Exzerpte für die Dissertation schreiben

Akademiker, die eine Dissertation drucken lassen, haben auf dem Weg zum Doktortitel viele Quellen gelesen und in der Doktorarbeit verarbeitet. Oftmals liegen zwischen dem Studieren der Quellen und dem Verwerten der wesentlichen Aussagen im Text einige Monate. Dies ergibt sich daraus, dass der Schreibprozess erst nach der Durchsicht mehrerer Quellen starten kann. Um sich das neuerliche Lesen aller Texte zu ersparen, können Sie viele Monate bevor Sie Ihre Doktorarbeit binden lassen, Exzerpte verfassen. Anschließend schreiben Sie den Erstentwurf Ihrer Dissertation, in den Sie diese Passagen übernehmen.

Warum Exzerpte hilfreich sind

Dissertanten sehen sich einer großen Menge an Literatur gegenüber, die es in der Doktorarbeit zu verarbeiten gibt. Manche Studenten, die eine Dissertation binden lassen, haben deshalb zu den wichtigsten Quellen Exzerpte verfasst, um sich die Arbeit zu erleichtern. Beim Schreiben eines Exzerpts geht es darum, Literatur, die für die Doktorarbeit relevant ist, zusammenzufassen und kritisch zu beleuchten. Dies bedeutet, dass der Dissertant wichtige Inhalte in eigener oder originaler Wortwahl in einer Datei oder auf einem Blatt Papier notiert. Studenten, die diese Angaben mit Kommentaren, kritischen Anmerkungen und Ergänzungen aufbereiten, können diese Passagen in der Dissertation gut unterbringen.

Inhalte in komprimierter Form zusammenfassen

Damit erweisen sich die selbst verfassten Exzerpte als sinnvolle Alternativen zu Kopien, auf denen der Leser wichtige Passagen mit Stiften markiert, unterstreicht und mit Randnotizen ergänzt. Letztere sind oftmals sehr unübersichtlich und unter einem großen Stapel an anderen Zetteln, Büchern und Zeitschriften nur schwer zu finden. Exzerpte sollten die Inhalte hingegen in komprimierter Form wiedergeben und so gestaltet sein, dass der Doktorand die ursprüngliche Quelle bei Seite legen kann. Sie sind als Arbeitsgrundlage viel übersichtlicher als der eigentliche Quellentext, der nicht nur brauchbare, sondern auch für die Dissertation wenig relevante Informationen enthält. Exzerpte geben im Idealfall nur jene Inhalte wieder, die für die Doktorarbeit wichtig sind. Sie sind so verfasst, dass sich der Studierende ein neuerliches Lesen der Originalquelle erspart.

Nur jene Quellen exzerpieren, die relevant sind

Dissertanten, die eine Doktorarbeit drucken lassen, wissen, dass man nicht alle Quellen, die im Zuge der Recherche auftauchen, exzerpieren kann. Dies würde zu viel Zeit in Anspruch nehmen. Aus Sicht der Studenten ist es daher wichtig, aus der Vielzahl an Quellen jene herauszufiltern, denen eine zentrale Rolle für die Abhandlung des Themas und die Beantwortung der Forschungsfrage zukommt. Mit einem Exzerpt hinterfragt der Studierende welche Aussagen in der Quelle für die Doktorarbeit relevant sind.

Ein Exzerpt verfassen: Kopf, Hauptteil und Fuß

Für das Exzerpt gibt es keine formalen Vorgaben, weil es lediglich als interne Arbeitsgrundlage dient und nicht für den Prüfer gedacht ist. Wenn Sie Exzerpte schreiben möchten, bevor Sie Ihre Inauguraldissertation drucken lassen, können diese Inhalte berücksichtigen, um ein übersichtliches Arbeitsmittel zu bekommen:

1. Exzerpt-Kopf erstellen

Zu Beginn halten Sie diese drei Angaben im Exzerpt-Kopf fest:

  • Datum, an dem Sie das Exzerpt angefertigt haben
  • Bibliografische Angaben mit Autor, Titel, Untertitel, Erscheinungsjahr, Ort, Verlag und Seitenzahl: Wenn Sie diese Quellenangaben sorgfältig nach den Zitierregeln auflisten, können Sie diese Daten später direkt in das Literaturverzeichnis übernehmen. Diese Vorgehensweise gewährleistet zudem, dass Sie nachvollziehen können, woher die Inhalte stammen. Manche Studierende notieren auch die dazu gehörige URL und die Signatur, damit die Quelle jederzeit auffindbar ist.
  • Kurztext: Für einen guten Überblick können Sie die Kernaussagen des Exzerpts in einigen wenigen Sätzen auf den Punkt bringen.

