Abbildungsverzeichnis für Bachelorarbeit in Word erstellen


Im Abbildungsverzeichnis der Bachelorarbeit listet der Studierende alle visuellen Darstellungen wie Bilder, Diagramme, Zeichnungen und Grafiken auf, die er in seinem Werk verwendet. Dieses Verzeichnis ist ein Pendant zum Inhalts- und Literaturverzeichnis und ein weiteres Merkmal für die Qualität einer wissenschaftlichen Arbeit. Abbildungsverzeichnisse dienen dazu, die

  • komplexe Struktur von Bachelorarbeiten abzubilden
  • Quellen der Abbildungen nachzuweisen
  • Argumente des Fließtextes nachvollziehbarer zu machen

Mit einem Blick in das Verzeichnis erkennen die Leser, welche Bilder, Grafiken und andere Abbildungen im Textvorkommen. Sie verschaffen sich damit einen Überblick über alle visuellen Darstellungen, ohne die gesamte wissenschaftliche Arbeit durchzublättern.

Leinenbuchbindung bei Studentendruckportal.de

Aufbau und Richtlinien zu Abbildungsverzeichnissen beachten

Mit Microsoft Word können Sie Abbildungen einfügen, individuell beschriften und das Abbildungsverzeichnis Ihrer Bachelorarbeit erstellen. In diesem Verzeichnis wird jede im Text vorkommende bildliche Darstellung mit Nummerierung, Überschrift und Seitenzahl aufgelistet. Für die Frage, ob in den Abbildungsverzeichnissen nur die Titel oder auch die Quellen der Abbildungen anzuführen sind, gibt es keine allgemeine Antwort. Hierfür sind die Richtlinien der zuständigen Hochschule und Fachrichtung entscheidend. Der Aufbau eines Abbildungsverzeichnisses sieht so aus:

  • Abbildung 1: Überschrift Seite
  • Abbildung 2: Überschrift Seite
  • Abbildung 3: Überschrift Seite
  • Abbildung 4: Überschrift Seite

Die Hochschulen und Fachinstitute legen regelmäßig fest, ob Studierende in den Bachelorarbeiten Abbildungsverzeichnisse einfügen müssen und welche formalen Richtlinien sie dabei beachten sollen. Diese Vorgaben können je nach Studiengang und Fachdisziplin variieren. Im Zweifelsfall sollten Studenten Abbildungsverzeichnisse erstellen, um ihre gründliche Arbeitsweise zu unterstreichen. Die Abbildungen sind entweder nach dem Literaturverzeichnis oder nach dem Inhaltsverzeichnis aufzulisten.

Warum Abbildungen in Bachelorarbeiten sinnvoll sind

Studien belegen, dass Menschen die aufgenommenen Informationen in verbaler und bildhafter Form verarbeiten. Spricht eine wissenschaftliche Arbeit sowohl den verbalen als auch den visuellen Kanal an, ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass sich der Leser die Fakten merkt und in seinem Gedächtnis speichert.

Abbildungen sind sinnvoll, um komplexe Themen verständlich zu erklären und den Fließtext aufzulockern. Visuelle Darstellungen wie Bilder, Grafiken und Diagramme helfen den Lesern dabei, die Fakten zu verarbeiten und deren Bedeutung besser zu verstehen. Wenn Sie in Ihrer wissenschaftlichen Arbeit mehrere Argumente verwenden, um eine Frage zu beantworten, sind Abbildungen ideale Instrumente, um diese Argumentation zu untermauern. Dies gilt auch dann, wenn Sie eine Hypothese widerlegen. Insgesamt verbessern Abbildungen samt dazugehörigem Verzeichnis das Textverständnis.

Was Studenten bei der Verwendung von Abbildungen berücksichtigen sollten

Wenn Sie Abbildungen in wissenschaftliche Arbeiten einfügen, beachten Sie diese Tipps:

  • Abbildungen mit Textbezug einbauen: Jede Abbildung, die in der Arbeit vorkommt, muss einen Bezug zum Inhalt haben. Verwendet der Studierende Bilder, Grafiken und Diagramme, die mit dem Fließtext in keinem Zusammenhang stehen, schadet dies dem Textverständnis. Abbildungen ohne Textbezug sorgen bei den Lesern für Verwirrung und lenken sie vom eigentlichen Thema ab.

  • Abbildung und Fließtext in Beziehung setzen: Studierende sollten wichtige Schlagworte, die im Text vorkommen, in den Abbildungen ansprechen. Sie fügen in einer geeigneten Textpassage einen Verweis ein, der auf die dazugehörige Abbildung hinweist. Grafiken, Bilder und Diagramme sollten die beschriebenen Fakten näher erklären und keine Inhalte abbilden, die in den schriftlichen Ausführungen nicht erwähnt werden.

  • Quelle nennen: Abbildungen benötigen ebenso wie Textzitate genaue Quellenangaben. Daher müssen Studierende die Quelle jeder Abbildung in der Beschriftung nennen beziehungsweise selbst kreierte Bilder, Grafiken und Diagramme mit dem Zusatz „eigene Darstellung“ versehen.

  • Abbildung beschriften: Im Idealfall beschriften Sie die Abbildungen so, dass sie sich vom Fließtext deutlich abheben. Sie können die Beschriftung rechtsbündig anordnen, eine kleinere Schrift aussuchen und eine andere Schriftart wählen.

Abbildungen der Bachelorarbeit mit Word einfügen, nummerieren und beschriften

Vor dem Erstellen des Abbildungsverzeichnisses sind die Abbildungen mit fortlaufenden Nummern auszustatten und individuell zu beschriften. Die Nummerierung orientiert sich an der Reihenfolge, in der Sie die Bilder, Grafiken und Diagramme in die wissenschaftliche Abschlussarbeit einbauen. Mit anderen Worten: Die erste Abbildung erhält die Nummer eins. In der Beschriftung erfährt der Leser, was auf der bildlichen Darstellung zu sehen ist und aus welcher Quelle sie stammt. Die Überschriften der Abbildungen werden in unveränderter Form in das Abbildungsverzeichnis übernommen, um einheitliche Schreibweisen in Fließtext und Verzeichnis sicherzustellen.

