Bindungsangst? Softcover vs. Hardcover

Es gleicht einem Kampf der Giganten, wenn zwei der beliebtesten Bindungen überhaupt aufeinander treffen: das Softcover und das Hardcover. Weichei vs. harter Kerl könnte man sie auch nennen, das wäre allerdings zu vorschnell geurteilt. Im Battle der Bindungen werden die beiden zwar sicher niemals Freunde, zu hoch ist der Druck, aber das müssen sie auch gar nicht. Soft- und Hardcover haben nämlich jeweils ihre ganz eigenen Vorzüge.

Während das Hardcover eher eine sehr klassische und edle Klebebindung aus festem Karton ist, eignet sich die Softcover-Bindung für alle, die es etwas moderner, anschmiegsamer und vor allem bunter mögen. Denn mit einem Softcover erinnert die Abschluss- oder Diplomarbeit eher an ein Magazin und bekommt so einen deutlich markanteren, auffälligeren Look.

Und was noch besser ist: Ihr könnt sogar das Cover individuell gestalten. Ganz nach euren Vorstellungen und passend zum jeweiligen Inhalt.

Die harten (und weichen) Fakten im Überblick

Softcover Hardcover
Format DIN A4, DIN A5 DIN A4
Farbe Individuell nach Wunsch Schwarz, Blau, Rot
Einband Flexibler Karton
matt/glänzend
Fester Karton
Lederstruktur
Papier-Stärke 80 – 120g/m² 80 – 120g/m²
Vorteil Flexibel, leicht transportabel Hochwertig, langlebig, stabil

Die Softcover-Bindung ist eine Klebebindung, die dem Hardcover qualitativ in nichts nachsteht. Sie wird auch als Paperbackbindung bezeichnet und ist ideal für Masterarbeiten, Dissertationen oder eigene Erinnerungen, die formschön festgehalten werden sollen. Ein Umschlag mit matter oder glänzender Schutzfolie umfasst einen Innenteil, für den verschiedene Papier-Stärken verwendet werden können.

Die Hardcover-Bindung hingegen ist etwas steifer, hält dafür aber auch einiges aus. Sie ist perfekt für alle, die Eindruck machen und ihre Abschlussarbeit beispielsweise mit einer Prägung versehen lassen wollen. Gepaart mit allem, was Haptiker so mögen, ist sie „die Professionelle“ unter den Bindungen und deshalb besonders bei Professoren gern gesehen.

Softcover oder Hardcover – wer gewinnt?

Schwer, hier einen Sieger zu ermitteln. Beide Bindungen kämpfen mit harten Bandagen und sind gut ausgestattet. Das Softcover eignet sich aber besonders für Individualisten und alle mit einer kreativen Ader. Wer es etwas klassischer und hochwertiger mag, für den ist das Hardcover die richtige Wahl.

„Drum prüfe, wer sich ewig bindet“ könnte man an dieser Stelle noch klugscheißerisch anmerken. Schiller hat es eben schon immer gewusst.

kuriose Studiengänge – wir klären auf

Bei dem Wort Studium kommen sofort Gedanken an Betriebswirtschaft, Naturwissenschaften aller Art, Sport, Medizin, Jura und Sozialpädagogik.
Die Auswahl an Studiengängen ist enorm, die Entscheidung, was man später einmal werden möchte (wenn man groß ist), noch schwerer, immerhin steht hier ein langer Weg bevor und eine steile Karriere soll geebnet werden. Da sollte man schon weise wählen.
Um euch die Suche nach dem besten, für euch passenden, Studiengang zu erleichtern, haben wir hier einige originelle Themengebiete für euch rausgesucht.
Frei nach dem Motto „BWL kann ja jeder“
student_life by Giorgos Karafergias

Im Bereich Natur empfehlen wir den Studiengang „Körperpflege“ auf Lehramt an der TU Darmstadt. Ebenso könnt ihr euch in „Sexualpädagogik und Familienplanung“ an der FH Merseburg ausbilden lassen. Dies ist allerdings nur mit einem Bachelor möglich. Inhaltlich geht es hier unter anderem um die Entwicklung der eigenen Reflexionsfähigkeit. Na dann.

Den Freaks unter uns lege ich die Kristallographie ans Herz. Wer gern schöne Steinchen sammelt und sich über dessen Entstehung und „Fortpflanzung“ bilden möchte. Hier geht es um Züchtung, Physik und Materialforschung dieser Stoffe.

Wer sich lieber um andere Menschen kümmert, sollte sich schleunigst an der Uni Heidelberg einschreiben. Hier wird das Fach „Straßenkinderpädagogik“ angeboten. Dem Singen mit Kindern könnt ihr euch in Detmold widmen. An der HfM Stuttgart schafft ihr es möglicherweise bis zum Master of Music für Blockflöte. Harfe oder andere Instrumente sind sicherlich auch möglich. Kann mir das jemand mit der Blockflöte nochmal erklären?

Den Tier(Pferde-)freunden dieser Welt empfehle ich die Georg-August-Universität in Göttingen. Hier macht ihr euren Abschluss in Pferdewissenschaften (Master of Science).