2. Hauptteil des Exzerpts: Aussagen, Kommentare und Querverweise

Im Hauptteil des Exzerpts konzentrieren Sie sich auf diese Punkte:

  • Die Aussagen in eigenen Worten wiedergeben (Paraphrasieren): Ein Exzerpt besteht aus ausformulierten Sätzen, die in eigenen Worten jene Kernaussagen der Quelle enthalten, die für die Dissertation bedeutsam sind. Sie sollten sich um individuelle Formulierungen bemühen, die Sie auch später verwenden können und die zu erkennen geben, dass Sie die Zusammenhänge verstanden haben.
  • Direkte Zitate: Manchmal kann es sinnvoll sein, einzelne Textpassagen wortwörtlich zu übernehmen, weil sie eine wichtige Definition, These oder Argumentation enthalten. Als Dissertant, der eine Doktorarbeit binden lassen möchte, wissen Sie, dass Sie solche wörtlichen Zitate unter Anführungszeichen setzen müssen, um die wissenschaftlichen Zitierregeln einzuhalten. Das sollten Sie bereits beim Exzerpieren tun. Ansonsten besteht die Gefahr, dass Sie diese Passage später in die Doktorarbeit übernehmen, ohne sie als wörtliches Zitat zu kennzeichnen.
  • Kommentare, Ideen, Gedanken, Querverweise etc.: Exzerpte bieten den idealen Rahmen, um eigene Gedanken zu notieren, fremde Inhalte zu kommentieren und Aussagen zu hinterfragen. In Exzerpten können Sie notieren, aus welchen Gründen Sie den Argumenten einer Quelle zustimmen oder widersprechen, bevor Sie diese Inhalte in die Arbeit übernehmen und als Dissertation drucken lassen. Wenn Sie Parallelen oder Widersprüche zu anderen Literaturquellen entdecken, sind Quellenverweise hier gut aufgehoben. Zudem können Sie festhalten, welche Fragen diese Quelle aus Ihrer Sicht beantwortet oder offen lässt.
  • Seitenzahl: Es sollte nachvollziehbar sein, auf welcher Seite die exzerpierten Aussagen in der Originalquelle zu finden sind. Das sorgfältige Notieren der Seitenzahlen erspart Ihnen nachträgliche Recherchen.

Exzerpte sollten in kurzer und prägnanter Form die wichtigsten Aussagen auf den Punkt bringen und keine seitenlangen Aufsätze enthalten. Beim Erstellen eines Exzerptes ist es wichtig, sich stets an der Forschungsfrage der Doktorarbeit zu orientieren. Andernfalls besteht die Gefahr, dass Sie Quellen exzerpieren, die an der Themenstellung der Dissertation vorbeigehen und daher für die spätere Schreibphase irrelevant sind.

3. Exzerpt-Fuß: Gesamteinschätzung und Relevanz

Manche Studenten, die mit Exzerpten arbeiten und eine Inauguraldissertation drucken lassen, notieren im Exzerpt-Fuß eine Stelle der Doktorarbeit, an der sie die Aussage einfügen möchten. Am Ende eines Exzerptes bietet sich zudem die Gelegenheit, eine Gesamteinschätzung zu treffen und die Wichtigkeit der Quelle für die eigene Dissertation einzustufen.

Hilfsmittel für das Exzerpieren der Doktorarbeit

Beim Exzerpieren von Quellen für die Dissertation erleichtern Textverarbeitungsprogramme wie Word und Open Office die Arbeit. Letztere ermöglichen es den Studenten, ihre Aussagen gut leserlich festzuhalten, relevante Passagen farblich zu markieren und mit Kommentaren zu ergänzen. Manche Dissertanten arbeiten mit Tabellen, die sie immer nach demselben Schema mit den bibliografischen Angaben, wichtigen Textpassagen, Seitenzahlen, Quellenverweisen und Kommentaren befüllen. In digitalen Exzerpten lassen sich spezielle Inhalte über die Stichwortsuche leicht finden und dank Kopier- und Einfügeoptionen leicht in die Kapitel der Dissertation übertragen. Dies erweist sich auch beim Einfügen von Fußnoten und dem Erstellen des Literaturverzeichnisses als hilfreich.

Wer ein wissenschaftliches Werk mit sehr vielen Literaturquellen wie eine Dissertation binden lassen möchte, profitiert beim Exzerpieren auch von Literaturverwaltungsprogrammen wie Citavi, Zotero und Pybliographer. Diese Hilfsmittel ermöglichen das Erstellen von Literaturdatenbanken. Vor allem Quellen, die online verfügbar sind, lassen sich mit diesen Programmen gut verwalten. Sie unterstützen das Einfügen von Zitaten, Erstellen von Kommentaren und die Suche nach Stichworten. Auch das Einfügen relevanter Textstellen in eine Literaturdatenbank und die Übertragung von Zitaten in Textdokumente sind möglich.

