Zehn goldene Regeln für das Masterarbeit schreiben

Inhaltsverzeichnis:

Zehn goldene Regeln für das Masterarbeit schreiben

Schlaflose Nächte, permanenter Zeitdruck und ein Arbeitspensum, das schier kein Ende nehmen will: Die Masterarbeit trägt ihren Titel nicht umsonst und ist eine letzte große Hürde am Ende deines Masterstudiums. Bevor du komplett im Chaos versinkst, sind hier zehn wertvolle Tipps, wie du das Masterarbeit schreiben am besten meisterst.

1. Wähle ein Thema, für das dein Herz schlägt

In den meisten Fällen sitzt du mehrere Monate an deiner Masterarbeit – ganz egal, ob Sommer oder Winter, Wochenende oder Wochentag. Und über all diese Wochen und Monate beschäftigst du dich mit einem einzigen Thema. Stell dir vor, dieses interessiert dich überhaupt nicht? Wie lange werden die Monate wohl sein? Wähle deshalb ein Thema, das dich auch wirklich interessiert.

2. Plane deine Zeit so genau wie möglich

Wenn es um die Motivation und das Dranbleiben geht, ist ein guter Zeitplan die halbe Miete. Je besser du die Monate bis zum Abgabetermin planst, desto leichter wird dir das Masterarbeit schreiben fallen. Teile deine Tage genau ein und gönn dir auch Pausentage, als Highlights. Vielleicht hilft dir auch das Prinzip 20-30-40-10. Das heißt: 20 Prozent Recherche, 30 Prozent Literaturrecherche, 40 Prozent Masterarbeit schreiben, 10 Prozent Korrektur.

3. Katalogisiere literarische Quellen

Weißt du noch, als du in dem und dem Buch diese tolle Stelle gelesen hast? Nein, weißt du nicht. Und wahrscheinlich wird es dich auch Stunden kosten, erneut danach zu suchen. Sehr viel hilfreicher ist, wenn du sämtliche Literatur für deine Masterarbeit entsprechend verwaltest und notierst. So kannst du später immer wieder darauf zurückgreifen, ohne ewig blättern zu müssen.

4. Starte mit einem Konzept

Das Thema steht und du hast dich eingelesen, jetzt geht es weiter mit dem Konzept schreiben – inklusive eines erste Indexes. Das hilft dir beim Ordnen deiner Gedanken und führt dich zugleich perfekt an dein Thema ran. Wenn du gut drin bist, kannst du deine ersten Eindrücke für den Entwurf direkt

5. Mach dir immer und überall Notizen

Die besten Ideen hat man oft in den ungünstigsten Momenten – unter der Dusche, beim Autofahren oder Einkaufen. Dir kann das nicht passieren! Nutze ein Heft oder aber dein Handy, um spontane Geistesblitze zu deiner Masterarbeit abzuspeichern und nicht zu vergessen.

6. Schaff dir den richtigen Arbeitsplatz

Wenn du konzentriert arbeiten willst, dann geht das nicht von der Couch aus. Hier wird dich viel zu viel vom Masterarbeit schreiben ablenken. Schaff dir stattdessen einen ganz klaren Arbeitsplatz, an dem du dich ohne Ablenkung konzentrieren kannst. Das kann in deiner Wohnung oder deinem Zimmer sein, es kann aber auch in der Bibliothek sein. Wichtig ist, dass er klar getrennt ist von den Orten, an denen du sonst eher entspannst oder deine Freizeit verbringst.

7. Arbeite mit Zielen

Das Masterarbeit schreiben ist eine komplexe Angelegenheit, die du nicht mal eben in ein paar Stunden erledigst. Du wirst über mehrere Wochen und Monate daran sitzen. Setz dir deshalb unbedingt kleine Zwischenziele, die du abhaken kannst und die dich motivieren, am Ball zu bleiben. Vielleicht gönnst du dir am Ende einer jeden Etappe eine Belohnung. Zum Beispiel eine Folge „Narcos“ bei Netflix.

