Inhaltsverzeichnis Deiner Bachelorarbeit:

Inhaltsverzeichnis: alle Kapitel und Verzeichnisse einfügen

Inhaltsverzeichnis:

Das Inhaltsverzeichnis (IHV) kommt direkt nach dem Titelblatt und nimmt damit eine vorrangige Stellung in jeder wissenschaftlichen Arbeit ein. Wenn Sie eine Masterarbeit oder Bachelorarbeit binden lassen und zur Beurteilung abgeben, muss Ihre Abschlussarbeit mit einer guten inhaltlichen Gliederung überzeugen. Prüfer von Universitäten und Hochschulen bewerten wissenschaftliche Arbeiten nicht nur nach dem Inhalt, sondern auch nach formalen Vorgaben. Dazu gehören Punkte wie die Nummerierung, Formatierung und Zitierweise sowie die Erstellung von Verzeichnissen. Ein sorgfältig strukturiertes Inhaltsverzeichnis ist ein wichtiges Qualitätskriterium einer akademischen Abschlussarbeit, weil es erkennen lässt, ob der Studierende das Geschriebene nachvollziehbar gegliedert hat.

Wie ist ein IHV aufgebaut? Die Inhalte im Überblick

Anhand des Inhaltsverzeichnisses zeigen Sie, wie Sie Ihre Masterarbeit, Dissertation oder Bachelorarbeit aufgebaut haben. Wie schon der Name verrät, muss ein IHV alle Bestandteile einer wissenschaftlichen Arbeit auflisten. Dies gilt nicht nur für den Fließtext samt Überschriften, sondern auch für die Verzeichnisse. Demnach sollten Studierende diese Vorgaben beachten, wenn sie Inhaltsverzeichnisse erstellen:

  • 1. Einleitung immer anführen
  • 2. Hauptteil der Arbeit: Überschriften aller Kapitel und Titel der Unterkapitel auflisten
  • 3. Zusammenfassung nicht vergessen
  • 4. Literaturverzeichnis anführen
  • 5. Abbildungsverzeichnis erwähnen
  • 6. Abkürzungsverzeichnis angeben
  • 7. Anhang nicht vergessen

Diese Bestandteile füllen die Seiten eines Inhaltsverzeichnisses. Die ehrenwörtliche Erklärung gehört hingegen nicht dazu.

Warum sind Inhaltsverzeichnisse unverzichtbar?

Inhaltsverzeichnisse sind nicht nur in Sachbüchern und Lexika, sondern auch in Abschlussarbeiten unverzichtbar. Sie erleichtern sowohl jenen, die die Inhalte schreiben, als auch den Prüfern und Begutachtern die Arbeit. Hier finden Studierende vier Gründe, warum Inhaltsverzeichnisse wichtige Bestandteile wissenschaftlicher Arbeiten sind:

1. Die Inhalte nachvollziehbar gliedern

Wenn Sie eine Masterarbeit verfassen, erarbeiten Sie eine Gliederung, die Ihnen beim Schreiben den Weg weist. Dieses Konzept gibt die Richtung vor, wie Sie an Ihre Forschungsfrage herangehen und welche Themen Sie behandeln. Eine Inhaltsgliederung unterstützt dabei, sich auf die Kernbereiche des Arbeitsthemas zu konzentrieren. Wenn Sie Ihre Inhalte gut untergliedern, behalten Sie beim Schreiben den Überblick. Sie können für die Fertigstellung einzelner Kapitel bestimmte Termine festlegen. Die ursprüngliche Inhaltsgliederung kann sich vom späteren IHV in einigen Punkten unterscheiden, weil sich beim Schreiben regelmäßig Änderungen ergeben.

2. Bestimmte Überschriften schnell finden

Die Kombination aus Überschriften und Seitenzahlen macht Inhaltsverzeichnisse zu idealen Suchhilfen. Wenn der Leser wissen möchte, in welchem Teil der Arbeit er bestimmte Themen findet, genügt ein Blick ins IHV. Auf diese Weise können Prüfer und Begutachter nach Schlagwörtern suchen und die dazu gehörigen Textpassagen ohne großen Zeitaufwand finden. Moderne Textverarbeitungsprogramme machen es möglich, dass sich Studierende durch die noch unfertigen Kapitel navigieren und an unterschiedlichen Seiten parallel schreiben können.