Fazit: Exzerpte schreiben und Dissertation drucken lassen

Wenn Sie auf Basis Ihrer Forschungsfrage Exzerpte erstellen, bevor Sie mit dem Schreiben Ihrer Doktorarbeit beginnen, schaffen Sie eine wichtige Arbeitsgrundlage für den eigenen Text. Sie bereiten die Inhalte der Quellen so auf, dass Sie sie direkt in der Dissertation verwenden können, ohne die Originalliteratur noch einmal vollständig zu lesen. Das Arbeiten mit Exzerpten bewährt sich insbesondere dann, wenn Sie sehr viele Literaturquellen sichten und studieren müssen, bevor Sie Ihre Doktorarbeit drucken lassen. Sobald die Endfassung fertig ist, können wir auf Studentendruckportal.de Ihre Dissertation binden.

4 Tipps für den Fortschritt der Dissertation

Der Weg zum Doktortitel ist lang und manchmal steinig. Konzentrationsprobleme und andere Krisen stürzen Doktoranden oftmals in Tiefs, die den Fortschritt der Dissertation erschweren. Die Recherche und das Schreiben erstrecken sich über einen Zeitraum von vielen Monaten beziehungsweise einigen Jahren, die viel Zeit und Kraft kosten. Deshalb empfinden einige Dissertanten auch die letzten formalen Schritte, die die Abgabe noch hinauszögern, als mühsam. Diese vier Tipps helfen Ihnen dabei, eine Krise zu bewältigen und die letzten Aufgaben zu erledigen, bevor Sie Ihre Dissertation drucken und binden lassen.

Tipp 1: Den optimalen Arbeitsort zum Schreiben finden

Nicht jeder Ort eignet sich als Arbeitsstätte für das Projekt Doktorarbeit. Das Gefühl von Einsamkeit, lästige Störquellen und Konzentrationsschwierigkeiten wegen Ablenkungen können den Fortschritt hemmen. Bevor Sie Ihre Dissertation drucken lassen, verbringen Sie sehr viel Zeit mit Ihrem Laptop oder Stand-PC am Schreibtisch, weshalb Sie ein ideales Umfeld zum Arbeiten haben sollten. Sie benötigen einen Arbeitsplatz, an dem Sie täglich mehrere Stunden konzentriert Literatur lesen, Daten auswerten, Texte exzerpieren und Kapitel schreiben können. Ob dieser Ort ein Schreibtisch in Ihrer Wohnung ist, hängt von Ihrer Persönlichkeit und Arbeitsweise ab. Manche Studenten schreiben die Dissertation im Home Office, weil sie die Ruhe und die gewohnte Umgebung schätzen. Andere möchten eine klare Trennung zwischen Arbeitsort und Erholungszonen einhalten, weshalb sie lieber außerhalb der eigenen vier Wände recherchieren und schreiben. Sie weichen beispielsweise in eine Bibliothek oder einen Coworking Space aus, um an der Doktorarbeit zu arbeiten. Diese Vorgehensweise ist dann sinnvoll, wenn Sie der Austausch mit anderen motiviert und Ihnen die Kommunikation wichtige Impulse für die Weiterarbeit bietet.

Tipp 2: Krisen erkennen und eingestehen

Einige Dissertanten ziehen das Projekt Doktorarbeit nicht am Stück durch, sondern unterbrechen zwischendurch die Recherche oder den Schreibprozess. Es kann verschiedene Ursachen haben, warum es zu einer Unterbrechung der Dissertation kommt. Manche kämpfen mit zusätzlichen Belastungen, die sich aus der Arbeit oder anderen universitären Verpflichtungen ergeben. Auch Schwierigkeiten, den Spagat zwischen Dissertation und dem restlichen Alltag zu organisieren, können die Ursache für Unterbrechungen sein. Finanzielle Engpässe und Unsicherheiten in puncto Thema und Recherche sind ebenfalls mögliche Ursachen für Krisen.

Manche Hochschulabsolventen, die heute eine Dissertation drucken lassen, haben in den vergangenen Jahren mit diesen und ähnlichen Problemen gekämpft und solche Krisen erfolgreich gemeistert. Einige davon haben vielleicht sogar kurze Zeit darüber nachgedacht, das Doktoratsstudium abzubrechen, weil sie

  • ein schweres Motivationstief hatten
  • Angst hatten, den Recherche- und Schreibaufwand nicht stemmen zu können
  • aufgrund einer Schreibblockade nicht vorangekommen sind
  • gesundheitliche oder psychische Schwierigkeiten hatten
  • der große Stress und die Mehrfachbelastung überfordert hatten

Für Betroffene ist es wichtig, diese Probleme zu erkennen. Diese Erkenntnis ist der erste Schritt, um die Herausforderungen anzunehmen und die Krise zu überwinden.