8. Konzentriere dich aufs Wesentliche

Wissenschaftliches Masterarbeit schreiben ist etwas komplett anderes. Hier geht es nicht um Füllwörter und darum, auf möglichst viel Text zu kommen – entscheidend ist der Inhalt! Schließlich hast du eine Fragestellung, die du beantworten willst. Ziehe deshalb nach jedem Kapitel ein Resümee und frage dich, ob dein erarbeiteter Inhalt wirklich wichtig und aussagekräftig ist. Wenn nicht, kürze ihn ein.

9. Vertritt deinen Standpunkt

Beim Masterarbeit schreiben geht es nicht nur darum, neue Thesen zu formulieren. Du brauchst auch ganz klare Argumente, um deinen Standpunkt zu untermauern. Und dafür brauchst du selbstverständlich auch Beleg und Quellen.

10. Nimm Hilfe an

Auch wenn du voll im Thema und in Orthografie ein absoluter Pro bist: Vier Augen sehen immer mehr als zwei! Zumal man irgendwann einfach betriebsblind ist und gewisse Dinge nicht mehr wahrnimmt. Lass deine Masterarbeit deshalb vor der Abgabe unbedingt noch mal gegenlesen. Vielleicht kannst du so auch letzte Logiklücken schließen oder unnötige Abzüge vermeiden.

Duales Studium

Inhaltsverzeichnis:

Duales Studium

Das duale Studienmodell vereint die theoretische Ausbildung an einer Hochschule mit praktischen Erfahrungen in einem Betrieb. Je nach gewähltem Studientyp können die Absolventen neben einem anerkannten Studienabschluss auch Praxiserfahrung oder sogar eine fertige Berufsausbildung vorweisen. Es gibt vier verschiedene duale Studienmodelle, die sich teilweise stark voneinander unterscheiden.

Die vier verschiedenen dualen Studienmodelle im Vergleich

Duale Studiengänge sind sowohl für Schulabgänger ohne Ausbildung als auch für Studenten und Absolventen mit abgeschlossener Berufsausbildung verfügbar. Im zweiten Fall handelt es sich um eine Weiterbildung.

Modell 1: Studium inklusive Ausbildung (ausbildungsintegrierend)

Bei dieser ausbildungsintegrierten Variante absolvieren Schulabgänger ein Bachelorstudium und schließen parallel dazu eine Berufsausbildung in einem Ausbildungsunternehmen ab. Letzteres geht mit der Hochschule eine Partnerschaft ein. Bei dieser Studienvariante besuchen Studierende nicht nur Seminare an einer Universität, sondern auch Kurse an einer Berufsschule. Wer das duale Studium erfolgreich beendet, hat einen akademischen Hochschulabschluss und einen offiziell anerkannten Berufsabschluss.

Modell 2: Studium mit Praxisphasen (praxisintegrierend/ kooperativ)

Im Gegensatz zum ausbildungsintegrierenden Studienmodell bietet diese duale Studienvariante keine fertige Berufsausbildung. Studierende arbeiten in den Praxisphasen als Praktikanten oder Mitarbeiter im Unternehmen, nicht jedoch als Auszubildende. Bei diesem praxisintegrierenden Studienmodell erwerben Studierende Arbeitserfahrung, indem sie während des gesamten Studiums in ein und demselben Betrieb verschiedene Tätigkeiten ausüben. Alternativ absolvieren sie in jedem Semester ein mehrmonatiges Praktikum in einem anderen Unternehmen. Im zweiten Fall sammeln die Studenten in unterschiedlichen Betrieben Praxiserfahrungen.

Modell 3: Berufsintegrierendes Studium für Arbeitnehmer

Dieses Modell spricht Arbeitnehmer an, die sich neben dem Job über einen Studiengang weiterbilden möchten. Es geht darum, die Arbeitszeit zu reduzieren und die entstandenen Zeitfenster für die Weiterbildung zu nutzen. Die Studenten müssen sich mit dem Arbeitgeber zeitlich abstimmen. Einige Anbieter lassen auch Arbeitnehmer ohne Abitur zu den Studiengängen zu. In diesem Bereich steigt das Angebot an Masterstudiengängen.