Auch interessant ist der Studiengang Space Master.
Nein, hier macht ihr nicht einen auf Mister Spok & Co. (zum Ende hin vielleicht). Dies ist ein Elitestudiengang für Weltraumforschung und Raumfahrttechnik. Klingt alles sehr interessant, denn schon das zweite Semester dürft ihr auf dem Weltraum-Campus der schwedischen Universität Luleå in Kiruna verweilen. Ab dem zweiten Jahr habt ihr die Wahl zwischen verschiedenen Universitäten wie zum Beispiel Helsinki, Toulouse oder Prag (Tschechien). Ihr dürft wääählen, wohin ihr wollt! Eure Entscheidung! Der Wahnsinn!

Wem das alles zu aufregend ist, der geht an die Hochschule Bremen. Im Bereich Tourismus könnt ihr euch hier dem Thema „Angewandte Freizeitwissenschaft B.A.“ widmen. Den Professor dazu möchte ich gern sehen. Btw: dies ist bundesweit ein einzigartiger Studiengang.

Kaffee by Waltraud.Wirklich interessant finde ich den Studiengang Coffeemanagement B.A. an der Northern Business School in Hamburg (in Kooperation mit dem deutschen Kaffeeverbund, versteht sich). Coffeemanagement kann in Vollzeit bzw. freitags und samstags (für Berufstätige und Auszubildende) studiert werden. Aufgrund dessen, dass dies ein Teilzeitstudiengang ist, wird die Ausbildung jedoch nicht mit BAFöG gefördert.

Dann eben der Bachelor Weinbau und Oenologie. Ein duales Studium mit beruflicher und akademischer Ausbildung. Werdet erfolgreicher Winzer und Betriebsleiter in der Weinwirtschaft. Für alle, denen nicht viel an Wein liegt haben wir noch Brauwesen und Getränketechnologie (Bachelor) gefunden. Wer kennt schon einen „Diplom Braumeister“? U. A. könnt ihr euch an der TU Freising für Brauwesen einschreiben.

Nun ist’s genug der Kuriositäten. Einige Studiengänge beginnen nur im Wintersemester. Dafür musste man sich bis 15.07. diesen Jahres bewerben. Ich hoffe, ich komme nicht zu spät mit diesem Beitrag und drücke für alle Einschreiberlinge alle Daumen meiner kleinen Welt.
Wer bereits studiert und gerade über seinen Hausarbeiten, Protokollen, Diplom- oder anderen Abschlussarbeiten sitzt, viel Glück. Wer noch drucken und binden lassen muss, toi toi toi. Und wer schon fertig ist, herzlichen Glückwunsch und genießt eure langersehnten Semesterferien.

PS: Ich wollte früher übrigens Tierärztin werden, bis ich entdeckte, dass ich kein Blut sehen kann. Jetzt schreibe ich Texte.

Bildquelle: flickr.com – Giorgos Karafergias
flickr.com – Waltraud.

über Hochwasser und Menschen

Welch‘ aufregende Tage und Nächte liegen hinter vielen von uns. Warten und Bangen oder eben auch mit anpacken und helfen. An keinem ging das Hochwasser 2013 spurlos vorbei.
Der Pegel der Elbe sinkt Stück für Stück, wir befinden uns am heutigen Tage nur noch bei Warnstufe 1. Das Terassenufer ist seit letztem Freitag wieder für Autos frei gegeben. Und nun finden auch wir Zeit, ein bisschen zu resümieren.

Ende Mai/Anfang Juni wurden der Süden und Osten von Deutschland aber auch die Tschechische Republik von Dauerregen heimgesucht. Die Flüsse schwollen rasant und gefährlich an. Ganze Dörfer wurden von den Fluten eingeschlossen, Einwohner mussten ihr Hab und Gut zurück lassen und in Notunterkünften unterkommen. Größtenteils konnte man nur noch tatenlos zusehen, wie sich das Wasser seinen Weg durch Straßen und ganze Innenstädte suchte. In Sachsen-Anhalt brach ein Damm bei Fischbek. Umliegende Dörfer wurden geschwemmt, sodass nur noch die Dachspitzen der Häuser zu sehen waren. Mittlerweile konnte der Damm wieder fast komplett geschlossen werden – nur noch eine kleine Menge fließt aus dem Damm. Was danach kommt, was die Betroffenen erwartet ist alles noch ungewiss.

Was dieses Jahr ganz besonders hervorzuheben war und immer noch ist: die Bereitschaft zu helfen.
Am Beispiel Dresden lassen sich alle Eindrücke nur schwer zusammenfassen.
Soziale Netzwerke zeigten hier besonders Größe, denn die Bereitschaft, fremden Menschen und deren Existenzen in einer besonders großen Notlage zu helfen, war enorm. „Unglaublich“ trifft es noch besser. Auf Facebook wurden innerhalb weniger Stunden Seiten erstellt, um die Verbindung zwischen in-Not-Geratenen und Helfern herzustellen. Allein die „Fluthilfe Dresden“ hat mittlerweile knapp 50.000 Likes, der „Elbpegelstand“ informiert zusätzlich stündlich über den aktuellen Pegel und gelangte so zu über 75.000 Likes.

In kürzester Zeit verbreiteten sich Meldungen über fehlenden Sand, Säcke und Hilfsbereite. Hilferufe von Privatpersonen, wo Dämme gebaut werden müssen, Orte, an denen das Wasser schneller kam, als ein Keller geräumt werden konnte, wurden so rasch von helfenden Händen gestützt. Eine alleinerziehende Mutter schrieb, dass Sie in wenigen Stunden aus ihrer Wohnung muss und noch Leute braucht, die ihr beim Tragen der Möbel helfen. Ihre Wohnung war wohl in zwei bis drei Stunden geräumt – am Ende des Tages bedankte sie sich via Facebook bei diesem unglaublichen Engagement von fremden Menschen.