Beim Einfügen, Beschriften und Nummerieren der Abbildungen sind diese Schritte zu beachten:

  • Eine geeignete Stelle finden: In welcher Textstelle die Abbildung erscheinen sollte, hängt vom inhaltlichen Zusammenhang und der Formatierung ab. Im Einzelfall kann es notwendig sein, einen Seitenumbruch vorzunehmen, wenn die Abbildung auf der gewählten Seite keinen Platz mehr findet. Beim Schreiben markieren Sie die Textpassagen, in denen die Abbildungen vorkommen sollen. Die Abbildungen selbst fügen Sie erst in den fertigen Text ein, um nachträgliche Verschiebungen zu verhindern.
  • „Absatz einfügen“ und „Grafik wählen“: Mit diesen zwei Befehlen platzieren Sie die Abbildung an der gewünschten Stelle im Text. Das Programm unterscheidet zwischen Grafik, Form und Diagramm.
  • Abbildung verschieben: Die Abbildung bildet einen eigenständigen Absatz, den Sie über die Kombination „Format“ – „Zeilenumbruch“ – „Oben und unten“ verschieben können.
  • Abbildung beschriften: Um die eingefügte Abbildung zu beschriften, markieren Sie diese Darstellung mit der linken Maustaste, um unter dem Punkt „Verweise“ die Aufgabe „Beschriftung einfügen“ auszuführen. Das Programm zeigt den Begriff „Abbildung“ und die Abbildungsnummer an. Der Titel der Abbildung lässt sich individuell gestalten.
  • Position festlegen: Um die Abbildungsbeschriftung unter der Darstellung zu positionieren, entscheiden Sie sich für den Punkt „unter dem ausgewählten Element“.
  • Format der Nummerierung bestimmen: Im Textverarbeitungsprogramm sind arabische Ziffern als standardmäßiges Zahlenformat vorgesehen. Als alternative Nummerierungsformen können Sie römische Zahlen oder Buchstaben wählen.

Die Erstellung des Abbildungsverzeichnisses mit Word ausführen

Sobald die Abbildungen mit den Beschriftungen eingefügt sind, lässt sich das dazugehörige Verzeichnis mit wenigen Handgriffen erstellen. Dafür markiert der Autor jene Stelle der wissenschaftlichen Arbeit, an der das Verzeichnis aufscheinen soll. Der passende Menüpunkt im Word-Dokument findet sich unter „Verweise“ und lautet „Abbildungsverzeichnis einfügen“. Die Arbeitsschritte funktionieren wie folgt:

  • Es geht ein Fenster auf, das an oberster Stelle eine Seitenansicht als Muster für die Formatierung angibt.

  • Im Kästchen darunter platziert der Autor ein Häckchen, damit das Verzeichnis jene Seitenzahlen anzeigt, auf denen die Abbildungen zu finden sind.

  • Unter dem Kästchen „Seitenzahlen anzeigen“ können Sie das Kästchen „Seitenzahlen rechtsbündig“anklicken. Dieses Häkchen ist die Grundlage dafür, dass der Titel der Darstellung links erscheint und die Seitenzahlen der Abbildungen rechts zu sehen sind.

  • Die nächste Einstellung betrifft den Punkt „Füllzeichen“ (Übergang zwischen dem Titel und der Seitenzahl).

  • Anschließend können Sie das voreingestellte Format übernehmen und die Beschriftungskategorie bestimmen. Die Bezeichnung im Verzeichnis sollte dieselbe Bezeichnung tragen wie die Abbildungsbeschriftung im Text. Üblicherweise ist dies der Begriff „Abbildung“.

  • Mit einem Häckchen im Raster „Kategorie und Nummer“ übernimmt das Textverarbeitungsprogramm die Abbildungsbezeichnung und die dazugehörige Nummer in das Verzeichnis.

  • Sie bestätigen die vorgenommenen Einstellungen, indem Sie den Button „OK“ anklicken. Mit diesem Mausklick sorgen Sie dafür, dass das Verzeichnis an der gewünschten Stelle eingefügt wird.

  • Anpassungen vornehmen: Nach dem Einfügen des Abbildungsverzeichnisses können Sie individuelle Anpassungen vornehmen. Dies betrifft die Punkte Formatierung, Auswahl der Schriftarten und Zeilenumbrüche. Zudem können Sie das Verzeichnis verschieben, den Text löschen und einen neuen Titel einfügen, bevor Sie die endgültige Formatierung vornehmen.

Aktualisierung des Abbildungsverzeichnisses vor dem Druck durchführen

Wenn Sie die Abbildungen nachträglich auf andere Seiten verschieben, müssen Sie das Verzeichnis in Eigeninitiative aktualisieren. Es erfolgt keine automatische Anpassung. Vor dem Drucken und Binden Ihrer Arbeit sollten Sie noch eine Aktualisierung Ihres Abbildungsverzeichnisses vornehmen, um die richtige Wiedergabe der Seitenzahlen sicherzustellen. Dieser Vorgang lässt sich mit wenigen Klicks umsetzen:

  • Verzeichnis mit der Maus markieren (graue Hinterlegung)
  • Auf Verweise klicken und den Punkt „Tabelle aktualisieren“ auswählen

Mit Microsoft Word können Sie das Abbildungsverzeichnis Ihrer Bachelorarbeit leicht gestalten, einfügen, anpassen und aktualisieren. Die Vorbereitungsarbeiten, nämlich das Einfügen, Beschriften und Bearbeiten der Abbildungen, funktionieren ebenfalls über dieses Textverarbeitungsprogramm. Sobald die Verzeichnisse für Inhalt, Literatur und Abbildungen der Endversion entsprechen und die Formatierung abgeschlossen ist, können Sie Ihre Bachelorarbeit drucken und binden lassen.