Modell 4: Berufsbegleitendes Studium für Vollzeitbeschäftigte

Bei dieser dualen Studienvariante studieren Vollzeitbeschäftigte parallel zur Arbeit und können dabei auf die Unterstützung des Arbeitgebers bauen. Das Unternehmen stellt die Studierenden für Anwesenheitsphasen frei oder fördert das Studium durch finanzielle Leistungen. Meist ist dieses Modell als Abend- oder Fernstudium konzipiert.

Vorteile eines dualen Studienmodells

Wer sich für ein duales Studienmodell entscheidet, genießt diese Vorteile:

  • Praxisbezug: Duale Studien gewähren schon während der Ausbildungszeit die Chance, das Berufsleben aus der Praxis kennenzulernen. Studierende, die sich für diese duale Lösung entscheiden, haben im Gegensatz zu anderen Studenten bereits beim Abschluss des Studiums einige praktische Erfahrungen gesammelt. Sie können die theoretischen Lehrinhalte aus der Universität direkt im Ausbildungsbetrieb umsetzen. Diese Kombination bringt Vorteile bei potenziellen Arbeitgebern ein.
  • Doppelter Abschluss (Studium und Berufsausbildung): Ist in den dualen Studien eine Berufsausbildung integriert, halten die Absolventen zwei Abschlüsse in Händen: einen anerkannten Bachelorabschluss und einen Berufsabschluss. Die Anwesenheitszeiten in der Hochschule, der Besuch der Berufsschule und die Arbeit im Unternehmen münden in einen Doppelabschluss. Diese dualen Studien dauern weniger lange, als erst eine Berufausbildung zu absolvieren und dann zu studieren.
  • Gehalt und finanzielle Unterstützung: In den Ausbildungs- und Praxiszeiten bekommen Studierende ein Gehalt, das per Vertrag geregelt ist. Manche Ausbildungsunternehmen finanzieren sogar die Studiengebühren. Dank der finanziellen Unterstützung können Studenten Kosten für Lehrunterlagen, Lebensmittel und Wohnung leichter bestreiten.
  • Gute Chancen auf einen festen Arbeitsplatz: Viele Unternehmen beteiligen sich an dualen Studienmodellen, weil sie vielversprechende Talente zu guten Nachwuchsführungskräften ausbilden und im Betrieb halten möchten. Sie finanzieren die Ausbildung, um die fertigen Absolventen als Beschäftigte des Unternehmens einzustellen. Die Chancen stehen gut, dass Studienabgänger eine Übernahmevereinbarung unterzeichnen und sich damit die Suche nach einem Arbeitsplatz ersparen.

Nachteile eines dualen Studiengangs

Freilich sollten Sie als Studieninteressierter nicht nur die Vorteile, sondern auch die Nachteile eines dualen Studiengangs berücksichtigen, ehe Sie sich entscheiden:

  • Hoher Arbeitsaufwand: Der Studienkalender ist meist dicht gedrängt, weil theoretische Lehreinheiten und Arbeitspraxis unterzubringen sind. Dazwischen müssen die Studierenden Klausuren schreiben und erfolgreich bestehen. Lange Semesterferien gibt es nicht, weil die Studenten in vorlesungsfreien Zeiten arbeiten müssen und ihnen regelmäßig nur 25 bis 30 Urlaubstage zur Verfügung stehen.
  • Starre Strukturen: Der starre Studienplan lässt kaum Zeit, sich in die Materie einzuarbeiten und ein Semester zu wiederholen. Es ist schwierig, das Studienfach zu wechseln oder das Studium abzubrechen. Studienabbrecher müssen mit negativen finanziellen Konsequenzen rechnen, weil sie dem Arbeitgeber regelmäßig die von ihm bezahlten Studiengebühren ersetzen müssen. Manche sehen sich daher gezwungen, das Studium fortzusetzen, obwohl dieser duale Studiengang nicht die richtige Wahl ist.
  • Keine wissenschaftliche Grundausbildung: Bedingt durch den stark ausgeprägten Praxisbezug sind die Themen Wissenschaft und Forschung nicht Schwerpunkt eines dualen Studiengangs. Studenten, die während der Ausbildung ihr Interesse für eine wissenschaftliche Karriere an einer Universität entdecken, tun sich später schwer, in diesem Bereich Fuß zu fassen. Dies gilt auch für Studierende, die ein Doktoratsstudium anstreben.
  • Tätigkeitsbereich eingeschränkt: Bei dualen Studien sind die Tätigkeitsbereiche durch die Arbeitseinsätze im Unternehmen regelmäßig vorgegeben. Anders als bei einem klassischen Studium gibt es hier einen speziellen Schwerpunkt, sodass eine spätere Spezialisierung im Laufe der Ausbildung ausscheidet.
  • Verpflichtende Arbeitsverträge: Üblicherweise unterzeichnen Studierende Arbeitsverträge, die sie dazu verpflichten, für eine gewisse Zeitspanne im Ausbildungsunternehmen zu bleiben. Damit verlieren sie die Möglichkeit, sich in einem anderen Betrieb zu bewerben. Der Berufsweg ist daher zunächst vorgegeben.

