Quellenangaben

Quellenangaben erstellen für Bachelorarbeit, Masterarbeit und Dissertation

Inhaltsverzeichnis:
  • Welche Informationen stehen in den Quellenangaben einer Abschlussarbeit?
  • Quellenangaben im Text und Literaturverzeichnis einfügen
  • Fundstellen: Aus welchen Quellen sollten die Informationen stammen?
  • Vier Tipps für Quellenangaben aus unterschiedlichen Fundstellen
  • Informationen für die Quellenangaben sammeln
  • Fazit: Quellenangaben einfügen und Abschlussarbeit drucken lassen



  • Quellenangaben müssen in jeder Abschlussarbeit zu finden sein. Sie belegen, aus welchen Fundstellen die verarbeiteten Informationen stammen. Mit Quellenangaben kennzeichnen Studierende fremdes Gedankengut, egal ob sie dieses nur sinngemäß oder wortwörtlich übernommen haben. Alle Studenten, die eine Bachelorarbeit, Masterarbeit oder Dissertation drucken lassen, müssen sowohl im Text als auch im Literaturverzeichnis Quellenangaben anführen. Wer fremde Literatur nicht zitiert, begeht ein Plagiat. Deshalb ist es für Studierende wichtig, alle genutzten Quellen in der Abschlussarbeit offenzulegen und in korrekter Weise anzugeben.

    Welche Informationen stehen in den Quellenangaben einer Abschlussarbeit?

    Die Form dieser Belege unterscheidet sich nach der Zitierweise und der Art der verwendeten Quelle. Dennoch gibt es einige generelle Anhaltspunkte. Für eine Quellenangabe in Ihrer Bachelorarbeit, Masterarbeit oder Dissertation benötigen Sie insbesondere diese Informationen:

    • Zuname und Vorname des Autors
    • Erscheinungsdatum
    • Titel und Untertitel der Quelle
    • Seitenzahl
    • Erscheinungsort und Verlag
    • Sammelband: Herausgeber und Titel der Sammlung
    • Zeitschriften: Name, Jahrgang, Heftnummer und Seitenzahl

    In Anleitung an eine Monografie ergibt sich diese Form der Quellenangabe, wenn Sie eine Bachelorarbeit drucken lassen: Zuname, Vorname: Titel, (Auflage des Werkes), Erscheinungsort, Jahr der Veröffentlichung. Das wichtigste Grundprinzip ist, dass der Autor der zitierten Quelle immer an erster Stelle steht. Dies gilt unabhängig davon, ob es sich um eine Zeitschrift, ein Fachbuch oder einen Sammelband handelt.

    Abgesehen von diesem Grundprinzip können sich Unterschiede bei der Zeichensetzung ergeben. Wenn Sie eine Quellenangabe übersichtlicher gestalten möchten, können Sie den Titel in der Kursivschrift hervorheben. Die notwendigen Zusatzinformationen variieren je nach Quellenart: Wenn Sie zum Beispiel einen Artikel aus einer Zeitschrift zitieren, geben Sie erst den Autor und Titel des Zeitschriftenartikels an. Dann ergänzen Sie den Titel der Zeitschrift.

    Quellenangaben im Text und Literaturverzeichnis einfügen

    Wer eine Bachelorarbeit, Masterarbeit oder Dissertation drucken lässt, muss jede Quelle zweimal anführen: einmal im Text und einmal im Literaturverzeichnis. Im Textteil geben Sie die Quelle folgendermaßen an, je nachdem welche Zitierart Sie verwenden:

    • Harvard-Methode und APA-Style: direkt im Fließtext, wobei die Quellenangaben „Zuname, Jahreszahl und Seitenzahl“ in einer Klammer stehen
    • Deutsche Zitierweise: Fußnote am unteren Ende der Seite

    Bei Quellenbelegen im Fließtext (Harvard-Methode und APA-Style) fehlt die Seitenangabe. Wer mit der Harvard-Methode oder der deutschen Zitierart arbeitet, leitet die Quellenangabe mit einem „vgl.“ ein.

    Zu jeder Zitierung im Fließtext beziehungsweise in der Fußnote gibt es eine vollständige Quellenangabe im Literaturverzeichnis. Dieses Prinzip gilt für alle Zitierarten. Im Literaturverzeichnis führen Studierende, die eine Masterarbeit drucken und binden lassen, alle Fachartikel, Sachbücher und anderen Quellen an, die sie wortwörtlich oder sinngemäß in der Arbeit verwendet haben. Sie sortieren alle Angaben in alphabetischer Reihenfolge und beachten die Vorgaben der jeweiligen Zitierart.

    Tipp: Wie eine Quellenangabe aussehen soll, lesen Sie idealerweise in den schriftlichen Richtlinien für die verwendete Zitierweise nach. Daraus ergeben sich die speziellen Vorgaben für die Harvard-Methode, den APA-Style und die deutsche Zitierart. Eventuell hat die Universität oder das Fachinstitut einige Richtlinien herausgegeben, die Sie als Informationsmaterial für die Erstellung der Quellenangaben nutzen können.

    Fundstellen: Aus welchen Quellen sollten die Informationen stammen?

    Wie viele Quellen in einer Abschlussarbeit vorkommen sollten, lässt sich nicht pauschal sagen. Studierende, die eine empirische Arbeit als Bachelorarbeit drucken lassen, benötigen weniger Quellen als jene, die eine reine Literaturarbeit schreiben. Es kommt nicht auf die Quantität, sondern auf die Qualität der verwendeten Literatur an. Wenn Sie eine sehr gute Masterarbeit drucken und zur Beurteilung einreichen möchten, sollten Sie darauf achten, mit hochwertigen und aktuellen Quellen zu arbeiten. Der größte Teil der wissenschaftlichen Literatur entfällt auf Fachartikel (sogenannte Papers), die nach strengen Richtlinien beurteilt und in wissenschaftlichen Zeitschriften, Journals und Zeitungen veröffentlicht werden. Studierende, die in ihren Abschlussarbeiten viele solcher Quellen zitieren, erhöhen die Glaubwürdigkeit ihrer Aussagen.

    Bei akademischen Arbeiten erfüllen insbesondere diese Literaturarten die Kriterien für zitierfähige Quellen:

    • Fachartikel aus wissenschaftlichen Zeitschriften, Journals und Zeitungen
    • Fach- und Lehrbücher
    • Aufsatzsammlungen
    • Habilitationen
    • Diplomarbeiten und Dissertationen
    • Bachelor- und Masterarbeiten
    • Forschungs- und Geschäftsberichte
    • Eigene Erhebungen und Experteninterviews
    • Studien und Umfragen
    • Hochwertige Internetquellen

    Bei der Verwendung von Internetquellen ist Vorsicht geboten, weil nicht alle Informationen fundiert sind. Quellen aus dem Internet, deren Autor nicht ersichtlich ist, sollten nicht verwendet werden. Verfügt eine Website über kein Impressum, eignen sich auf dieser Seite veröffentlichte Beiträge nicht als Literatur für wissenschaftliche Arbeiten.

    Vier Tipps für Quellenangaben aus unterschiedlichen Fundstellen

    Bevor Sie Ihre Bachelorarbeit drucken lassen, müssen Sie darauf achten, alle Quellen korrekt anzugeben. Sie ziehen für Ihre Abschlussarbeit wissenschaftliche Literatur aus Zeitschriftenartikeln, Monografien, Sammelwerken und eventuell aus dem Internet heran. Für die jeweilige Quellenangabe ist entscheidend, aus welcher Fundstelle die Informationen stammen.