Und es wurde nicht nur gesucht, sondern auch geboten.
Aufgrund von zeitweise akutem Sandsackmangel wurden neue Sandsäcke einfach aus alten Stoffen genäht. Die Fahrbereitschaft, Sandsäcke von A nach B zu transportieren war enorm aber auch um die Verpflegung der vielen „Helferlis“ brauchte man sich keine Sorgen machen. So viele Menschen, die sich an den Herd gestellt haben, um Suppen zu kochen, Kuchen zu backen oder einfach nur Schnittchen zu schmieren. Literweise Getränke sowie Obst wurden gekauft und an die betroffenen Orte gefahren. Große Supermärkte stellten teilweise täglich neue Lebensmittel für die Helfer zur Verfügung, welche teilweise bis an ihre körperlichen Grenzen geschuftet haben. Etliche Nachtschichten wurden eingelegt. THW und Bundeswehr appellierten zwischenzeitlich an alle, regelmäßig Pausen einzulegen – so hoch war die Bereitschaft der Helfer.

Das Wasser kehrt in sein altes Bett zurück und die großen Aufräumarbeiten haben begonnen. Während die ersten schon wieder geöffnet haben (Hallooooo Citybeach) werden die Aufräumarbeiten bei Anderen noch eine Weile in Anspruch nehmen (Hallooo Schillergarten, die Terasse habt ihr schon offen, den Rest schafft ihr auch noch).
Bei vielen Aufräumarbeiten werden weiterhin helfende Hände gesucht und größtenteils wieder über die sozialen Netzwerke geleitet. Unter „Dresden räumt auf“ findet man viele Informationen zu Unternehmen, aber auch kleinen Familien, die um unsere Hilfe bitten. Aufräumen tut keiner gerne, aber die Bereitschaft zum Anpacken bleibt hoffentlich bestehen.

Des Weiteren werden zahlreiche Spendenaktionen ins Leben gerufen. Selbst die kleinsten Organisationen wollen helfen. Der Club64 auf der Louisenstraße zum Beispiel wirft pro Astra bzw. Fritz Kola, welches über die Theke geht, einen Euro in die Spendenkasse. Mit dem Geld wird dann das Wohnheim Lebenshilfe in Dresden-Gohlis unterstützt.

Alsoooo:
DANKE! DANKE! DANKE! DANKE! DANKE! DANKE! DANKE! DANKE! an alle Sandsack-Näher/-Füller/-Fahrer/-Schlepper, Organisationsleute, Köche und Schnittchen-Schmierer, Getränkebringer. DANKE, an alle für’s Durchhalten und Anpacken. DANKE an die Uniformierten und die vielen Freiwilligen.
So groß das Chaos auch war und so unglaublich weitläufig sich das Wasser seinen Weg genommen hat – der Zusammenhalt und das Miteinander der Bevölkerung haben auch glücklich gemacht.
Bewahrt euch das, vergesst das nicht – auch ohne Katastrophen sollten die Menschen so miteinander umgehen.

Hochwasser 2013
Sonnenschein und Hochwasser.

Die Suche nach dem Traumjob – wo beginnen?

Endlich geschafft! Der Abschluss ist in der Tasche und spätestens jetzt ist es an der Zeit, sich intensiv auf Jobsuche zu begeben. Doch wo am besten anfangen? Quellen für Stellenangebote gibt es unzählige. Wir geben einen kleinen Überblick, wo man am ehesten mit der Suche nach der Traumstelle beginnen sollte.

Natürlich bietet das Internet eine ganze Reihe von Jobbörsen, die durchforstet werden können, z.B. Absolventa, Monster, Xing oder Stepstone. Hier könnt Ihr zum einen gezielt nach passenden Stellen suchen und verschiedene Faktoren mit einbeziehen, wie etwa den Arbeitsort, die Branche oder das Einstiegsniveau (Absolvent oder Berufserfahrener). Bei vielen Anbietern ist es zudem möglich, ein eigenes Profil samt Lebenslauf, Foto und Motivationsschreiben anzulegen. Dieses Profil kann dann von interessierten Firmen aufgerufen werden und sie können Euch bei Interesse kontaktieren. Es ist allerdings ratsam, Eure Kontaktdaten/Telefonnummern nicht direkt zu veröffentlichen, um eine Kontaktaufnahme durch unseriöse Unternehmen zu unterbinden. Die Kontaktaufnahme sollte als erstes immer über die Jobbörse zustande kommen.

Auch wenn das Internet mittlerweile Informationsquelle Nr.1 bei der Stellensuche ist, darf auf keinen Fall die Suche in den „Offline-Medien“ unterschätzt werden. Oft finden sich in den Stellenanzeigen der Qualitätszeitungen (z.B. FAZ, Süddeutsche Zeitung) äußerst attraktive Angebote, die von Euch entdeckt werden wollen! Auch in vielen Lokalzeitungen lohnt sich ein Blick in die Rubrik „Stellenanzeigen“!

