Doktortitel: Die wissenschaftliche Dissertation

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Der Doktortitel, eine der höchsten Auszeichnungen, stellt hohe Anforderungen. Für alle, die sich noch nicht sicher sind, was eine Dissertation ist: Wir klären euch auf!

Grundsätzlich geht es bei der Dissertation darum, dass ihr die Doktorwürde erlangt. Den gesamten Weg dorthin nennt man Promotion, inklusive der schriftlichen Abschlussarbeit, der mündlichen Prüfung und Verteidigung. Die Dissertation macht den Hauptpart aus und ist dementsprechend anspruchsvoll.

Ziele einer Dissertation

Die Dissertation ist nicht einfach nur eine lange, schriftliche Arbeit. Sie hat hohe Anforderungen und wird am Ende im besten Fall mit dem Prädikat „summa cum laude“ oder „magna cum laude“ ausgezeichnet.

An erster Stelle steht die Wahl des richtigen Themas. Es kann einen wirtschaftlichen Hintergrund haben oder vom Lehrstuhl eurer Hochschule inspiriert sein. Ihr könnt euch aber auch selbst für eine Themenstellung entscheiden. Letzteres müsst ihr allerdings mit eurer Fakultät absprechen. Bevor ihr euch dann wirklich auf ein Thema festlegt, betreibt eine umfangreiche Literaturrecherche, damit ihr auch die richtige Wahl trefft.

Auch bei der Sprache eurer Dissertation solltet ihr auf entsprechende Fachbegriffe zurückgreifen und sie auf höchstem Niveau verfassen. Wenn ihr euch bezüglich eures Schreibstils oder der Ausdrucksweise unsicher seid, holt euch Unterstützung oder wendet euch zum Beispiel an Lektoren, die auf Dissertationen spezialisiert sind.

Was macht eine Arbeit wissenschaftlich?

Alle reden immer von der Wissenschaftlichkeit einer Arbeit bzw. Dissertation, aber was bedeutet das eigentlich? Nach Umberto Eco gibt es vier Faktoren, die dafür entscheidend sind und diese Bezeichnung rechtfertigen:

  • Der Gegenstand der Arbeit ist so klar umrissen, dass ihn auch Dritte erkennen.
  • Der Gegenstand enthält neue Erkenntnisse oder betrachtet diese aus einem neuen Blickwinkel.
  • Die Arbeit ist hilfreich und nutzvoll.
  • Die Arbeit ermöglich es, eine Hypothese nachzuprüfen.

Die Herangehensweise an den Anspruch der Dissertation können unterschiedlich sein. Jedoch muss sichergestellt sein, dass sie etwas Neuartiges enthält.

Weitere Bewertungen einer Dissertation

Wie die Dissertation benotet wird, hängt außerdem von den Kriterien eurer jeweiligen Hochschule ab. Dafür gibt es die sogenannte Promotionsordnung. Sie verrät euch mehr über den Anspruch an eure Forschungsarbeit.

Wenn ihr beim Schreiben eurer Dissertation „summa cum Laude“ erreichen wollt, müsst ihr in der Regel folgende Kriterien erfüllen:

  • neuartige Hypothesen, die bisherige Erkenntnisse zusammenfassen, aber auch Neuentwicklungen umfassen, um einen deutlichen Fortschritt zu erzielen
  • ihr seid Erstautor und der wesentliche Teil der Arbeit entstammt eurer Gedanken bzw. Erarbeitung
  • die Dauer eurer Promotion sollte drei Jahre nicht übersteigen

Dies gilt natürlich nicht für alle Dissertationen, gibt aber eine grobe Richtung vor.

Dissertation: Mündliche Prüfung und Veröffentlichung

Den Doktortitel dürft ihr erst führen, wenn ihr eure mündliche Prüfung absolviert und die Dissertation veröffentlicht habt. Ihr könnt eure Dissertation übrigens auch als Monographie oder kumultative Doktorarbeit erarbeiten. Bei Letzterer veröffentlicht ihr zum Teil als Erstautor verfasste Artikel in internationalen Journalen. Bei der Monographie kann dies auch online oder über einen Verlag erfolgen. Je nachdem, welche Karriere ihr danach anstrebt.

Um es zusammenzufassen: Das Dissertation schreiben ermöglicht euch das Erlangen der Doktorwürde und stellt eine eigenständige Forschungsarbeit auf hohem Niveau dar. Neben der mündlichen Prüfung und Publikation macht die den größten Teil der Promotion aus.

