Exposé schreiben

Exposé schreiben und Abschlussarbeit drucken lassen

Inhaltsverzeichnis
  • Exposé als Ausblick auf die wissenschaftliche Arbeit mit Deckblatt und Literatur
  • Checkliste zum Inhalt: Diese Punkte sollte ein Exposé enthalten
  • Sechs Gründe, ein Exposé zu schreiben
  • Exposé erstellen, Abschlussarbeit schreiben und Dissertation drucken lassen
  • Thema finden, Forschungsfrage formulieren und Exposé erstellen sind jene Schritte, die dem Verfassen einer Abschlussarbeit vorausgehen. Lange bevor Sie Ihre Bachelorarbeit drucken und binden lassen, schreiben Sie ein Exposé, um die wesentlichen Punkte Ihrer Arbeit kurz zusammenzufassen, die Fragestellung zu nennen und die Herangehensweise zu skizzieren. In dieser mehrseitigen Ausarbeitung geht es darum, die Problemstellung, das Konzept, die Gliederung und den Zeitplan einer wissenschaftlichen Arbeit vorzustellen.

    Exposé als Ausblick auf die wissenschaftliche Arbeit mit Deckblatt und Literatur

    Das Exposé ist im Fachjargon auch als Proposal bekannt und in vielen Studienrichtungen ein verpflichtender Zwischenschritt auf dem Weg zur Abschlussarbeit. Wie umfangreich ein Proposal ausfällt, richtet sich nach der Art der wissenschaftlichen Arbeit. Bei einer Hausarbeit reichen regelmäßig zwei Seiten aus. Das Exposé einer Bachelorarbeit ist durchschnittlich drei bis fünf Seiten lang. Bei einer Dissertation sind bis zu zwanzig Seiten üblich. Egal ob Sie eine Bachelorarbeit, Masterarbeit oder Dissertation binden lassen, das Exposé sollte immer einen Titel, ein Deckblatt und ein Literaturverzeichnis enthalten.

    Der erste Teil eines Exposés ist das Deckblatt. Hierbei steht weniger das Design, sondern vielmehr der Informationsgehalt im Vordergrund. Sie fügen diese Angaben in das Deckblatt ein:

    • Ihre Kontaktdaten mit Namen und E-Mail-Adresse
    • Studiengang, Semester und Matrikelnummer
    • Fachbereich, in dem Sie die Arbeit schreiben
    • Name der Universität
    • Titel Ihrer Arbeit
    • Geplantes Abgabedatum
    • Name Ihres Betreuers

    Beim Exposé handelt es sich um den Entwurf einer wissenschaftlichen Arbeit. Deshalb muss es auch formalen Vorgaben genügen und ebenso wie die geplante Abschlussarbeit auf der Grundlage von Literaturquellen erstellt werden. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit, ein Literaturverzeichnis einzufügen.

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    Checkliste zum Inhalt: Diese Punkte sollte ein Exposé enthalten

    Studenten, die eine Bachelorarbeit oder Masterarbeit drucken lassen, achten beim Schreiben des Exposés auf diese Inhalte.