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    Tipp 1: Quellenangaben für Zeitschriftenartikel schreiben

    Wer eine Masterarbeit drucken lassen möchte, zitiert in seiner Arbeit unter anderem Artikel aus Fachzeitschriften. Solche Zeitschriften enthalten Beiträge von unterschiedlichen Autoren, die hier ihre Arbeiten veröffentlichen. Um eine eindeutige Zuordnung zum richtigen Fachartikel zu ermöglichen, erstellen Sie eine Quellenangabe mit diesen Informationen:

    • Verfasser des Fachartikels
    • Titel des Beitrags
    • Titel der Zeitschrift
    • Erscheinungsdatum
    • Ausgabe der Fachzeitschrift
    • Seitenangabe des Fachartikels

    Tipp 2: Quellenangaben für Monografien erstellen

    Monografien stammen von einem oder mehreren Verfassern. Als selbstständige Werke haben sie keinen Herausgeber. Studierende, die Informationen aus Monografien in Abschlussarbeiten einfließen lassen, verfassen Quellenangaben mit diesen Bestandteilen:

    • Verfasser der Monografie
    • Titel und Untertitel
    • Ort
    • Jahr

    Tipp 3: Quellenangaben für Beiträge aus einem Sammelwerk formulieren

    In einem Sammelwerk publizieren unterschiedliche Verfasser ihre Beiträge. Diese Artikel werden als Sammelwerk eines Herausgebers veröffentlicht. Daraus ergeben sich für die Quellenangabe diese Pflichtinformationen:

    • Verfassers des Artikels
    • Herausgeber des Sammelwerks
    • Titel des Beitrags
    • Titel des Sammelbandes
    • Ort
    • Jahr
    • Seitenangabe des Artikels

    Tipp 4: Quellenangaben für Internetliteratur erstellen

    Literatur aus dem Internet stammt entweder direkt von einer Webseite oder aus einem PDF-Dokument. Generell gilt, dass Internetquellen im Gegensatz zu Fachbüchern schnelllebig sind. Wenn Sie Informationen von einer Website oder aus einem PDF-Dokument in Ihre Abschlussarbeit einarbeiten, sollten Sie diese Punkte beachten:

    • Nur Informationen von seriösen Websitebetreibern nutzen (Stichwort: Impressum kontrollieren)
    • Bei jeder Literatur aus dem Internet die Webadresse detailliert angeben (URL), die als Fundstelle gilt
    • Das Datum anführen, an dem Sie auf die Website zuletzt zugegriffen haben. Im Falle eines PDF-Dokuments ist der Zeitpunkt des letzten Downloads zu nennen.

    Die relevanten Informationen wie Autor, Titel und Veröffentlichung einer Quelle aus dem Internet ergeben sich direkt aus der Website oder dem PDF-Dokument. Zusätzlich sollten Sie einen Blick in das Impressum werfen, um den Betreiber der Website zu identifizieren. Dieser ist als Herausgeber für die Veröffentlichung der Quelle verantwortlich.

    Informationen für die Quellenangaben sammeln

    Bei Büchern sind die benötigten Informationen wie Namen der Autoren und Titel regelmäßig auf den ersten Seiten zu finden. Weichen diese Angaben von jenen des Buchcovers ab, sollten die Informationen von der Buchinnenseite angeführt werden.

    Stammt der Fachartikel aus einem Sammelband, sind die Autoren regelmäßig im Inhaltsverzeichnis namentlich genannt. Für die Jahresangabe ist das Erscheinungsjahr des Sammelbandes relevant. Detaillierte Angaben über Auflage, Ort, Jahr der Veröffentlichung und Verlag gibt es bei der Deutschen Nationalbibliothek. In Fachbüchern stehen die Informationen betreffend Autoren, Herausgeber und Buchtitel auf der Titelseite. Wer im Internet recherchiert, kann auch Google Scholar als Informationsquelle verwenden. Auf den Bibliotheksportalen der Universitäten sind ebenfalls entsprechende Informationen zu den Quellenangaben verfügbar.

    Fazit: Quellenangaben einfügen und Abschlussarbeit drucken lassen

    Bevor Sie auf Studentendruckportal.de Ihre Dissertation drucken oder eine andere Abschlussarbeit binden lassen, sollten Sie noch einmal überprüfen, ob Ihre Quellenangaben vollständig und korrekt sind.

Inhaltsverzeichnis in Word

Microsoft Word: Überschriften automatisch nummerieren und ein aktualisierbares Inhaltsverzeichnis einfügen

Füge ein aktualisierbares Inhaltsverzeichnis ein, indem du die Formatvorlagen für deine Überschriften anpasst und bearbeitest

Gehen wir von folgender Situation aus: Du schreibst gerade deine Haus-, Seminar-, Bachelorarbeit oder auch Abschlussarbeit. Während des Schreibens fällt dir auf, dass du noch ein zusätzliches Kapitel einfügen oder ein bestehendes entfernen musst. Blöderweise musst du dann auch dein gesamtes Inhaltsverzeichnis wieder anpassen. Das ist verdammt nervig und aufwendig. Deine Laune und Motivation gehen steil bergab … Kommt dir bekannt vor? Dann bist du hier genau richtig.

In diesem kurzen Artikel zeige ich dir, wie du Überschriften mittels Formatvorlagen anpasst und automatisch nummerierst, sodass du ein aktualisierbares Inhaltsverzeichnis einfügen kannst. Alles was du brauchst, ist Microsoft Word 365 oder 2016. Die hier vorgestellte Methodik funktioniert auch in älteren Versionen und bei Microsoft Word für Mac, jedoch können die Befehle an anderer Stelle sein.

Um ein aktualisierbares Inhaltsverzeichnis einzufügen, musst du zunächst deine Überschriften und Unterüberschriften mittels Formatvorlagen definieren. Hierzu markierst du eine beliebige Überschrift der Ebene 1, also deine Hauptkapitelüberschrift. Anschließend passt du sie nach deinen Wünschen an. Du kannst zum Beispiel Schriftgrad oder Zeilenabstand ändern, sie fett machen oder unterstreichen. Wie genau du die Überschrift formatierst kommt letztendlich auf deine Vorgaben oder deinen Geschmack an. Hast du die Überschrift nach deinen Wünschen formatiert, klickst du mit der rechten Maustaste im Reiter Start auf die Formatvorlage Überschrift 1. Dann wählst du Überschrift 1 aktualisieren, um der Auswahl zu entsprechen.

In einem nächsten Schritt passt du Überschrift für Überschrift an deine gerade erstellt Formatvorlage an. Dazu markierst du die Überschriften der Ebene 1 nacheinander und klickst auf die entsprechende Formatvorlage. Für die Überschriften der anderen Ebene gehst du genauso vor. Dein Dokument sollte jetzt so aussehen.

Um automatische Nummerierungen zu deinen Überschriften hinzuzufügen, formatiere zunächst alle deine Überschriften wie oben beschrieben. Dann klickst du im Reiter Start auf den Button Liste mit mehreren Ebenen und wählst in der Listenbibliothek die Liste mit Überschrift 1, Überschrift 2, und so weiter aus.