Obwohl es mehrere Möglichkeiten gibt, um den Doktortitel zu erreichen, ist das Ergebnis am Ende immer gleich. Ihr müsst für euch selbst – und in Abhängigkeit von eurer Fakultät – entscheiden, welchen Weg ihr genau nehmen wollt.

Literaturverzeichnis in meiner Bachelorarbeit

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Das Beste kommt zum Schluss: Das Literaturverzeichnis

Ganz am Ende der Bachelorarbeit oder Masterarbeit kommt ein Part, der von vielen als lästig empfunden wird, aber für die Gesamtheit der Arbeit eine äußerst wichtige Rolle spielt: Das Literaturverzeichnis erstellen. Darin sind alle Quellen aufgelistet, die in der Arbeit verwendet und zitiert wurden. Das Literaturverzeichnis garantiert, dass alle Quelle nachvollziehbar sind und stellt sicher, dass Plagiate vermieden werden. Was es sonst noch zum Literaturverzeichnis zu wissen gibt, erfahren Sie hier.

Der formale Aufbau von Quellen im Literaturverzeichnis

Grundsätzlich müssen Sie alle Quellen, die Sie für Ihre Arbeit verwendet haben, im Literaturverzeichnis angeben. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um ein gedrucktes Werk, einen Sammelband, eine Zeitschrift oder eine Internetquelle handelt. Für alle gibt es ganz klare formale Vorgaben. Bei Monografien bzw. gedruckten Quellen ist der vorgeschriebene Aufbau in der Regel wie folgt:

Name, Vorname: Titel/Untertitel, Auflage, Ort, Jahr.

Alle Einträge werden alphabetisch geordnet, anhand des Nachnamens der Autoren. Mehr zum konkreten Aufbau aber später.

Welche Literatur zählt zum Literaturverzeichnis?

Was gehört eigentlich alles ins Literaturverzeichnis, fragen Sie sich vielleicht. Sämtliche Literatur, die Sie während der Arbeit gelesen haben? Oder nur die Literatur, die Sie zitiert haben?

Damit es nicht zu Verwirrungen kommt: Im Literaturverzeichnis dokumentieren Sie alle sekundären Literatur,quellen die Sie im Text zitiert haben. Bücher, Zeitschriften oder Internetartikel, die Sie darüber hinaus gelesen haben, müssen nicht ins Literaturverzeichnis.

Neben dem bereits erwähnten formalen Aufbau einer Quellenangabe gibt es noch mehr Punkte, die Sie beachten sollten. Nachfolgend ein paar kurze Infos zu den Vorgaben, wie Sie Ihr Literaturverzeichnis gestalten sollten.

In welcher Reihenfolge müssen Werke und Autoren genannt werden?

  • Alle Autoren, ob Monografie oder Zeitschriftenartikel, werden anhand ihres Nachnamens alphabetisch geordnet. Die Reihenfolge der Namen bleibt dabei wie auch in der Quelle, da diese nicht willkürlich ist.
  • Nutzen Sie mehrere Quellen eines Autors aus einem Jahr, nummerieren Sie diese nach der Jahreszahl. Zum Beispiel: Winter (2003a).
  • Stammen die Quellen aus unterschiedlichen Jahren, ordnen Sie diese chronologisch, beginnend beim ältesten Werk.

Was, wenn es mehrere Autoren gibt?

  • Wenn mehrere Autoren an einem Werk beteiligt waren, trennen Sie diese durch ein Semikolon. Allerdings nur, wenn es maximal drei Autoren sind. Bei mehr Verfassern führen Sie nur den ersten Namen auf. Die restlichen Autoren werden mit et al. abgekürzt. Zum Beispiel: Winter, Patrick et al.

Was, wenn es mehrere Erscheinungsorte gibt?

  • Hier verhält es sich wie bei den Autoren: Bis zu drei Orte werden aufgeführt und durch Komma oder Semikolon getrennt. Gibt es mehr als drei Erscheinungsorte, wird nur der erste genannt, danach folgt et al.

Welcher Zeilenabstand ist der richtige?

  • Zwischen alle einzeln aufgeführten Angaben steht ein einfacher Zeilenabstand, ab der zweiten Zeile folgt mit der Tab-Taste ein Einzug.

Muss die Auflage zwingend genannt werden?