Tipp 3: Hilfe suchen und Unterstützung annehmen

Es gibt einige Ansprechpartner, an die sich Doktoranden wenden können, wenn sie Schwierigkeiten mit der Fertigstellung der Dissertation haben.

  • Studienkollegen: In vielen Fällen hilft der Austausch mit Studienkollegen, die sich in einer ähnlichen Situation befinden, dabei, sich wieder zu motivieren und Ängste zu bewältigen.

  • Der eigene Betreuer: Zudem ist der Professor oder Universitätsassistent, der die Arbeit betreut, eine wichtige Ansprechperson. Sie sollten sich als Doktorand nicht davor scheuen, beim Betreuer nachzufragen, wenn sich Probleme mit dem Thema oder der Auffindbarkeit von Quellen ergeben.

  • Promotionsberatungsstellen und Career Center an den Hochschulen: Einige Universitäten offerieren in den Promotionsberatungsstellen Angebote, die Dissertanten nutzen können, bevor sie das Doktoratsstudium beenden und ihre Doktorarbeit drucken lassen. Dies kann beispielsweise Coachings, Kurse für wissenschaftliches Schreiben oder Workshops für ein effizientes Zeitmanagement betreffen.

  • Stipendien und Graduiertenkolleg: Doktoranden, die ihre Dissertation in einem geregelten und sicheren Umfeld schreiben möchten, sollten sich über die Teilnahme an Stipendien oder Graduiertenkollegs informieren. Solche zeitlich befristeten Studien- und Forschungsprogramme geben den Teilnehmern einen organisatorischen Rahmen, in dem sie die Dissertation schreiben und den Doktorgrad erreichen können. Die Doktoranden sind in ein Forschungsteam eingebettet, das aus mehreren Wissenschaftlern, Betreuern und Mentoren besteht. Allerdings fallen die Plätze für Stipendien im Vergleich zur Anzahl der Bewerber gering aus. Der Zugang zu einem Stipendium setzt daher eine erfolgreiche Bewerbung voraus, die regelmäßig Unterlagen wie Motivationsschreiben, Exposé, Empfehlungen, Zeugnisse und Sprachnachweise verlangt.

Tipp 4: Die letzten Aufgaben nach dem Schreiben meistern

Dissertanten, die eine Doktorarbeit drucken lassen, wissen aus eigener Erfahrung, dass sie sehr viel Zeit mit der Recherche und anderen formalen Tätigkeiten verloren haben, die nicht zum eigentlichen Schreibprozess zählen. Bei einigen Aufgaben können sich Studenten, die unter großem Zeitdruck stehen, externe Hilfe holen.

1. Dissertation Korrektur lesen lassen und Lektorat nutzen

Bei so umfangreichen Arbeiten wie Dissertationen ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich einige Fehler eingeschlichen haben, sehr groß. Eine dritte Person sollte daher die komplette Doktorarbeit Korrektur lesen und in puncto Grammatik, Rechtschreibung und Zeichensetzung korrigieren. Auch der Schreibstil ist Gegenstand der Korrektur. Im Idealfall liest ein Experte die Arbeit, dem der Umgang mit wissenschaftlichen Arbeiten vertraut ist und dem daher auch inhaltliche Mängel und Ungereimtheiten in der Argumentation auffallen.

2. Formatierung

Wer in puncto Layout und Formatierung wenig geübt ist, kann sich auch hierfür Unterstützung holen. Diese Ausrichtung der Dissertation nach formalen Richtlinien empfinden viele Studenten, die bereits eine jahrelange Schreibphase hinter sich haben, als zeitaufwendig und mühsam. Sie müssen die Doktorarbeit formatieren und dabei diese Punkte beachten:

  • Erscheinungsbild einheitlich gestalten
  • Seitenränder, Schriftgrößen, Zeilenabstände und Einrückungen homogen vornehmen
  • Inhalte und Verzeichnisse korrekt nummerieren
  • Verzeichnisse erstellen, die mit den Gliederungsüberschriften, Abbildungen und Tabellen übereinstimmen
  • Einheitliche Formatierung aller Verzeichnisse (Inhalts-, Abbildungs-, Tabellen- und Literaturverzeichnis)
  • Fußnoten in Hinblick auf Zeilenabstände, Schriftgröße und Einrückungen einheitlich formatieren
  • Abbildungen und Tabellen an den Satzspiegel anpassen

Bei der Formatierung kann Ihnen ein anderer Student, Freund oder externer Dienstleister helfen. Als Vorgaben beim Formatieren Ihrer Dissertation sind die entsprechenden Richtlinien der Universität zu berücksichtigen.