    • 1. Forschungsthema eingrenzen: Sie geben einen Ausblick auf die inhaltliche Ausrichtung der Arbeit und umreißen das Forschungsthema. Die zentrale Frage lautet: Welches Problem möchte der Verfasser behandeln?
    • 2. Forschungsstand darstellen: Eine knappe Zusammenfassung zum aktuellen Forschungsstand, der die theoretische Grundlage der Arbeit bietet, ist ebenfalls einzufügen. Es geht darum, die Vorkenntnisse darzustellen und die bestehende Literatur überblicksmäßig anzusprechen.
    • 3. Ziel und Erkenntnisinteresse darlegen: Das Exposé sollte verraten, welches Ziel der Verfasser mit der wissenschaftlichen Arbeit verfolgt. Was möchte er bei seinem Projekt herausfinden und warum sind diese Erkenntnisse interessant? Dies sind die zentralen Fragen zur Zielsetzung.
    • 4. Forschungsfrage erstellen: Wenn Sie ein Exposé schreiben und die fertige Abschlussarbeit als Dissertation drucken lassen, erklären Sie bereits im Proposal, welche Forschungsfrage Sie behandeln und beantworten.
    • 5. Hypothese aufstellen: Anschließend folgt die Hypothese, die Sie in der Abschlussarbeit beweisen oder widerlegen werden. Gibt es spezielle Theorien, die als Grundlage für die Beantwortung der Forschungsfrage fungieren?
    • 6. Methodik nennen: Im Exposé klären Sie darüber auf, welche Methoden Sie anwenden, um die Fragestellung zu beantworten. Sie gehen darauf ein, wie Sie die Quellen auswerten. Studierende, die eine empirische Bachelorarbeit drucken lassen, geben wichtige Parameter ihres Forschungsprojekts bekannt wie zum Beispiel die Variablen, die Größe der Stichprobe und die Methoden der Datenauswertung.
    • 7. Material (Quellen) anführen: Im Proposal sollte erkennbar sein, welche Quellen der Studierende in seine Abschlussarbeit einbezieht. Falls Sie die Literaturrecherche einschränken möchten, begründen Sie diesen Schritt.
    • 8. Gliederung einfügen: Ein Exposé enthält eine vorläufige Gliederung der späteren wissenschaftlichen Arbeit. Für diesen Bestandteil ordnen Studenten die einzelnen Gesichtspunkte nach einer bestimmten Reihenfolge, um sie in einem Inhaltsverzeichnis darzustellen.
    • 9. Zeitplan bis zur Abgabe erstellen: Wer eine umfangreiche Studienarbeit wie eine Dissertation binden lässt, sollte bereits im Vorfeld der Recherche- und Schreibarbeiten einen Zeitplan erstellen. Dieser zeitliche Rahmen enthält die einzelnen Zwischenschritte und die dazugehörigen Termine. Demnach sollte sich aus dem Exposé ergeben, bis wann der Studierende die Recherche abschließen, die Daten erheben, die Quellen auswerten und die Schreibarbeit beenden möchte.

    Bei Bedarf können im Proposal noch weitere Punkte hinzugekommen, die die eigenen Vorarbeiten darstellen und die erforderlichen Mittel auflisten. Wenn Sie ein Exposé für einen Forschungs- oder Stipendienantrag schreiben, sollten Sie die anfallenden Kosten für Sachmittel, Reise und Personal auflisten. Idealerweise wissen Sie über die Vorgaben der Förderung Bescheid und stellen Ihr Vorhaben nachvollziehbar dar. In diesem Fall müssen Sie andere Personen von Ihren Stärken überzeugen, weshalb eine individuelle Gestaltung angebracht ist.

    Sechs Gründe, ein Exposé zu schreiben

    Nicht alle Studenten, die eine Masterarbeit drucken oder eine andere Abschlussarbeit binden lassen, müssen laut Vorgabe des Prüfers ein Exposé erstellen. Selbst wenn ein Proposal nicht verpflichtend zu verfassen ist, kann es sich aus mehreren Gründen lohnen, ein solches zu schreiben. Diese Vorteile eines Exposés zeigen Ihnen, warum es sinnvoll ist, sich mit einem solchen Schreibplan auf die eigentliche Abschlussarbeit vorzubereiten:

    Grund 1: Gesprächsgrundlage mit dem Betreuer

    Bevor Studierende mit dem Schreiben der wissenschaftlichen Arbeit beginnen, müssen sie sich mit dem Betreuer auf das Thema einigen. Das Exposé dient als schriftliche Grundlage, zumal es Fragestellung, Forschungsstand, Zielsetzung und andere relevante Punkte enthält, die für die Themenstellung entscheidend sind. Damit stellen Student und Prüfer sicher, dass sie von denselben Grundlagen ausgehen und das Thema in dieser Form gut gewählt haben.

