem Autor-Datum-System im Text vor. Doktoranden können die dazugehörigen Richtlinien im Handbuch der APA und in den Leitfäden der jeweiligen Universität nachlesen, bevor sie eine Dissertation drucken und binden lassen. Den APA-Style nutzen mittlerweile auch viele Masterstudenten und Bachelorstudierende der Naturwissenschaften.

Fünf Vorgaben zum APA-Style

Wenn Sie beim Schreiben nach den Zitierregeln der APA vorgehen, sollten Sie diese Punkte berücksichtigen, bevor wir Ihre Masterarbeit drucken und binden:

  • 1. Klammer mit Quellenangaben setzen: Sie zitieren im Text, indem Sie eine Klammer setzen, die an erster Stelle den Familiennamen des zitierten Autors enthält, ehe Jahreszahl und Seitenverweis folgen. Diese Einzelinformationen sind jeweils durch ein Komma voneinander getrennt. Vor der Seitenzahl steht die Abkürzung „S.“. Demnach erstellen Sie Ihre Quellenangabe nach diesem Schema: (Nachname Autor, Jahr, S.).
  • 2. Zwei Autoren: Zitieren Sie eine Fachliteratur von zwei Autoren, erwähnen Sie beide Verfasser namentlich: (Autor 1 & Autor 2, Jahr, S.).
  • 3. Quellen von drei bis fünf Autoren: Kommen in der Abschlussarbeit Quellen mit drei bis fünf Co-Autoren vor, sind beim ersten Zitat alle Autorennamen anzuführen: (Autor A, Autor B, Autor C & Autor D, Jahr, S.). Bei den weiteren Zitaten ist lediglich der erste Autor namentlich zu nennen, während die übrigen Verfasser mit „et al.“ zusammenzufassen sind: (Autor A et al., Jahr, S.).
  • 4. Mehrere Quellen gleichzeitig zitieren: Werden in einem Satz die Ansichten aus zwei oder mehr verschiedenen Quellen beschrieben, sind die Verfasser beider Werke namentlich anzuführen und durch einen Strichpunkt zu trennen: (Autor Quelle A, Jahr; Autor Quelle B, Jahr).
  • 5. Internetquellen anführen: Studenten, die eine Bachelorarbeit online binden lassen mit Zitaten aus Internetquellen, müssen die Seitenzahl der Literatur angeben, wenn sie aus einem PDF-Dokument stammt. Wurden die Informationen in einem Blogtext auf einer Website veröffentlicht, gehört die Abkürzung „o.S.“ („ohne Seite“) in die Quellenangabe.

Die deutsche Zitierweise: mit Fußnoten arbeiten

Studenten, deren Prüfer ausführliche Zitate in den Fußnoten schätzen, gehen nach der deutschen Zitierweise vor, bevor sie eine Bachelorarbeit oder Masterarbeit drucken lassen. Dieses System verlangt beim erstmaligen Zitieren einer Quelle eine vollständige Angabe. Dies hat den Vorteil, dass die Begutachter das Zitat der dazugehörigen Quelle eindeutig zuordnen können, ohne im Literaturverzeichnis nachzuschlagen. Wer eine Bachelorarbeit binden lassen möchte, deren Inhalte der Leser leicht erfassen kann, ohne durch „Klammern“ gestört zu werden, bevorzugt die deutsche Zitierart. Da sich alle Quellenangaben in den Fußnoten und nicht im Fließtext befinden, lenken weder Autorennamen noch Jahreszahlen und Seitenangaben von den Inhalten ab.

Wer sich beim Lesen für den Urheber der Zitate interessiert, findet anhand der im Fließtext eingefügten Hochzahlen die passende Quellenangabe in den Fußnoten am unteren Seitenrand. Studierende, die in Geisteswissenschaften eine Masterarbeit oder Dissertation drucken lassen, verwenden regelmäßig dieses Fußnotensystem, um Quellen zu zitieren. Durch die Nutzung der Fußnoten ergibt sich ein besonderes Seitenlayout, das den Fließtext mit einem Querstrich von den Fußzeilen optisch abtrennt.