So bereitest du alles für deine Bachelorarbeit vor

Inhaltsverzeichnis:

Einfach drauf losschreiben? Bei der Bachelorarbeit absolut unmöglich. Bevor du dich ans Werk machst, solltest du alles gut vorbereiten und planen. Und du brauchst einen Zeitplan! Nur so kannst du dich voll aufs Schreiben konzentrieren und dich rechtzeitig ums Bachelorarbeit drucken und binden kümmern. Wir geben dir Tipps, wie du alles für deine Bachelorarbeit vorbereitest, ohne in Stress zu geraten!

Die Themenfindung deiner Bachelorarbeit

Falls du noch gar nicht wirklich weißt, wie das Thema deiner Bachelorarbeit aussehen muss: In der Regel ist es eine konkrete Fragestellung, die du mithilfe wissenschaftlicher Methoden und Literatur im Laufe deiner Abschlussarbeit beantwortest. Im Idealfall ist es ein Thema, was dich ohnehin interessiert und mit dem du dich vorab schon etwas beschäftigt hast.

Falls du überhaupt keinen Einfall für ein Thema hast, lass dich inspirieren. Sprich mit deinen Dozenten oder Kommilitonen oder such dir ein Unternehmen, in dem du deine Bachelorarbeit schreiben kannst. Im Gegensatz zur Masterarbeit geht es vor allem darum, zu zeigen, dass du die Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens verstanden hast und anwenden kannst. Es ist deshalb nicht schlimm, wenn schon andere Bachelorarbeiten zu demselben Thema verfasst haben.

Drei Tipps für die Wahl des Themas deiner Bachelorarbeit

Das richtige Thema ist unheimlich wichtig für den Verlauf deiner Bachelorarbeit und hat Einfluss auf deine Motivation und deinen Fokus. Bevor du dich für ein Thema entscheidest, solltest du deshalb Folgendes bedenken:

  • Interessiert dich das Thema oder hast du es nur aus der Not heraus gewählt? Ist Letzteres der Fall, wirst du es echt schwer haben, dich über mehrere Wochen und Monate damit auseinanderzusetzen. Lass dir also kein Thema aufzwängen, sondern wähle ein Gebiet, mit dem du dich auch wirklich identifizieren kannst.
  • Gibt es genügend Literatur zu deinem Thema? Auch, wenn deine Fragestellung noch so toll ist – gibt es keine entsprechende Fachliteratur dazu, wirst du dich damit nicht wirklich tiefgreifend auseinandersetzen können. Mach also schon vor der Themenwahl eine grobe Literaturrecherche, damit du ein besseres Gefühl für das Ganze bekommst.
  • Ist deine Fragestellung spezifisch genug? Eine grobe Idee zu haben, ist super. Aber hast du auch genügend Futter, 40 Seiten oder mehr wirklich mit Inhalt füllen zu können? Du musst bedenken, dass dir begrenzte Zeit und Möglichkeiten zur Verfügung stehen. Achte also darauf, dass du konkret wirst.

Art der Bachelorarbeit

Das Thema allein ist nicht alles. Du musst dich entscheiden, welche Art Bachelorarbeit du verfassen möchtest. Generell unterscheidet man zwischen theoretischen Bachelorarbeiten und praktischen Bachelorarbeiten. Die beiden Gebiete haben jeweils verschiedene Herangehensweisen und ihre ganze eigenen Vor- und Nachteile.

  • Empirisch: Empirische Abschlussarbeiten sind sehr beliebt, denn sie machen es durch integrierte Studien leichter, auf die vorgeschriebene Mindestanzahl an Seiten zu kommen. Außerdem hältst du alle wichtigen Fäden in der Hand und stellst eine Hypothese auf, die du am Ende überprüfst und diskutierst. Doch so verlockend das auch klingt: Eine Studie erfordert einen hohen zeitlichen Aufwand, der nicht zu unterschätzen ist. Du musst Teilnehmer finden, ihre Daten erheben und diese schließlich auch auswerten. Und du darfst die Literaturrecherche nicht vergessen!
  • Theoretisch: Hierbei beantwortest du deine Fragestellung in erster Linie mithilfe von wissenschaftlicher Literatur und musst keine Studie einbauen. Grundsätzlich gibt es für die Herangehensweise drei Möglichkeiten:
    • These-Antithese-Synthese: Im Diskurs stellst du einer bestehenden These verschiedene Probleme und Antithesen entgegen, um so eine Lösung erarbeiten zu können.
    • Vergleich In einem Vergleich: Du vergleichst unterschiedliche theoretische Ansätze miteinander, analysierst sie und bewertest sie schließlich.
    • Systematisch: Du fokussierst dich auf eine Theorie und untersuchst, ob diese für deine Fragestellung sinnvolle Lösungsansätze bietet.

Auch, wenn die theoretische Bachelorarbeit vielleicht einfacher aussieht, weil du keine Umfrage machen musst, musst du dennoch mehr als genügend Zeit für die Literaturrecherche einplanen.

Literaturverzeichnis in meiner Bachelorarbeit

Inhaltsverzeichnis:

Das Beste kommt zum Schluss: Das Literaturverzeichnis

Ganz am Ende der Bachelorarbeit oder Masterarbeit kommt ein Part, der von vielen als lästig empfunden wird, aber für die Gesamtheit der Arbeit eine äußerst wichtige Rolle spielt: Das Literaturverzeichnis. Darin sind alle Quellen aufgelistet, die in der Arbeit verwendet und zitiert wurden. Das Literaturverzeichnis garantiert, dass alle Quelle nachvollziehbar sind und stellt sicher, dass Plagiate vermieden werden. Was es sonst noch zum Literaturverzeichnis zu wissen gibt, erfahren Sie hier.