    Grund 2: Schwächen und Fehlerquellen frühzeitig beheben

    Anhand des Exposé können mögliche Fehlerquellen und etwaige Definitionsprobleme bereits vorzeitig entdeckt werden. Der zuständige Betreuer kann aufgrund dieser Angaben beurteilen, ob Sie die Hypothesen gut formuliert, geeignete Forschungsmethoden gewählt haben und die richtigen Theorieansätze verfolgen. Entdeckt der Prüfer Fehlerquellen oder hat er Verbesserungsvorschläge, können Sie diese noch vor Beginn des Schreibprozesses problemlos ändern. Damit bleiben Ihnen spätere Anpassungsprozesse erspart.

    Grund 3: Leitfaden für die Abschlussarbeit

    Eine wichtige Funktion des Exposés besteht darin, das Thema einzugrenzen und die Forschungsfrage klar zu formulieren. Damit erleichtert es die Recherche und dient quasi als Leitfaden beim Erstellen der wissenschaftlichen Arbeit. Studierende, die eine Dissertation drucken lassen, sollten sich beim Schreibprozess an den Inhalten des Exposés orientieren, um nicht vom eigentlichen Thema abzuschweifen.

    Grund 4: Zeitplan bis zum Abgabetermin

    Studenten, die unter Zeitdruck stehen und einen genauen Abgabetermin einhalten müssen, können das Exposé als Zeitplan nutzen, bevor sie eine Masterarbeit drucken lassen. Dieses Grundgerüst hilft dabei, die zeitlichen Vorgaben der einzelnen Zwischenschritte von der Recherche über die Datenauswertung bis zum Schreiben einzuhalten. Außerdem ist es ein guter Anlass, um den Arbeitsaufwand von der Formulierung der Forschungsfrage bis zur Fertigstellung einzuschätzen und sich selbst Deadlines zu setzen.

    Grund 5: Bewerbung

    Viele Studierende, die eine Bachelorarbeit drucken und binden lassen, nutzen das Exposé, um sich bei einem Betreuer zu bewerben. Das Proposal ist ein hilfreiches Instrument bei der Betreuersuche. Mit einem gut formulierten Exposé können Sie Ihr Gegenüber davon überzeugen, dass Ihre Themenstellung für die Forschung relevant ist und sich praktisch realisieren lässt.

    Grund 6: Gute Übung für einen Projektantrag

    Das Exposé gibt es in dieser Form nicht nur bei studentischen Hausarbeiten und Abschlussarbeiten, sondern auch bei Forschungsprojekten. Wer in späterer Folge eine akademische Laufbahn anstrebt, kann dieses Wissen und die gesammelte Erfahrung direkt beim Erstellen eines Forschungsantrages nutzen. Abgesehen von einem Zusatzpunkt über die finanziellen Mittel sind die einzelnen Bestandteile eines Exposés in beiden Fällen nahezu identisch.

    Exposé erstellen, Abschlussarbeit schreiben und Dissertation drucken lassen

    Wenn Ihr Exposé die erforderlichen Informationen enthält und von Ihrem Betreuer abgesegnet wurde, haben Sie bereits einen ersten Schritt in Richtung Abschlussarbeit gesetzt. Sie haben die Recherche bereits hinter sich und den Schreibprozess erfolgreich beendet? Dann können wir auf Studentendruckportal.de Ihre Endversion drucken und als Bachelorarbeit, Masterarbeit oder Dissertation binden!