Alle deine Überschriften sollten jetzt entsprechend der Ebene formatiert und mit der richtigen Nummerierung versehen sein. Um im nächsten Schritt ein aktualisierbares Inhaltsverzeichnis einzufügen, fügst du zunächst eine leere Seite am Anfang deiner Arbeit ein. Dazu klickst du an den Beginn deines Dokuments und fügst mit dem Shortcut Strg + Enter eine leere Seite ein.


Als Überschrift schreibst du mittels der Formatvorlage Überschrift 1 Inhaltsverzeichnis. Die entsprechende Nummerierung entfernst du, indem du an den Beginn der Überschrift gehst und zweimal die Backspace-Taste betätigst. Anschließend klickst du in die nächste Zeile und wählst im Reiter Referenzen, Inhaltsverzeichnis automatisches Verzeichnis 1 oder 2 aus. Der Unterschied liegt letztendlich nur in der Beschriftung, die dir jedoch egal sein kann.

Das Wort Inhalt oder Inhaltsverzeichnis im eigentlichen Verzeichnis löschst du. Um den riesigen Abstand zwischen deiner Überschrift Inhaltsverzeichnis und dem automatischen Inhaltsverzeichnis zu verringern, wählst du die erste Zeile aus und stellst im Reiter Start den Schriftgrad auf 1.

Zusätzlich kannst du den Abstand nach Absatz der Überschrift Inhaltsverzeichnis entfernen.

Willst du jetzt ein zusätzliches Kapitel einfügen gehst du an die entsprechende Stelle in deiner Arbeit und fügst die Überschrift mit der passenden Formatvorlage ein. Zudem kannst du überflüssige Kapitel einfach im Text löschen.

Um dein Inhaltsverzeichnis zu aktualisieren, markierst du zunächst deinen gesamten Text mit dem Shortcut Strg + A. Anschließend drückst du F9. Im sich jetzt öffnenden Dialog wählst du Gesamtes Verzeichnis aktualisieren.

Glückwunsch, du weißt nun, wie du deine Überschriften automatisch nummerierst, eigene Formatvorlagen erstellst und ein aktualisierbares Inhaltsverzeichnis einfügst. So wird deine Motivation beim Hinzufügen oder Entfernen von Kapiteln nicht mehr sinken.

Willst du auch lernen, wie du das Inhaltsverzeichnis nach deinen Wünschen formatierst und Abbildungs- und Tabellenverzeichnisse einfügst und anpasst? Oder auch generell wissen, wie du deine wissenschaftliche Arbeit so formatierst, dass du dich voll und ganz auf das Schreiben konzentrieren kannst? Dann besuche meinen Kurs Microsoft Word: Formatierung wissenschaftlicher Arbeiten und sichere dir mit dem Gutscheincode STUDENTENDRUCKPORTAL 10% Rabatt auf den eigentlichen Kurspreis. Dort zeige ich dir Schritt für Schritt wie du eine anspruchsvolle Formatierung für deine wissenschaftliche Arbeit erstellst und so Punktabzug durch Formfehler vermeidest.

Über den Autor: Kai Rochlus ist Masterstudent an der Universität des Saarlandes und arbeitet derzeit im Bereich der Hochtemperaturlegierungen. Während seines Studiums war er für zwei Praktika in den USA (Philadelphia und Santa Barbara) und für eine Summer School in Korea. Seit Mitte 2018 unterstützt er mit seinem Online-Kurs und in deutschlandweiten Präsenzkursen erfolgreich Studenten bei der Formatierung ihrer Haus-, Seminar- und Abschlussarbeiten. Hier kannst du Kontakt zu Kai aufnehmen.

Abbildungsverzeichnis:

Abbildungsverzeichnis für Bachelorarbeit in Word erstellen

Inhaltsverzeichnis:

Im Abbildungsverzeichnis der Bachelorarbeit listet der Studierende alle visuellen Darstellungen wie Bilder, Diagramme, Zeichnungen und Grafiken auf, die er in seinem Werk verwendet. Dieses Verzeichnis ist ein Pendant zum Inhalts- und Literaturverzeichnis und ein weiteres Merkmal für die Qualität einer wissenschaftlichen Arbeit. Abbildungsverzeichnisse dienen dazu, die

  • komplexe Struktur von Bachelorarbeiten abzubilden
  • Quellen der Abbildungen nachzuweisen
  • Argumente des Fließtextes nachvollziehbarer zu machen

Mit einem Blick in das Verzeichnis erkennen die Leser, welche Bilder, Grafiken und andere Abbildungen im Textvorkommen. Sie verschaffen sich damit einen Überblick über alle visuellen Darstellungen, ohne die gesamte wissenschaftliche Arbeit durchzublättern.

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Aufbau und Richtlinien zu Abbildungsverzeichnissen beachten

Mit Microsoft Word können Sie Abbildungen erstellen, einfügen, individuell beschriften und das Abbildungsverzeichnis Ihrer Bachelorarbeit, Masterarbeit, Dissertation erstellen. In diesem Verzeichnis wird jede im Text vorkommende bildliche Darstellung mit Nummerierung, Überschrift und Seitenzahl aufgelistet. Für die Frage, ob in den Abbildungsverzeichnissen nur die Titel oder auch die Quellen der Abbildungen anzuführen sind, gibt es keine allgemeine Antwort. Hierfür sind die Richtlinien der zuständigen Hochschule und Fachrichtung entscheidend. Der Aufbau eines Abbildungsverzeichnisses sieht so aus:

  • Abbildung 1: Überschrift Seite
  • Abbildung 2: Überschrift Seite
  • Abbildung 3: Überschrift Seite
  • Abbildung 4: Überschrift Seite

Die Hochschulen und Fachinstitute legen regelmäßig fest, ob Studierende in ihrer Bachelorarbeit ein Abbildungsverzeichnis erstellen müssen und welche formalen Richtlinien sie dabei beachten sollen. Diese Vorgaben können je nach Studiengang und Fachdisziplin variieren. Im Zweifelsfall sollten Studenten Abbildungsverzeichnisse erstellen, um ihre gründliche Arbeitsweise zu unterstreichen. Die Abbildungen sind entweder nach dem Literaturverzeichnis oder nach dem Inhaltsverzeichnis aufzulisten.

Warum Abbildungen in Bachelorarbeiten sinnvoll sind

Studien belegen, dass Menschen die aufgenommenen Informationen in verbaler und bildhafter Form verarbeiten. Spricht eine wissenschaftliche Arbeit sowohl den verbalen als auch den visuellen Kanal an, ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass sich der Leser die Fakten merkt und in seinem Gedächtnis speichert.

Abbildungen sind sinnvoll, um komplexe Themen verständlich zu erklären und den Fließtext aufzulockern. Visuelle Darstellungen wie Bilder, Grafiken und Diagramme helfen den Lesern dabei, die Fakten zu verarbeiten und deren Bedeutung besser zu verstehen. Wenn Sie in Ihrer wissenschaftlichen Arbeit mehrere Argumente verwenden, um eine Frage zu beantworten, sind Abbildungen ideale Instrumente, um diese Argumentation zu untermauern. Dies gilt auch dann, wenn Sie eine Hypothese widerlegen. Insgesamt verbessern Abbildungen samt dazugehörigem Verzeichnis das Textverständnis.