3. Plagiatsprüfung veranlassen

Bevor Sie Ihre Dissertation drucken und binden lassen, sollten Sie sicherstellen, dass Ihre Doktorarbeit die Plagiatskontrolle besteht, um mögliche Fehlerquellen auszuschließen. Damit sichern Sie sich bereits vor dem Einreichen Ihrer wissenschaftlichen Arbeit auf der Universität ab, die ohnehin alle Abschlussarbeiten auf Plagiate überprüft. Eine vorsorgliche Plagiatskontrolle zeigt Ihnen mögliche Plagiatstellen an, die sich beim Schreiben unabsichtlich eingeschlichen haben. Gerade bei umfangreichen Werken wie Dissertationen, in denen sehr viele Quellen in Form von direkten und indirekten Zitaten verarbeitet werden, können sich Fehler beim Zitieren ergeben. Bei einer Online-Plagiatsprüfung prüft das System die Doktorarbeit durch einen Vergleich mit unzähligen verfügbaren Quellen auf etwaige Plagiate.

4. Bindung, Druck und Covergestaltung

Zum Abschluss kreisen sich Ihre Gedanken um Druck und Bindung. Es gibt eine Vielzahl an Möglichkeiten, wie das Cover einer Dissertation aussehen kann. Auch die Wahl einer geeigneten Bindung ist oftmals eine schwierige Entscheidung, weil es mit Hardcover, Leder- und Leinenbuchbindung und dem Softcover einige passende Bindearten gibt. Als Student, der seine Doktorarbeit drucken lassen und bei der Abgabe mit einem guten ersten Eindruck punkten möchte, sollten Sie sich an Qualitätskriterien in puncto Material und Verarbeitung orientieren, bevor Sie den Druck in Auftrag geben. Bei einer professionellen Online-Druckerei wie Studentendruckportal.de können Sie nicht nur Ihre Dissertation drucken und binden lassen, sondern auch einen Coverdesigner nutzen. Mit einem individuellen Cover tragen Sie dem hohen Wert Ihrer Doktorarbeit Rechnung.

Dissertation schreiben: 4 Tipps für eine gute Organisation

Lange Zeit bevor Sie Ihre Dissertation drucken lassen, müssen Sie einige organisatorische Aufgaben erledigen, die der Schreibphase vorausgehen. Sie stehen ebenso wie viele andere Doktoranden vor der Herausforderung, das Projekt Doktorarbeit zu planen. Diese Tipps unterstützen dabei,

  • ein passendes Thema für die Dissertation zu finden
  • einen Betreuer für die Doktorarbeit zu suchen
  • die umfangreiche Literatur sorgfältig zu verwalten
  • einen Zeitplan mit den Arbeitsschritten zur erstellen

Tipp 1: Passendes Thema für die Dissertation finden

Der Erfolg einer Dissertation hängt eng mit der Wahl des Themas zusammen. Im besten Fall wählen Sie für Ihre Doktorarbeit ein Thema aus, das Sie interessiert. Eine kluge Themenwahl hilft Ihnen dabei, Motivationstiefs zu überwinden, das Projekt trotz Herausforderungen erfolgreich zu beenden und eine gut gelungene Dissertation drucken zu lassen. Wenn Sie ein Thema für Ihre Doktorarbeit suchen, spielen diese Faktoren eine wichtige Rolle:

  • Bisherige wissenschaftliche Arbeiten: Vielleicht finden Sie in früheren wissenschaftlichen Bachelor- und Masterarbeiten Anhaltspunkte für noch unerforschte Themenstellungen, die sich für eine Doktorarbeit eignen.
  • Datenbanken mit Dissertationen: Bevor Sie ein Thema für Ihre Doktorarbeit auswählen, sollten Sie überprüfen, ob dasselbe bereits ein anderer Doktorand vor Ihnen eingereicht hat. In diesem Punkt hilft eine Recherche in den Forschungsdatenbanken weiter. Es gibt für jeden Fachbereich Listen über aktuelle und bereits abgeschlossene Dissertationsthemen. Eine zuverlässige Recherchequelle für deutschsprachige Doktorarbeiten ist der Katalog der Deutschen Nationalbibliothek.
  • Spezialisierung in einem Fachgebiet: Studenten, die sich im Laufe ihrer universitären Ausbildung auf einen oder mehrere Fachbereiche spezialisiert haben, finden hier mögliche Anhaltspunkte für interessante Themen. Ideen für die Themenfindung können sich aus Literatur und Forschungsprojekten ergeben.
  • Dissertationen mit verwandten Themen: Wenn es darum geht, das Thema einzugrenzen und die Forschungsfrage zu formulieren, ist es hilfreich, Doktorarbeiten mit verwandten Themen zu studieren.

