So wird deine Bachelorarbeit ein voller Erfolg

Deine Abschlussarbeit – für dich eine Herausforderung, die du sicher einfach nur schnellstmöglich hinter dich bringen willst. Aber viel sinnvoller ist es, eine Arbeit zu schreiben, die dir nicht nur eine gute Note beschert, sondern die auch ausserhalb deiner Universität Beachtung findet.

Mach deine Bachelorarbeit zum Hingucker

Wie das geht? Indem du ein spannendes Thema hast, gründlich recherchierst, dich formal entsprechend ausdrückst und dein Fazit gut durchdenkst, bevor du deine Bachelorarbeit drucken und binden lässt.

Es kommt gar nicht zwingend auf eine besondere Arbeitsweise an. Du solltest stattdessen früh genug anfangen, sorgfältig arbeiten, viele Quellen studieren und das Ganze mit einer gewissen Leidenschaft angehen. Themenfelder, die bislang noch recht wenig erforscht sind, könnten interessant sein. Noch besser ist es, wenn du dein Thema findest, dass dich ohnehin die ganze Zeit gedanklich beschäftigt. Dann ist deine Motivation eine ganz andere, denn du gehst Fragen auf den Grund, auf die du selbst eine Antwort haben willst.

Und: Das, was dich interessiert, interessiert in der Regel auch andere. Gerade Themengebiete wie Menschenrecht bieten viel Raum, sind aber natürlich was die Quellen angeht, etwas herausfordernder. Hier macht es durchaus Sinn, sich den praktischen Teil wirklich zu erarbeiten und Eigenleistungen einbringen zu können. Du steckst so automatisch mehr Herzblut in deine Arbeit.

Was heißt das jetzt zusammengefasst?

Wenn du nicht einfach nur eine gute Bachelorarbeit drucken und binden lassen willst, sondern eine, die Beachtung findet, solltest du:

  • ein Thema wählen, das dich interessiert und über das auch ohne Bachelorarbeit mehr erfahren willst
  • dir eine Fragestellung aussuchen, die zeitgemäßg und praxisrelevant ist
  • ein Thema wählen, das bislang recht wenig bearbeitet ist, damit du viel Raum für Eigenleistung hast

Ein Thema mit hoher Praxisrelevant spricht übrigens sehr wahrscheinlich eine große Leserschaft an und je aktueller deine Arbeit ist, desto besser sind die Chancen, dass du damit auf dich aufmerksam machst.

Praktikanten, die Absolventen von morgen?

Studenten sind Billigarbeitskräfte. Das hört man immer wieder. Viele, die ihre Bachelorarbeit schreiben oder schon hinter sich haben und ihren Kontostand aufbessern wollen, sind für Unternehmen ein gefundenes Fressen. Aber zum Glück haben sich die Zeiten geändert. Der Mindestlohn hat Bewegung in das Thema gebracht.

Bachelorarbeit drucken im Praktikum

Seit Januar 2015 steht im Gesetz, dass auch Praktikanten Anspruch auf einen Arbeitsvertrag haben. Und, dauert das Praktikum länger als drei Monate und ist im Rahmen des Studiums nicht vorgeschrieben, müssen Arbeitgeber 8,50 Euro pro Stunde zahlen. Ist das Studium abgeschlossen, müssen Praktikanten generell bezahlt werden.

Das hat viele Firmen allerdings abgeschreckt, überhaupt noch Praktikaplätze anzubieten. Während in großen, namhaften Firmen ordentliche Gehälter für Praktikanten bereits an der Tagesordnung sind, hatten speziell kleinere Unternehmen ihre Probleme mit dem Mindestlohn. Sie konnten sich so keine Praktikanten mehr leisten.

Mehr Transparenz im Wettbewerb

Für eine weitere Änderung haben Stellenbörsen und Bewertungsportale im Internet gesorgt. Wer lasch mit seinen Praktikanten umgeht, darf sich nicht wundern, wenn er schlechte Bewertungen über sich liest. Die Transparenz ist inzwischen enorm, zwingt Unternehmen aber auch, besser mit Praktikanten umzugehen.

Dennoch: Viele Studenten haben kaum eine Chance, sich im Berufsleben zu beweisen. Finden sie einen guten Praktikumsplatz, sollten sie sich glücklich schätzen. Denn die Firmen, die diese noch anbieten, meinen es auch wirklich ernst. Sie sind an Nachwuchs interessiert und wollen ihn entsprechend fördern. Das kommt Absolventen nach Ende des Studium und dem Bachelorarbeit drucken und binden zu Gute. Denn ein bekanntes Gesicht hilft natürlich durchaus.

Viele Unternehmen greifen gern auf Ex-Praktikanten zurück. Besonders, wenn diese sich während ihrer Zeit im Unternehmen bewährt haben. Es lohnt sich also, als Praktikant positiv aufzufallen. Einige Firmen setzen inzwischen sogar auf eigene Förderprogramme für Praktikanten und versprechen eine Übernahme. Da nimmt man es doch durchaus mal hin, ab und zu vielleicht Kaffee kochen zu müssen 😉