Was Studenten bei der Verwendung von Abbildungen berücksichtigen sollten

Wenn Sie Abbildungen in wissenschaftliche Arbeiten einfügen, beachten Sie diese Tipps:

  • Abbildungen mit Textbezug einbauen: Jede Abbildung, die in der Arbeit vorkommt, muss einen Bezug zum Inhalt haben. Verwendet der Studierende Bilder, Grafiken und Diagramme, die mit dem Fließtext in keinem Zusammenhang stehen, schadet dies dem Textverständnis. Abbildungen ohne Textbezug sorgen bei den Lesern für Verwirrung und lenken sie vom eigentlichen Thema ab.

  • Abbildung und Fließtext in Beziehung setzen: Studierende sollten wichtige Schlagworte, die im Text vorkommen, in den Abbildungen ansprechen. Sie fügen in einer geeigneten Textpassage einen Verweis ein, der auf die dazugehörige Abbildung hinweist. Grafiken, Bilder und Diagramme sollten die beschriebenen Fakten näher erklären und keine Inhalte abbilden, die in den schriftlichen Ausführungen nicht erwähnt werden.

  • Quelle nennen: Abbildungen benötigen ebenso wie Textzitate genaue Quellenangaben. Daher müssen Studierende die Quelle jeder Abbildung in der Beschriftung nennen beziehungsweise selbst kreierte Bilder, Grafiken und Diagramme mit dem Zusatz „eigene Darstellung“ versehen.

  • Abbildung beschriften: Im Idealfall beschriften Sie die Abbildungen so, dass sie sich vom Fließtext deutlich abheben. Sie können die Beschriftung rechtsbündig anordnen, eine kleinere Schrift aussuchen und eine andere Schriftart wählen.

Abbildungen der Bachelorarbeit mit Word einfügen, nummerieren und beschriften

Vor dem Erstellen des Abbildungsverzeichnisses sind die Abbildungen mit fortlaufenden Nummern auszustatten und individuell zu beschriften. Die Nummerierung orientiert sich an der Reihenfolge, in der Sie die Bilder, Grafiken und Diagramme in die wissenschaftliche Abschlussarbeit einbauen. Mit anderen Worten: Die erste Abbildung erhält die Nummer eins. In der Beschriftung erfährt der Leser, was auf der bildlichen Darstellung zu sehen ist und aus welcher Quelle sie stammt. Die Überschriften der Abbildungen werden in unveränderter Form in das Abbildungsverzeichnis übernommen, um einheitliche Schreibweisen in Fließtext und Verzeichnis sicherzustellen.

Beim Einfügen, Beschriften und Nummerieren der Abbildungen sind diese Schritte zu beachten:

  • Eine geeignete Stelle finden: In welcher Textstelle die Abbildung erscheinen sollte, hängt vom inhaltlichen Zusammenhang und der Formatierung ab. Im Einzelfall kann es notwendig sein, einen Seitenumbruch vorzunehmen, wenn die Abbildung auf der gewählten Seite keinen Platz mehr findet. Beim Schreiben markieren Sie die Textpassagen, in denen die Abbildungen vorkommen sollen. Die Abbildungen selbst fügen Sie erst in den fertigen Text ein, um nachträgliche Verschiebungen zu verhindern.
  • „Absatz einfügen“ und „Grafik wählen“: Mit diesen zwei Befehlen platzieren Sie die Abbildung an der gewünschten Stelle im Text. Das Programm unterscheidet zwischen Grafik, Form und Diagramm.
  • Abbildung verschieben: Die Abbildung bildet einen eigenständigen Absatz, den Sie über die Kombination „Format“ – „Zeilenumbruch“ – „Oben und unten“ verschieben können.
  • Abbildung beschriften: Um die eingefügte Abbildung zu beschriften, markieren Sie diese Darstellung mit der linken Maustaste, um unter dem Punkt „Verweise“ die Aufgabe „Beschriftung einfügen“ auszuführen. Das Programm zeigt den Begriff „Abbildung“ und die Abbildungsnummer an. Der Titel der Abbildung lässt sich individuell gestalten.
  • Position festlegen: Um die Abbildungsbeschriftung unter der Darstellung zu positionieren, entscheiden Sie sich für den Punkt „unter dem ausgewählten Element“.
  • Format der Nummerierung bestimmen: Im Textverarbeitungsprogramm sind arabische Ziffern als standardmäßiges Zahlenformat vorgesehen. Als alternative Nummerierungsformen können Sie römische Zahlen oder Buchstaben wählen.

Die Erstellung des Abbildungsverzeichnisses mit Word ausführen

Sobald die Abbildungen mit den Beschriftungen eingefügt sind, lässt sich das dazugehörige Verzeichnis mit wenigen Handgriffen erstellen. Dafür markiert der Autor jene Stelle der wissenschaftlichen Arbeit, an der das Verzeichnis aufscheinen soll. Der passende Menüpunkt im Word-Dokument findet sich unter „Verweise“ und lautet „Abbildungsverzeichnis einfügen“. Die Arbeitsschritte funktionieren wie folgt:

  • Es geht ein Fenster auf, das an oberster Stelle eine Seitenansicht als Muster für die Formatierung angibt.

  • Im Kästchen darunter platziert der Autor ein Häckchen, damit das Verzeichnis jene Seitenzahlen anzeigt, auf denen die Abbildungen zu finden sind.

  • Unter dem Kästchen „Seitenzahlen anzeigen“ können Sie das Kästchen „Seitenzahlen rechtsbündig“anklicken. Dieses Häkchen ist die Grundlage dafür, dass der Titel der Darstellung links erscheint und die Seitenzahlen der Abbildungen rechts zu sehen sind.

  • Die nächste Einstellung betrifft den Punkt „Füllzeichen“ (Übergang zwischen dem Titel und der Seitenzahl).

  • Anschließend können Sie das voreingestellte Format übernehmen und die Beschriftungskategorie bestimmen. Die Bezeichnung im Verzeichnis sollte dieselbe Bezeichnung tragen wie die Abbildungsbeschriftung im Text. Üblicherweise ist dies der Begriff „Abbildung“.

  • Mit einem Häckchen im Raster „Kategorie und Nummer“ übernimmt das Textverarbeitungsprogramm die Abbildungsbezeichnung und die dazugehörige Nummer in das Verzeichnis.

  • Sie bestätigen die vorgenommenen Einstellungen, indem Sie den Button „OK“ anklicken. Mit diesem Mausklick sorgen Sie dafür, dass das Verzeichnis an der gewünschten Stelle eingefügt wird.

  • Anpassungen vornehmen: Nach dem Einfügen des Abbildungsverzeichnisses können Sie individuelle Anpassungen vornehmen. Dies betrifft die Punkte Formatierung, Auswahl der Schriftarten und Zeilenumbrüche. Zudem können Sie das Verzeichnis verschieben, den Text löschen und einen neuen Titel einfügen, bevor Sie die endgültige Formatierung vornehmen.