3. Bereits zu Beginn einen guten Eindruck hinterlassen

Der erste Eindruck ist bei einer Dissertation und jeder anderen Abschlussarbeit sehr wichtig. Bei wissenschaftlichen Arbeiten gehört die Inhaltsgliederung zu den ersten Bestandteilen, die Prüfer wahrnehmen. Die Struktur des Inhaltsverzeichnisses gibt dem Begutachter entscheidende Hinweise darauf, ob der Studierende das Thema gut untergliedert und die Arbeit nachvollziehbar aufgebaut hat. Der Seitenumfang des gesamten Werkes und der einzelnen Kapitel und Unterkapitel lässt sich ebenfalls leicht feststellen. Mit anderen Worten: Aus dem IHV kann ein Prüfer einige Punkte herauslesen, die in die Beurteilung einer wissenschaftlichen Arbeit einfließen.

4. Themen und Gliederungspunkte richtig gewichten

Studierende, die Inhaltsverzeichnisse erstellen, sollten diesen Anlass nutzen, um einige formale Punkte zu klären: Entsprechen die angeführten Punkte der Textgliederung? Stimmen die Seitennachweise mit der Beschriftung der Seiten im Text überein? Steht die Wichtigkeit der Themen mit dem tatsächlichen Seitenumfang in den jeweiligen Kapiteln und Unterkapiteln im Einklang? Demnach darf ein Unterpunkt der dritten Gliederungsebene nicht mehr Seiten in Anspruch nehmen als einer der zweiten Gliederungsebene. Ein solches Ungleichgewicht deutet darauf hin, dass die Themen falsch gewichtet wurden.

7 Tipps für das Erstellen eines Inhaltsverzeichnisses

Wer ein Inhaltsverzeichnis für eine Masterarbeit oder andere Abschlussarbeit erstellt, sollte einige Aspekte in puncto Gliederung, Formulierung und Formatierung beachten:

Tipp 1: Gliederungstiefe festlegen

Bevor Studierende mit der Erstellung eines Inhaltsverzeichnisses beginnen, legen sie eine geeignete Gliederungstiefe fest. Abschlussarbeiten wie Bachelorarbeiten haben im Idealfall höchstens drei Gliederungsebenen, um übersichtlich zu bleiben. Kleinere Hausarbeiten kommen regelmäßig mit zwei Gliederungsebenen aus. Zu viele Gliederungsebenen führen dazu, dass der rote Faden verloren geht.

Tipp 2: Kapitel und Unterkapitel erstellen

Prüfer nehmen regelmäßig Abschlussarbeiten mit fünf bis sieben Kapiteln entgegen. Jedes dieser Kapitel enthält zwei oder mehr Unterkapitel. Besteht es aus mehr als sieben Unterkapiteln, ist es in zwei Hauptkapitel zu teilen.

Tipp 3: Kurze Überschriften mit Schlagwörtern verwenden

Die Überschriften sind im Idealfall kurz, enthalten aber die für das Thema wichtigen Schlagwörter. An diesen Formulierungen sollten die Leser erkennen, mit welchen Kernfragen sich der Studierende in der wissenschaftlichen Arbeit beschäftigt. Fallen die Überschriften der Kapitel zu lang aus, wirkt die Inhaltsgliederung unübersichtlich. Da es sich um keine vollständigen Sätze, sondern um Stichwörter handelt, folgt kein Satzzeichen.

Tipp 4: Auf Vollständigkeit und Einheitlichkeit achten

Das IHV bildet die endgültige Inhaltsgliederung des Fließtextes eins zu eins ab. Es muss daher alle Kapitel inklusive Unterkapitel benennen und vollständig sein. Außerdem sind einheitliche Formulierungen unverzichtbar. Das bedeutet, dass die Text-Überschriften den IHV-Überschriften im Wortlaut entsprechen.

Tipp 5: Seitenangaben

Die Seitenangaben eines Inhaltsverzeichnisses verraten, auf welcher Seite das jeweilige Hauptkapitel beginnt. Dies gilt auch für die Unterkapitel. In Ausnahmefällen können Studierende die Seitenangaben der untersten Gliederungsebene weglassen. Der Abstand zwischen dem Ende der Überschrift und dem Seitennachweis darf mit Punkten gefüllt werden.