Ein weiterer Weg besteht darin, unmittelbar den persönlichen Kontakt zum potentiellen Arbeitgeber zu suchen, indem man passende Firmenkontaktmessen besucht. Ausgerüstet mit Bewerbungsunterlagen kann man dort direkt mit den Mitarbeitern des Unternehmens auf recht lockerem Wege in Kontakt treten. Doch es kann nie schaden, sich vor dem Besuch einer Messe über die Unternehmen, an denen man aller Wahrscheinlichkeit nach interessiert ist, zu informieren. Wichtig sind natürlich auch ein gepflegtes Äußeres und ein angemessenes Auftreten. Traut Euch ruhig zu, proaktiv auf die Leute zuzugehen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Neben Euren Bewerbungsunterlagen samt ausführlichem Lebenslauf schadet es zudem nie, alternative Unterlagen wie Visitenkarten und eine Art „Steckbrief“ mitzunehmen, wo auf einer Seite in aller Kürze Eure zentralen Daten & Fähigkeiten aufgelistet sind. Je nachdem, welche Unterlagen die einzelnen Firmen benötigen, seid Ihr so bestens ausgerüstet.

Keinesfalls zu unterschätzen sind auch die eigenen Netzwerke im Freundes- und Bekanntenkreis – gebt bekannt, dass ihr auf Jobsuche seid und in welche Richtung genau es gehen soll! Vielleicht ergibt sich durch das ein oder andere „Vitamin-B“ eine Aussicht auf eine passend Stelle.

Plagiatsvorwürfen vorbeugen – ein paar Tipps

Wissenschaftliche Arbeiten unter Plagiatsverdacht – dieses Thema scheint in letzter Zeit immer wieder mittels neuer Schlagzeilen durch die Medien zu geistern. So musste anfangs der Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg und vor kurzem die Bildungsministerin Annette Schavan von ihrem Amt zurücktreten, da sich die Vorwürfe gegen sie erhärteten. Wer vorsätzlich oder ungewollt in seiner Arbeit in hohem Maße die Gedanken anderer als seine eigenen ausgibt muss damit rechnen ein „ungenügend“ bzw. „nicht bestanden“ von seinem Dozenten zu kassieren. Im Falle der beiden Beispiele hatte dies die Aberkennung des Doktorgrades zur Folge.

Die erste Grundregel beim „Versicherungsschutz“ gegen Plagiatsvorwürfe in der eigenen Arbeit versteht sich somit von selbst – nicht vorsätzlich abschreiben. Doch viel häufiger kommen solche Verdachtsfälle nicht durch Vorsatz zu Stande. Wer sein Zeitmanagement vernachlässigt läuft Gefahr unsauber zu arbeiten und wissenschaftlich ungenau zu belegen. So kann es beispielsweise passieren, dass Ihr schlimmstenfalls eine Woche vor Abgabetermin beschließt die komplette Arbeit niederzuschreiben. Da denkt sich der ein oder andere sicher: „Die Quellenangaben erledige ich zum Schluss. Erst mal muss der Text stehen!“ Das kann sich als großer Fehler erweisen. Besser ist es die Quellen gleich beim Schreiben korrekt mit anzugeben. Die Gefahr etwas zu übersehen sinkt bei dieser Vorgehensweise beträchtlich.

Darüber hinaus solltet Ihr natürlich auch richtig zitieren. Welche genauen Regeln und Standards es dafür gibt ist von Fach zu Fach verschieden. Macht euch mit den jeweiligen Regeln eures Instituts oder Eurer Disziplin vertraut und haltet sie stringent ein. Viele Professoren reagieren allergisch auf die Missachtung der Formalien bei der Angabe von Quellen. Viele Studiengänge bieten auch eigens auf deren Anforderungen abgestimmte Tutorien an, die Euch erklären, wie man wissenschaftlich korrekt arbeitet und richtig zitiert. Besonders für Erstsemester sind diese Veranstaltungen eine große Hilfe und eigentlich unumgänglich um die erste Hausarbeit erfolgreich zu meistern.

Wer sich diese Tipps zu Herzen nimmt ist in der Regel vor Plagiatsvorwürfen gefeit. Um noch weiter auf der sicheren Seite zu sein lohnt es sich zudem kritische Textstellen beispielsweise über Google (Google Scholar) suchen zu lassen. Auch gibt es im Netz einige Seiten, wo man längere Abschnitte seiner Arbeit einfügen kann. Die Software durchsucht dann das Internet nach ähnlichen Textstellen und informiert einen entsprechend mit Angabe der Originalquelle. Bekannte Werkzeuge sind zum Beispiel PlagScan oder Docoloc.

Fazit: Wer ehrlich und gewissenhaft arbeitet läuft kaum Gefahr ungewollt abzuschreiben! Nehmt Euch unsere Tipps zu Herzen und Ihr seid auf der sicheren Seite! J

Tipps und Tricks zur Präsentation eines Referats

Foto: US Department of Education | flickr.com |  CC BY 2.0Anders als bei Hausarbeiten hängt die Wirkung eines Referates zu einem viel größeren Anteil von der richtigen Präsentation ab. Mimik & Gestik fließen zu ca. 55% in die persönliche Wahrnehmung der Zuhörer mit ein, Aspekte der Stimme wie Tonfall und Artikulation zu 38%. Der Inhalt der gesprochenen Worte hat nur einen Einfluss von ca. 7%. Darüber hinaus erinnern sich Menschen an 10% von dem, was sie lesen, an 20% von dem, was sie hören, an 30% von dem, was sie sehen und an 50% von dem, was sie sehen und hören. Für ein gutes Referat bedeutet dies, dass eine gute Mischung aus Text und Visualisierung enorm wichtig ist.