Der formale Aufbau von Quellen im Literaturverzeichnis

Grundsätzlich müssen Sie alle Quellen, die Sie für Ihre Arbeit verwendet haben, im Literaturverzeichnis angeben. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um ein gedrucktes Werk, einen Sammelband, eine Zeitschrift oder eine Internetquelle handelt. Für alle gibt es ganz klare formale Vorgaben. Bei Monografien bzw. gedruckten Quellen ist der vorgeschriebene Aufbau in der Regel wie folgt:

Name, Vorname: Titel/Untertitel, Auflage, Ort, Jahr.

Alle Einträge werden alphabetisch geordnet, anhand des Nachnamens der Autoren. Mehr zum konkreten Aufbau aber später.

Welche Literatur zählt zum Literaturverzeichnis?

Was gehört eigentlich alles ins Literaturverzeichnis, fragen Sie sich vielleicht. Sämtliche Literatur, die Sie während der Arbeit gelesen haben? Oder nur die Literatur, die Sie zitiert haben?

Damit es nicht zu Verwirrungen kommt: Im Literaturverzeichnis dokumentieren Sie alle sekundären Literatur,quellen die Sie im Text zitiert haben. Bücher, Zeitschriften oder Internetartikel, die Sie darüber hinaus gelesen haben, müssen nicht ins Literaturverzeichnis.

Neben dem bereits erwähnten formalen Aufbau einer Quellenangabe gibt es noch mehr Punkte, die Sie beachten sollten. Nachfolgend ein paar kurze Infos zu den Vorgaben, wie Sie Ihr Literaturverzeichnis gestalten sollten.

In welcher Reihenfolge müssen Werke und Autoren genannt werden?

  • Alle Autoren, ob Monografie oder Zeitschriftenartikel, werden anhand ihres Nachnamens alphabetisch geordnet. Die Reihenfolge der Namen bleibt dabei wie auch in der Quelle, da diese nicht willkürlich ist.
  • Nutzen Sie mehrere Quellen eines Autors aus einem Jahr, nummerieren Sie diese nach der Jahreszahl. Zum Beispiel: Winter (2003a).
  • Stammen die Quellen aus unterschiedlichen Jahren, ordnen Sie diese chronologisch, beginnend beim ältesten Werk.

Was, wenn es mehrere Autoren gibt?

  • Wenn mehrere Autoren an einem Werk beteiligt waren, trennen Sie diese durch ein Semikolon. Allerdings nur, wenn es maximal drei Autoren sind. Bei mehr Verfassern führen Sie nur den ersten Namen auf. Die restlichen Autoren werden mit et al. abgekürzt. Zum Beispiel: Winter, Patrick et al.

Was, wenn es mehrere Erscheinungsorte gibt?

  • Hier verhält es sich wie bei den Autoren: Bis zu drei Orte werden aufgeführt und durch Komma oder Semikolon getrennt. Gibt es mehr als drei Erscheinungsorte, wird nur der erste genannt, danach folgt et al.

Welcher Zeilenabstand ist der richtige?

  • Zwischen alle einzeln aufgeführten Angaben steht ein einfacher Zeilenabstand, ab der zweiten Zeile folgt mit der Tab-Taste ein Einzug.

Muss die Auflage zwingend genannt werden?

  • Die Nennung einer Auflage bzw. deren Zahl ist immer dann essentiell, wenn Sie eine neue Auflage verwendet haben. Es kann schließlich sein, dass eine neue Auflage erschienen ist, die überarbeitet wurde oder dass die Seitenzahlen sich geändert haben.

Welche Zeichensetzung ist richtig?

  • Hier gibt es verschiedene Systeme mit jeweils unterschiedlichen Vorgaben. Bei den einen wird alles durch Kommata getrennt, bei anderen durch Schrägstriche, Wichtig ist eine Einheitlichkeit im gesamten Literaturverzeichnis. Entscheiden Sie sich für eine Trennung durch Semikolon, sollte dies auch im gesamten Verzeichnis so beibehalten werden.

Literaturverzeichnis: Die wichtigsten Bestandteile einer Quellenangabe

Allgemeine Angaben, die Bestandteil jeder Quelle sind, sind der Name des Autors, der Titel und das Erscheinungsjahr. Verwenden Sie Monografien, müssen Sie darüber hinaus Angaben zur Auflage, dem Verlag und dem Erscheinungsort machen.

Ein Beispiel dafür ist: Kippenhahn, R.: Verschlüsselte Botschaften. Geheimschrift, Enigma und Chipkarte. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 2001.

Bei Internetquellen ist das nicht ausreichend. Hier müssen Sie noch ein paar mehr Angaben machen. Zum Beispiel zur vollständigen URL der Website, zum Betreiber der Website, dem Veröffentlichungsdatum und dem Datum Ihres letzten Zugriffs.

Ein Beispiel dafür ist: Wikipedia: “Bachelor”, https://de.wikipedia.org/wiki/Bachelor, Stand: 6. Dezember 2017, zuletzt aufgerufen am 12.01.2018.

Richtige Quellenangabe in Deiner Bachelorarbeit, Masterarbeit, Diplomarbeit und Dissertation

Inhaltsverzeichnis:

Die Bedeutung von Quellenangaben in der Bachelorarbeit

Die Bachelorarbeit ist fertig geschrieben, Vorwort und Nachwort sind verfasst, die richtigen Zitate eingebaut – jetzt fehlen nur noch das Literaturverzeichnis und die Quellenangaben. Doch auch, wenn es so klingt, als wären die Quellenangaben bei der Bachelorarbeit schnell gemacht, so erfordern sie absolute Richtigkeit und damit Konzentration. Denn sie sind ein wichtiger Bestandteil Ihrer Bachelorarbeit. Alles, was für die Quellenangaben wichtig ist, verrät dieser Artikel.