Fünf Regeln zur deutschen Zitierart

Bei der deutschen Zitierart orientieren sich Studenten, die eine wissenschaftliche Arbeit wie eine Bachelorarbeit online binden lassen, an diesen Regeln:

  • 1. Hochzahl einfügen: Sie bringen am Ende des Zitats mithilfe des Textverarbeitungsprogramms eine Hochzahl an. Diese dient als Verweis auf die Fußnote unterhalb des Textes, die neben der Ziffer die Quellenangabe samt Seitenverweis enthält. Microsoft Word nimmt eine automatische Nummerierung der Fußzeilen vor.
  • 2. Bei erstmaliger Nennung Vollbeleg nutzen: Wird die Quelle erstmalig zitiert, fügen Sie ebenso wie im Literaturverzeichnis ein Langzitat ein: Familienname, Vorname: Titel, Ort Jahr, Seite. Diese Langversion entspricht dem Quelleneintrag im Literaturverzeichnis, der allerdings ohne Seiten auskommt.
  • 3. Bei jeder weiteren Nennung Kurzzitat verwenden: Wenn die Literatur mehrmals vorkommt, beschränken Sie sich bei jeder weiteren Verwendung auf ein Kurzzitat. Dies kann zum Beispiel aus dem Familiennamen und einer Kurzform des Titels bestehen: Autor: Kurztitel. Als Alternative ist eine Kombination aus Familiennamen, Jahr und Seite möglich: Autor, Jahr, S.
  • 4. Abkürzung „vgl. ders“: Folgen mehrere Zitate aus derselben Quelle direkt hintereinander, kann anstelle des Namens die Kombination „vgl. ders“ (Abkürzung für „vergleiche derselbe“) stehen.
  • 5. Schriftgröße und Zeilenabstand in den Fußnoten: Für die Lang- und Kurzversionen der Quellenangabe in den Fußnoten ist eine kleinere Schriftgröße und ein geringerer Zeilenabstand als im Fließtext üblich: Schriftgröße 10 pt und einfacher Zeilenabstand. Das Textverarbeitungsprogramm nummeriert die Hochzahlen im Text und die Fußnoten fortlaufend.

Die richtige Zitierweise wählen und Bachelorarbeit binden lassen

Harvard Methode, APA-Style und deutsche Zitierart sind die gängigsten Zitierregeln in wissenschaftlichen Abschlussarbeiten. Unabhängig davon, ob Sie in Geisteswissenschaften, Psychologie, Naturwissenschaften oder Betriebswirtschaftslehre eine Masterarbeit drucken lassen, sollten Sie jene Zitierart verwenden, die Ihr Prüfer bevorzugt. Auf Studentendruckportal.de können Sie Ihre Bachelorarbeit online binden lassen, egal welche Zitierregeln Sie nutzen.

Inhaltsverzeichnis Deiner Bachelorarbeit:

Inhaltsverzeichnis: alle Kapitel und Verzeichnisse einfügen

Inhaltsverzeichnis:

Das Inhaltsverzeichnis (IHV) kommt direkt nach dem Titelblatt und nimmt damit eine vorrangige Stellung in jeder wissenschaftlichen Arbeit ein. Wenn Sie eine Masterarbeit oder Bachelorarbeit binden lassen und zur Beurteilung abgeben, muss Ihre Abschlussarbeit mit einer guten inhaltlichen Gliederung überzeugen. Prüfer von Universitäten und Hochschulen bewerten wissenschaftliche Arbeiten nicht nur nach dem Inhalt, sondern auch nach formalen Vorgaben. Dazu gehören Punkte wie die Nummerierung, Formatierung und Zitierweise sowie die Erstellung von Verzeichnissen. Ein sorgfältig strukturiertes Inhaltsverzeichnis ist ein wichtiges Qualitätskriterium einer akademischen Abschlussarbeit, weil es erkennen lässt, ob der Studierende das Geschriebene nachvollziehbar gegliedert hat.