Tipp 6: Zusätzliche Inhaltsübersicht bei umfangreichen Arbeiten hinzufügen

Wenn Sie eine Dissertation oder eine andere wissenschaftliche Arbeit mit großem Seitenumfang schreiben, können Sie dem Inhaltsverzeichnis eine kürzere Inhaltsübersicht hinzufügen. Diese Übersicht gibt lediglich die Hauptkapitel mit den dazugehörigen Seitenangaben wider. Sie ersetzt nicht ein vollständiges IHV, sondern ergänzt es lediglich.

Tipp 7: Verzeichnisse auflisten, aber nicht nummerieren

Bestandteile einer wissenschaftlichen Arbeit, die nicht zum eigentlichen Text gehören, bekommen keine Nummerierung. Demnach listen Studierende alle Verzeichnisse, nämlich Literatur-, Abkürzungs- und Abbildungsverzeichnis, im IHV auf, ohne sie zu nummerieren. Dies gilt auch für den Anhang.

Formale Hinweise für Inhaltsverzeichnisse

Für die Gestaltung eines Inhaltsverzeichnisses gibt es einige formale Hinweise in puncto Erstellung, Darstellungsform und Gliederungsprinzip.

Inhaltsverzeichnisse via Textverarbeitungsprogramm erstellen

Wer sich die Arbeit erleichtern möchte, sollte Inhaltsverzeichnisse mit einem Textverarbeitungsprogramm erstellen. Dies verringert die Fehleranfälligkeit, weil das Textverarbeitungsprogramm Änderungen, die sich durch verschobene Überschriften und Seitenzahlen ergeben, automatisch übernimmt. Das automatische Erstellen eines Inhaltsverzeichnisses ist insbesondere bei Abschlussarbeiten mit sehr vielen Seiten der manuellen Variante vorzuziehen. Es gewährleistet zudem eine einheitliche Darstellungsform aller Kapitel und Unterpunkte.

Darstellungsform: nur Zahlen oder eine Buchstaben-Ziffern-Kombination

Die dezimalnummerische Variante kommt mit reinen Zahlenkombinationen aus (zum Beispiel 1. Kapitel, 1.1. Unterkapitel, 1.2. Unterkapitel et cetera). Bei der alphanummerischen Darstellungsform werden die Gliederungsebenen mit einer Kombination aus Buchstaben und Ziffern dargestellt (zum Beispiel A. Kapitel, I. Unterkapitel, II. Unterkapitel, III. Unterkapitel; B. Kapitel, I. Unterkapitel et cetera).

Gliederung: Linienprinzip oder Abstufungsprinzip

Bei der Gliederung können Sie nach dem Linienprinzip oder dem übersichtlichem Abstufungsprinzip vorgehen. Das Linienprinzip besagt, dass für alle Kapitel und Unterpunkte unabhängig von der jeweiligen Gliederungsebene eine vertikale Linie als Ausrichtungspunkt fungiert. Demnach erscheinen alle Gliederungspunkte exakt untereinander. Es gibt keine Einrückungen. Fällt Ihre Wahl auf das Abstufungsprinzip, rücken Sie die Unterkapitel nach rechts ein. Das bedeutet, dass die übergeordneten Überschriften des Hauptkapitels weiter links erscheinen als jene der unteren Gliederungsebenen.

Tipp: Lassen Sie eine stark untergliederte Bachelorarbeit binden, ist es ratsam, das Abstufungsprinzip zu wählen und mit der alphanummerischen Darstellungsform zu arbeiten. Diese Kombination bietet eine gute Übersicht. Der Prüfer kann auf den ersten Blick erkennen, welche Überschriften derselben Gliederungsebene angehören.

Checkliste für das Inhaltsverzeichnis einer wissenschaftlichen Abschlussarbeit

Bevor Sie Ihre Dissertation drucken lassen und zur Benotung einreichen, können Sie überprüfen, ob Sie die wichtigsten Kriterien für Inhaltsverzeichnisse eingehalten haben. Diese Checkliste zum IHV hilft Ihnen selbstverständlich auch dann, wenn wir Ihre Bachelorarbeit binden oder Ihre Masterarbeit drucken. Das sind die wichtigsten Punkte im Überblick: Studierende sollten nur übersichtliche und vollständige Inhaltsverzeichnisse abgeben, die

  • alle Kapitel und Unterkapitel inklusive Nummerierungen anzeigen
  • Literatur-, Abbildungs- und Abkürzungsverzeichnisse unnummeriert auflisten
  • den Anhang ohne Nummerierung erwähnen
  • mit kurzen Überschriften einen guten Überblick geben
  • wichtige Schlagwörter des Themas enthalten
  • die Seitenzahlen aller angeführten Inhaltskapitel korrekt angeben
  • einer einheitlichen Formatierung folgen
  • in höchstens drei Ebenen untergliedert sind.