Quellenangaben Bachelorarbeit: Die verschiedenen Zitiersysteme


Quellenangaben sind eine wichtige Grundlage Ihrer Bachelorarbeit. Sie helfen dabei, Zitate zu identifizieren und zu überprüfen und lassen Rückschlüsse auf die verwendete Literatur zu. Vor allem auf die Aktualität dieser.

Vom Grundprinzip her setzen sich Quellenangaben immer aus den gleichen Elementen zusammen: Name und Vorname, Titel bzw. Untertitel, Auflage, Ort und Jahr. Dabei ist wichtig zu wissen, dass die Quellenangaben Internet sich zum Beispiel von denen eines Buches oder einer Zeitschrift unterscheiden.

Je nach Medium, ob Buch, Zeitschrift, Skript oder Internetquelle, sind folgende Angaben Bestandteil der Quellenangaben:

  • Name & Vorname des Autors bzw. der Autoren
  • Titel & Untertitel
  • ggf. Herausgeber und Titel der Sammlung, in der das Werk veröffentlicht wurde
  • Seitenzahl
  • Zeitschriftenname, Heftnummer, Seitenzahl, Jahrgangsnummer
  • Ort
  • Verlag

Die richtigen Informationen für die Quellenangaben der Bachelorarbeit


Wo finden Sie die Informationen für die Quellenangaben? Diese Frage ist Ihnen sicher schon in den Kopf gekommen. In der Fachliteratur sind alle wichtigen Angaben oftmals bereits auf den ersten Seiten eines Buchs zu finden. Sie sollten nicht allein die Informationen vom Cover verwenden, da diese von den tatsächlichen Angaben abweichen können.

Falls Sie für die Quellenangaben auf Sammelbände zurückgreifen, finden Sie alle wichtigen Fakten in der Regel im Inhaltsverzeichnis. Sollten Sie sich unsicher sein, können Sie auch die hinterlegten Informationen der Deutschen Nationalbibliothek einsehen und nutzen.

Quellenangaben Internet: Ihre Vorgehensweise bei der Bachelorarbeit


Auch, wenn Google oftmals nur einen Klick entfernt ist und den Zugriff auf Inhalte weltweit vereinfacht, sollten Sie für Ihre Bachelorarbeit besser auf Quellen in Papierform zurückgreifen. Sollte es sich bei der Aktualität Ihres Themas aber nicht vermeiden lassen, müssen Sie auch die Quellenangaben Internet richtig zitieren können. Dazu gehören nicht nur der Autor und Titel eines Beitrags, sondern auch die URL, der Domainname und das Datum, an dem Sie den Artikel aufgerufen haben.

Sie sollten allerdings achtsam sein, denn Quellenangaben im Internet müssen in zwei Arten unterschieden werden:

  • Informationen, die direkt auf der Webseite stehen und
  • Informationen, die als Dokument zum Download bereitstehen.

Informationen, die Sie direkt auf einer Webseite finden, können schnell verändert werden. Ganz im Gegensatz zu den Inhalten, die in downloadbaren Dokumenten zu finden sind. Für beide Formate gilt, dass Sie die exakte und vollständige URL sowie das Datum des Aufrufs bzw. Downloads kennzeichen müssen. Aus dem Impressum müssen Sie außerdem die Angaben zum Betreiber der Seite ergänzen.

Beispiel für Auflistungen in den Quellenangaben


Damit Sie ein besseres Gefühl für die formalen Vorgaben bei Quellenangaben bekommen, sind hier einige Beispiele, wie gedruckte Quellen oder Quellenangaben Internet richtig dargestellt werden:

Quellenangaben gedruckte Quellen:

  • Bauer, Ernst Walter: Humanbiologie, Cornelsen Verlag, 1. Mai 2000, S. 230.

Gibt es zwei Autoren, werden sie durch Schrägstriche oder Semikolons getrennt. Bei mehr als drei Autoren, nennen Sie jeweils nur den ersten. Auf die anderen verweisen sie mit „et al.“.

Quellenangaben Internet:

Der Autor ist nicht bekannt, daher gibt es keine Angabe dazu.

Quellenangaben Bachelorarbeit: Die wichtigsten Fakten


Die Quellenangaben bei der Bachelorarbeit sind ein komplexes Thema. Damit Sie nichts vergessen und der Erfolg Ihrer Arbeit am Ende nicht an unvollständigen oder fehlerhaften Quellenangaben scheitert, haben wir hier noch mal die wichtigsten Punkte für Sie zusammengefasst:

  • Quellenangaben dienen dazu, die verwendeten Quellen nachprüfen und einsehen zu können. Es müssen deshalb alle nötigen Informationen enthalten sein, um dies zu ermöglichen.
  • Es gibt unterschiedliche Quellenarten – angefangen von Monografien, über Zeitschriften und Sammelbänden bis hin zu Internetquellen.
  • Jede Quelle, auf die Sie im Rahmen Ihrer Bachelorarbeit zugreifen, müssen Sie entsprechend kennzeichnen.
  • Wie Quellenangaben formal gestaltet werden, regeln die verschiedenen Zitiersysteme. Für jede Quellenart gibt es spezielle Arten der Quellenangaben.
  • Die können sich in ihrer Darstellung unterscheiden, stellen aber generell immer die gleichen Forderungen an die Vollständigkeit der Quellenangaben.
  • Das Schema für Quellenangaben Bachelorarbeit ist dabei wie folgt:
  • Name, Vorname: Titel/Untertitel, Auflage, Ort, Jahr.
  • Je nach Quellenart müssen die Quellenangaben entsprechend erweitert werden.