  • Die Nennung einer Auflage bzw. deren Zahl ist immer dann essentiell, wenn Sie eine neue Auflage verwendet haben. Es kann schließlich sein, dass eine neue Auflage erschienen ist, die überarbeitet wurde oder dass die Seitenzahlen sich geändert haben.

Welche Zeichensetzung ist richtig?

  • Hier gibt es verschiedene Systeme mit jeweils unterschiedlichen Vorgaben. Bei den einen wird alles durch Kommata getrennt, bei anderen durch Schrägstriche, Wichtig ist eine Einheitlichkeit im gesamten Literaturverzeichnis. Entscheiden Sie sich für eine Trennung durch Semikolon, sollte dies auch im gesamten Verzeichnis so beibehalten werden.

Literaturverzeichnis: Die wichtigsten Bestandteile einer Quellenangabe

Allgemeine Angaben, die Bestandteil jeder Quelle sind, sind der Name des Autors, der Titel und das Erscheinungsjahr. Verwenden Sie Monografien, müssen Sie darüber hinaus Angaben zur Auflage, dem Verlag und dem Erscheinungsort machen.

Ein Beispiel dafür ist: Kippenhahn, R.: Verschlüsselte Botschaften. Geheimschrift, Enigma und Chipkarte. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 2001.

Bei Internetquellen ist das nicht ausreichend. Hier müssen Sie noch ein paar mehr Angaben machen. Zum Beispiel zur vollständigen URL der Website, zum Betreiber der Website, dem Veröffentlichungsdatum und dem Datum Ihres letzten Zugriffs.

Ein Beispiel dafür ist: Wikipedia: “Bachelor”, https://de.wikipedia.org/wiki/Bachelor, Stand: 6. Dezember 2017, zuletzt aufgerufen am 12.01.2018.

Richtige Quellenangabe in Deiner Bachelorarbeit, Masterarbeit, Diplomarbeit und Dissertation

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Die Bedeutung von Quellenangaben in der Bachelorarbeit

Die Bachelorarbeit ist fertig geschrieben, Vorwort und Nachwort sind verfasst, die richtigen Zitate eingebaut – jetzt fehlen nur noch das Literaturverzeichnis und die Quellenangaben. Doch auch, wenn es so klingt, als wären die Quellenangaben bei der Bachelorarbeit schnell gemacht, so erfordern sie absolute Richtigkeit und damit Konzentration. Denn sie sind ein wichtiger Bestandteil Ihrer Bachelorarbeit. Alles, was für die Quellenangaben wichtig ist, verrät dieser Artikel.

Quellenangaben Bachelorarbeit: Die verschiedenen Zitiersysteme


Quellenangaben sind eine wichtige Grundlage Ihrer Bachelorarbeit. Sie helfen dabei, Zitate zu identifizieren und zu überprüfen und lassen Rückschlüsse auf die verwendete Literatur zu. Vor allem auf die Aktualität dieser.

Vom Grundprinzip her setzen sich Quellenangaben immer aus den gleichen Elementen zusammen: Name und Vorname, Titel bzw. Untertitel, Auflage, Ort und Jahr. Dabei ist wichtig zu wissen, dass die Quellenangaben Internet sich zum Beispiel von denen eines Buches oder einer Zeitschrift unterscheiden.

Je nach Medium, ob Buch, Zeitschrift, Skript oder Internetquelle, sind folgende Angaben Bestandteil der Quellenangaben:

  • Name & Vorname des Autors bzw. der Autoren
  • Titel & Untertitel
  • ggf. Herausgeber und Titel der Sammlung, in der das Werk veröffentlicht wurde
  • Seitenzahl
  • Zeitschriftenname, Heftnummer, Seitenzahl, Jahrgangsnummer
  • Ort
  • Verlag

Die richtigen Informationen für die Quellenangaben der Bachelorarbeit


Wo finden Sie die Informationen für die Quellenangaben? Diese Frage ist Ihnen sicher schon in den Kopf gekommen. In der Fachliteratur sind alle wichtigen Angaben oftmals bereits auf den ersten Seiten eines Buchs zu finden. Sie sollten nicht allein die Informationen vom Cover verwenden, da diese von den tatsächlichen Angaben abweichen können.

Falls Sie für die Quellenangaben auf Sammelbände zurückgreifen, finden Sie alle wichtigen Fakten in der Regel im Inhaltsverzeichnis. Sollten Sie sich unsicher sein, können Sie auch die hinterlegten Informationen der Deutschen Nationalbibliothek einsehen und nutzen.