Quellenangaben

Quellenangaben erstellen für Bachelorarbeit, Masterarbeit und Dissertation

Inhaltsverzeichnis:
  • Welche Informationen stehen in den Quellenangaben einer Abschlussarbeit?
  • Quellenangaben im Text und Literaturverzeichnis einfügen
  • Fundstellen: Aus welchen Quellen sollten die Informationen stammen?
  • Vier Tipps für Quellenangaben aus unterschiedlichen Fundstellen
  • Informationen für die Quellenangaben sammeln
  • Fazit: Quellenangaben einfügen und Abschlussarbeit drucken lassen



  • Quellenangaben müssen in jeder Abschlussarbeit zu finden sein. Sie belegen, aus welchen Fundstellen die verarbeiteten Informationen stammen. Mit Quellenangaben kennzeichnen Studierende fremdes Gedankengut, egal ob sie dieses nur sinngemäß oder wortwörtlich übernommen haben. Alle Studenten, die eine Bachelorarbeit, Masterarbeit oder Dissertation drucken lassen, müssen sowohl im Text als auch im Literaturverzeichnis Quellenangaben anführen. Wer fremde Literatur nicht zitiert, begeht ein Plagiat. Deshalb ist es für Studierende wichtig, alle genutzten Quellen in der Abschlussarbeit offenzulegen und in korrekter Weise anzugeben.

    Welche Informationen stehen in den Quellenangaben einer Abschlussarbeit?

    Die Form dieser Belege unterscheidet sich nach der Zitierweise und der Art der verwendeten Quelle. Dennoch gibt es einige generelle Anhaltspunkte. Für eine Quellenangabe in Ihrer Bachelorarbeit, Masterarbeit oder Dissertation benötigen Sie insbesondere diese Informationen:

    • Zuname und Vorname des Autors
    • Erscheinungsdatum
    • Titel und Untertitel der Quelle
    • Seitenzahl
    • Erscheinungsort und Verlag
    • Sammelband: Herausgeber und Titel der Sammlung
    • Zeitschriften: Name, Jahrgang, Heftnummer und Seitenzahl

    In Anleitung an eine Monografie ergibt sich diese Form der Quellenangabe, wenn Sie eine Bachelorarbeit drucken lassen: Zuname, Vorname: Titel, (Auflage des Werkes), Erscheinungsort, Jahr der Veröffentlichung. Das wichtigste Grundprinzip ist, dass der Autor der zitierten Quelle immer an erster Stelle steht. Dies gilt unabhängig davon, ob es sich um eine Zeitschrift, ein Fachbuch oder einen Sammelband handelt.

    Abgesehen von diesem Grundprinzip können sich Unterschiede bei der Zeichensetzung ergeben. Wenn Sie eine Quellenangabe übersichtlicher gestalten möchten, können Sie den Titel in der Kursivschrift hervorheben. Die notwendigen Zusatzinformationen variieren je nach Quellenart: Wenn Sie zum Beispiel einen Artikel aus einer Zeitschrift zitieren, geben Sie erst den Autor und Titel des Zeitschriftenartikels an. Dann ergänzen Sie den Titel der Zeitschrift.

    Quellenangaben im Text und Literaturverzeichnis einfügen

    Wer eine Bachelorarbeit, Masterarbeit oder Dissertation drucken lässt, muss jede Quelle zweimal anführen: einmal im Text und einmal im Literaturverzeichnis. Im Textteil geben Sie die Quelle folgendermaßen an, je nachdem welche Zitierart Sie verwenden:

    • Harvard-Methode und APA-Style: direkt im Fließtext, wobei die Quellenangaben „Zuname, Jahreszahl und Seitenzahl“ in einer Klammer stehen
    • Deutsche Zitierweise: Fußnote am unteren Ende der Seite

    Bei Quellenbelegen im Fließtext (Harvard-Methode und APA-Style) fehlt die Seitenangabe. Wer mit der Harvard-Methode oder der deutschen Zitierart arbeitet, leitet die Quellenangabe mit einem „vgl.“ ein.