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Wie ist ein IHV aufgebaut? Die Inhalte im Überblick

Anhand des Inhaltsverzeichnisses zeigen Sie, wie Sie Ihre Masterarbeit, Dissertation oder Bachelorarbeit aufgebaut haben. Wie schon der Name verrät, muss ein IHV alle Bestandteile einer wissenschaftlichen Arbeit auflisten. Dies gilt nicht nur für den Fließtext samt Überschriften, sondern auch für die Verzeichnisse. Demnach sollten Studierende diese Vorgaben beachten, wenn sie Inhaltsverzeichnisse erstellen:

  • 1. Einleitung immer anführen
  • 2. Hauptteil der Arbeit: Überschriften aller Kapitel und Titel der Unterkapitel auflisten
  • 3. Zusammenfassung nicht vergessen
  • 4. Literaturverzeichnis anführen
  • 5. Abbildungsverzeichnis erwähnen
  • 6. Abkürzungsverzeichnis angeben
  • 7. Anhang nicht vergessen

Diese Bestandteile füllen die Seiten eines Inhaltsverzeichnisses. Die ehrenwörtliche Erklärung gehört hingegen nicht dazu.

Warum sind Inhaltsverzeichnisse unverzichtbar?

Inhaltsverzeichnisse sind nicht nur in Sachbüchern und Lexika, sondern auch in Abschlussarbeiten unverzichtbar. Sie erleichtern sowohl jenen, die die Inhalte schreiben, als auch den Prüfern und Begutachtern die Arbeit. Hier finden Studierende vier Gründe, warum Inhaltsverzeichnisse wichtige Bestandteile wissenschaftlicher Arbeiten sind:

1. Die Inhalte nachvollziehbar gliedern

Wenn Sie eine Masterarbeit verfassen, erarbeiten Sie eine Gliederung, die Ihnen beim Schreiben den Weg weist. Dieses Konzept gibt die Richtung vor, wie Sie an Ihre Forschungsfrage herangehen und welche Themen Sie behandeln. Eine Inhaltsgliederung unterstützt dabei, sich auf die Kernbereiche des Arbeitsthemas zu konzentrieren. Wenn Sie Ihre Inhalte gut untergliedern, behalten Sie beim Schreiben den Überblick. Sie können für die Fertigstellung einzelner Kapitel bestimmte Termine festlegen. Die ursprüngliche Inhaltsgliederung kann sich vom späteren IHV in einigen Punkten unterscheiden, weil sich beim Schreiben regelmäßig Änderungen ergeben.

2. Bestimmte Überschriften schnell finden

Die Kombination aus Überschriften und Seitenzahlen macht Inhaltsverzeichnisse zu idealen Suchhilfen. Wenn der Leser wissen möchte, in welchem Teil der Arbeit er bestimmte Themen findet, genügt ein Blick ins IHV. Auf diese Weise können Prüfer und Begutachter nach Schlagwörtern suchen und die dazu gehörigen Textpassagen ohne großen Zeitaufwand finden. Moderne Textverarbeitungsprogramme machen es möglich, dass sich Studierende durch die noch unfertigen Kapitel navigieren und an unterschiedlichen Seiten parallel schreiben können.

3. Bereits zu Beginn einen guten Eindruck hinterlassen

Der erste Eindruck ist bei einer Dissertation und jeder anderen Abschlussarbeit sehr wichtig. Bei wissenschaftlichen Arbeiten gehört die Inhaltsgliederung zu den ersten Bestandteilen, die Prüfer wahrnehmen. Die Struktur des Inhaltsverzeichnisses gibt dem Begutachter entscheidende Hinweise darauf, ob der Studierende das Thema gut untergliedert und die Arbeit nachvollziehbar aufgebaut hat. Der Seitenumfang des gesamten Werkes und der einzelnen Kapitel und Unterkapitel lässt sich ebenfalls leicht feststellen. Mit anderen Worten: Aus dem IHV kann ein Prüfer einige Punkte herauslesen, die in die Beurteilung einer wissenschaftlichen Arbeit einfließen.