Tipp: Unabhängig davon sollte das IHV den formalen Vorgaben der Universität oder Fachhochschule entsprechen, an der Sie Ihre Abschlussarbeit einreichen. Bevor Studierende Inhaltsverzeichnisse erstellen, sollten sie sich bei ihren Prüfern und Begutachtern erkundigen, ob es bestimmte Richtlinien für die Formatierung und Gliederung des IHV gibt.

Sie haben bereits alle Kapitel, Unterkapitel und Verzeichnisse eingegliedert, die Vorgaben Ihres Prüfers berücksichtigt und nochmals überprüft, ob die Überschriften und Seitenzahlen in Ihrem IHV korrekt sind? Dann können Sie auf Studentendruckportal.de Ihre komplette Bachelorarbeit binden lassen.

Abbildungsverzeichnis:

Abbildungsverzeichnis für Bachelorarbeit in Word erstellen

Inhaltsverzeichnis:

Im Abbildungsverzeichnis der Bachelorarbeit listet der Studierende alle visuellen Darstellungen wie Bilder, Diagramme, Zeichnungen und Grafiken auf, die er in seinem Werk verwendet. Dieses Verzeichnis ist ein Pendant zum Inhalts- und Literaturverzeichnis und ein weiteres Merkmal für die Qualität einer wissenschaftlichen Arbeit. Abbildungsverzeichnisse dienen dazu, die

  • komplexe Struktur von Bachelorarbeiten abzubilden
  • Quellen der Abbildungen nachzuweisen
  • Argumente des Fließtextes nachvollziehbarer zu machen

Mit einem Blick in das Verzeichnis erkennen die Leser, welche Bilder, Grafiken und andere Abbildungen im Textvorkommen. Sie verschaffen sich damit einen Überblick über alle visuellen Darstellungen, ohne die gesamte wissenschaftliche Arbeit durchzublättern.

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Aufbau und Richtlinien zu Abbildungsverzeichnissen beachten

Mit Microsoft Word können Sie Abbildungen erstellen, einfügen, individuell beschriften und das Abbildungsverzeichnis Ihrer Bachelorarbeit, Masterarbeit, Dissertation erstellen. In diesem Verzeichnis wird jede im Text vorkommende bildliche Darstellung mit Nummerierung, Überschrift und Seitenzahl aufgelistet. Für die Frage, ob in den Abbildungsverzeichnissen nur die Titel oder auch die Quellen der Abbildungen anzuführen sind, gibt es keine allgemeine Antwort. Hierfür sind die Richtlinien der zuständigen Hochschule und Fachrichtung entscheidend. Der Aufbau eines Abbildungsverzeichnisses sieht so aus:

  • Abbildung 1: Überschrift Seite
  • Abbildung 2: Überschrift Seite
  • Abbildung 3: Überschrift Seite
  • Abbildung 4: Überschrift Seite

Die Hochschulen und Fachinstitute legen regelmäßig fest, ob Studierende in ihrer Bachelorarbeit ein Abbildungsverzeichnis erstellen müssen und welche formalen Richtlinien sie dabei beachten sollen. Diese Vorgaben können je nach Studiengang und Fachdisziplin variieren. Im Zweifelsfall sollten Studenten Abbildungsverzeichnisse erstellen, um ihre gründliche Arbeitsweise zu unterstreichen. Die Abbildungen sind entweder nach dem Literaturverzeichnis oder nach dem Inhaltsverzeichnis aufzulisten.

Warum Abbildungen in Bachelorarbeiten sinnvoll sind

Studien belegen, dass Menschen die aufgenommenen Informationen in verbaler und bildhafter Form verarbeiten. Spricht eine wissenschaftliche Arbeit sowohl den verbalen als auch den visuellen Kanal an, ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass sich der Leser die Fakten merkt und in seinem Gedächtnis speichert.