Unabhängig davon muss das Forschungsthema so beschaffen sein, dass Sie daraus eine so umfangreiche Arbeit wie eine Doktorarbeit schreiben können.

Tipp 2: Geeigneten Betreuer für die Doktorarbeit suchen

Die Festlegung auf ein Thema für die Doktorarbeit ist mit der Suche nach einem geeigneten Betreuer eng verbunden. Der Betreuer muss schließlich mit Ihrer Themenwahl einverstanden sein. Viele Doktoranden entscheiden sich für einen Professor oder Universitätsassistenten, den sie bereits aus Seminaren oder anderen Lehrveranstaltungen kennen. Wenn Sie in einem ganz speziellen Fachgebiet promovieren und Ihre Doktorarbeit drucken lassen möchten, berücksichtigen Sie auch diesen Aspekt bei der Betreuersuche. Zudem können Ihnen die Internetseiten der jeweiligen Dozenten, die hier ihre Forschungsgebiete und Publikationen nennen, weiterhelfen. Wichtige Anhaltspunkte liefern auch die Erfahrungen von Studienkollegen. Der Betreuer ist in vielen Punkten der erste Ansprechpartner:

  • Thema finden
  • Methodik festlegen
  • Inhalte klären
  • Zugang zur Literatur

Wenn Sie einen Betreuer für Ihre Dissertation suchen, spielen die fachlichen Kompetenzen und die zeitlichen Ressourcen für eine gute Betreuung eine wichtige Rolle. Idealerweise pflegen Sie während der gesamten Arbeitsdauer bis zur Abgabe der Doktorarbeit einen regelmäßigen Kontakt. Diese Vorgehensweise kann spätere Anpassungen ersparen und Ihnen zu einem schnelleren Abschluss verhelfen.

Tipp 3: Literatur sorgfältig verwalten

Wer eine Dissertation binden lässt, hat sehr viele verschiedene Quellen gelesen und verarbeitet, die sich in einem ausführlichen Literaturverzeichnis äußern. Die Regeln des wissenschaftlichen Arbeitens verlangen die korrekte Angabe der gesamten verwendeten Literatur. Um diese Vollständigkeit zu garantieren, müssen Sie alle Quellen dokumentieren. Für diese Literaturverwaltung gibt es mehrere Optionen:

  • Traditionell mit Karteikarten arbeiten: Wenn Sie die Literatur Ihrer Dissertation traditionell verwalten, arbeiten Sie mit einem Karteikartensystem. Sie legen für jede Quelle eine Karteikarte mit allen wichtigen bibliografischen Daten wie Autor, Titel, Jahrgang und Fundstelle an. Diese Karten bewahren Sie in einem klassischen Zettelkasten auf, den Sie jederzeit mit neuen Karten erweitern können.
  • Software-basiertes Literaturverwaltungssystem nutzen: Manche Dissertanten organisieren ihre Quellen mit einem Literaturverwaltungssystem wie Citavi, Endnote, Mendeley und Zotero, um sich Arbeitsschritte wie das Recherchieren und Einpflegen der bibliografischen Daten zu erleichtern. Die software-basierte Literaturverwaltung ermöglicht es auch, Dokumente und eingefügte Notizen zu durchsuchen. Zudem unterstützen diese Systeme dabei, Zitate, grafische Darstellungen und das Literaturverzeichnis zu erstellen. Die Nutzung eines solchen Literaturverwaltungsprogramms erfordert eine gewisse Einarbeitungszeit und kann Kosten verursachen.
  • Quellen mit Word oder Excel dokumentieren: Falls Sie weder die Zettelwirtschaft noch die Softwarelösung anspricht, können Sie die Quellen in einem gängigen Programm wie Excel oder Word dokumentieren.

Unsere Leinenbuchbindungen

Tipp 4: Zeitplan mit allen Arbeitsschritten bis zur fertigen Dissertation erstellen

Viele Monate bevor Sie Ihre Dissertation drucken lassen, benötigen Sie einen Zeitplan, um den Aufwand von der Themenfindung über die Recherche bis zur Abgabe terminlich zu bewältigen. Dies gilt insbesondere dann, wenn Sie Ihre Doktorarbeit im Rahmen eines Stipendiums schreiben. Unabhängig davon sollten jedoch alle Studenten, die eine Dissertation verfassen, einen Zeitplan erstellen. Es fällt leichter, diese große Aufgabe zu bewältigen, wenn sie in kleine Arbeitsschritte mit Zeitrahmen zerlegt ist. Die Phasen beim Schreiben einer Dissertation sehen in etwa so aus:

