Abbildungsverzeichnis:

Abbildungsverzeichnis für Bachelorarbeit in Word erstellen

Inhaltsverzeichnis:

Im Abbildungsverzeichnis der Bachelorarbeit listet der Studierende alle visuellen Darstellungen wie Bilder, Diagramme, Zeichnungen und Grafiken auf, die er in seinem Werk verwendet. Dieses Verzeichnis ist ein Pendant zum Inhalts- und Literaturverzeichnis und ein weiteres Merkmal für die Qualität einer wissenschaftlichen Arbeit. Abbildungsverzeichnisse dienen dazu, die

  • komplexe Struktur von Bachelorarbeiten abzubilden
  • Quellen der Abbildungen nachzuweisen
  • Argumente des Fließtextes nachvollziehbarer zu machen

Mit einem Blick in das Verzeichnis erkennen die Leser, welche Bilder, Grafiken und andere Abbildungen im Textvorkommen. Sie verschaffen sich damit einen Überblick über alle visuellen Darstellungen, ohne die gesamte wissenschaftliche Arbeit durchzublättern.

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Aufbau und Richtlinien zu Abbildungsverzeichnissen beachten

Mit Microsoft Word können Sie Abbildungen erstellen, einfügen, individuell beschriften und das Abbildungsverzeichnis Ihrer Bachelorarbeit, Masterarbeit, Dissertation erstellen. In diesem Verzeichnis wird jede im Text vorkommende bildliche Darstellung mit Nummerierung, Überschrift und Seitenzahl aufgelistet. Für die Frage, ob in den Abbildungsverzeichnissen nur die Titel oder auch die Quellen der Abbildungen anzuführen sind, gibt es keine allgemeine Antwort. Hierfür sind die Richtlinien der zuständigen Hochschule und Fachrichtung entscheidend. Der Aufbau eines Abbildungsverzeichnisses sieht so aus:

  • Abbildung 1: Überschrift Seite
  • Abbildung 2: Überschrift Seite
  • Abbildung 3: Überschrift Seite
  • Abbildung 4: Überschrift Seite

Die Hochschulen und Fachinstitute legen regelmäßig fest, ob Studierende in ihrer Bachelorarbeit ein Abbildungsverzeichnis erstellen müssen und welche formalen Richtlinien sie dabei beachten sollen. Diese Vorgaben können je nach Studiengang und Fachdisziplin variieren. Im Zweifelsfall sollten Studenten Abbildungsverzeichnisse erstellen, um ihre gründliche Arbeitsweise zu unterstreichen. Die Abbildungen sind entweder nach dem Literaturverzeichnis oder nach dem Inhaltsverzeichnis aufzulisten.

Warum Abbildungen in Bachelorarbeiten sinnvoll sind

Studien belegen, dass Menschen die aufgenommenen Informationen in verbaler und bildhafter Form verarbeiten. Spricht eine wissenschaftliche Arbeit sowohl den verbalen als auch den visuellen Kanal an, ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass sich der Leser die Fakten merkt und in seinem Gedächtnis speichert.

Abbildungen sind sinnvoll, um komplexe Themen verständlich zu erklären und den Fließtext aufzulockern. Visuelle Darstellungen wie Bilder, Grafiken und Diagramme helfen den Lesern dabei, die Fakten zu verarbeiten und deren Bedeutung besser zu verstehen. Wenn Sie in Ihrer wissenschaftlichen Arbeit mehrere Argumente verwenden, um eine Frage zu beantworten, sind Abbildungen ideale Instrumente, um diese Argumentation zu untermauern. Dies gilt auch dann, wenn Sie eine Hypothese widerlegen. Insgesamt verbessern Abbildungen samt dazugehörigem Verzeichnis das Textverständnis.