Voraussetzungen

Welche Voraussetzungen Sie mitbringen müssen, hängt davon ab, für welchen dualen Studiengang Sie sich entscheiden.

  • Befähigung für das Studium: Die meisten Anbieter verlangen eine abgeschlossene Schulausbildung in Form eines Abiturs. In einigen Fächern sind auch Studierende, die eine fachgebundene Hochschulreife vorweisen, für die duale Studienausbildung zugelassen. Vereinzelt gehört die Fachhochschulreife, das heißt ein Schulbesuch bis zur zwölften Klasse und ein einjähriges Berufspraktikum, zu den Zulassungsvoraussetzungen.
  • Ausbildungsvertrag: Die Studienbewerber müssen sich zudem in einem Unternehmen bewerben und mit demselben einen Ausbildungsvertrag abschließen. Sie sollten sich zeitgerecht um einen Ausbildungsplatz umsehen, um den dualen Studiengang absolvieren zu können.
  • Persönliche Voraussetzungen: Die Doppelbelastung von Lernen für Prüfungen und Arbeiten im Unternehmen setzt eine Portion Ehrgeiz und Leistungsbereitschaft voraus. Da sich während des dualen Studiengangs die arbeits- und lernfreien Phasen auf einige Urlaubstage beschränken, ist ein gutes Zeitmanagement gefragt.

Wichtige Informationen zum dualen Studiengang

Studiendauer

Duale Studien nehmen regelmäßig zwischen drei und fünf Jahren in Anspruch. Studiengänge, die eine abgeschlossene Berufsausbildung beinhalten (ausbildungsintegrierend), dauern länger als Angebote mit bloßen Praxisphasen (praxisintegrierend). In welchen Zeitspannen Lehreinheiten und Arbeitszeiten einander ablösen, variiert je nach Hochschule und Unternehmen.

Bachelorarbeit: Thema mit Praxisbezug

Wenn Sie einen dualen Studiengang belegen, profitieren Sie von Ihren Arbeitserfahrungen auch bei der Abschlussarbeit. Sie können für Ihr duales Studium ein Thema mit Praxisbezug wählen und beim Studentendruckportal Ihre Bachelorarbeit binden lassen.

Titel: Bachelor oder Master

Die Absolventen dualer Studienprogramme erwerben akademische Grade wie Bachelor of Arts (zum Beispiel Betriebswirtschaftslehre, Medien, Soziales, Hotelmanagement), Bachelor of Science (beispielsweise Wirtschaft, Informatik) oder Bachelor of Engineering (Technik). In einigen Fachbereichen gibt es auch Masterstudiengänge mit dualer Ausrichtung, die mit dem Master of Science abschließen.