    Zu jeder Zitierung im Fließtext beziehungsweise in der Fußnote gibt es eine vollständige Quellenangabe im Literaturverzeichnis. Dieses Prinzip gilt für alle Zitierarten. Im Literaturverzeichnis führen Studierende, die eine Masterarbeit drucken und binden lassen, alle Fachartikel, Sachbücher und anderen Quellen an, die sie wortwörtlich oder sinngemäß in der Arbeit verwendet haben. Sie sortieren alle Angaben in alphabetischer Reihenfolge und beachten die Vorgaben der jeweiligen Zitierart.

    Tipp: Wie eine Quellenangabe aussehen soll, lesen Sie idealerweise in den schriftlichen Richtlinien für die verwendete Zitierweise nach. Daraus ergeben sich die speziellen Vorgaben für die Harvard-Methode, den APA-Style und die deutsche Zitierart. Eventuell hat die Universität oder das Fachinstitut einige Richtlinien herausgegeben, die Sie als Informationsmaterial für die Erstellung der Quellenangaben nutzen können.

    Fundstellen: Aus welchen Quellen sollten die Informationen stammen?

    Wie viele Quellen in einer Abschlussarbeit vorkommen sollten, lässt sich nicht pauschal sagen. Studierende, die eine empirische Arbeit als Bachelorarbeit drucken lassen, benötigen weniger Quellen als jene, die eine reine Literaturarbeit schreiben. Es kommt nicht auf die Quantität, sondern auf die Qualität der verwendeten Literatur an. Wenn Sie eine sehr gute Masterarbeit drucken und zur Beurteilung einreichen möchten, sollten Sie darauf achten, mit hochwertigen und aktuellen Quellen zu arbeiten. Der größte Teil der wissenschaftlichen Literatur entfällt auf Fachartikel (sogenannte Papers), die nach strengen Richtlinien beurteilt und in wissenschaftlichen Zeitschriften, Journals und Zeitungen veröffentlicht werden. Studierende, die in ihren Abschlussarbeiten viele solcher Quellen zitieren, erhöhen die Glaubwürdigkeit ihrer Aussagen.

    Bei akademischen Arbeiten erfüllen insbesondere diese Literaturarten die Kriterien für zitierfähige Quellen:

    • Fachartikel aus wissenschaftlichen Zeitschriften, Journals und Zeitungen
    • Fach- und Lehrbücher
    • Aufsatzsammlungen
    • Habilitationen
    • Diplomarbeiten und Dissertationen
    • Bachelor- und Masterarbeiten
    • Forschungs- und Geschäftsberichte
    • Eigene Erhebungen und Experteninterviews
    • Studien und Umfragen
    • Hochwertige Internetquellen

    Bei der Verwendung von Internetquellen ist Vorsicht geboten, weil nicht alle Informationen fundiert sind. Quellen aus dem Internet, deren Autor nicht ersichtlich ist, sollten nicht verwendet werden. Verfügt eine Website über kein Impressum, eignen sich auf dieser Seite veröffentlichte Beiträge nicht als Literatur für wissenschaftliche Arbeiten.

    Vier Tipps für Quellenangaben aus unterschiedlichen Fundstellen

    Bevor Sie Ihre Bachelorarbeit drucken lassen, müssen Sie darauf achten, alle Quellen korrekt anzugeben. Sie ziehen für Ihre Abschlussarbeit wissenschaftliche Literatur aus Zeitschriftenartikeln, Monografien, Sammelwerken und eventuell aus dem Internet heran. Für die jeweilige Quellenangabe ist entscheidend, aus welcher Fundstelle die Informationen stammen.