Quellenangaben Internet: Ihre Vorgehensweise bei der Bachelorarbeit


Auch, wenn Google oftmals nur einen Klick entfernt ist und den Zugriff auf Inhalte weltweit vereinfacht, sollten Sie für Ihre Bachelorarbeit besser auf Quellen in Papierform zurückgreifen. Sollte es sich bei der Aktualität Ihres Themas aber nicht vermeiden lassen, müssen Sie auch die Quellenangaben Internet richtig zitieren können. Dazu gehören nicht nur der Autor und Titel eines Beitrags, sondern auch die URL, der Domainname und das Datum, an dem Sie den Artikel aufgerufen haben.

Sie sollten allerdings achtsam sein, denn Quellenangaben im Internet müssen in zwei Arten unterschieden werden:

  • Informationen, die direkt auf der Webseite stehen und
  • Informationen, die als Dokument zum Download bereitstehen.

Informationen, die Sie direkt auf einer Webseite finden, können schnell verändert werden. Ganz im Gegensatz zu den Inhalten, die in downloadbaren Dokumenten zu finden sind. Für beide Formate gilt, dass Sie die exakte und vollständige URL sowie das Datum des Aufrufs bzw. Downloads kennzeichen müssen. Aus dem Impressum müssen Sie außerdem die Angaben zum Betreiber der Seite ergänzen.

Beispiel für Auflistungen in den Quellenangaben


Damit Sie ein besseres Gefühl für die formalen Vorgaben bei Quellenangaben bekommen, sind hier einige Beispiele, wie gedruckte Quellen oder Quellenangaben Internet richtig dargestellt werden:

Quellenangaben gedruckte Quellen:

  • Bauer, Ernst Walter: Humanbiologie, Cornelsen Verlag, 1. Mai 2000, S. 230.

Gibt es zwei Autoren, werden sie durch Schrägstriche oder Semikolons getrennt. Bei mehr als drei Autoren, nennen Sie jeweils nur den ersten. Auf die anderen verweisen sie mit „et al.“.

Quellenangaben Internet:

Der Autor ist nicht bekannt, daher gibt es keine Angabe dazu.

Quellenangaben Bachelorarbeit: Die wichtigsten Fakten


Die Quellenangaben bei der Bachelorarbeit sind ein komplexes Thema. Damit Sie nichts vergessen und der Erfolg Ihrer Arbeit am Ende nicht an unvollständigen oder fehlerhaften Quellenangaben scheitert, haben wir hier noch mal die wichtigsten Punkte für Sie zusammengefasst:

  • Quellenangaben dienen dazu, die verwendeten Quellen nachprüfen und einsehen zu können. Es müssen deshalb alle nötigen Informationen enthalten sein, um dies zu ermöglichen.
  • Es gibt unterschiedliche Quellenarten – angefangen von Monografien, über Zeitschriften und Sammelbänden bis hin zu Internetquellen.
  • Jede Quelle, auf die Sie im Rahmen Ihrer Bachelorarbeit zugreifen, müssen Sie entsprechend kennzeichnen.
  • Wie Quellenangaben formal gestaltet werden, regeln die verschiedenen Zitiersysteme. Für jede Quellenart gibt es spezielle Arten der Quellenangaben.
  • Die können sich in ihrer Darstellung unterscheiden, stellen aber generell immer die gleichen Forderungen an die Vollständigkeit der Quellenangaben.
  • Das Schema für Quellenangaben Bachelorarbeit ist dabei wie folgt:
  • Name, Vorname: Titel/Untertitel, Auflage, Ort, Jahr.
  • Je nach Quellenart müssen die Quellenangaben entsprechend erweitert werden.

Notieren und dokumentieren Sie von Beginn alle verwendeten Quellen so genau wie möglich. Das spart Ihnen ein späteres Nacharbeiten und Zeit.

Masterarbeit im Unternehmen schreiben: So geht’s

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Kurz vor Ende des Studiums wird es noch mal heftig: Die Masterarbeit steht an. Deine Eintrittskarte in die Berufswelt und zugleich das letzte Kapitel deines Studiums. Schon mal daran gedacht, deine Masterarbeit im Unternehmen zu schreiben? Wir verraten dir, welche Vorteile das hat.