Aktualisierung des Abbildungsverzeichnisses vor dem Druck durchführen

Wenn Sie die Abbildungen nachträglich auf andere Seiten verschieben, müssen Sie das Verzeichnis in Eigeninitiative aktualisieren. Es erfolgt keine automatische Anpassung. Vor dem Drucken und Binden Ihrer Arbeit sollten Sie noch eine Aktualisierung Ihres Abbildungsverzeichnisses vornehmen, um die richtige Wiedergabe der Seitenzahlen sicherzustellen. Dieser Vorgang lässt sich mit wenigen Klicks umsetzen:

  • Verzeichnis mit der Maus markieren (graue Hinterlegung)
  • Auf Verweise klicken und den Punkt „Tabelle aktualisieren“ auswählen

Mit Microsoft Word können Sie das Abbildungsverzeichnis Ihrer Bachelorarbeit leicht gestalten, einfügen, anpassen und aktualisieren. Die Vorbereitungsarbeiten, nämlich das Einfügen, Beschriften und Bearbeiten der Abbildungen, funktionieren ebenfalls über dieses Textverarbeitungsprogramm. Sobald die Verzeichnisse für Inhalt, Literatur und Abbildungen der Endversion entsprechen und die Formatierung abgeschlossen ist, können Sie Ihre Bachelorarbeit drucken und binden lassen.

So bereitest du alles für deine Bachelorarbeit vor

Inhaltsverzeichnis:

Einfach drauf losschreiben? Bei der Bachelorarbeit absolut unmöglich. Bevor du dich ans Werk machst, solltest du alles gut vorbereiten und planen. Und du brauchst einen Zeitplan! Nur so kannst du dich voll aufs Schreiben konzentrieren und dich rechtzeitig ums Bachelorarbeit drucken und binden kümmern. Wir geben dir Tipps, wie du alles für deine Bachelorarbeit vorbereitest, ohne in Stress zu geraten!

Die Themenfindung deiner Bachelorarbeit

Falls du noch gar nicht wirklich weißt, wie das Thema deiner Bachelorarbeit aussehen muss: In der Regel ist es eine konkrete Fragestellung, die du mithilfe wissenschaftlicher Methoden und Literatur im Laufe deiner Abschlussarbeit beantwortest. Im Idealfall ist es ein Thema, was dich ohnehin interessiert und mit dem du dich vorab schon etwas beschäftigt hast.

Falls du überhaupt keinen Einfall für ein Thema hast, lass dich inspirieren. Sprich mit deinen Dozenten oder Kommilitonen oder such dir ein Unternehmen, in dem du deine Bachelorarbeit schreiben kannst. Im Gegensatz zur Masterarbeit geht es vor allem darum, zu zeigen, dass du die Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens verstanden hast und anwenden kannst. Es ist deshalb nicht schlimm, wenn schon andere Bachelorarbeiten zu demselben Thema verfasst haben.

Drei Tipps für die Wahl des Themas deiner Bachelorarbeit

Das richtige Thema ist unheimlich wichtig für den Verlauf deiner Bachelorarbeit und hat Einfluss auf deine Motivation und deinen Fokus. Bevor du dich für ein Thema entscheidest, solltest du deshalb Folgendes bedenken:

  • Interessiert dich das Thema oder hast du es nur aus der Not heraus gewählt? Ist Letzteres der Fall, wirst du es echt schwer haben, dich über mehrere Wochen und Monate damit auseinanderzusetzen. Lass dir also kein Thema aufzwängen, sondern wähle ein Gebiet, mit dem du dich auch wirklich identifizieren kannst.
  • Gibt es genügend Literatur zu deinem Thema? Auch, wenn deine Fragestellung noch so toll ist – gibt es keine entsprechende Fachliteratur dazu, wirst du dich damit nicht wirklich tiefgreifend auseinandersetzen können. Mach also schon vor der Themenwahl eine grobe Literaturrecherche, damit du ein besseres Gefühl für das Ganze bekommst.
  • Ist deine Fragestellung spezifisch genug? Eine grobe Idee zu haben, ist super. Aber hast du auch genügend Futter, 40 Seiten oder mehr wirklich mit Inhalt füllen zu können? Du musst bedenken, dass dir begrenzte Zeit und Möglichkeiten zur Verfügung stehen. Achte also darauf, dass du konkret wirst.

Art der Bachelorarbeit

Das Thema allein ist nicht alles. Du musst dich entscheiden, welche Art Bachelorarbeit du verfassen möchtest. Generell unterscheidet man zwischen theoretischen Bachelorarbeiten und praktischen Bachelorarbeiten. Die beiden Gebiete haben jeweils verschiedene Herangehensweisen und ihre ganze eigenen Vor- und Nachteile.

  • Empirisch: Empirische Abschlussarbeiten sind sehr beliebt, denn sie machen es durch integrierte Studien leichter, auf die vorgeschriebene Mindestanzahl an Seiten zu kommen. Außerdem hältst du alle wichtigen Fäden in der Hand und stellst eine Hypothese auf, die du am Ende überprüfst und diskutierst. Doch so verlockend das auch klingt: Eine Studie erfordert einen hohen zeitlichen Aufwand, der nicht zu unterschätzen ist. Du musst Teilnehmer finden, ihre Daten erheben und diese schließlich auch auswerten. Und du darfst die Literaturrecherche nicht vergessen!
  • Theoretisch: Hierbei beantwortest du deine Fragestellung in erster Linie mithilfe von wissenschaftlicher Literatur und musst keine Studie einbauen. Grundsätzlich gibt es für die Herangehensweise drei Möglichkeiten:
    • These-Antithese-Synthese: Im Diskurs stellst du einer bestehenden These verschiedene Probleme und Antithesen entgegen, um so eine Lösung erarbeiten zu können.
    • Vergleich In einem Vergleich: Du vergleichst unterschiedliche theoretische Ansätze miteinander, analysierst sie und bewertest sie schließlich.
    • Systematisch: Du fokussierst dich auf eine Theorie und untersuchst, ob diese für deine Fragestellung sinnvolle Lösungsansätze bietet.

Auch, wenn die theoretische Bachelorarbeit vielleicht einfacher aussieht, weil du keine Umfrage machen musst, musst du dennoch mehr als genügend Zeit für die Literaturrecherche einplanen.

Literaturverzeichnis in meiner Bachelorarbeit

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Das Beste kommt zum Schluss: Das Literaturverzeichnis

Ganz am Ende der Bachelorarbeit oder Masterarbeit kommt ein Part, der von vielen als lästig empfunden wird, aber für die Gesamtheit der Arbeit eine äußerst wichtige Rolle spielt: Das Literaturverzeichnis erstellen. Darin sind alle Quellen aufgelistet, die in der Arbeit verwendet und zitiert wurden. Das Literaturverzeichnis garantiert, dass alle Quelle nachvollziehbar sind und stellt sicher, dass Plagiate vermieden werden. Was es sonst noch zum Literaturverzeichnis zu wissen gibt, erfahren Sie hier.

Der formale Aufbau von Quellen im Literaturverzeichnis

Grundsätzlich müssen Sie alle Quellen, die Sie für Ihre Arbeit verwendet haben, im Literaturverzeichnis angeben. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um ein gedrucktes Werk, einen Sammelband, eine Zeitschrift oder eine Internetquelle handelt. Für alle gibt es ganz klare formale Vorgaben. Bei Monografien bzw. gedruckten Quellen ist der vorgeschriebene Aufbau in der Regel wie folgt:

Name, Vorname: Titel/Untertitel, Auflage, Ort, Jahr.

Alle Einträge werden alphabetisch geordnet, anhand des Nachnamens der Autoren. Mehr zum konkreten Aufbau aber später.

Welche Literatur zählt zum Literaturverzeichnis?

Was gehört eigentlich alles ins Literaturverzeichnis, fragen Sie sich vielleicht. Sämtliche Literatur, die Sie während der Arbeit gelesen haben? Oder nur die Literatur, die Sie zitiert haben?