4. Themen und Gliederungspunkte richtig gewichten

Studierende, die Inhaltsverzeichnisse erstellen, sollten diesen Anlass nutzen, um einige formale Punkte zu klären: Entsprechen die angeführten Punkte der Textgliederung? Stimmen die Seitennachweise mit der Beschriftung der Seiten im Text überein? Steht die Wichtigkeit der Themen mit dem tatsächlichen Seitenumfang in den jeweiligen Kapiteln und Unterkapiteln im Einklang? Demnach darf ein Unterpunkt der dritten Gliederungsebene nicht mehr Seiten in Anspruch nehmen als einer der zweiten Gliederungsebene. Ein solches Ungleichgewicht deutet darauf hin, dass die Themen falsch gewichtet wurden.

7 Tipps für das Erstellen eines Inhaltsverzeichnisses

Wer ein Inhaltsverzeichnis für eine Masterarbeit oder andere Abschlussarbeit erstellt, sollte einige Aspekte in puncto Gliederung, Formulierung und Formatierung beachten:

Tipp 1: Gliederungstiefe festlegen

Bevor Studierende mit der Erstellung eines Inhaltsverzeichnisses beginnen, legen sie eine geeignete Gliederungstiefe fest. Abschlussarbeiten wie Bachelorarbeiten haben im Idealfall höchstens drei Gliederungsebenen, um übersichtlich zu bleiben. Kleinere Hausarbeiten kommen regelmäßig mit zwei Gliederungsebenen aus. Zu viele Gliederungsebenen führen dazu, dass der rote Faden verloren geht.

Tipp 2: Kapitel und Unterkapitel erstellen

Prüfer nehmen regelmäßig Abschlussarbeiten mit fünf bis sieben Kapiteln entgegen. Jedes dieser Kapitel enthält zwei oder mehr Unterkapitel. Besteht es aus mehr als sieben Unterkapiteln, ist es in zwei Hauptkapitel zu teilen.

Tipp 3: Kurze Überschriften mit Schlagwörtern verwenden

Die Überschriften sind im Idealfall kurz, enthalten aber die für das Thema wichtigen Schlagwörter. An diesen Formulierungen sollten die Leser erkennen, mit welchen Kernfragen sich der Studierende in der wissenschaftlichen Arbeit beschäftigt. Fallen die Überschriften der Kapitel zu lang aus, wirkt die Inhaltsgliederung unübersichtlich. Da es sich um keine vollständigen Sätze, sondern um Stichwörter handelt, folgt kein Satzzeichen.

Tipp 4: Auf Vollständigkeit und Einheitlichkeit achten

Das IHV bildet die endgültige Inhaltsgliederung des Fließtextes eins zu eins ab. Es muss daher alle Kapitel inklusive Unterkapitel benennen und vollständig sein. Außerdem sind einheitliche Formulierungen unverzichtbar. Das bedeutet, dass die Text-Überschriften den IHV-Überschriften im Wortlaut entsprechen.

Tipp 5: Seitenangaben

Die Seitenangaben eines Inhaltsverzeichnisses verraten, auf welcher Seite das jeweilige Hauptkapitel beginnt. Dies gilt auch für die Unterkapitel. In Ausnahmefällen können Studierende die Seitenangaben der untersten Gliederungsebene weglassen. Der Abstand zwischen dem Ende der Überschrift und dem Seitennachweis darf mit Punkten gefüllt werden.

Tipp 6: Zusätzliche Inhaltsübersicht bei umfangreichen Arbeiten hinzufügen

Wenn Sie eine Dissertation oder eine andere wissenschaftliche Arbeit mit großem Seitenumfang schreiben, können Sie dem Inhaltsverzeichnis eine kürzere Inhaltsübersicht hinzufügen. Diese Übersicht gibt lediglich die Hauptkapitel mit den dazugehörigen Seitenangaben wider. Sie ersetzt nicht ein vollständiges IHV, sondern ergänzt es lediglich.

Tipp 7: Verzeichnisse auflisten, aber nicht nummerieren

Bestandteile einer wissenschaftlichen Arbeit, die nicht zum eigentlichen Text gehören, bekommen keine Nummerierung. Demnach listen Studierende alle Verzeichnisse, nämlich Literatur-, Abkürzungs- und Abbildungsverzeichnis, im IHV auf, ohne sie zu nummerieren. Dies gilt auch für den Anhang.

Formale Hinweise für Inhaltsverzeichnisse

Für die Gestaltung eines Inhaltsverzeichnisses gibt es einige formale Hinweise in puncto Erstellung, Darstellungsform und Gliederungsprinzip.