Die richtige Gestaltung der Folien

Das fängt schon bei der Foliengestaltung an. Hier geht es eher um Klasse, statt Masse – so viele Infos wie nötig, so wenig wie möglich. In der Regel empfiehlt es sich, pro Folie ca. 1 bis 2 Minuten Redezeit zu verwenden. Statt die Folien mit viel Text zuzuschütten, solltet Ihr nur die wesentlichsten Fakten auf einer Folie präsentieren, während Ihr alle anderen Informationen in Eure Rede mit einbaut. Die Folie ist nicht dann gut, wenn man nichts mehr hinzufügen kann, sondern wenn man nichts mehr weglassen kann. Dementsprechend versteht es sich von selbst, dass Stichpunkte, die Ihr in Eurem Vortrag nicht ansprecht, auch nicht auf den Folien stehen brauchen. Statt die Infos in ganzen Sätzen zu formulieren, ist es besser, sie kurz und prägnant in Form von Stichpunkten darzustellen. Natürlich könnt und solltet Ihr auch etwas Farbe ins Spiel bringen. Aber auch hier ist es besser, es nicht zu übertreiben. Zwei bis maximal drei Farben sind in der Regel ausreichend für eine anschauliche Darstellung.

Richtig präsentieren

Damit Ihr Euer Referat möglichst gut rüberbringen könnt, solltet Ihr einige wesentliche Punkte zur Vortragsweise beachten. Versteckt euch nicht sitzend hinter eurem Medium sondern tragt Euer Referat stehend und zum Publikum gewandt vor. Beachtet jedoch dabei immer, dass Ihr niemandem die Sicht auf die Folien versperrt. Sprecht in klaren und einfach verständlichen Sätzen („Hauptsätze, Hauptsätze, Hauptsätze!“). Gebt euren Zuhöreren etwas Zeit, sich in die Folien reinzuversetzen. Dies ist besonders bei nicht ganz so leicht nachvollziehbaren Inhalten von Vorteil. Kurze Pausen zwischen Euren ausgesprochenen Worten sind dafür prädestiniert und keinesfalls als unnötiger Zeitverlust anzusehen.

Praktischer Helfer: Stichpunktzettel

Um frei und sicher zu sprechen, solltet Ihr weder alles 1:1 von einem Zettel ablesen, noch euch darauf verlassen, alles aus dem Stehgreif ohne eigene Notizen vorzutragen. Euer Stichpunktzettel sollte also entsprechend konzipiert sein. Vermeidet es, ihn bis ins kleinste Detail auszuformulieren. Das steigert nur die Abhängigkeit und Ihr lauft Gefahr, letztendlich dauernd auf den Zettel zu starren, statt den Blickkontakt zu Eurem Publikum zu wahren und Euch um eine halbwegs freie Rede zu bemühen. Um das Referat sicher vortragen zu können, solltet Ihr Eure Folien mit dem dazugehörigen Stichpunktzettel vorher laut durchsprechen, und das am besten so oft, bis Ihr Euch Eurer Sache sicher seid.

Last but not least wollen wir noch mal kurz zusammenfassen:

  • Foliengestaltung mit einer guten Mischung aus Text und Visualisierung
  • Klasse statt Masse – so viel wie nötig und so wenig wie möglich
  • Sprechen in klaren und einfachen Sätzen, stehend zum Publikum gewandt
  • Stichpunktzettel zur Unterstützung, jedoch nicht zum sturen Ablesen verwenden
  • Referat mehrmals vorher durchsprechen, bis Ihr es sicher vortragen könnt

Wenn Ihr diese Ratschläge befolgt, so bringt Euch das einen großen Schritt näher in Richtung gelungenes Referat!

 

Nach der Weihnachtszeit folgt die Prüfungszeit!

Foto:  Ravigopal Kesari | flickr.com |  CC BY-SA 2.0Auch wenn der Februar durch die behagliche Weihnachtszeit noch gedanklich in weiter Ferne scheint, so weiß doch jeder Student, dass in diesem Monat Prüfungen geschrieben werden. Damit Ihr heil durch diese stressige und wichtige Phase des Semesters kommt, haben wir einige hilfreiche Tipps rund um die Themen Prüfungsvorbereitung und Organisation zusammengestellt.

Prüfungsanmeldung

Meldet euch rechtzeitig zur Prüfung bei Eurem zuständigen Prüfungsamt an! Verpasst Ihr die Einschreibezeit, kann es im schlimmsten Fall passieren, dass Ihr die Prüfung erst im nächsten Semester absolvieren könnt. Die genauen Termine und Links werden euch vom Prüfungsamt meist via Email schon sehr früh zugesandt. Oft weisen euch eure Dozenten auch nochmal auf diese Termine hin.

Zusammenstellung der Lehrmaterialien

Bevor Ihr in die Lernphase eintaucht, ist es ratsam, alle relevanten Materialien für Eure zu bestreitenden Prüfungen zusammenzutragen. Alle unverzichtbaren Bücher solltet Ihr bereits vor der „heißen Phase“ in der Bibliothek ausgeliehen oder vorgemerkt haben. Denn erfahrungsgemäß sind nicht für jeden Studenten ausreichend Exemplare verfügbar. Notfalls könnt Ihr Euch aber auch wichtige Passagen aus Präsenzbeständen kopieren oder vor Ort in der Bibliothek damit lernen. Auch alle benötigten Vorlesungsskripte und Mitschriften müssen gesichtet, sortiert und auf Vollständigkeit kontrolliert werden. Ein Austausch bzw. Vergleich der eigenen Aufzeichnungen mit denen anderer Kommilitonen stellt sicher, dass Euch keine wichtigen Inhalte fehlen.