Abbildungen sind sinnvoll, um komplexe Themen verständlich zu erklären und den Fließtext aufzulockern. Visuelle Darstellungen wie Bilder, Grafiken und Diagramme helfen den Lesern dabei, die Fakten zu verarbeiten und deren Bedeutung besser zu verstehen. Wenn Sie in Ihrer wissenschaftlichen Arbeit mehrere Argumente verwenden, um eine Frage zu beantworten, sind Abbildungen ideale Instrumente, um diese Argumentation zu untermauern. Dies gilt auch dann, wenn Sie eine Hypothese widerlegen. Insgesamt verbessern Abbildungen samt dazugehörigem Verzeichnis das Textverständnis.

Was Studenten bei der Verwendung von Abbildungen berücksichtigen sollten

Wenn Sie Abbildungen in wissenschaftliche Arbeiten einfügen, beachten Sie diese Tipps:

  • Abbildungen mit Textbezug einbauen: Jede Abbildung, die in der Arbeit vorkommt, muss einen Bezug zum Inhalt haben. Verwendet der Studierende Bilder, Grafiken und Diagramme, die mit dem Fließtext in keinem Zusammenhang stehen, schadet dies dem Textverständnis. Abbildungen ohne Textbezug sorgen bei den Lesern für Verwirrung und lenken sie vom eigentlichen Thema ab.

  • Abbildung und Fließtext in Beziehung setzen: Studierende sollten wichtige Schlagworte, die im Text vorkommen, in den Abbildungen ansprechen. Sie fügen in einer geeigneten Textpassage einen Verweis ein, der auf die dazugehörige Abbildung hinweist. Grafiken, Bilder und Diagramme sollten die beschriebenen Fakten näher erklären und keine Inhalte abbilden, die in den schriftlichen Ausführungen nicht erwähnt werden.

  • Quelle nennen: Abbildungen benötigen ebenso wie Textzitate genaue Quellenangaben. Daher müssen Studierende die Quelle jeder Abbildung in der Beschriftung nennen beziehungsweise selbst kreierte Bilder, Grafiken und Diagramme mit dem Zusatz „eigene Darstellung“ versehen.

  • Abbildung beschriften: Im Idealfall beschriften Sie die Abbildungen so, dass sie sich vom Fließtext deutlich abheben. Sie können die Beschriftung rechtsbündig anordnen, eine kleinere Schrift aussuchen und eine andere Schriftart wählen.

Abbildungen der Bachelorarbeit mit Word einfügen, nummerieren und beschriften

Vor dem Erstellen des Abbildungsverzeichnisses sind die Abbildungen mit fortlaufenden Nummern auszustatten und individuell zu beschriften. Die Nummerierung orientiert sich an der Reihenfolge, in der Sie die Bilder, Grafiken und Diagramme in die wissenschaftliche Abschlussarbeit einbauen. Mit anderen Worten: Die erste Abbildung erhält die Nummer eins. In der Beschriftung erfährt der Leser, was auf der bildlichen Darstellung zu sehen ist und aus welcher Quelle sie stammt. Die Überschriften der Abbildungen werden in unveränderter Form in das Abbildungsverzeichnis übernommen, um einheitliche Schreibweisen in Fließtext und Verzeichnis sicherzustellen.

Beim Einfügen, Beschriften und Nummerieren der Abbildungen sind diese Schritte zu beachten:

  • Eine geeignete Stelle finden: In welcher Textstelle die Abbildung erscheinen sollte, hängt vom inhaltlichen Zusammenhang und der Formatierung ab. Im Einzelfall kann es notwendig sein, einen Seitenumbruch vorzunehmen, wenn die Abbildung auf der gewählten Seite keinen Platz mehr findet. Beim Schreiben markieren Sie die Textpassagen, in denen die Abbildungen vorkommen sollen. Die Abbildungen selbst fügen Sie erst in den fertigen Text ein, um nachträgliche Verschiebungen zu verhindern.
  • „Absatz einfügen“ und „Grafik wählen“: Mit diesen zwei Befehlen platzieren Sie die Abbildung an der gewünschten Stelle im Text. Das Programm unterscheidet zwischen Grafik, Form und Diagramm.
  • Abbildung verschieben: Die Abbildung bildet einen eigenständigen Absatz, den Sie über die Kombination „Format“ – „Zeilenumbruch“ – „Oben und unten“ verschieben können.
  • Abbildung beschriften: Um die eingefügte Abbildung zu beschriften, markieren Sie diese Darstellung mit der linken Maustaste, um unter dem Punkt „Verweise“ die Aufgabe „Beschriftung einfügen“ auszuführen. Das Programm zeigt den Begriff „Abbildung“ und die Abbildungsnummer an. Der Titel der Abbildung lässt sich individuell gestalten.
  • Position festlegen: Um die Abbildungsbeschriftung unter der Darstellung zu positionieren, entscheiden Sie sich für den Punkt „unter dem ausgewählten Element“.
  • Format der Nummerierung bestimmen: Im Textverarbeitungsprogramm sind arabische Ziffern als standardmäßiges Zahlenformat vorgesehen. Als alternative Nummerierungsformen können Sie römische Zahlen oder Buchstaben wählen.

