Nach der Weihnachtszeit folgt die Prüfungszeit!

Foto:  Ravigopal Kesari | flickr.com |  CC BY-SA 2.0Auch wenn der Februar durch die behagliche Weihnachtszeit noch gedanklich in weiter Ferne scheint, so weiß doch jeder Student, dass in diesem Monat Prüfungen geschrieben werden. Damit Ihr heil durch diese stressige und wichtige Phase des Semesters kommt, haben wir einige hilfreiche Tipps rund um die Themen Prüfungsvorbereitung und Organisation zusammengestellt.

Prüfungsanmeldung

Meldet euch rechtzeitig zur Prüfung bei Eurem zuständigen Prüfungsamt an! Verpasst Ihr die Einschreibezeit, kann es im schlimmsten Fall passieren, dass Ihr die Prüfung erst im nächsten Semester absolvieren könnt. Die genauen Termine und Links werden euch vom Prüfungsamt meist via Email schon sehr früh zugesandt. Oft weisen euch eure Dozenten auch nochmal auf diese Termine hin.

Zusammenstellung der Lehrmaterialien

Bevor Ihr in die Lernphase eintaucht, ist es ratsam, alle relevanten Materialien für Eure zu bestreitenden Prüfungen zusammenzutragen. Alle unverzichtbaren Bücher solltet Ihr bereits vor der „heißen Phase“ in der Bibliothek ausgeliehen oder vorgemerkt haben. Denn erfahrungsgemäß sind nicht für jeden Studenten ausreichend Exemplare verfügbar. Notfalls könnt Ihr Euch aber auch wichtige Passagen aus Präsenzbeständen kopieren oder vor Ort in der Bibliothek damit lernen. Auch alle benötigten Vorlesungsskripte und Mitschriften müssen gesichtet, sortiert und auf Vollständigkeit kontrolliert werden. Ein Austausch bzw. Vergleich der eigenen Aufzeichnungen mit denen anderer Kommilitonen stellt sicher, dass Euch keine wichtigen Inhalte fehlen.

Plane deine Lernphase

Auf Grundlage der Sichtung der Lernmaterialen werdet Ihr schon einen groben Überblick über den Umfang des zu paukenden Stoffs haben. Der nächste Schritt sollte sein, einen genauen Plan zu erstellen, wann Ihr was lernen müsst und wie viel Zeit Ihr dafür benötigt. Auch die erforderten Materialien solltet Ihr Euch notieren. Unterteilt Euren Plan am besten in Lernblöcke verschiedenster Fächer. So sitzt Ihr nicht die ganze Zeit an einem Fach bzw. vernachlässigt andere. Schließt in Euren Lernplan auch Zeitpuffer mit ein. Falls Ihr nicht wie erwartet voran kommt, habt Ihr immer noch „etwas Luft“, um dies auszugleichen.

Jetzt aber los!

Ja klar, es fällt schwer, doch Ihr tut keinem einen Gefallen, wenn der berühmte innere Schweinehund die Oberhand behält. Fangt an mit Lernen, am besten ca. 6 Wochen vorher. Meist ist der Entschluss, „nun endlich“ mit dem Lernen anzufangen am schwierigsten. Denn ist man erst mal mitten in der Lernphase, fällt das Büffeln gar nicht mehr so schwer.

Foto: Ryan M. | flickr.com |  CC BY 2.0Doch begeht nicht den Fehler, Euch allzu sehr ablenken zu lassen. Gelegenheiten dazu gibt es genug. Eine Stunde hochkonzentriert lernen ist weitaus effektiver, als mit Fernseher im Hintergrund und den neusten Facebook-Statusmeldungen auf dem Bildschirm. Also: Facebook, Fernseher und am besten auch Telefon AUS!

 

Übertreibt es aber auch nicht mit dem Lernen! Legt ausreichend Pausen ein. Keiner kann ununterbrochen Informationen aufnehmen. Daher: gönnt Euch auch mal ein wenig Freizeit, damit euer soziales Leben nicht vollkommen unterbrochen wird. Von anderen Kommilitonen sollte man sich zudem nicht verrückt machen lassen, wenn die typischen „Und wie viel hast du schon gelernt?“-Gespräche in der Uni losgehen. Ihr habt ja immerhin euren Lernplan und wisst, wann ihr wie viel tun müsst, um Euch erfolgreich vorzubereiten.