Studienanbieter

Den Ursprung hat dieses duale Studienmodell in den Berufsakademien der 1970er-Jahre. Die Absolventen haben diese Ausbildung zunächst mit einem Diplom-BA abgeschlossen. Inzwischen bieten die meisten Berufsakademien (BA) Bachelorstudiengänge an. Diese Studienakademien wurden in einigen deutschen Bundesländern, darunter Baden-Württemberg und Thüringen, in duale Hochschulen (DH) umfunktioniert. Studieninteressierte können hauptsächlich an Berufsakademien und Fachhochschulen duale Studiengänge mit Bachelorabschluss absolvieren. Des Weiteren bieten einige Universitäten in Kooperation mit Unternehmen kombinierte Studienmodelle mit Theorie und Praxis an. Einige bekannte Anbieter sind:

  • Duale Hochschule Baden-Württemberg
  • IUBH Internationale Hochschule
  • FOM Hochschule
  • iba – Internationale Berufsakademie

Fachrichtungen

Studenten können duale Studiengänge in den unterschiedlichsten Fachrichtungen belegen, allen voran in Betriebswirtschaft und Technik.

  • Technik: Die Ausbildung zu technischen Berufen setzt neben einem fundierten theoretischen Wissen die Vermittlung praktischer Kenntnisse und Fertigkeiten voraus. Duale Studienprogramme gibt es insbesondere in den Bereichen Bauingenieurwesen, Elektrotechnik, Mechatronik, Agrartechnik, Holztechnik, Maschinenbau, Luft- und Raumfahrtechnik.
  • Wirtschaft: In den Bereichen Betriebswirtschaft und Wirtschaft ist das Angebot an dualen Studiengängen groß. Die Bandbreite reicht vom klassischen Bachelor in Betriebswirtschaft über den Bereich Business Administration bis zu Wirtschaftsingenieurwesen und Wirtschaftspsychologie.
  • Informatik: Computeraffine Studenten können Tätigkeitsbilder in den Bereichen Informatik und Wirtschaftsinformatik im Wege einer dualen Ausbildung erlernen.
  • Soziales: Im Bereich Soziales und Gesundheit stehen praxisorientierten Studenten die duale Studienangebote in Sozialer Arbeit, Gesundheitsmanagement, Psychologie, Gesundheitspsychologie und Sozialmanagement offen.
  • Management: Besonders vielfältig sind die Angebote im Bereich Management, der die unterschiedlichsten Sparten abdeckt. Hier erlauben die dualen Studienprogramme unter anderem Spezialisierungen in Handelsmanagement, Industriemanagement sowie Hotel- und Tourismusmanagement. Zudem gibt es duale Bachelorprogramme für General Management, Logistikmanagement und Sportmanagement.
  • Medien und Kommunikation: Die Medienbranche ist unter anderem mit einem Bachelor in Medien- und Kommunikationsmanagement sowie Mediendesign vertreten.

Im Gegensatz dazu gibt es in den Fachbereichen Naturwissenschaften, Kunst und Geisteswissenschaften keine Angebote für eine duale Ausbildung mit Theorie und Praxis. Wenn Sie sich einen Überblick verschaffen möchten, hilft Ihnen eine

Auflistung über duale Studienprogramme weiter.

Fazit

Als Schulabgänger, Absolvent und Arbeitnehmer können Sie einen dualen Studiengang absolvieren und damit Theorie und Praxis miteinander verbinden. Egal welches duale Studienprogramm Sie wählen, um den Bachelor abzuschließen und Arbeitserfahrungen zu sammeln, Sie müssen jedenfalls eine Abschlussarbeit schreiben. Wenn Sie in Betriebswirtschaftslehre, Technik, Soziales, Medienmanagement, Tourismus oder einer anderen Fachrichtung ihr duales Studium abschließen, können Sie beim Studentendruckportal.de Ihre Bachelorarbeit binden und drucken lassen.

Diplomarbeit schreiben: Die Checkliste

Inhaltsverzeichnis:

Ob Bachelorarbeit, Masterarbeit, Staatsexamen oder Diplomarbeit – es spielt keine Rolle, wie die Abschlussarbeit heißt. Sie ist eine große Herausforderung für jeden Studierenden und das Ende eines anstrengenden Studiums. Auch wenn sie auf dich vielleicht einschüchternd wirkt, mit der richtigen Vorbereitung ist das Diplomarbeit schreiben kein Problem. Hier kommt die ultimative Checkliste für dich!