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    Tipp 1: Quellenangaben für Zeitschriftenartikel schreiben

    Wer eine Masterarbeit drucken lassen möchte, zitiert in seiner Arbeit unter anderem Artikel aus Fachzeitschriften. Solche Zeitschriften enthalten Beiträge von unterschiedlichen Autoren, die hier ihre Arbeiten veröffentlichen. Um eine eindeutige Zuordnung zum richtigen Fachartikel zu ermöglichen, erstellen Sie eine Quellenangabe mit diesen Informationen:

    • Verfasser des Fachartikels
    • Titel des Beitrags
    • Titel der Zeitschrift
    • Erscheinungsdatum
    • Ausgabe der Fachzeitschrift
    • Seitenangabe des Fachartikels

    Tipp 2: Quellenangaben für Monografien erstellen

    Monografien stammen von einem oder mehreren Verfassern. Als selbstständige Werke haben sie keinen Herausgeber. Studierende, die Informationen aus Monografien in Abschlussarbeiten einfließen lassen, verfassen Quellenangaben mit diesen Bestandteilen:

    • Verfasser der Monografie
    • Titel und Untertitel
    • Ort
    • Jahr

    Tipp 3: Quellenangaben für Beiträge aus einem Sammelwerk formulieren

    In einem Sammelwerk publizieren unterschiedliche Verfasser ihre Beiträge. Diese Artikel werden als Sammelwerk eines Herausgebers veröffentlicht. Daraus ergeben sich für die Quellenangabe diese Pflichtinformationen:

    • Verfassers des Artikels
    • Herausgeber des Sammelwerks
    • Titel des Beitrags
    • Titel des Sammelbandes
    • Ort
    • Jahr
    • Seitenangabe des Artikels

    Tipp 4: Quellenangaben für Internetliteratur erstellen

    Literatur aus dem Internet stammt entweder direkt von einer Webseite oder aus einem PDF-Dokument. Generell gilt, dass Internetquellen im Gegensatz zu Fachbüchern schnelllebig sind. Wenn Sie Informationen von einer Website oder aus einem PDF-Dokument in Ihre Abschlussarbeit einarbeiten, sollten Sie diese Punkte beachten:

    • Nur Informationen von seriösen Websitebetreibern nutzen (Stichwort: Impressum kontrollieren)
    • Bei jeder Literatur aus dem Internet die Webadresse detailliert angeben (URL), die als Fundstelle gilt
    • Das Datum anführen, an dem Sie auf die Website zuletzt zugegriffen haben. Im Falle eines PDF-Dokuments ist der Zeitpunkt des letzten Downloads zu nennen.

    Die relevanten Informationen wie Autor, Titel und Veröffentlichung einer Quelle aus dem Internet ergeben sich direkt aus der Website oder dem PDF-Dokument. Zusätzlich sollten Sie einen Blick in das Impressum werfen, um den Betreiber der Website zu identifizieren. Dieser ist als Herausgeber für die Veröffentlichung der Quelle verantwortlich.

    Informationen für die Quellenangaben sammeln

    Bei Büchern sind die benötigten Informationen wie Namen der Autoren und Titel regelmäßig auf den ersten Seiten zu finden. Weichen diese Angaben von jenen des Buchcovers ab, sollten die Informationen von der Buchinnenseite angeführt werden.

    Stammt der Fachartikel aus einem Sammelband, sind die Autoren regelmäßig im Inhaltsverzeichnis namentlich genannt. Für die Jahresangabe ist das Erscheinungsjahr des Sammelbandes relevant. Detaillierte Angaben über Auflage, Ort, Jahr der Veröffentlichung und Verlag gibt es bei der Deutschen Nationalbibliothek. In Fachbüchern stehen die Informationen betreffend Autoren, Herausgeber und Buchtitel auf der Titelseite. Wer im Internet recherchiert, kann auch Google Scholar als Informationsquelle verwenden. Auf den Bibliotheksportalen der Universitäten sind ebenfalls entsprechende Informationen zu den Quellenangaben verfügbar.

    Fazit: Quellenangaben einfügen und Abschlussarbeit drucken lassen

    Bevor Sie auf Studentendruckportal.de Ihre Dissertation drucken oder eine andere Abschlussarbeit binden lassen, sollten Sie noch einmal überprüfen, ob Ihre Quellenangaben vollständig und korrekt sind.