Die Erstellung des Abbildungsverzeichnisses mit Word ausführen

Sobald die Abbildungen mit den Beschriftungen eingefügt sind, lässt sich das dazugehörige Verzeichnis mit wenigen Handgriffen erstellen. Dafür markiert der Autor jene Stelle der wissenschaftlichen Arbeit, an der das Verzeichnis aufscheinen soll. Der passende Menüpunkt im Word-Dokument findet sich unter „Verweise“ und lautet „Abbildungsverzeichnis einfügen“. Die Arbeitsschritte funktionieren wie folgt:

  • Es geht ein Fenster auf, das an oberster Stelle eine Seitenansicht als Muster für die Formatierung angibt.

  • Im Kästchen darunter platziert der Autor ein Häckchen, damit das Verzeichnis jene Seitenzahlen anzeigt, auf denen die Abbildungen zu finden sind.

  • Unter dem Kästchen „Seitenzahlen anzeigen“ können Sie das Kästchen „Seitenzahlen rechtsbündig“anklicken. Dieses Häkchen ist die Grundlage dafür, dass der Titel der Darstellung links erscheint und die Seitenzahlen der Abbildungen rechts zu sehen sind.

  • Die nächste Einstellung betrifft den Punkt „Füllzeichen“ (Übergang zwischen dem Titel und der Seitenzahl).

  • Anschließend können Sie das voreingestellte Format übernehmen und die Beschriftungskategorie bestimmen. Die Bezeichnung im Verzeichnis sollte dieselbe Bezeichnung tragen wie die Abbildungsbeschriftung im Text. Üblicherweise ist dies der Begriff „Abbildung“.

  • Mit einem Häckchen im Raster „Kategorie und Nummer“ übernimmt das Textverarbeitungsprogramm die Abbildungsbezeichnung und die dazugehörige Nummer in das Verzeichnis.

  • Sie bestätigen die vorgenommenen Einstellungen, indem Sie den Button „OK“ anklicken. Mit diesem Mausklick sorgen Sie dafür, dass das Verzeichnis an der gewünschten Stelle eingefügt wird.

  • Anpassungen vornehmen: Nach dem Einfügen des Abbildungsverzeichnisses können Sie individuelle Anpassungen vornehmen. Dies betrifft die Punkte Formatierung, Auswahl der Schriftarten und Zeilenumbrüche. Zudem können Sie das Verzeichnis verschieben, den Text löschen und einen neuen Titel einfügen, bevor Sie die endgültige Formatierung vornehmen.

Aktualisierung des Abbildungsverzeichnisses vor dem Druck durchführen

Wenn Sie die Abbildungen nachträglich auf andere Seiten verschieben, müssen Sie das Verzeichnis in Eigeninitiative aktualisieren. Es erfolgt keine automatische Anpassung. Vor dem Drucken und Binden Ihrer Arbeit sollten Sie noch eine Aktualisierung Ihres Abbildungsverzeichnisses vornehmen, um die richtige Wiedergabe der Seitenzahlen sicherzustellen. Dieser Vorgang lässt sich mit wenigen Klicks umsetzen:

  • Verzeichnis mit der Maus markieren (graue Hinterlegung)
  • Auf Verweise klicken und den Punkt „Tabelle aktualisieren“ auswählen

Mit Microsoft Word können Sie das Abbildungsverzeichnis Ihrer Bachelorarbeit leicht gestalten, einfügen, anpassen und aktualisieren. Die Vorbereitungsarbeiten, nämlich das Einfügen, Beschriften und Bearbeiten der Abbildungen, funktionieren ebenfalls über dieses Textverarbeitungsprogramm. Sobald die Verzeichnisse für Inhalt, Literatur und Abbildungen der Endversion entsprechen und die Formatierung abgeschlossen ist, können Sie Ihre Bachelorarbeit drucken und binden lassen.