  • 1. Vorbereiten: In der ersten Phase geht es darum, das Thema zu finden, die Probleme, Fragen und Ziele der Dissertation zu klären, die Forschungsmethoden festzulegen und ein Expose zu erstellen. Diese Orientierungs- und Planungsschritte können drei bis sechs Monate in Anspruch nehmen.
  • 2. Recherchieren und Literatur beschaffen: Im zweiten Schritt recherchieren Sie, um geeignete Quellen für Ihre Doktorarbeit zu finden. Sie beschaffen die Literatur in Datenbanken und Bibliotheken. Idealerweise achten Sie auf eine sorgfältige Literaturverwaltung. Es bietet sich an, die relevanten Daten, Zahlen und Fakten aus der Literatur zu exzerpieren. Für diese Recherchephase können Sie drei bis sechs Monate einplanen.
  • 3. Daten erheben und auswerten: Wenn Sie eine Doktorarbeit drucken lassen, in der Sie eine eigene empirische Studie verarbeiten, müssen Sie die Daten zuvor erheben und auswerten. Zusätzlich planen Sie Zeit für die Kontaktaufnahme und Befragung der Personen ein. Diese Arbeitsschritte sind sehr zeitintensiv und können daher zwischen sechs und zwölf Monaten dauern.
  • 4. Dissertation schreiben: In der anschließenden Schreibphase erstellen Sie die einzelnen Kapitel Ihrer Dissertation von der Einleitung bis zum Schlussteil. Sie setzen sich mit Theorie, Methodik, Analyse und Ergebnis im Hauptteil auseinander. Die erstellten Hypothesen und die Gliederung helfen Ihnen in dieser Phase weiter. Je nach Umfang bewegt sich der Zeitaufwand für die Schreibphase zwischen sechs und neun Monaten.
  • 5. Doktorarbeit abschließen und korrigieren: Bevor Sie Ihre Dissertation binden lassen, sollten Sie Ihre Arbeit auf sprachliche, inhaltliche und formale Korrektheit analysieren beziehungsweise überprüfen lassen. Idealerweise beauftragen Sie eine fachkundige Person, die Ihre Doktorarbeit korrigiert. Zudem erfolgen eine Plagiatskontrolle und die Anpassung des Layouts an die formalen Vorgaben Ihrer Universität. Diese Korrekturphase können Sie innerhalb von einigen Wochen abschließen. Einer der letzten Punkte auf Ihrem Zeitplan besteht darin, die fertige Doktorarbeit drucken zu lassen.

Der Zeitplan gibt einen groben Fahrplan vor. Idealerweise berücksichtigen Sie bei der Planung anderweitige Verpflichtungen und setzen die Zeiträume großzügiger an. Sooft Sie einzelne Arbeitsschritte oder eine gesamte Phase abgeschlossen haben, steigert sich Ihre Motivation.

Fazit

Doktoranden müssen vor der Schreibphase einige organisatorische Schritte setzen. Wenn Sie als Dissertant diese Aufgaben sorgfältig erledigen, fällt es Ihnen leichter, Ihr Projekt Doktorarbeit zügig voranzubringen und erfolgreich abzuschließen. Als letzten Punkt vor der Abgabe und Verteidigung Ihrer Doktorarbeit an der Universität lassen Sie in einer professionellen Druckerei Ihre Dissertation binden!

Exposé schreiben

Exposé schreiben und Abschlussarbeit drucken lassen

Inhaltsverzeichnis
  • Exposé als Ausblick auf die wissenschaftliche Arbeit mit Deckblatt und Literatur
  • Checkliste zum Inhalt: Diese Punkte sollte ein Exposé enthalten
  • Sechs Gründe, ein Exposé zu schreiben
  • Exposé erstellen, Abschlussarbeit schreiben und Dissertation drucken lassen
  • Thema finden, Forschungsfrage formulieren und Exposé erstellen sind jene Schritte, die dem Verfassen einer Abschlussarbeit vorausgehen. Lange bevor Sie Ihre Bachelorarbeit drucken und binden lassen, schreiben Sie ein Exposé, um die wesentlichen Punkte Ihrer Arbeit kurz zusammenzufassen, die Fragestellung zu nennen und die Herangehensweise zu skizzieren. In dieser mehrseitigen Ausarbeitung geht es darum, die Problemstellung, das Konzept, die Gliederung und den Zeitplan einer wissenschaftlichen Arbeit vorzustellen.

    Exposé als Ausblick auf die wissenschaftliche Arbeit mit Deckblatt und Literatur

    Das Exposé ist im Fachjargon auch als Proposal bekannt und in vielen Studienrichtungen ein verpflichtender Zwischenschritt auf dem Weg zur Abschlussarbeit. Wie umfangreich ein Proposal ausfällt, richtet sich nach der Art der wissenschaftlichen Arbeit. Bei einer Hausarbeit reichen regelmäßig zwei Seiten aus. Das Exposé einer Bachelorarbeit ist durchschnittlich drei bis fünf Seiten lang. Bei einer Dissertation sind bis zu zwanzig Seiten üblich. Egal ob Sie eine Bachelorarbeit, Masterarbeit oder Dissertation binden lassen, das Exposé sollte immer einen Titel, ein Deckblatt und ein Literaturverzeichnis enthalten.