Plane deine Lernphase

Auf Grundlage der Sichtung der Lernmaterialen werdet Ihr schon einen groben Überblick über den Umfang des zu paukenden Stoffs haben. Der nächste Schritt sollte sein, einen genauen Plan zu erstellen, wann Ihr was lernen müsst und wie viel Zeit Ihr dafür benötigt. Auch die erforderten Materialien solltet Ihr Euch notieren. Unterteilt Euren Plan am besten in Lernblöcke verschiedenster Fächer. So sitzt Ihr nicht die ganze Zeit an einem Fach bzw. vernachlässigt andere. Schließt in Euren Lernplan auch Zeitpuffer mit ein. Falls Ihr nicht wie erwartet voran kommt, habt Ihr immer noch „etwas Luft“, um dies auszugleichen.

Jetzt aber los!

Ja klar, es fällt schwer, doch Ihr tut keinem einen Gefallen, wenn der berühmte innere Schweinehund die Oberhand behält. Fangt an mit Lernen, am besten ca. 6 Wochen vorher. Meist ist der Entschluss, „nun endlich“ mit dem Lernen anzufangen am schwierigsten. Denn ist man erst mal mitten in der Lernphase, fällt das Büffeln gar nicht mehr so schwer.

Foto: Ryan M. | flickr.com |  CC BY 2.0Doch begeht nicht den Fehler, Euch allzu sehr ablenken zu lassen. Gelegenheiten dazu gibt es genug. Eine Stunde hochkonzentriert lernen ist weitaus effektiver, als mit Fernseher im Hintergrund und den neusten Facebook-Statusmeldungen auf dem Bildschirm. Also: Facebook, Fernseher und am besten auch Telefon AUS!

 

Übertreibt es aber auch nicht mit dem Lernen! Legt ausreichend Pausen ein. Keiner kann ununterbrochen Informationen aufnehmen. Daher: gönnt Euch auch mal ein wenig Freizeit, damit euer soziales Leben nicht vollkommen unterbrochen wird. Von anderen Kommilitonen sollte man sich zudem nicht verrückt machen lassen, wenn die typischen „Und wie viel hast du schon gelernt?“-Gespräche in der Uni losgehen. Ihr habt ja immerhin euren Lernplan und wisst, wann ihr wie viel tun müsst, um Euch erfolgreich vorzubereiten.

Welchen Stellenwert hat das Thema Karriere für Studenten?

Gastbeitrag von www.infomensa.de – Dem Studentenblog.

Die Generation der heute 20-30-Jährigen, die in den Beruf einsteigen wollen, ist eine Generation der Selbstoptimierer. Die Bologna-Reform bot ihnen nur die Infrastruktur. Der Wandel der Mentalität fand in den Köpfen statt. Als hätte eine Generation nur darauf gewartet, auf einmal in den Wettbewerb des Credit-Point-Sammelns einzutreten, durch geschickt gewählte Praktika die Erfahrungen zu sammeln, die sie für die Wunschstelle brauchen und solange für ihre Abschlüsse zu pauken, bis sie sie mit herausragenden Noten meistern. Vielleicht ist das aber auch einfach nur der Wunsch nach einer Sicherheit, die heute auf dem Arbeitsmarkt nicht mehr gegeben ist, die viele dazu bringt, in den Leistungswahn zu verfallen. Wenn man alles richtig macht, dann müsste es doch trotz allem möglich sein, an sein berufliches Ziel zu gelangen…

Aber wie sieht das berufliche Ziel heutiger Studenten überhaupt aus? Über einen Kamm scheren lassen sie sich wohl kaum. Es gibt noch immer diejenigen, die bereits zwei Jahre vor dem Abi die Hochschulrankings studieren, um herauszufinden, dass sie ihr Wirtschaftsstudium am besten an der Uni St. Gallen absolvieren und diejenigen, die trotz aller Bedenken ihres Umfelds ein Geisteswissenschafts-Studium beginnen, auch wenn die Jobaussichten nicht gerade rosig sind. Es gibt aber doch eine Tendenz, die besagt, dass Studenten seit 25 Jahren nicht so ehrgeizig waren wie heute. Und darin sind sich die Wirtschaftsstudenten und Geisteswissenschaftler auch wieder gleich. Keiner von ihnen will einen stinknormalen Job irgendwo im Durchschnitt. Ebenso wie der Wirtschaftswissenschaftler, der seit dem Abitur auf eine Vorstandsposition in einem Unternehmen hinarbeitet, wollen auch die Geisteswissenschaftler als Journalisten bei der Zeit oder FAZ arbeiten, Schriftsteller werden oder im Kulturmanagement kreativ tätig sein. Die Generation der Selbstoptimierer ist eine Generation, die nach Spitzenpositionen strebt, weil ihnen von klein auf nahegelegt wurde, wie wichtig es ist, die Entscheidungen selbst zu treffen und weil sie selten gelernt haben, sich unterzuordnen. Sie haben gerne die Fäden in der Hand und bevorzugen flache Hierarchien. So kann es passieren, dass sich ein Praktikant in eine Diskussion unter Managern einmischt, nur weil er der Überzeugung ist, dass die beste Idee eben gewinnt. Für die weiblichen Kommilitonen, für die neben der Karriere auch das Thema Familie-Gründen im Raum steht, ist es weiterhin Teil der Selbstoptimierung, sich durch den Nachwuchs nicht die Aufstiegschancen zu verbauen. Sie wollen beides unter einen Hut bringen und dann auch noch beides perfekt. Deshalb der Wunsch nach Rund-um-die-Uhr-Kinderbetreuung, nach Teilzeitstellen in hohen Positionen, nach Frauenquoten.