Damit es nicht zu Verwirrungen kommt: Im Literaturverzeichnis dokumentieren Sie alle sekundären Literatur,quellen die Sie im Text zitiert haben. Bücher, Zeitschriften oder Internetartikel, die Sie darüber hinaus gelesen haben, müssen nicht ins Literaturverzeichnis.

Neben dem bereits erwähnten formalen Aufbau einer Quellenangabe gibt es noch mehr Punkte, die Sie beachten sollten. Nachfolgend ein paar kurze Infos zu den Vorgaben, wie Sie Ihr Literaturverzeichnis gestalten sollten.

In welcher Reihenfolge müssen Werke und Autoren genannt werden?

  • Alle Autoren, ob Monografie oder Zeitschriftenartikel, werden anhand ihres Nachnamens alphabetisch geordnet. Die Reihenfolge der Namen bleibt dabei wie auch in der Quelle, da diese nicht willkürlich ist.
  • Nutzen Sie mehrere Quellen eines Autors aus einem Jahr, nummerieren Sie diese nach der Jahreszahl. Zum Beispiel: Winter (2003a).
  • Stammen die Quellen aus unterschiedlichen Jahren, ordnen Sie diese chronologisch, beginnend beim ältesten Werk.

Was, wenn es mehrere Autoren gibt?

  • Wenn mehrere Autoren an einem Werk beteiligt waren, trennen Sie diese durch ein Semikolon. Allerdings nur, wenn es maximal drei Autoren sind. Bei mehr Verfassern führen Sie nur den ersten Namen auf. Die restlichen Autoren werden mit et al. abgekürzt. Zum Beispiel: Winter, Patrick et al.

Was, wenn es mehrere Erscheinungsorte gibt?

  • Hier verhält es sich wie bei den Autoren: Bis zu drei Orte werden aufgeführt und durch Komma oder Semikolon getrennt. Gibt es mehr als drei Erscheinungsorte, wird nur der erste genannt, danach folgt et al.

Welcher Zeilenabstand ist der richtige?

  • Zwischen alle einzeln aufgeführten Angaben steht ein einfacher Zeilenabstand, ab der zweiten Zeile folgt mit der Tab-Taste ein Einzug.

Muss die Auflage zwingend genannt werden?

  • Die Nennung einer Auflage bzw. deren Zahl ist immer dann essentiell, wenn Sie eine neue Auflage verwendet haben. Es kann schließlich sein, dass eine neue Auflage erschienen ist, die überarbeitet wurde oder dass die Seitenzahlen sich geändert haben.

Welche Zeichensetzung ist richtig?

  • Hier gibt es verschiedene Systeme mit jeweils unterschiedlichen Vorgaben. Bei den einen wird alles durch Kommata getrennt, bei anderen durch Schrägstriche, Wichtig ist eine Einheitlichkeit im gesamten Literaturverzeichnis. Entscheiden Sie sich für eine Trennung durch Semikolon, sollte dies auch im gesamten Verzeichnis so beibehalten werden.

Literaturverzeichnis: Die wichtigsten Bestandteile einer Quellenangabe

Allgemeine Angaben, die Bestandteil jeder Quelle sind, sind der Name des Autors, der Titel und das Erscheinungsjahr. Verwenden Sie Monografien, müssen Sie darüber hinaus Angaben zur Auflage, dem Verlag und dem Erscheinungsort machen.

Ein Beispiel dafür ist: Kippenhahn, R.: Verschlüsselte Botschaften. Geheimschrift, Enigma und Chipkarte. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 2001.

Bei Internetquellen ist das nicht ausreichend. Hier müssen Sie noch ein paar mehr Angaben machen. Zum Beispiel zur vollständigen URL der Website, zum Betreiber der Website, dem Veröffentlichungsdatum und dem Datum Ihres letzten Zugriffs.

Ein Beispiel dafür ist: Wikipedia: “Bachelor”, https://de.wikipedia.org/wiki/Bachelor, Stand: 6. Dezember 2017, zuletzt aufgerufen am 12.01.2018.

Richtige Quellenangabe in Deiner Bachelorarbeit, Masterarbeit, Diplomarbeit und Dissertation

Inhaltsverzeichnis:

Die Bedeutung von Quellenangaben in der Bachelorarbeit

Die Bachelorarbeit ist fertig geschrieben, Vorwort und Nachwort sind verfasst, die richtigen Zitate eingebaut – jetzt fehlen nur noch das Literaturverzeichnis und die Quellenangaben. Doch auch, wenn es so klingt, als wären die Quellenangaben bei der Bachelorarbeit schnell gemacht, so erfordern sie absolute Richtigkeit und damit Konzentration. Denn sie sind ein wichtiger Bestandteil Ihrer Bachelorarbeit. Alles, was für die Quellenangaben wichtig ist, verrät dieser Artikel.

Quellenangaben Bachelorarbeit: Die verschiedenen Zitiersysteme


Quellenangaben sind eine wichtige Grundlage Ihrer Bachelorarbeit. Sie helfen dabei, Zitate zu identifizieren und zu überprüfen und lassen Rückschlüsse auf die verwendete Literatur zu. Vor allem auf die Aktualität dieser.

Vom Grundprinzip her setzen sich Quellenangaben immer aus den gleichen Elementen zusammen: Name und Vorname, Titel bzw. Untertitel, Auflage, Ort und Jahr. Dabei ist wichtig zu wissen, dass die Quellenangaben Internet sich zum Beispiel von denen eines Buches oder einer Zeitschrift unterscheiden.

Je nach Medium, ob Buch, Zeitschrift, Skript oder Internetquelle, sind folgende Angaben Bestandteil der Quellenangaben:

  • Name & Vorname des Autors bzw. der Autoren
  • Titel & Untertitel
  • ggf. Herausgeber und Titel der Sammlung, in der das Werk veröffentlicht wurde
  • Seitenzahl
  • Zeitschriftenname, Heftnummer, Seitenzahl, Jahrgangsnummer
  • Ort
  • Verlag

Die richtigen Informationen für die Quellenangaben der Bachelorarbeit


Wo finden Sie die Informationen für die Quellenangaben? Diese Frage ist Ihnen sicher schon in den Kopf gekommen. In der Fachliteratur sind alle wichtigen Angaben oftmals bereits auf den ersten Seiten eines Buchs zu finden. Sie sollten nicht allein die Informationen vom Cover verwenden, da diese von den tatsächlichen Angaben abweichen können.

Falls Sie für die Quellenangaben auf Sammelbände zurückgreifen, finden Sie alle wichtigen Fakten in der Regel im Inhaltsverzeichnis. Sollten Sie sich unsicher sein, können Sie auch die hinterlegten Informationen der Deutschen Nationalbibliothek einsehen und nutzen.

Quellenangaben Internet: Ihre Vorgehensweise bei der Bachelorarbeit


Auch, wenn Google oftmals nur einen Klick entfernt ist und den Zugriff auf Inhalte weltweit vereinfacht, sollten Sie für Ihre Bachelorarbeit besser auf Quellen in Papierform zurückgreifen. Sollte es sich bei der Aktualität Ihres Themas aber nicht vermeiden lassen, müssen Sie auch die Quellenangaben Internet richtig zitieren können. Dazu gehören nicht nur der Autor und Titel eines Beitrags, sondern auch die URL, der Domainname und das Datum, an dem Sie den Artikel aufgerufen haben.