Notieren und dokumentieren Sie von Beginn alle verwendeten Quellen so genau wie möglich. Das spart Ihnen ein späteres Nacharbeiten und Zeit.

So findest du das passende Thema für deine Bachelorarbeit

Inhaltsverzeichnis:

Dein Studium ist fast vorbei, wäre da nicht noch eine Kleinigkeit namens Bachelorarbeit. Falls du für diese noch kein Thema gefunden hast, haben wir für dich sieben Tipps, wie du eines findest, das dir die Arbeit erleichtert

Die Bachelorarbeit steht und fällt mit dem richtigen Thema


1. Lass dich inspirieren

Du hast schon ein grobes Thema für deine Bachelorarbeit im Kopf, aber noch keine finale Fragestellung formuliert? Dann nimm dir Zeit, recherchiere in Bibliotheken oder im Internet, bis du ein Thema findest, das dich vollends packt. Das richtige Thema ist der Grundbaustein für deine Arbeit und deshalb extrem wichtig.

2. Wirf einen Blick in alte Aufzeichnungen

In deinen ersten Semestern hast du zwar noch nicht mal ansatzweise an deine Bachelorarbeit gedacht, aber es ist gut möglich, dass in deinen Notizen etwas dabei ist, das dir beim Finden eines Themas hilft. Wirf also ruhig einen Blick in alte Seminarunterlagen und schau, ob du etwas Hilfreiches findest.

3. Sprich mit einem passenden Dozenten

Ebenfalls hilfreich kann es sein, wenn du dir einen Dozenten suchst, der sich in dem Bereich ausfällt, den deine Bachelorarbeit anschneiden soll. So kann er dich am besten dabei unterstützen, eine mögliche Fragestellung zu finden und zu formulieren. Manchmal reichen einfach schon ein paar Gedanken eines Externen, um dich auf den richtigen Weg zu bringen.

4. Besuche Workshops zu Bachelorarbeiten

Wenn du dich allein überhaupt nicht aufraffen kannst, schau doch mal ob, ob deine Universität Workshops rund um die Bachelorarbeit anbietet. Du solltest allerdings nicht zu lange damit warten, denn die Nachfrage ist meist groß. Sollte es keinen passenden Kurs geben, kannst du auch einen für das Schreiben einer Hausarbeit besuchen. Beide Arbeiten unterscheiden sich zwar vom Umfang, ähneln sich aber von der Struktur.

Bachelorarbeit: Der Blick über den Tellerrand


5. Mach ein Praktikum

Eine weitere Möglichkeit, Inspiration für das Thema deiner Bachelorarbeit zu finden, kann ein Praktikum bei einem Unternehmen sein. Du bekommst Einblick in den Unternehmensalltag und kannst dich vielleicht auf einen Bereich konzentrieren, indem neue Erkenntnisse gebraucht werden. Im besten Fall wird deine Bachelorarbeit sogar vergütet. Frag am besten bei deiner Uni nach, ob diese Möglichkeit für dich besteht.

6. Frag im Freundeskreis nach

Wenn du den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr siehst, dann wende dich am besten auch an deine Freunde. Vielleicht haben sie Ideen, an die du vorher noch gar nicht gedacht hast. Oder ihr brainstormt gemeinsam, um ein für dich passendes Thema zu finden. Inspirieren wird dich das Ganze auf jeden Fall.

7. Erstelle eine Mind-Map

Wenn du schon beim Brainstormen bist, dann erstelle doch einfach eine Mind-Map, um deine Gedanken zu sortieren. Diese Vorgehensweise kann voll thematischer Inspiration stecken und dir neue Ideen und Fragestellungen für deine Bachelorarbeit aufzeigen.

So zitierst du richtig in deiner Bachelorarbeit

Inhaltsverzeichnis:

Wenn es um deine Bachelorarbeit geht, spielen Zitate eine unheimlich wichtige Rolle. Sie belegen nicht nur deine aufgestellten Thesen, sie zeigen auch, wie gut deine Recherchearbeit ist. Fremdes Gedankengut in deinen Text einfließen zu lassen, ist allerdings mit einigen Tücken verbunden. – denn schnell können sie als Plagiat entlarvt werden. Wir verraten dir, wobei es beim Zitieren in der Bachelorarbeit ankommt.

So findest du das richtige Zitat für die Bachelorarbeit

Wenn du dich für das richtige Zitat in deiner Bachelorarbeit entscheidest, kannst du den jeweiligen Sachverhalt untermauern und belegen. Wichtig ist, dass du dafür eine Textpassage wählst, die den Aspekt gut auf den Punkt bringt. Dafür brauchst du die entsprechende Literatur und die richtige Quelle. Dabei solltest du nicht nur aktuelle Literatur, sondern auch ältere Quellen heranziehen. Beide Bereiche sind wichtig. Du solltest den Fokus aber vorrangig auf aktuelle Entwicklungen und Trends legen.

Direkte und indirekte Zitate in der Bachelorarbeit

Beim Zitieren in der Bachelorarbeit gibt es grundsätzlich zwei Möglichkeiten:

  • Direkte Zitate und
  • Indirekte Zitate

Beim direkten Zitat übernimmst du den jeweiligen Abschnitt Wort für Wort (auch kursive oder fettgedruckte Partien) und fügst ihn an der richtigen Stelle in deiner Bachelorarbeit ein. Alles muss dabei in originaler Form belassen werden, es darf sich nichts unterscheiden.

Beim indirekten Zitate nimmst du nur Bezug zur jeweiligen Quelle und gibst den Inhalt lediglich sinngemäß wieder. Dafür kannst du das Zitat in deinen eigenen Worten umschreiben.