Inhaltsverzeichnisse via Textverarbeitungsprogramm erstellen

Wer sich die Arbeit erleichtern möchte, sollte Inhaltsverzeichnisse mit einem Textverarbeitungsprogramm erstellen. Dies verringert die Fehleranfälligkeit, weil das Textverarbeitungsprogramm Änderungen, die sich durch verschobene Überschriften und Seitenzahlen ergeben, automatisch übernimmt. Das automatische Erstellen eines Inhaltsverzeichnisses ist insbesondere bei Abschlussarbeiten mit sehr vielen Seiten der manuellen Variante vorzuziehen. Es gewährleistet zudem eine einheitliche Darstellungsform aller Kapitel und Unterpunkte.

Darstellungsform: nur Zahlen oder eine Buchstaben-Ziffern-Kombination

Die dezimalnummerische Variante kommt mit reinen Zahlenkombinationen aus (zum Beispiel 1. Kapitel, 1.1. Unterkapitel, 1.2. Unterkapitel et cetera). Bei der alphanummerischen Darstellungsform werden die Gliederungsebenen mit einer Kombination aus Buchstaben und Ziffern dargestellt (zum Beispiel A. Kapitel, I. Unterkapitel, II. Unterkapitel, III. Unterkapitel; B. Kapitel, I. Unterkapitel et cetera).

Gliederung: Linienprinzip oder Abstufungsprinzip

Bei der Gliederung können Sie nach dem Linienprinzip oder dem übersichtlichem Abstufungsprinzip vorgehen. Das Linienprinzip besagt, dass für alle Kapitel und Unterpunkte unabhängig von der jeweiligen Gliederungsebene eine vertikale Linie als Ausrichtungspunkt fungiert. Demnach erscheinen alle Gliederungspunkte exakt untereinander. Es gibt keine Einrückungen. Fällt Ihre Wahl auf das Abstufungsprinzip, rücken Sie die Unterkapitel nach rechts ein. Das bedeutet, dass die übergeordneten Überschriften des Hauptkapitels weiter links erscheinen als jene der unteren Gliederungsebenen.

Tipp: Lassen Sie eine stark untergliederte Bachelorarbeit binden, ist es ratsam, das Abstufungsprinzip zu wählen und mit der alphanummerischen Darstellungsform zu arbeiten. Diese Kombination bietet eine gute Übersicht. Der Prüfer kann auf den ersten Blick erkennen, welche Überschriften derselben Gliederungsebene angehören.

Checkliste für das Inhaltsverzeichnis einer wissenschaftlichen Abschlussarbeit

Bevor Sie Ihre Dissertation drucken lassen und zur Benotung einreichen, können Sie überprüfen, ob Sie die wichtigsten Kriterien für Inhaltsverzeichnisse eingehalten haben. Diese Checkliste zum IHV hilft Ihnen selbstverständlich auch dann, wenn wir Ihre Bachelorarbeit binden oder Ihre Masterarbeit drucken. Das sind die wichtigsten Punkte im Überblick: Studierende sollten nur übersichtliche und vollständige Inhaltsverzeichnisse abgeben, die

  • alle Kapitel und Unterkapitel inklusive Nummerierungen anzeigen
  • Literatur-, Abbildungs- und Abkürzungsverzeichnisse unnummeriert auflisten
  • den Anhang ohne Nummerierung erwähnen
  • mit kurzen Überschriften einen guten Überblick geben
  • wichtige Schlagwörter des Themas enthalten
  • die Seitenzahlen aller angeführten Inhaltskapitel korrekt angeben
  • einer einheitlichen Formatierung folgen
  • in höchstens drei Ebenen untergliedert sind.

Tipp: Unabhängig davon sollte das IHV den formalen Vorgaben der Universität oder Fachhochschule entsprechen, an der Sie Ihre Abschlussarbeit einreichen. Bevor Studierende Inhaltsverzeichnisse erstellen, sollten sie sich bei ihren Prüfern und Begutachtern erkundigen, ob es bestimmte Richtlinien für die Formatierung und Gliederung des IHV gibt.

