Was gibt es bei einer externen Bachelorarbeit zu beachten?

Die Bachelorarbeit ist die eine Sache. Aber hast du schon mal über eine externe Bachelorarbeit nachgedacht? Also eine Abschlussarbeit, die in Kooperation mit einem Unternehmen erstellt wird? Sie ist zwar für alle Beteiligten eine echte Herausforderung, bietet aber auch Vorteile. Ein kleiner Exkurs.

Wer ist alles beteiligt?

Du als Studierender, ganz klar. Du musst schauen, dass du dich an die Prüfungsordnung hältst und deine Arbeit während der Zeit richtig steuerst. Das Unternehmen ist ebenso mit von der Partie und erhält durch dich zusätzlichen Input bzw. Mehrwert. Dennoch darf der Ansatz einer wissenschaftlichen Arbeit nicht vernachlässigt werden. Nicht zuletzt ist natürlich auch dein Betreuer beteiligt. Er muss darauf achten, dass du dein Thema richtig abhandelst und darf den Praxispart nicht vergessen. Eine Dreieckskonstellation, die es in sich hat.

Vorteile der externen Bachelorarbeit

Stimmen die Grundvoraussetzungen für deine externe Bachelorarbeit, dann kann sich das wirklich auszahlen für dich. Du schreibst extrem praxisnah, hast somit auch eine andere Motivation und im Regal verstauben wird deine Arbeit sicher ebenfalls nicht. Das Unternehmen, bei dem du in die Tasten haust, erhält tiefen Einblick in dein Thema und findet in dir im Idealfall direkt einen Kandidaten für eine spätere Festanstellung. Und auch deiner Hochschule kommt die externe Abschlussarbeit zugute, denn sie kann Kontakte in die Wirtschaft ausbauen.

Bei externen Bachelorarbeiten können durchaus spannende Ergebnisse entstehen. Trotzdem macht das nur dann Sinn, wenn dich das Thema auch selbst interessiert und eine Kooperation lohnenswert ist.

Wie finde ich heraus, ob eine externe Bachelorarbeit das Richtige ist?

Dafür gibt es unter anderem verschiedene Stellenbörsen im Netz, in denen du Übersichten mit Themenvorschlägen von Unternehmen aus Wirtschaft und Industrie findest. Wenn dich ein Unternehmen besonders reizt und du bereits ein grobes Thema im Kopf hast, kannst du natürlich auch selbst auf Firmen zugehen. Viele große Unternehmen sind jedes Jahr auf der Suche nach Studierenden, die ihre Bachelorarbeit bei ihnen schreiben wollen. Wichtig ist nur, dass du dich rechtzeitig umsiehst, damit alles funktioniert.

Was das Bachelorarbeit drucken und binden angeht, sind wir vom Studentdruckportal natürlich für dich da. Auch, wenn es mal kurz vor knapp sein muss.

Aktuelle Umfrage zeigt: So gestresst sind Studenten

Prüfungen, Bachelorarbeit, der ständige Druck: Studieren ist anstrengend und bedeutet Stress. Das zeigt jetzt auch eine aktuelle Umfrage unter über 18.000 Studierenden, die der AOK-Bundesverband in Auftrag gegeben hat. Dabei kam heraus, dass das Bachelorarbeit drucken und binden wohl das geringste Problem vieler Studenten ist.

Die wichtigsten Ergebnisse der Umfrage

  • Den größten Stress haben Studenten in NRW. In Rheinland-Pfalz sind Studenten am wenigsten gestresst.
  • Weibliche Studenten haben mehr mit Stress zu kämpfen als ihre männlichen Kommilitonen.
  • An staatlichen Hochschulen ist der Stress knapp drei Prozent höher als an privaten Hochschulen. Am extremsten sind die Belastungen an Fachhochschulen.
  • Besonders gestresst fühlen sich Bachelorstudenten, während Studierende in dualen Studiengängen sich weniger unter Druck gesetzt fühlen.

Die stressigsten Studienfächer

Studium ist nicht gleich Studium. Das Stresslevel variiert je nach Studiengang. Der Durchschnitt liegt an deutschen Universitäten bei 100 Prozent. Alles darüber bedeutet eine überdurchschnittlich hohe Belastung. Die Top 6 der stressigsten Studiengänge sieht damit wie folgt aus:

  1. Veterinärmedizin: 105,6 Prozent
  2. Agrar-, Forst- und Ernährungswissenschaften: 105,1 Prozent
  3. Informatik: 103,6 Prozent
  4. Kunst, Kunstwissenschaften: 103,4 Prozent
  5. Ingenieurwissenschaften: 101,5 Prozent
  6. Mathematik, Naturwissenschaften: 100,4 Prozent

Am stressigsten haben es demnach alle, die Veterinärmedizin studieren. Sie liegen 5,6 Prozent über dem deutschen Durchschnittswert. Agrar-, Forst und Ernährungswissenschaften oder Informatik sind allerdings auch nicht viel stressfreier. Deutschland entspannter geht es bei den Sportwissenschaften.

Was verursacht Stress im Studium?

Stress machen vor allem die Prüfungsvorbereitung, der Lernumfang und natürlich auch die Abschlussarbeit. Und: Viele Studierende machen sich selbst den meisten Druck. Sie haben hohe Erwartungen an sich selbst und wollen diesen bestmöglich gerecht werden.

Bei den meisten wirkt sich Stress negativ auf die Zufriedenheit und den Allgemeinzustand aus. Rückhalt geben den meisten Studierenden laut der Umfrage Partner, Freunde und Familie.

Quelle: AOK-Bundesverband