Masterarbeit im Unternehmen: Die richtige Wahl

Wenn du keine Lust auf ein eher theoretisches Thema hast, dann kann dir das Masterarbeit schreiben im Unternehmen genügend Inspiration und Futter liefern. Viele Hochschulen wissen diese Form der Abschlussarbeit inzwischen sehr zu schätzen.

Der wichtigste und erste Schritt, bevor es losgehen kann, ist ein passendes Unternehmen zu finden. Nutze dafür am besten Anzeigen im Web, frag bei Freunden nach oder nutze Jobmessen in deiner Region, um mit Unternehmen in Kontakt zu kommen. In vielen Unis gibt es am schwarzen Brett auch Aushänge.

Hast du ein Unternehmen gefunden, das für deine Masterarbeit passt, solltest du einen weiteren Check machen:

  • Hat das Unternehmen bereits andere Masterarbeiten betreut?
  • Ist sichergestellt, dass du während der gesamten Zeit umfassend unterstützt wirst?
  • Kannst du in dem Gebiet arbeiten, das dich interessiert?

Wenn du all diese Fragen mit Ja beantworten kannst, geht es an die Bewerbung. Ganz klassisch mit Anschreiben und Lebenslauf. Hast du das Go, solltest du dich darum kümmern, einen passenden Betreuer zu finden.

Beispiele für eine Masterarbeit im Unternehmen

Du hast keine Ahnung, wie deine Masterarbeit im Unternehmen aussehen soll? Und welcher Fragestellung du dich widmen könntest? Hier ein wenig Inspiration: Wer Medienwissenschaft studiert, ist sicher gut im Marketingbereich aufgehoben und kann sich in seiner Masterarbeit beispielsweise mit einer neuen Marketingstrategie befassen. Nach dem theoretischen Teil geht es an die mögliche Umsetzung einer solchen Strategie. Du kannst die Theorie damit perfekt in die Praxis umsetzen, was dir letztlich auch beim Schreiben deiner Masterarbeit hilft.

Außerdem wirst du feste Tage haben, an denen du im Unternehmen sein musst. Das hilft dir dabei, nicht die Motivation und den Fokus zu verlieren. Und: Du kannst dich immer mit Mitarbeitern des Unternehmens austauschen und so frischen Wind in deine Gedanken bringen.

Masterarbeit im Unternehmen: Die Vorteile

Es gibt viele Gründe, warum sich eine Masterarbeit im Unternehmen lohnt. Der praktische Bezug zu deinem Thema hilft dir nicht nur dabei, dranzubleiben, sondern macht es dir auch einfacher, dich in die Sache reinzudenken. Vor allem, wenn du am Ende eine tatsächlich rentable Lösung oder Strategie erarbeitet hast.

Das ist aber nicht alles. Du hast auch die Möglichkeit, Gehalt zu bekommen und im Idealfall machst du dich so gut, dass das Unternehmen dich später einstellt. Deine Masterarbeit kann dir wichtige Türen öffnen. Und selbst wenn nicht: Du knüpfst wichtige Kontakte, sammelst Praxiswissen und erhältst einen exklusiven Einblick hinter die Kulissen des jeweiligen Unternehmens.

Zum Schluss: Checkliste für deine Masterarbeit im Unternehmen

Damit du den Überblick nicht verlierst, fassen wir hier noch mal alles Wichtige für deine Masterarbeit im Unternehmen zusammen.

  • Prüfe, ob es an deiner Uni erlaubt ist, eine externe Masterarbeit zu schreiben
  • Informiere dich über die entsprechenden Fristen, die du einhalten musst
  • Halte die Augen nach einem passenden Unternehmen offen und bewirb dich ganz formell
  • Wenn du die Chance dazu hast – mache vorab ein Praktikum, um einen besseren Einblick in das Unternehmen zu gewinnen
  • Such dir passende Betreuer, die dich bei deiner Masterarbeit unterstützen und definiere von Anfang an ganz klar die Anforderungen

Unabhängig davon solltest frühzeitig klären, wie du während deiner Masterarbeit im Unternehmen mit sensiblen Daten umgehen sollst.

Beachtest du all diese Punkte, fehlt eigentlich nur noch die entscheidende Fragestellung bzw. das richtige Thema, damit du richtig einarbeiten kannst. Sollte die Masterarbeit im Unternehmen für dich infrage kommen, kümmere dich frühzeitig um alles Bürokratische, damit du diese Möglichkeit nicht verpasst.