Sie haben bereits alle Kapitel, Unterkapitel und Verzeichnisse eingegliedert, die Vorgaben Ihres Prüfers berücksichtigt und nochmals überprüft, ob die Überschriften und Seitenzahlen in Ihrem IHV korrekt sind? Dann können Sie auf Studentendruckportal.de Ihre komplette Bachelorarbeit binden lassen.

Abbildungsverzeichnis:

Abbildungsverzeichnis für Bachelorarbeit in Word erstellen

Inhaltsverzeichnis:

Im Abbildungsverzeichnis der Bachelorarbeit listet der Studierende alle visuellen Darstellungen wie Bilder, Diagramme, Zeichnungen und Grafiken auf, die er in seinem Werk verwendet. Dieses Verzeichnis ist ein Pendant zum Inhalts- und Literaturverzeichnis und ein weiteres Merkmal für die Qualität einer wissenschaftlichen Arbeit. Abbildungsverzeichnisse dienen dazu, die

  • komplexe Struktur von Bachelorarbeiten abzubilden
  • Quellen der Abbildungen nachzuweisen
  • Argumente des Fließtextes nachvollziehbarer zu machen

Mit einem Blick in das Verzeichnis erkennen die Leser, welche Bilder, Grafiken und andere Abbildungen im Textvorkommen. Sie verschaffen sich damit einen Überblick über alle visuellen Darstellungen, ohne die gesamte wissenschaftliche Arbeit durchzublättern.

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Aufbau und Richtlinien zu Abbildungsverzeichnissen beachten

Mit Microsoft Word können Sie Abbildungen erstellen, einfügen, individuell beschriften und das Abbildungsverzeichnis Ihrer Bachelorarbeit, Masterarbeit, Dissertation erstellen. In diesem Verzeichnis wird jede im Text vorkommende bildliche Darstellung mit Nummerierung, Überschrift und Seitenzahl aufgelistet. Für die Frage, ob in den Abbildungsverzeichnissen nur die Titel oder auch die Quellen der Abbildungen anzuführen sind, gibt es keine allgemeine Antwort. Hierfür sind die Richtlinien der zuständigen Hochschule und Fachrichtung entscheidend. Der Aufbau eines Abbildungsverzeichnisses sieht so aus:

  • Abbildung 1: Überschrift Seite
  • Abbildung 2: Überschrift Seite
  • Abbildung 3: Überschrift Seite
  • Abbildung 4: Überschrift Seite

Die Hochschulen und Fachinstitute legen regelmäßig fest, ob Studierende in ihrer Bachelorarbeit ein Abbildungsverzeichnis erstellen müssen und welche formalen Richtlinien sie dabei beachten sollen. Diese Vorgaben können je nach Studiengang und Fachdisziplin variieren. Im Zweifelsfall sollten Studenten Abbildungsverzeichnisse erstellen, um ihre gründliche Arbeitsweise zu unterstreichen. Die Abbildungen sind entweder nach dem Literaturverzeichnis oder nach dem Inhaltsverzeichnis aufzulisten.

Warum Abbildungen in Bachelorarbeiten sinnvoll sind

Studien belegen, dass Menschen die aufgenommenen Informationen in verbaler und bildhafter Form verarbeiten. Spricht eine wissenschaftliche Arbeit sowohl den verbalen als auch den visuellen Kanal an, ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass sich der Leser die Fakten merkt und in seinem Gedächtnis speichert.

Abbildungen sind sinnvoll, um komplexe Themen verständlich zu erklären und den Fließtext aufzulockern. Visuelle Darstellungen wie Bilder, Grafiken und Diagramme helfen den Lesern dabei, die Fakten zu verarbeiten und deren Bedeutung besser zu verstehen. Wenn Sie in Ihrer wissenschaftlichen Arbeit mehrere Argumente verwenden, um eine Frage zu beantworten, sind Abbildungen ideale Instrumente, um diese Argumentation zu untermauern. Dies gilt auch dann, wenn Sie eine Hypothese widerlegen. Insgesamt verbessern Abbildungen samt dazugehörigem Verzeichnis das Textverständnis.