Was Studenten bei der Verwendung von Abbildungen berücksichtigen sollten

Wenn Sie Abbildungen in wissenschaftliche Arbeiten einfügen, beachten Sie diese Tipps:

  • Abbildungen mit Textbezug einbauen: Jede Abbildung, die in der Arbeit vorkommt, muss einen Bezug zum Inhalt haben. Verwendet der Studierende Bilder, Grafiken und Diagramme, die mit dem Fließtext in keinem Zusammenhang stehen, schadet dies dem Textverständnis. Abbildungen ohne Textbezug sorgen bei den Lesern für Verwirrung und lenken sie vom eigentlichen Thema ab.

  • Abbildung und Fließtext in Beziehung setzen: Studierende sollten wichtige Schlagworte, die im Text vorkommen, in den Abbildungen ansprechen. Sie fügen in einer geeigneten Textpassage einen Verweis ein, der auf die dazugehörige Abbildung hinweist. Grafiken, Bilder und Diagramme sollten die beschriebenen Fakten näher erklären und keine Inhalte abbilden, die in den schriftlichen Ausführungen nicht erwähnt werden.

  • Quelle nennen: Abbildungen benötigen ebenso wie Textzitate genaue Quellenangaben. Daher müssen Studierende die Quelle jeder Abbildung in der Beschriftung nennen beziehungsweise selbst kreierte Bilder, Grafiken und Diagramme mit dem Zusatz „eigene Darstellung“ versehen.

  • Abbildung beschriften: Im Idealfall beschriften Sie die Abbildungen so, dass sie sich vom Fließtext deutlich abheben. Sie können die Beschriftung rechtsbündig anordnen, eine kleinere Schrift aussuchen und eine andere Schriftart wählen.

Abbildungen der Bachelorarbeit mit Word einfügen, nummerieren und beschriften

Vor dem Erstellen des Abbildungsverzeichnisses sind die Abbildungen mit fortlaufenden Nummern auszustatten und individuell zu beschriften. Die Nummerierung orientiert sich an der Reihenfolge, in der Sie die Bilder, Grafiken und Diagramme in die wissenschaftliche Abschlussarbeit einbauen. Mit anderen Worten: Die erste Abbildung erhält die Nummer eins. In der Beschriftung erfährt der Leser, was auf der bildlichen Darstellung zu sehen ist und aus welcher Quelle sie stammt. Die Überschriften der Abbildungen werden in unveränderter Form in das Abbildungsverzeichnis übernommen, um einheitliche Schreibweisen in Fließtext und Verzeichnis sicherzustellen.

Beim Einfügen, Beschriften und Nummerieren der Abbildungen sind diese Schritte zu beachten:

  • Eine geeignete Stelle finden: In welcher Textstelle die Abbildung erscheinen sollte, hängt vom inhaltlichen Zusammenhang und der Formatierung ab. Im Einzelfall kann es notwendig sein, einen Seitenumbruch vorzunehmen, wenn die Abbildung auf der gewählten Seite keinen Platz mehr findet. Beim Schreiben markieren Sie die Textpassagen, in denen die Abbildungen vorkommen sollen. Die Abbildungen selbst fügen Sie erst in den fertigen Text ein, um nachträgliche Verschiebungen zu verhindern.
  • „Absatz einfügen“ und „Grafik wählen“: Mit diesen zwei Befehlen platzieren Sie die Abbildung an der gewünschten Stelle im Text. Das Programm unterscheidet zwischen Grafik, Form und Diagramm.
  • Abbildung verschieben: Die Abbildung bildet einen eigenständigen Absatz, den Sie über die Kombination „Format“ – „Zeilenumbruch“ – „Oben und unten“ verschieben können.
  • Abbildung beschriften: Um die eingefügte Abbildung zu beschriften, markieren Sie diese Darstellung mit der linken Maustaste, um unter dem Punkt „Verweise“ die Aufgabe „Beschriftung einfügen“ auszuführen. Das Programm zeigt den Begriff „Abbildung“ und die Abbildungsnummer an. Der Titel der Abbildung lässt sich individuell gestalten.
  • Position festlegen: Um die Abbildungsbeschriftung unter der Darstellung zu positionieren, entscheiden Sie sich für den Punkt „unter dem ausgewählten Element“.
  • Format der Nummerierung bestimmen: Im Textverarbeitungsprogramm sind arabische Ziffern als standardmäßiges Zahlenformat vorgesehen. Als alternative Nummerierungsformen können Sie römische Zahlen oder Buchstaben wählen.