Bei beiden Zitatarten darf die Nennung des Autors, der Quelle und der entsprechenden Seitenzahl nicht fehlen. Wichtig zu wissen: Jede Universität/Hochschule hat eigene Regeln bezüglich der Zitierweise. Es gibt die amerikanische und die deutsche Zitierweise. Informiere dich vorab, welche von deiner Hochschule und in deinem Fachbereich gewünscht ist.

Das Lektorat deiner Bachelorarbeit

Bevor du deine Bachelorarbeit drucken und binden lässt, solltest du sie einer letzten Prüfung unterziehen. Dabei geht es nicht nur darum, Zitate und deren Quellen zu überprüfen, sondern auch formale Fehler auszumerzen. Plane für diesen letzten Schritt genügend Zeit ein, denn er ist unheimlich wichtig.

Die größten Mythen über die Bachelorarbeit

Inhaltsverzeichnis:

Die Bachelorarbeit umgeben viele Mythen. Doch welche davon stimmen und welche sind Quatsch? Wir klären auf!

Mythen über die Bachelorarbeit

Mythos 1: Du solltest gleich am Beginn der Arbeit so viel wie möglich schreiben, bevor du Schreibblockaden hast.

Wir sagen: Wie sollst du etwas schreiben, wenn du noch gar kein Thema hast? Je nach Thema variiert die Struktur und Gliederung deiner Arbeit. Konzentriere dich also erst mal darauf, anstatt Energie und Zeit zu verschwenden.

Mythos 2: Die Einleitung schreibst du erst am Ende der Bachelorarbeit.

Wir sagen: Ein fataler Fehler. Wie sollst du eine Einleitung verfassen, wenn du noch gar nicht weißt, wie deine Arbeit wirklich ausgeht? Die Einleitung gibt die Richtung deiner Arbeit vor und sollte deshalb erst ganz zum Schluss geschrieben werden.

Mythos 3: Je mehr Seiten du geschrieben hast, desto besser ist deine Arbeit.

Wir sagen: Qualität, nicht Quantität. Du kannst 100 Seiten schreiben und nichts sagen oder 50 Seiten schreiben und alles sagen. Konzentriere dich lieber auf den Inhalt deiner Arbeit, anstatt den Umfang.

Mythos 4: Du musst extrem wissenschaftlich schreiben.

Wir sagen: Was du vor allem musst, ist verständlich zu schreiben und dein Thema gut auf den Punkt zu bringen. Sicher solltest du auf deine Sprache achten und nicht zu umgangssprachlich zu sein, aber ansonsten ist sehr viel wichtiger, was du sagst als wie du es sagst.

Mythos 5: Du brauchst für alle Aussagen die entsprechenden Belege.

Wir sagen: Wenn du die Gedanken von anderen in deine Bachelorarbeit einfließen lässt, musst die dies natürlich entsprechend kennzeichnen. Aber natürlich hast du auch eigene Gedanken. Nicht jeder Satz braucht deshalb einen Beleg.

Mythos 6: Für das Bachelorarbeit drucken und binden musst du mehrere Tage einplanen.

Wir sagen: Nicht bei uns. Wir kümmern uns um das Bachelorarbeit drucken und binden in wenigen Stunden. Zumindest, wenn du dich schon um die Druckvorbereitung gekümmert und uns rechtzeitig deine Datei gegeben bzw. geschickt hast.

Die letzte Phase der Bachelorarbeit

Inhaltsverzeichnis:

Deine Bachelorarbeit ist endlich geschrieben, du hast alles gegeben. Das war’s! Also fast… denn jetzt geht es in die heiße Phase: Das Korrigieren und natürlich Bachelorarbeit drucken und binden. Den letzten Part übernehmen wir für dich (wenn wir rechtzeitig deine Daten bekommen), um das Überarbeiten der Bachelorarbeit musst du dich leider noch mal selbst kümmern.

Wie sieht die Korrekturphase der Bachelorarbeit aus?

Beim Korrigieren geht es nicht nur um die Rechtschreibung. Du solltest dich vor allem auf den Inhalt deiner Bachelorarbeit konzentrieren und dafür auch genügend Zeit (mindestens eine Woche) einplanen. Lies deine Arbeit lieber einmal zu viel, anstatt wegen kleinerer Fehler wertvolle Punkte zu verschenken. Du solltest auch Freunde oder Kommilitonen fragen, ob sie einen Blick auf deine Bachelorarbeit werfen können.

Am besten lässt du, nachdem du den letzten Satz geschrieben hast, ein paar Tage vergehen, damit du neutral an das Ganze herangehen kannst. So fallen dir eher inhaltliche Lücken oder auch Rechtschreibfehler auf.

So verpasst du deiner Bachelorarbeit den letzten Schliff

Damit du nicht den Überblick verlierst, fassen wir hier noch mal alles Wichtige für die heiße Phase deiner Bachelorarbeit zusammen.

  • Trifft deine Bachelorarbeit das Thema? Oder merkst du, dass du das Thema nicht umfassend genug erörterst hast? Wenn du noch etwas Luft hast, kannst du an dieser Stelle eventuell nacharbeiten.
  • Ist deine Struktur logisch? Finden sich auch andere durch deine Arbeit und finden diese schlüssig? Oder ist der Aufbau der einzelnen Kapitel ausbaufähig? Schau dir auch einzelne Sätze an und prüfe, ob sie einen Sinn ergeben.
  • Sind deine Quellen und das Literaturverzeichnis vollständig? Und tragen sie auch wirklich zu deinem Thema bei? Achte unbedingt darauf, dass dein Literaturverzeichnis keine Fehler enthält.
  • Entspricht deine Bachelorarbeit den formalen Vorgaben? Hast du das richtige Layout, das von deiner Hochschule gefordert ist? Sind die Seitenzahlen durchgängig?
  • Sind deine Formulierungen gut und verständlich gewählt? Drückst du dich wissenschaftlich aus oder redest du eher um den heißen Brei herum?
  • Zuletzt ist natürlich auch die Rechtschreibung wichtig. Nichts ist ärgerlicher als kleine Schusselfehler wie fehlende Kommata oder ähnliches.