Was Studenten bei der Verwendung von Abbildungen berücksichtigen sollten

Wenn Sie Abbildungen in wissenschaftliche Arbeiten einfügen, beachten Sie diese Tipps:

  • Abbildungen mit Textbezug einbauen: Jede Abbildung, die in der Arbeit vorkommt, muss einen Bezug zum Inhalt haben. Verwendet der Studierende Bilder, Grafiken und Diagramme, die mit dem Fließtext in keinem Zusammenhang stehen, schadet dies dem Textverständnis. Abbildungen ohne Textbezug sorgen bei den Lesern für Verwirrung und lenken sie vom eigentlichen Thema ab.

  • Abbildung und Fließtext in Beziehung setzen: Studierende sollten wichtige Schlagworte, die im Text vorkommen, in den Abbildungen ansprechen. Sie fügen in einer geeigneten Textpassage einen Verweis ein, der auf die dazugehörige Abbildung hinweist. Grafiken, Bilder und Diagramme sollten die beschriebenen Fakten näher erklären und keine Inhalte abbilden, die in den schriftlichen Ausführungen nicht erwähnt werden.

  • Quelle nennen: Abbildungen benötigen ebenso wie Textzitate genaue Quellenangaben. Daher müssen Studierende die Quelle jeder Abbildung in der Beschriftung nennen beziehungsweise selbst kreierte Bilder, Grafiken und Diagramme mit dem Zusatz „eigene Darstellung“ versehen.

  • Abbildung beschriften: Im Idealfall beschriften Sie die Abbildungen so, dass sie sich vom Fließtext deutlich abheben. Sie können die Beschriftung rechtsbündig anordnen, eine kleinere Schrift aussuchen und eine andere Schriftart wählen.

Abbildungen der Bachelorarbeit mit Word einfügen, nummerieren und beschriften

Vor dem Erstellen des Abbildungsverzeichnisses sind die Abbildungen mit fortlaufenden Nummern auszustatten und individuell zu beschriften. Die Nummerierung orientiert sich an der Reihenfolge, in der Sie die Bilder, Grafiken und Diagramme in die wissenschaftliche Abschlussarbeit einbauen. Mit anderen Worten: Die erste Abbildung erhält die Nummer eins. In der Beschriftung erfährt der Leser, was auf der bildlichen Darstellung zu sehen ist und aus welcher Quelle sie stammt. Die Überschriften der Abbildungen werden in unveränderter Form in das Abbildungsverzeichnis übernommen, um einheitliche Schreibweisen in Fließtext und Verzeichnis sicherzustellen.

Beim Einfügen, Beschriften und Nummerieren der Abbildungen sind diese Schritte zu beachten:

  • Eine geeignete Stelle finden: In welcher Textstelle die Abbildung erscheinen sollte, hängt vom inhaltlichen Zusammenhang und der Formatierung ab. Im Einzelfall kann es notwendig sein, einen Seitenumbruch vorzunehmen, wenn die Abbildung auf der gewählten Seite keinen Platz mehr findet. Beim Schreiben markieren Sie die Textpassagen, in denen die Abbildungen vorkommen sollen. Die Abbildungen selbst fügen Sie erst in den fertigen Text ein, um nachträgliche Verschiebungen zu verhindern.
  • „Absatz einfügen“ und „Grafik wählen“: Mit diesen zwei Befehlen platzieren Sie die Abbildung an der gewünschten Stelle im Text. Das Programm unterscheidet zwischen Grafik, Form und Diagramm.
  • Abbildung verschieben: Die Abbildung bildet einen eigenständigen Absatz, den Sie über die Kombination „Format“ – „Zeilenumbruch“ – „Oben und unten“ verschieben können.
  • Abbildung beschriften: Um die eingefügte Abbildung zu beschriften, markieren Sie diese Darstellung mit der linken Maustaste, um unter dem Punkt „Verweise“ die Aufgabe „Beschriftung einfügen“ auszuführen. Das Programm zeigt den Begriff „Abbildung“ und die Abbildungsnummer an. Der Titel der Abbildung lässt sich individuell gestalten.
  • Position festlegen: Um die Abbildungsbeschriftung unter der Darstellung zu positionieren, entscheiden Sie sich für den Punkt „unter dem ausgewählten Element“.
  • Format der Nummerierung bestimmen: Im Textverarbeitungsprogramm sind arabische Ziffern als standardmäßiges Zahlenformat vorgesehen. Als alternative Nummerierungsformen können Sie römische Zahlen oder Buchstaben wählen.