Die Grundlagen beim Diplomarbeit schreiben

Du solltest bei der Diplomarbeit nicht einfach planlos drauflos schreiben. Bevor es losgeht, brauchst du die entsprechende Vorarbeit und Basis. Du solltest dir vorab genügend Zeit nehmen und in Ruhe überlegen, worüber du schreiben willst. Schließlich wirst du dich mit dem Thema einige Wochen lang befassen.

Damit du das Diplomarbeit schreiben nicht Ewigkeiten vor dir her schiebst, gibt es zum Glück Deadlines und Fristen, die eingehalten werden müssen. Auch, wenn es viel Druck ist, kann er am Ende hilfreich für dich sein und dir dabei helfen, nicht den Fokus zu verlieren. Informiere dich vorab trotzdem, welche formalen Vorgaben etc. in der Prüfungsordnung deiner Hochschule stehen, damit es am Ende keine böse Überraschung gibt.

Das Thema deiner Diplomarbeit

Worüber schreiben? Mit dem richtigen Thema steht und fällt deine Diplomarbeit. Um das richtige Thema zu finden, solltest du deshalb nach dem Ausschlussprinzip vorgehen: Welche Themen kommen für dich überhaupt nicht infrage? Welche interessieren dich persönlich nicht? Nur ein Thema, das du selbst spannend und herausfordernd findest, wird dich auch über einen längeren Zeitraum motivieren

Entscheidend ist auch, welchen Zweck du mit deiner Diplomarbeit verfolgst. Denn je nachdem kann dein Thema Einfluss darauf haben.

  • Das richtige Thema kann deine späteren Berufschancen deutlich erhöhen. Vor allem dann, wenn sich Firmen mit diesem Gebiet beschaffen, die du dich auch zukünftigen Arbeitgeber vorstellen könntest.
  • Mit dem richtigen Thema kannst du dir aber auch einen Namen machen und dich wissenschaftlich profilieren. Zum Beispiel, wenn du mit deiner Diplomarbeit eine Forschungslücke schließt oder eine neue Methode zur Untersuchung entwickelst.

Wichtig ist, dass du die Ausformulierung deines Themas ganz genau mit einem Experten besprichst. Das kann dein Professor sein oder euch eine externe Person, die Ahnung von der entsprechenden Materie hat. Denn du bei der Formulierung des Themas kommt es oft schon auf Kleinigkeiten an. Befasse dich vor allem mit folgenden Fragen, bevor du dich final entscheidest:

  • Ist das Thema für eine Diplomarbeit zu breit gefächert oder vielleicht sogar zu eng gefasst?
  • Besteht die Gefahr, dass du während deiner Recherche beim Diplomarbeit schreiben auf Forschungsprobleme stößt, die du als Student nicht lösen kannst?
  • Gibt es auf dem Gebiet schon zu viele Forschungen und wenig Raum für neue Erkenntnisse?

Literaturrecherche zur Themenfindung

Die richtige Themenfindung basiert nicht nur auf einem Gefühl. Nimm dir bewusst die Zeit, unterschiedlichste Forschungsliteratur zu durchstöbern. Das hilft dir nicht nur dabei, ein besseres Gefühl zu entwickeln, sondern dich auch schon in die Thematik einzuarbeiten. Mach dir am besten Notizen, was du in welcher Literatur gelesen hast. Das vereinfacht es im Nachhinein, dich zu entscheiden oder hilft dir, wenn du zu einem späteren Zeitpunkt beim Diplomarbeit schreiben mit diesem Thema konfrontiert wirst.

Generell sollte dein Thema so gut formuliert sein, dass du es auch einem Laien in maximal drei Sätzen erklären kannst. Auch für dich selbst ist das ein guter Test, ob deine Themenformulierung auf den Punkt ist und du dich im richtigen Rahmen bewegst.

Viele haben mit den ersten Steps beim Diplomarbeit schreiben die größten Probleme. Oder sie bekommen später Schwierigkeiten, wenn sie merken, dass ihr Thema nicht gut gewählt war. Motivationslöcher sind im Verlaufe einer Abschlussarbeit vollkommen normal. Dennoch legst du mit dem richtigen Thema einen wichtigen Grundstein für deine Diplomarbeit und hilfst dir selbst dabei, motiviert zu bleiben.