Sie sollten allerdings achtsam sein, denn Quellenangaben im Internet müssen in zwei Arten unterschieden werden:

  • Informationen, die direkt auf der Webseite stehen und
  • Informationen, die als Dokument zum Download bereitstehen.

Informationen, die Sie direkt auf einer Webseite finden, können schnell verändert werden. Ganz im Gegensatz zu den Inhalten, die in downloadbaren Dokumenten zu finden sind. Für beide Formate gilt, dass Sie die exakte und vollständige URL sowie das Datum des Aufrufs bzw. Downloads kennzeichen müssen. Aus dem Impressum müssen Sie außerdem die Angaben zum Betreiber der Seite ergänzen.

Beispiel für Auflistungen in den Quellenangaben


Damit Sie ein besseres Gefühl für die formalen Vorgaben bei Quellenangaben bekommen, sind hier einige Beispiele, wie gedruckte Quellen oder Quellenangaben Internet richtig dargestellt werden:

Quellenangaben gedruckte Quellen:

  • Bauer, Ernst Walter: Humanbiologie, Cornelsen Verlag, 1. Mai 2000, S. 230.

Gibt es zwei Autoren, werden sie durch Schrägstriche oder Semikolons getrennt. Bei mehr als drei Autoren, nennen Sie jeweils nur den ersten. Auf die anderen verweisen sie mit „et al.“.

Quellenangaben Internet:

Der Autor ist nicht bekannt, daher gibt es keine Angabe dazu.

Quellenangaben Bachelorarbeit: Die wichtigsten Fakten


Die Quellenangaben bei der Bachelorarbeit sind ein komplexes Thema. Damit Sie nichts vergessen und der Erfolg Ihrer Arbeit am Ende nicht an unvollständigen oder fehlerhaften Quellenangaben scheitert, haben wir hier noch mal die wichtigsten Punkte für Sie zusammengefasst:

  • Quellenangaben dienen dazu, die verwendeten Quellen nachprüfen und einsehen zu können. Es müssen deshalb alle nötigen Informationen enthalten sein, um dies zu ermöglichen.
  • Es gibt unterschiedliche Quellenarten – angefangen von Monografien, über Zeitschriften und Sammelbänden bis hin zu Internetquellen.
  • Jede Quelle, auf die Sie im Rahmen Ihrer Bachelorarbeit zugreifen, müssen Sie entsprechend kennzeichnen.
  • Wie Quellenangaben formal gestaltet werden, regeln die verschiedenen Zitiersysteme. Für jede Quellenart gibt es spezielle Arten der Quellenangaben.
  • Die können sich in ihrer Darstellung unterscheiden, stellen aber generell immer die gleichen Forderungen an die Vollständigkeit der Quellenangaben.
  • Das Schema für Quellenangaben Bachelorarbeit ist dabei wie folgt:
  • Name, Vorname: Titel/Untertitel, Auflage, Ort, Jahr.
  • Je nach Quellenart müssen die Quellenangaben entsprechend erweitert werden.

Notieren und dokumentieren Sie von Beginn alle verwendeten Quellen so genau wie möglich. Das spart Ihnen ein späteres Nacharbeiten und Zeit.

So findest du das passende Thema für deine Bachelorarbeit

Inhaltsverzeichnis:

Dein Studium ist fast vorbei, wäre da nicht noch eine Kleinigkeit namens Bachelorarbeit. Falls du für diese noch kein Thema gefunden hast, haben wir für dich sieben Tipps, wie du eines findest, das dir die Arbeit erleichtert

Die Bachelorarbeit steht und fällt mit dem richtigen Thema


1. Lass dich inspirieren

Du hast schon ein grobes Thema für deine Bachelorarbeit im Kopf, aber noch keine finale Fragestellung formuliert? Dann nimm dir Zeit, recherchiere in Bibliotheken oder im Internet, bis du ein Thema findest, das dich vollends packt. Das richtige Thema ist der Grundbaustein für deine Arbeit und deshalb extrem wichtig.

2. Wirf einen Blick in alte Aufzeichnungen

In deinen ersten Semestern hast du zwar noch nicht mal ansatzweise an deine Bachelorarbeit gedacht, aber es ist gut möglich, dass in deinen Notizen etwas dabei ist, das dir beim Finden eines Themas hilft. Wirf also ruhig einen Blick in alte Seminarunterlagen und schau, ob du etwas Hilfreiches findest.

3. Sprich mit einem passenden Dozenten

Ebenfalls hilfreich kann es sein, wenn du dir einen Dozenten suchst, der sich in dem Bereich ausfällt, den deine Bachelorarbeit anschneiden soll. So kann er dich am besten dabei unterstützen, eine mögliche Fragestellung zu finden und zu formulieren. Manchmal reichen einfach schon ein paar Gedanken eines Externen, um dich auf den richtigen Weg zu bringen.

4. Besuche Workshops zu Bachelorarbeiten

Wenn du dich allein überhaupt nicht aufraffen kannst, schau doch mal ob, ob deine Universität Workshops rund um die Bachelorarbeit anbietet. Du solltest allerdings nicht zu lange damit warten, denn die Nachfrage ist meist groß. Sollte es keinen passenden Kurs geben, kannst du auch einen für das Schreiben einer Hausarbeit besuchen. Beide Arbeiten unterscheiden sich zwar vom Umfang, ähneln sich aber von der Struktur.

Bachelorarbeit: Der Blick über den Tellerrand


5. Mach ein Praktikum

Eine weitere Möglichkeit, Inspiration für das Thema deiner Bachelorarbeit zu finden, kann ein Praktikum bei einem Unternehmen sein. Du bekommst Einblick in den Unternehmensalltag und kannst dich vielleicht auf einen Bereich konzentrieren, indem neue Erkenntnisse gebraucht werden. Im besten Fall wird deine Bachelorarbeit sogar vergütet. Frag am besten bei deiner Uni nach, ob diese Möglichkeit für dich besteht.

6. Frag im Freundeskreis nach

Wenn du den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr siehst, dann wende dich am besten auch an deine Freunde. Vielleicht haben sie Ideen, an die du vorher noch gar nicht gedacht hast. Oder ihr brainstormt gemeinsam, um ein für dich passendes Thema zu finden. Inspirieren wird dich das Ganze auf jeden Fall.

7. Erstelle eine Mind-Map

Wenn du schon beim Brainstormen bist, dann erstelle doch einfach eine Mind-Map, um deine Gedanken zu sortieren. Diese Vorgehensweise kann voll thematischer Inspiration stecken und dir neue Ideen und Fragestellungen für deine Bachelorarbeit aufzeigen.

So zitierst du richtig in deiner Bachelorarbeit

Inhaltsverzeichnis:

Wenn es um deine Bachelorarbeit geht, spielen Zitate eine unheimlich wichtige Rolle. Sie belegen nicht nur deine aufgestellten Thesen, sie zeigen auch, wie gut deine Recherchearbeit ist. Fremdes Gedankengut in deinen Text einfließen zu lassen, ist allerdings mit einigen Tücken verbunden. – denn schnell können sie als Plagiat entlarvt werden. Wir verraten dir, wobei es beim Zitieren in der Bachelorarbeit ankommt.