Die Frage, wie hoch es für die Studenten von heute genau hinausgehen soll, ist wahrscheinlich gar nicht so schematisch zu beantworten. Welches Managementlevel, wie viel Macht und Verantwortung… Vielleicht lässt sich eher sagen, dass Studenten heute und Unternehmen, die gerade angesagt sind, überhaupt nach neuen Formen streben. Die Nachwuchskräfte übernehmen gerne Verantwortung, aber das vor allem im Team, sie streben nach Macht, glauben aber an die Durchsetzungskraft der guten Ideen, sie sind flexibel für Arbeit im Ausland und investieren viel in ihren Job, wenn sie den Job auch als einen Teil ihres Lebens begreifen können, weil dort gute Bedingungen für ihre persönliche Entfaltung herrschen.

Und wo geht‘s heute Abend hin?

Das Wintersemester hat begonnen und besonders alle Neulinge/Erstsemester wollen neben den Hörsälen natürlich auch Ausgehmöglichkeiten auf und um den Campus näher kennen lernen! Doch wo anfangs am besten hin in Dresden? Wir stellen euch einige studentenfreundliche Ausflugsziele im Bereich Club/Bar genauer vor!

Club Aquarium

Nicht weit vom Hauptbahnhof entfernt befindet sich im Kellergeschoss eines Studentenwohnheims der Club Aquarium, ebenfalls ein Studentenclub, der seit 1983 existiert. Doch keine Angst – statt in ein dunkles Kellergewölbe zu treten, überraschen euch die ca. 180m² großen Räumlichkeiten mit einem auffallend schicken Design – warmes orange und Rottöne vermitteln sofort ein Gefühl der Behaglichkeit. Ein besonderer Blickfang sind die Bilder an den Wänden, welche im Rahmen der Veranstaltungsreihe namens Waterlounge jeden zweiten Donnerstag im Monat wechseln. Junge Künstler aus Dresden haben somit die Möglichkeit, dort ihre Werke vorzustellen. Ein weiteres Highlight ist das preiswerte Angebot an Getränken. Neben über 150 Cocktails, Longdrinks und Shootern könnt ihr auch viele Weine, Biere und Kaffeesorten genießen!

Klub Neue Mensa

Der Dresdner Studentenclub Klub Neue Mensa bereichert seit 1984 mit viel Motivation und Engagement das kulturelle Leben in der sächsischen Landeshauptstadt. Er befindet sich auf dem Campus direkt gegenüber dem Hörsaalzentrum in der Neuen Mensa und umfasst 3 unterschiedlich große Partyräume und einen Konzertsaal mit einem Fassungsvermögen von ca. 1200 Gästen. Der Club hat ein wirklich breites Spektrum an Veranstaltungsarten im Angebot, was neben Partys und Konzerten auch Filmvorführungen, Diavorträge, Kabarett und Lesungen umfasst. Das alles gibt’s fast immer zu studentenfreundlichen Preisen. Das nächste größere Partyevent, „Campusbeben“, steigt am 20.11. Dort ist der Eintritt sogar frei!

Club Bärenzwinger

Den Studentenclub Bärenzwinger gibt es seit 30 Jahren. Er befindet sich in der Nähe der Dresdner Synagoge. Dort organisieren ein haupt- und etwa 20 aktive, ehrenamtliche Mitglieder an 6 Tagen in der Woche ein facettenreiches Programm, das viele Dresdner und Gäste von auswärts anzieht. Es lohnt sich z.B., die regelmäßig stattfindenden Tequila-Partys mit musikalischer Untermalung der Band „The Tequila Monsters“ zu besuchen. Regelmäßig stattfindende Konzerte gehören natürlich ebenso zum Repertoire des Clubs.

Und sonst so? Na… Neustadt natürlich!

Neben zahlreichen Studentenclubs, von denen wir hier 3 vorgestellt haben, gibt es natürlich noch eine ganze Menge weiterer Möglichkeiten, den Abend zu gestalten, allen voran in der allseits beliebten Neustadt – dem buntesten Stadtteil Dresdens. Egal ob Geschäfte, Clubs, Cafés oder Bars – hier ist für jeden etwas dabei! Einige Anlaufpunkte sind abends z.B. die Scheune, Katy‘s Garage, die Zille, das Blue Note, das Hebedas und viele weitere mehr! Am reizvollsten ist das Viertel aber, wenn ihr es auf eigene Faust erkundet und eure persönlichen Lieblingskneipen und –Clubs entdeckt. Wir wünschen viel Spaß dabei!