Die Erstellung des Abbildungsverzeichnisses mit Word ausführen

Sobald die Abbildungen mit den Beschriftungen eingefügt sind, lässt sich das dazugehörige Verzeichnis mit wenigen Handgriffen erstellen. Dafür markiert der Autor jene Stelle der wissenschaftlichen Arbeit, an der das Verzeichnis aufscheinen soll. Der passende Menüpunkt im Word-Dokument findet sich unter „Verweise“ und lautet „Abbildungsverzeichnis einfügen“. Die Arbeitsschritte funktionieren wie folgt:

  • Es geht ein Fenster auf, das an oberster Stelle eine Seitenansicht als Muster für die Formatierung angibt.

  • Im Kästchen darunter platziert der Autor ein Häckchen, damit das Verzeichnis jene Seitenzahlen anzeigt, auf denen die Abbildungen zu finden sind.

  • Unter dem Kästchen „Seitenzahlen anzeigen“ können Sie das Kästchen „Seitenzahlen rechtsbündig“anklicken. Dieses Häkchen ist die Grundlage dafür, dass der Titel der Darstellung links erscheint und die Seitenzahlen der Abbildungen rechts zu sehen sind.

  • Die nächste Einstellung betrifft den Punkt „Füllzeichen“ (Übergang zwischen dem Titel und der Seitenzahl).

  • Anschließend können Sie das voreingestellte Format übernehmen und die Beschriftungskategorie bestimmen. Die Bezeichnung im Verzeichnis sollte dieselbe Bezeichnung tragen wie die Abbildungsbeschriftung im Text. Üblicherweise ist dies der Begriff „Abbildung“.

  • Mit einem Häckchen im Raster „Kategorie und Nummer“ übernimmt das Textverarbeitungsprogramm die Abbildungsbezeichnung und die dazugehörige Nummer in das Verzeichnis.

  • Sie bestätigen die vorgenommenen Einstellungen, indem Sie den Button „OK“ anklicken. Mit diesem Mausklick sorgen Sie dafür, dass das Verzeichnis an der gewünschten Stelle eingefügt wird.

  • Anpassungen vornehmen: Nach dem Einfügen des Abbildungsverzeichnisses können Sie individuelle Anpassungen vornehmen. Dies betrifft die Punkte Formatierung, Auswahl der Schriftarten und Zeilenumbrüche. Zudem können Sie das Verzeichnis verschieben, den Text löschen und einen neuen Titel einfügen, bevor Sie die endgültige Formatierung vornehmen.

Aktualisierung des Abbildungsverzeichnisses vor dem Druck durchführen

Wenn Sie die Abbildungen nachträglich auf andere Seiten verschieben, müssen Sie das Verzeichnis in Eigeninitiative aktualisieren. Es erfolgt keine automatische Anpassung. Vor dem Drucken und Binden Ihrer Arbeit sollten Sie noch eine Aktualisierung Ihres Abbildungsverzeichnisses vornehmen, um die richtige Wiedergabe der Seitenzahlen sicherzustellen. Dieser Vorgang lässt sich mit wenigen Klicks umsetzen:

  • Verzeichnis mit der Maus markieren (graue Hinterlegung)
  • Auf Verweise klicken und den Punkt „Tabelle aktualisieren“ auswählen

Mit Microsoft Word können Sie das Abbildungsverzeichnis Ihrer Bachelorarbeit leicht gestalten, einfügen, anpassen und aktualisieren. Die Vorbereitungsarbeiten, nämlich das Einfügen, Beschriften und Bearbeiten der Abbildungen, funktionieren ebenfalls über dieses Textverarbeitungsprogramm. Sobald die Verzeichnisse für Inhalt, Literatur und Abbildungen der Endversion entsprechen und die Formatierung abgeschlossen ist, können Sie Ihre Bachelorarbeit drucken und binden lassen.

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