Die Danksagung in deiner Abschlussarbeit

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Auch, wenn deine Bachelorarbeit dir viel abverlangt: Zeit für eine Danksagung sollte immer sein. Sie ist zwar optional, aber dennoch ein individueller Text, der deiner Bachelorarbeit eine persönliche Note verleiht. Außerdem kannst du die Bachelorarbeit-, Dissertation– und Masterarbeit – Danksagung nutzen, um allen zu danken, die dich unterstützt haben. Sei es mental oder auch mit finanziellen Mitteln.

Darauf kommt es an: Danksagung Bachelorarbeit

Für die Danksagung Bachelorarbeit gibt es keinen formellen Rahmen. Du kannst sie in der Ich-Form verfassen, solltest aber eine Seite nicht überschreiten. Und du solltest sie auch wirklich nur schreiben, wenn du etwas zu sagen hast. Für Grüße an deine Eltern oder Geschwister ist die Danksagung Bachelorarbeit nicht der richtige Platz.

Sinnvoller ist es, wenn du etwas zur Entstehung deiner Abschlussarbeit schreibst oder verrätst, was dich motiviert oder auch gebremst hat. Auch ein paar Zeilen an deinen Betreuer oder Leute, die dich finanziell supportet haben, sind drin.

Was gehört in die Danksagung Bachelorarbeit?

Entscheidest du dich dafür, eine Danksagung zu schreiben, dann sollte sie am Anfang deiner Bachelorarbeit stehen. Was sonst noch wichtig ist? Hier kommt die Checkliste:

    • Bedanke dich bei Leuten, die dich unterstützt haben: Bei einzelnen Personen oder auch Unternehmen.
    • Stelle deinen persönlicher Bezug zur Arbeit her und verrate, wie du auf das jeweilige Thema gekommen bist.
    • Zähle Unternehmen oder Stiftungen auf, die dir mit finanziellen oder sachlichen Mitteln geholfen haben.
    • Zeige auch auf, wo du Probleme hattest oder auf Hindernisse gestoßen bist – und wie du sie vor allem gelöst hast.

Die Danksagung Bachelorarbeit ist ein Kann, kein Muss. Gibt es niemanden, dem du danken kannst, solltest du sie lieber bleiben lassen.

Andernfalls ist sie eine gute Gelegenheit, um deiner Bachelorarbeit ein paar persönliche, formlose Worte voranzustellen und die Arbeit individuell einzuleiten. Du musst die Danksagung nicht nummerieren und auch in deiner Gliederung nicht aufzählen.

Das bringt dir eine Bachelorarbeit: 8 gute Gründe

Hast du dich auch schon mal gefragt, welchen Sinn die Bachelorarbeit eigentlich hat? Spätestens, wenn du dein erstes Motivationstief hast, dürfte diese Frage durch deinen Kopf schwirren. Doch auch, wenn die Bachelorarbeit auf den ersten Blick wie reine Tortur wirkt – du kannst tatsächlich viel davon lernen!

1. Du befasst dich intensiv mit einem Thema

Das Bachelor Sudium steckt voller Grundwissen. Willst du thematisch tiefer eintauchen, dann ist die Bachelorarbeit ideal dazu. Auf dem Gebiet, das du dir selbst ausgesucht hast, wirst du zum Profi und lernst so auch, dich intensiv mit einem bestimmten Thema zu befassen.

2. Du merkst dir den Inhalt sehr viel besser und länger

Da du dich über einen längeren Zeitraum sehr ausführlich mit einem Thema befasst, kannst du dir dieses Wissen deutlich besser merken. Das solltest du dir zunutze machen und ein Themengebiet wählen, das auch für deine berufliche Zukunft hilfreich ist.

3. Du lernst eine selbstständige Denk- und Arbeitsweise

Deine Bachelorarbeit verlangt dir viel ab – besonders, dich mit unterschiedlichen Auffassungen zu einem Thema auseinanderzusetzen. Du beschäftigst dich mit Quellen und musst entscheiden, welche für dich hilfreich sind und welche nicht. Das hilft dir dabei, eigenständig zu denken.

4. Du lernst die Wissenschaftssprache

Beim wissenschaftlichen Schreiben geht es darum, ein Thema präzise darzustellen und trotzdem so verständlich zu formulieren, dass der Leser versteht, was du ausdrücken möchtest. Und all das ohne hochtrabende Formulierungen, die der Wissenschaftssprache so gern angedichtet werden.

5. Du kannst besser argumentieren

Argumente sind eine sehr gute und effektive „Waffe“. Nicht nur im Rahmen der Bachelorarbeit, sondern auch im späteren Berufsleben. Gerade bei Verhandlungen kommt es darauf an, das Richtige zu sagen bzw. schlicht die besseren Argumente zu haben. Wie das geht, zeigt dir deine Bachelorarbeit.

6. Du wirst gewissenhafter

Selbst, wenn du deine Bachelorarbeit schnell zusammengeschrieben hast – in puncto Quellen- und Literaturverzeichnis sind Genauigkeit und Gewissenhaftigkeit gefragt. Für alles brauchst du einen Nachweis bzw. Beleg, das erfordert viel Sorgfalt. Eine Eigenschaft, die dich auch nach dem Bachelorarbeit drucken und binden weiterbringen wird.

7. Du erkennst deine Eignung für eine akademische Karriere

Wissenschaftliches Arbeiten liegt nicht jedem. Durch die Bachelorarbeit merkst du frühzeitig, ob eine akademische Laufbahn tatsächlich etwas für dich ist. Oder ob du vielleicht einen anderen Weg einschlagen solltest.

8. Du lernst, selbstständiger zu werden

Deine Bachelorarbeit ist dein „Baby“: Du wählst das Thema, trägst die Quellen zusammen, bringst alles auf einen Punkt. Es ist deine Eigenleistung und etwas, auf das du irgendwann mit Stolz zurückblicken wirst. Vor allem aber ist es etwas, was dich sehr viel selbstständiger werden lässt. In jeglicher Hinsicht.