Hinweise zu einer guten Literaturrecherche bei Haus- und Abschlussarbeiten

Hinweise zu einer guten Literaturrecherche bei Haus- und Abschlussarbeiten

Das Anfertigen von Referaten, Haus- und Abschlussarbeiten ist vor allem in der Anfangsphase keine so einfache Sache. Neben der Themenfindung zählt dazu auch eine erste intensive Suche nach geeigneter Literatur, um das theoretische Fundament einer wissenschaftlichen Arbeit zu bilden. Neben Referaten und Hausarbeiten ist dies besonders für Abschlussarbeiten aller Art, egal ab Bachelorarbeit, Diplomarbeit oder Masterarbeit, ein wichtiger Abschnitt. Doch wo beginnen? Wir geben euch einige Hinweise mit auf dem Weg, die den Einstieg erleichtern!

Strategien und Arbeitsschritte: Wie kann ich vorgehen?

Im Wesentlichen sollte man sich zwei grundsätzliche Strategien bei der Suche nach Literatur zu Nutze machen. Da wäre zum einen die systematische Suche: Man startet damit, in möglichst aktuellen Fachzeitschriften nach relevanten Artikeln Ausschau zu halten. Anschließend werden Monographien und Sammel- bzw. Herausgeberbände durchsucht. Man arbeitet sich also von aktueller zu älterer Literatur zurück.

Dem gegenüber steht die unsystematische Suche. Man liest sich als aller erstes mit Hilfe von Lehrbüchern oder Übersichtsbändern in das Thema ein. Dies hat den Vorteil, dass man am Anfang auch ein Gefühl für das Thema und Hinweise auf wichtige Stichworte bekommt. Dieses Wissen erleichtert das Auffinden relevanter Literatur. In den Lehrbüchern und Übersichtsbändern finden sich zudem meist vielfältige Literaturangaben zum Thema, wovon man die neueren/aktuelleren weiterverfolgen sollte. Man arbeitet sich also von einer kleinen, allgemeinen Übersicht hin zu einer speziellen, aktuellen und umfangreichen Literaturliste. Mit beiden Methoden in Kombination sind die Wahrscheinlichkeiten, dass man sich einen guten theoretischen Fundus erarbeitet, sehr hoch!

Kataloge und Datenbanken: Wo soll ich suchen?

Vor allem den Dresdner Studierenden bietet die SLUB (Sächsische Landes- und Universitätsbibliothek) zahlreiche Möglichkeiten der Literatursuche! Der wohl bekannteste und meist genutzte Service ist dessen WebOPAC (OPAC = Online Public Access Catalogue). Hier lässt sich eine Vielzahl von Literatur aus dem Bestand der SLUB finden. Im WebOPAC findet man vor allem Monographien, Lehrbücher und Lexika. Er ist somit für eine unsystematische Suche prädestiniert.

Möchte man jedoch speziell nach einzelnen Artikeln und Beiträgen in Zeitschriften und Sammelbänden suchen, so hilft einem diese Datenbank nur bedingt weiter. Hier lohnt sich ein Blick in das Datenbank-Infosystem (DBIS) der SLUB. Dort finden sich aufgeteilt in alle Fachgebiete zahlreiche Datenbanken, in welchen nach relevanter Literatur gesucht werden kann. Mit diesen beiden Quellen ist man in der Regel gut bedient, um erfolgreich nach wissenschaftlicher Literatur zu suchen, wobei es selbstverständlich noch zahlreiche weitere attraktive Suchdienste gibt. Diese hier aufzulisten würde allerdings den Rahmen das Blogbeitrages sprengen 😉

Die Qualitätsprüfung: Worauf sollte ich achten?

Die erste Frage, die man sich diesbezüglich stellen sollte lautet: Ist die Literatur überhaupt hinreichend relevant für mein zu bearbeitendes Thema? Das erkennt man meist schon am Titel des Werkes oder Artikels, spätestens jedoch mit dem Lesen des Abstracts oder der Zusammenfassung. Weiterhin sollte man sich folgendes fragen: Ist der Autor ein hinreichender Experte für das Thema bzw. auf diesem Gebiet bekannt? Ist die Zeitschrift oder der Verlag für das Fachgebiet als seriös einzuschätzen? Ist der Beitrag detailliert und umfangreich oder doch eher kurz und stark vereinfachend? Darüber hinaus lohnt es sich, seine erarbeitete Literaturliste mit dem Dozenten oder Betreuer der Abschlussarbeit zu besprechen. Er kann einem meistens noch den ein oder anderen Hinweis auf geeignete Literatur geben.

Und sonst so?

Habt ihr erst einmal die passende Literatur gefunden, könnt ihr sie euch, je nachdem in welcher Form sie verfügbar ist, aus dem Internet runterladen oder in der SLUB und den entsprechenden Zweigstellen ausleihen. Sicher möchtet ihr euch die ein oder anderen Seiten aus einer Monographie oder einen Artikel komplett kopieren. Das könnt ihr an den Kopierstationen in der SLUB, jedoch auch direkt bei uns im DieKopie24-Store auf der George-Bähr-Straße 8 erledigen. Zahlreiche preiswerte Kopierer stehen euch dort im Selbstbedienungsbereich zur Verfügung!

Und last but not least gibt es auf unserer Informationsseite meine-bachelorarbeit-drucken.deauch im September wieder attraktive Gutscheine fürs Studentendruckportal abzusahnen! Einfach die Frage beantworten, und mit etwas Glück seid ihr unter den Gewinnern!

 

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