So findest du das richtige Zitat für die Bachelorarbeit

Wenn du dich für das richtige Zitat in deiner Bachelorarbeit entscheidest, kannst du den jeweiligen Sachverhalt untermauern und belegen. Wichtig ist, dass du dafür eine Textpassage wählst, die den Aspekt gut auf den Punkt bringt. Dafür brauchst du die entsprechende Literatur und die richtige Quelle. Dabei solltest du nicht nur aktuelle Literatur, sondern auch ältere Quellen heranziehen. Beide Bereiche sind wichtig. Du solltest den Fokus aber vorrangig auf aktuelle Entwicklungen und Trends legen.

Direkte und indirekte Zitate in der Bachelorarbeit

Beim Zitieren in der Bachelorarbeit gibt es grundsätzlich zwei Möglichkeiten:

  • Direkte Zitate und
  • Indirekte Zitate

Beim direkten Zitat übernimmst du den jeweiligen Abschnitt Wort für Wort (auch kursive oder fettgedruckte Partien) und fügst ihn an der richtigen Stelle in deiner Bachelorarbeit ein. Alles muss dabei in originaler Form belassen werden, es darf sich nichts unterscheiden.

Beim indirekten Zitate nimmst du nur Bezug zur jeweiligen Quelle und gibst den Inhalt lediglich sinngemäß wieder. Dafür kannst du das Zitat in deinen eigenen Worten umschreiben.

Bei beiden Zitatarten darf die Nennung des Autors, der Quelle und der entsprechenden Seitenzahl nicht fehlen. Wichtig zu wissen: Jede Universität/Hochschule hat eigene Regeln bezüglich der Zitierweise. Es gibt die amerikanische und die deutsche Zitierweise. Informiere dich vorab, welche von deiner Hochschule und in deinem Fachbereich gewünscht ist.

Das Lektorat deiner Bachelorarbeit

Bevor du deine Bachelorarbeit drucken und binden lässt, solltest du sie einer letzten Prüfung unterziehen. Dabei geht es nicht nur darum, Zitate und deren Quellen zu überprüfen, sondern auch formale Fehler auszumerzen. Plane für diesen letzten Schritt genügend Zeit ein, denn er ist unheimlich wichtig.

Die größten Mythen über die Bachelorarbeit

Inhaltsverzeichnis:

Die Bachelorarbeit umgeben viele Mythen. Doch welche davon stimmen und welche sind Quatsch? Wir klären auf!

Mythen über die Bachelorarbeit

Mythos 1: Du solltest gleich am Beginn der Arbeit so viel wie möglich schreiben, bevor du Schreibblockaden hast.

Wir sagen: Wie sollst du etwas schreiben, wenn du noch gar kein Thema hast? Je nach Thema variiert die Struktur und Gliederung deiner Arbeit. Konzentriere dich also erst mal darauf, anstatt Energie und Zeit zu verschwenden.

Mythos 2: Die Einleitung schreibst du erst am Ende der Bachelorarbeit.

Wir sagen: Ein fataler Fehler. Wie sollst du eine Einleitung verfassen, wenn du noch gar nicht weißt, wie deine Arbeit wirklich ausgeht? Die Einleitung gibt die Richtung deiner Arbeit vor und sollte deshalb erst ganz zum Schluss geschrieben werden.

Mythos 3: Je mehr Seiten du geschrieben hast, desto besser ist deine Arbeit.

Wir sagen: Qualität, nicht Quantität. Du kannst 100 Seiten schreiben und nichts sagen oder 50 Seiten schreiben und alles sagen. Konzentriere dich lieber auf den Inhalt deiner Arbeit, anstatt den Umfang.

Mythos 4: Du musst extrem wissenschaftlich schreiben.

Wir sagen: Was du vor allem musst, ist verständlich zu schreiben und dein Thema gut auf den Punkt zu bringen. Sicher solltest du auf deine Sprache achten und nicht zu umgangssprachlich zu sein, aber ansonsten ist sehr viel wichtiger, was du sagst als wie du es sagst.

Mythos 5: Du brauchst für alle Aussagen die entsprechenden Belege.

Wir sagen: Wenn du die Gedanken von anderen in deine Bachelorarbeit einfließen lässt, musst die dies natürlich entsprechend kennzeichnen. Aber natürlich hast du auch eigene Gedanken. Nicht jeder Satz braucht deshalb einen Beleg.

Mythos 6: Für das Bachelorarbeit drucken und binden musst du mehrere Tage einplanen.

Wir sagen: Nicht bei uns. Wir kümmern uns um das Bachelorarbeit drucken und binden in wenigen Stunden. Zumindest, wenn du dich schon um die Druckvorbereitung gekümmert und uns rechtzeitig deine Datei gegeben bzw. geschickt hast.

Die letzte Phase der Bachelorarbeit

Inhaltsverzeichnis:

Deine Bachelorarbeit ist endlich geschrieben, du hast alles gegeben. Das war’s! Also fast… denn jetzt geht es in die heiße Phase: Das Korrigieren und natürlich Bachelorarbeit drucken und binden. Den letzten Part übernehmen wir für dich (wenn wir rechtzeitig deine Daten bekommen), um das Überarbeiten der Bachelorarbeit musst du dich leider noch mal selbst kümmern.

Wie sieht die Korrekturphase der Bachelorarbeit aus?

Beim Korrigieren geht es nicht nur um die Rechtschreibung. Du solltest dich vor allem auf den Inhalt deiner Bachelorarbeit konzentrieren und dafür auch genügend Zeit (mindestens eine Woche) einplanen. Lies deine Arbeit lieber einmal zu viel, anstatt wegen kleinerer Fehler wertvolle Punkte zu verschenken. Du solltest auch Freunde oder Kommilitonen fragen, ob sie einen Blick auf deine Bachelorarbeit werfen können.

Am besten lässt du, nachdem du den letzten Satz geschrieben hast, ein paar Tage vergehen, damit du neutral an das Ganze herangehen kannst. So fallen dir eher inhaltliche Lücken oder auch Rechtschreibfehler auf.

So verpasst du deiner Bachelorarbeit den letzten Schliff

Damit du nicht den Überblick verlierst, fassen wir hier noch mal alles Wichtige für die heiße Phase deiner Bachelorarbeit zusammen.

  • Trifft deine Bachelorarbeit das Thema? Oder merkst du, dass du das Thema nicht umfassend genug erörterst hast? Wenn du noch etwas Luft hast, kannst du an dieser Stelle eventuell nacharbeiten.
  • Ist deine Struktur logisch? Finden sich auch andere durch deine Arbeit und finden diese schlüssig? Oder ist der Aufbau der einzelnen Kapitel ausbaufähig? Schau dir auch einzelne Sätze an und prüfe, ob sie einen Sinn ergeben.
  • Sind deine Quellen und das Literaturverzeichnis vollständig? Und tragen sie auch wirklich zu deinem Thema bei? Achte unbedingt darauf, dass dein Literaturverzeichnis keine Fehler enthält.
  • Entspricht deine Bachelorarbeit den formalen Vorgaben? Hast du das richtige Layout, das von deiner Hochschule gefordert ist? Sind die Seitenzahlen durchgängig?
  • Sind deine Formulierungen gut und verständlich gewählt? Drückst du dich wissenschaftlich aus oder redest du eher um den heißen Brei herum?
  • Zuletzt ist natürlich auch die Rechtschreibung wichtig. Nichts ist ärgerlicher als kleine Schusselfehler wie fehlende Kommata oder ähnliches.