Fazit & Resümee beim Bachelorarbeit schreiben

Einleitung und Hauptteil der Bachelorarbeit sind das Eine. Eine ganz andere Herausforderung sind das Fazit und Resümee. Sie sollen die Arbeit abrunden und ihr sozusagen den letzten Schliff geben, bevor du die Bachelorarbeit drucken und binden lässt.

Erst die Arbeit, dann das Fazit

Allerdings hat es das Fazit in sich, denn es ist eine häufige Fehlerquelle – und kann im schlimmsten Fall der gesamten Arbeit einen unschönen Nachgeschmack geben. Dabei ist es DIE Möglichkeit, um die Erkenntnis, die du aus deiner Arbeit gewonnen hast, hervorzuheben und deine Abschlussarbeit zu einer runden Sache zu machen. Selbst, wenn du vielleicht glaubst, dass du im Hauptteil schon alles gesagt hast.

Hier sind vier Gründe, warum du auf den Schlussteil genauso viel Energie verwenden solltest, wie auf alle anderen Parts:

  1. Das Fazit dient der Leseführung und soll auch all diejenigen abholen, die zwischendrin eventuell ein wenig abgeschaltet haben.
  2. Es soll kurz und knapp ausfallen und vor allem eine Antwort auf die Forschungsfrage liefern, die du dir zu Beginn gestellt hast.
  3. Es stellt deine Kompetenz unter Beweis und zeigt, ob du Zusammenhänge verstehst und deine Erkenntnisse klar abstrahieren kannst.
  4. Nicht zuletzt soll dein Fazit dem Leser auch einen Erkenntnisgewinn liefern.

Wichtig beim Resümee der Bachelorarbeit

Du solltest dich generell immer in die Perspektive des Lesers versetzen: Er steckt nicht so sehr im Thema wie du, deshalb sollte ihm die Zusammenfassung alles Wesentliche deiner Arbeit in kurzer Form wiedergeben.

Du fragst dich, wie lang dein Fazit sein sollte? Ein wirkliches Standardmaß dafür gibt es nicht. Generell orientiert sich der Umfang aber am Umfang deiner Bachelorarbeit – fünf Prozent sollten es in etwa sein. Das wären ca. 2-3 Seiten. Und diese sollten für sich allein stehen können und keine reine Wiederholung des Hauptteils sein.

Tipp: Du solltest zunächst den Hauptteil ausarbeiten und dich erst danach dem Resümee widmen. So verlierst du den roten Faden nicht.

Was kommt nach der Bachelorarbeit?

Ganz egal, ob im du im ersten oder zwölften Semester bist, dein Ziel ist ganz sicher der Bachelor bzw. das Bachelorarbeit drucken und binden. Vorerst zumindest. Denn nach „B.A.“ (Bachelor of Arts), „B.E.“ (Bachelor of Education“) und „B.Sc.“ (Bachelor of Science) gibt es noch so einiges, wonach du streben kannst. Wobei? Gibt es überhaupt ein Leben nach der Bachelorarbeit? Wir sagen: Ja!

Ab ins Berufsleben

Du hast dich lange genug im Hörsaal herumgedrückt. Das Bafög oder der Studentenkredit wollen zurückgezahlt werden. Und dafür brauchst du das nötige Kleingeld! Also raus mit den Bewerbungen, damit du dir deinen ersten Job an Land ziehst. Ein direkter Berufseinstieg nach dem Bachelor ist durchaus möglich. Solltest du dich dafür noch nicht bereit fühlen, kannst du natürlich noch eine kleine Ehrenrunde drehen.

Ein weiterer Bachelor

Du hast noch nicht genug von der Uni? Für vier weitere Semester kannst du auch noch mal bei null anfangen und eine andere Richtung einschlagen. Dafür brauchst du allerdings ein gutes finanzielles Polster und gute Nerven. Denn du wirst als alter Hase inmitten von Erstis sitzen.

Mach den Master

Das Thema deines Studiengangs lässt dich noch nicht los? Dann könnte der Master ein interessanter Zwischenstopp für dich sein. Du kannst noch tiefer in die Materie eintauchen und parallel einen höheren Abschluss machen, der sich auf dein späteres Einstiegsgehalt auswirkt.

Freiwilliges Soziales Jahr, Praktikum & Co

Du willst dich nicht direkt an ein Unternehmen binden, sondern dir erst mal einenÜberblick verschaffen? Ein Praktikum oder ein freiwilliges soziales Jahr sind perfekt dafür. Du bekommst ein Gespür für die jeweilige Branche und die Aufgabenbereiche. Und: Praktika nach dem Studium werden in der Regel vergütet. Du schlägst also zwei Fliegen mit einer Klappe.

Es geht also auch nach der Bachelorarbeit durchaus weiter für dich. Probiere dich einfach aus!