Die Erstellung des Abbildungsverzeichnisses mit Word ausführen

Sobald die Abbildungen mit den Beschriftungen eingefügt sind, lässt sich das dazugehörige Verzeichnis mit wenigen Handgriffen erstellen. Dafür markiert der Autor jene Stelle der wissenschaftlichen Arbeit, an der das Verzeichnis aufscheinen soll. Der passende Menüpunkt im Word-Dokument findet sich unter „Verweise“ und lautet „Abbildungsverzeichnis einfügen“. Die Arbeitsschritte funktionieren wie folgt:

  • Es geht ein Fenster auf, das an oberster Stelle eine Seitenansicht als Muster für die Formatierung angibt.

  • Im Kästchen darunter platziert der Autor ein Häckchen, damit das Verzeichnis jene Seitenzahlen anzeigt, auf denen die Abbildungen zu finden sind.

  • Unter dem Kästchen „Seitenzahlen anzeigen“ können Sie das Kästchen „Seitenzahlen rechtsbündig“anklicken. Dieses Häkchen ist die Grundlage dafür, dass der Titel der Darstellung links erscheint und die Seitenzahlen der Abbildungen rechts zu sehen sind.

  • Die nächste Einstellung betrifft den Punkt „Füllzeichen“ (Übergang zwischen dem Titel und der Seitenzahl).

  • Anschließend können Sie das voreingestellte Format übernehmen und die Beschriftungskategorie bestimmen. Die Bezeichnung im Verzeichnis sollte dieselbe Bezeichnung tragen wie die Abbildungsbeschriftung im Text. Üblicherweise ist dies der Begriff „Abbildung“.

  • Mit einem Häckchen im Raster „Kategorie und Nummer“ übernimmt das Textverarbeitungsprogramm die Abbildungsbezeichnung und die dazugehörige Nummer in das Verzeichnis.

  • Sie bestätigen die vorgenommenen Einstellungen, indem Sie den Button „OK“ anklicken. Mit diesem Mausklick sorgen Sie dafür, dass das Verzeichnis an der gewünschten Stelle eingefügt wird.

  • Anpassungen vornehmen: Nach dem Einfügen des Abbildungsverzeichnisses können Sie individuelle Anpassungen vornehmen. Dies betrifft die Punkte Formatierung, Auswahl der Schriftarten und Zeilenumbrüche. Zudem können Sie das Verzeichnis verschieben, den Text löschen und einen neuen Titel einfügen, bevor Sie die endgültige Formatierung vornehmen.

Aktualisierung des Abbildungsverzeichnisses vor dem Druck durchführen

Wenn Sie die Abbildungen nachträglich auf andere Seiten verschieben, müssen Sie das Verzeichnis in Eigeninitiative aktualisieren. Es erfolgt keine automatische Anpassung. Vor dem Drucken und Binden Ihrer Arbeit sollten Sie noch eine Aktualisierung Ihres Abbildungsverzeichnisses vornehmen, um die richtige Wiedergabe der Seitenzahlen sicherzustellen. Dieser Vorgang lässt sich mit wenigen Klicks umsetzen:

  • Verzeichnis mit der Maus markieren (graue Hinterlegung)
  • Auf Verweise klicken und den Punkt „Tabelle aktualisieren“ auswählen

Mit Microsoft Word können Sie das Abbildungsverzeichnis Ihrer Bachelorarbeit leicht gestalten, einfügen, anpassen und aktualisieren. Die Vorbereitungsarbeiten, nämlich das Einfügen, Beschriften und Bearbeiten der Abbildungen, funktionieren ebenfalls über dieses Textverarbeitungsprogramm. Sobald die Verzeichnisse für Inhalt, Literatur und Abbildungen der Endversion entsprechen und die Formatierung abgeschlossen ist, können Sie Ihre Bachelorarbeit drucken und binden lassen.