… und welcher Studententyp bist du?

Es gibt sie überall, die guten, alten Klischees. Über Studenten hört man besonders viele: Sie sind faul, sie schlafen den ganzen Tag, sie machen sich nichts aus ihrem Aussehen und von Arbeit verstehen sie sowieso nichts. Alles quatsch. Oder?

Von Ersti bis Abschlussarbeit

Zu Beginn eines jeden Wintersemesters tummeln sich auf dem Campus die unterschiedlichsten Typen. Die Erstis, die Streber, die Alternativen, die „ewigen Studenten“. Was macht die einzelnen Typen aus? Und wie sind sie zu erkennen? Wir haben mal genauer hingeschaut.

photo-1423753623104-718aaace6772

 

Der Ersti: Wer bin ich – und wenn ja, wie viele? So geht es den meisten Erstis, die orientierungslos über den Campus irren. In der Hand halten sie einen Übersichtsplan und bis sie den Seminarraum gefunden haben, ist es meist schon zu spät. Im Gegensatz zum „ewigen Studenten“ glänzt der Ersti aber mit einer Übermotivation und kann es kaum erwarten loszulegen.

Der Zielstrebige: Er weiß ganz genau, was er will. Deshalb ist er auch schon lange vor Vorlesungsbeginn da und schreibt seine Abschlussarbeit praktisch schon im ersten Semester. Perfekt gestylt natürlich und mit Smartphone, Notebook, Tablet und Co. ausgerüstet. Weltherrschaft? Kein Problem. Geht auch vom Hörsaal aus und im Sitzen.

Der ewige Student: Er gehört schon fast zum Inventar, denn er ist im gefühlt 44. Semester und wird wahrscheinlich niemals fertig werden. War er nicht auch schon in den 80ern mit am Start? Er weiß es vermutlich selbst nicht mehr. Dafür lebt er die Rolle des Studenten vollkommen aus und freut sich, dass er überall Rabatt bekommt. Und so ein Semesterticket ist natürlich auch echt praktisch.

Der Alternative: Er studiert ganz klar Geisteswissenschaften und ist montags meist bei Demos anzutreffen. Sein Kaffee ist Fair Trade, sein Tabak selbst gedreht und er selbst natürlich überzeugter Veganer. Mit der Ordnung hat er es nicht so, lose Zettel sind Teil seiner Lebensphilosophie. Zumindest bis zur Bachelorarbeit oder Abschlussarbeit. Kann man dafür eigentlich auch demonstrieren?

Der Streber: Ähnelt sehr dem Zielstrebigen. Er ist meist in der Nähe von Professoren zu finden, wenn er nicht grad einem seiner vielen Nebenjobs nachgeht. Auf Parties ist er dafür praktisch nie zu Gast, denn er lernt lieber. Überhaupt hat er keine Zeit zu verlieren. Die Regelstudienzeit ist für ihn eine Selbstverständlichkeit, die Abschlussarbeit schreibt sich quasi nebenbei.

Und? Welcher Studientyp bist du? 😉

So klappt’s mit der Finanzierung des Studiums

In wenigen Wochen geht es los, das Wintersemester 2014/2015. Um das meistern zu können, braucht es das nötige Kleingeld. Das ist keine Floskel, sondern leider eine Tatsache. Wohnraum, Materialien und Unterlagen, Verpflegung, hin und wieder ein bisschen Party – das geht schnell ins Geld.

c1b3b9b0

So kommst du bis zur Abschlussarbeit über die Runden

Wer nicht genügend Budget hat und auch von den Eltern keine Finanzspritze bekommt, kann immer noch andere Finanzierungsmöglichkeiten nutzen. Von BAföG bis Darlehen, wir verraten dir, wie du finanziell über die Runden kommst, bis du deine Bachelorarbeit oder Masterarbeit schreibst.

 

  • BAföG: Hier lohnt es sich eigentlich immer, einen Antrag zu stellen. Denn BAföG ist die günstigste Möglichkeit, das Studium zu finanzieren. Anspruch darauf haben grundsätzlich deutsche und – unter bestimmten Umständen – auch ausländische Studierende. Problematisch wird es, wenn vorher bereits eine Ausbildung absolviert wurde. Und auch das Alter spielt bei der Beantragung eine Rolle.
  • Studienkredit: Eine hilfreiche, aber nicht ganz günstige Option. Denn im Gegensatz zum BAföG ist der Kredit nicht zinsfrei und es muss die volle Summe zurückgezahlt werden. Vor Abschluss eines Kreditvertrages sollten die Konditionen ganz genau geprüft und mit anderen Angeboten verglichen werden.
  • Stipendium: Hiermit sollen besonders begabte Studenten gefördert werden. Und zwar unabhängig vom Einkommen der Eltern. Die Voraussetzungen sind unterschiedlich, ebenso wie die inhaltlichen Schwerpunkte der einzelnen Begabtenförderungswerke. Größter Vorteil ist, dass das Geld nach dem Studium nicht zurückgezahlt werden muss.
  • Nebenjob: Wenn das BAföG nicht ausreicht oder es keine Förderung gibt, bleibt immer noch ein Nebenjob. Angebote finden sich entweder im Netz oder am Schwarzen Brett der jeweiligen Hochschule. Wichtig: Als BAföG-Empfänger musst du aufpassen, dass du die monatlich Einkommensgrenze nicht überschreitest.

Das sind nur einige von vielen Möglichkeiten, mit denen du dein Studium finanzieren kannst. Damit du dich voll und ganz auf deinen Abschluss und die Abschlussarbeit konzentrieren kannst, ist es wichtig, dass auf dem Konto keine Ebbe herrscht.