Die knallharte Wahrheit über die Bachelorarbeit

Inhaltsverzeichnis:

Wir können dir hier erzählen, was wir wollen: Die Bachelorarbeit ist keine kleine Hausaufgabe, sondern eine wirkliche Herausforderung, die dir viel abverlangen wird. Sie ist die letzte Hürde vor einer hoffentlich steilen Karriere, oder eben dem Masterstudium. Warum die Bachelorarbeit so hart ist? Wir verraten es dir.

Das offenbart dir die Bachelorarbeit

Die Bachelorarbeit ist keine simple Beschäftigungsaufgabe, sondern sie verfolgt natürlich einen tieferen Sinn. Sie zeigt dir genau, wo deine Stärken liegen – und wo deine Schwächen. Sie fordert dich, bis zum Schluss und lässt keine Ausreden gelten. Sie will deine volle Aufmerksamkeit und lässt dich zugleich allein. Freunde und Familie können dir vielleicht mit gutem Rat zur Seite stehen, fachlich gesehen wird dir das aber nur wenig helfen.

Du wirst Tage haben, an denen dir komplett die Motivation fehlt. Netflix, Staubwischen,… alles ist plötzlich interessanter als deine Bachelorarbeit. Es wird aber auch Tage geben, an denen dir deine Texte zu oberflächlich vorkommen oder du das Gefühl hast, fremde Sätze überhaupt nicht gut mit eigenen Worten wiedergeben zu können. Die meiste Zeit wirst du dir wünschen, dass du es einfach schon hinter dir hättest.

Die größten Probleme beim Schreiben der Bachelorarbeit

Bei der Bachelorarbeit wirst du schon von Beginn an auf Herausforderungen stoßen. Das Thema ist schon die erste Baustelle. Damit steht und fällt alles. Hast du es, brauchst du auch gute Quellen. Und die musst du dann auch richtig zitieren können.

Überhaupt solltest du natürlich nicht nur kluge Sachen abschreiben, sondern auch tatsächlich eigene Gedanken, wissenschaftlich formuliert, in deine Arbeit einfließen lassen. Du brauchst nicht nur eine gute Gliederung, sondern auch inhaltlich einen roten Faden. Haben wir eigentlich schon erwähnt, dass du für das Ganze nicht unendlich viel Zeit hast?

Das ist aber nur die Spitze des Eisbergs. Beim Schreiben der Bachelorarbeit wirst du auf viele weitere Hindernisse stoßen. Aber keine Panik! Mit einer guten Zeitplanung und vor allem den richtigen Methoden kannst du es trotzdem rocken.

Das solltest du besser lassen

Von Ghostwritern o.ä. solltest du übrigens absehen. Ebenso davon, in der Nacht vor dem Abgabetermin alles Mögliche aus dem Internet zusammenzukopieren. Das geht daneben, versprochen. Sieh die Bachelorarbeit stattdessen wirklich als eine Prüfung deiner Fähigkeiten an und nimm sie nicht auf die leichte Schulter.

Die Danksagung in deiner Abschlussarbeit

Inhaltsverzeichnis:

Auch, wenn deine Bachelorarbeit dir viel abverlangt: Zeit für eine Danksagung sollte immer sein. Sie ist zwar optional, aber dennoch ein individueller Text, der deiner Bachelorarbeit eine persönliche Note verleiht. Außerdem kannst du die Bachelorarbeit-, Dissertation– und Masterarbeit – Danksagung nutzen, um allen zu danken, die dich unterstützt haben. Sei es mental oder auch mit finanziellen Mitteln.

Darauf kommt es an: Danksagung Bachelorarbeit

Für die Danksagung Bachelorarbeit gibt es keinen formellen Rahmen. Du kannst sie in der Ich-Form verfassen, solltest aber eine Seite nicht überschreiten. Und du solltest sie auch wirklich nur schreiben, wenn du etwas zu sagen hast. Für Grüße an deine Eltern oder Geschwister ist die Danksagung Bachelorarbeit nicht der richtige Platz.

Sinnvoller ist es, wenn du etwas zur Entstehung deiner Abschlussarbeit schreibst oder verrätst, was dich motiviert oder auch gebremst hat. Auch ein paar Zeilen an deinen Betreuer oder Leute, die dich finanziell supportet haben, sind drin.

Was gehört in die Danksagung Bachelorarbeit?

Entscheidest du dich dafür, eine Danksagung zu schreiben, dann sollte sie am Anfang deiner Bachelorarbeit stehen. Was sonst noch wichtig ist? Hier kommt die Checkliste:

    • Bedanke dich bei Leuten, die dich unterstützt haben: Bei einzelnen Personen oder auch Unternehmen.
    • Stelle deinen persönlicher Bezug zur Arbeit her und verrate, wie du auf das jeweilige Thema gekommen bist.
    • Zähle Unternehmen oder Stiftungen auf, die dir mit finanziellen oder sachlichen Mitteln geholfen haben.
    • Zeige auch auf, wo du Probleme hattest oder auf Hindernisse gestoßen bist – und wie du sie vor allem gelöst hast.

Die Danksagung Bachelorarbeit ist ein Kann, kein Muss. Gibt es niemanden, dem du danken kannst, solltest du sie lieber bleiben lassen.

Andernfalls ist sie eine gute Gelegenheit, um deiner Bachelorarbeit ein paar persönliche, formlose Worte voranzustellen und die Arbeit individuell einzuleiten. Du musst die Danksagung nicht nummerieren und auch in deiner Gliederung nicht aufzählen.