    Der erste Teil eines Exposés ist das Deckblatt. Hierbei steht weniger das Design, sondern vielmehr der Informationsgehalt im Vordergrund. Sie fügen diese Angaben in das Deckblatt ein:

    • Ihre Kontaktdaten mit Namen und E-Mail-Adresse
    • Studiengang, Semester und Matrikelnummer
    • Fachbereich, in dem Sie die Arbeit schreiben
    • Name der Universität
    • Titel Ihrer Arbeit
    • Geplantes Abgabedatum
    • Name Ihres Betreuers

    Beim Exposé handelt es sich um den Entwurf einer wissenschaftlichen Arbeit. Deshalb muss es auch formalen Vorgaben genügen und ebenso wie die geplante Abschlussarbeit auf der Grundlage von Literaturquellen erstellt werden. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit, ein Literaturverzeichnis einzufügen.

    Hardcover Leder

    Checkliste zum Inhalt: Diese Punkte sollte ein Exposé enthalten

    Studenten, die eine Bachelorarbeit oder Masterarbeit drucken lassen, achten beim Schreiben des Exposés auf diese Inhalte.

    • 1. Forschungsthema eingrenzen: Sie geben einen Ausblick auf die inhaltliche Ausrichtung der Arbeit und umreißen das Forschungsthema. Die zentrale Frage lautet: Welches Problem möchte der Verfasser behandeln?
    • 2. Forschungsstand darstellen: Eine knappe Zusammenfassung zum aktuellen Forschungsstand, der die theoretische Grundlage der Arbeit bietet, ist ebenfalls einzufügen. Es geht darum, die Vorkenntnisse darzustellen und die bestehende Literatur überblicksmäßig anzusprechen.
    • 3. Ziel und Erkenntnisinteresse darlegen: Das Exposé sollte verraten, welches Ziel der Verfasser mit der wissenschaftlichen Arbeit verfolgt. Was möchte er bei seinem Projekt herausfinden und warum sind diese Erkenntnisse interessant? Dies sind die zentralen Fragen zur Zielsetzung.
    • 4. Forschungsfrage erstellen: Wenn Sie ein Exposé schreiben und die fertige Abschlussarbeit als Dissertation drucken lassen, erklären Sie bereits im Proposal, welche Forschungsfrage Sie behandeln und beantworten.
    • 5. Hypothese aufstellen: Anschließend folgt die Hypothese, die Sie in der Abschlussarbeit beweisen oder widerlegen werden. Gibt es spezielle Theorien, die als Grundlage für die Beantwortung der Forschungsfrage fungieren?
    • 6. Methodik nennen: Im Exposé klären Sie darüber auf, welche Methoden Sie anwenden, um die Fragestellung zu beantworten. Sie gehen darauf ein, wie Sie die Quellen auswerten. Studierende, die eine empirische Bachelorarbeit drucken lassen, geben wichtige Parameter ihres Forschungsprojekts bekannt wie zum Beispiel die Variablen, die Größe der Stichprobe und die Methoden der Datenauswertung.
    • 7. Material (Quellen) anführen: Im Proposal sollte erkennbar sein, welche Quellen der Studierende in seine Abschlussarbeit einbezieht. Falls Sie die Literaturrecherche einschränken möchten, begründen Sie diesen Schritt.
    • 8. Gliederung einfügen: Ein Exposé enthält eine vorläufige Gliederung der späteren wissenschaftlichen Arbeit. Für diesen Bestandteil ordnen Studenten die einzelnen Gesichtspunkte nach einer bestimmten Reihenfolge, um sie in einem Inhaltsverzeichnis darzustellen.
    • 9. Zeitplan bis zur Abgabe erstellen: Wer eine umfangreiche Studienarbeit wie eine Dissertation binden lässt, sollte bereits im Vorfeld der Recherche- und Schreibarbeiten einen Zeitplan erstellen. Dieser zeitliche Rahmen enthält die einzelnen Zwischenschritte und die dazugehörigen Termine. Demnach sollte sich aus dem Exposé ergeben, bis wann der Studierende die Recherche abschließen, die Daten erheben, die Quellen auswerten und die Schreibarbeit beenden möchte.

    Bei Bedarf können im Proposal noch weitere Punkte hinzugekommen, die die eigenen Vorarbeiten darstellen und die erforderlichen Mittel auflisten. Wenn Sie ein Exposé für einen Forschungs- oder Stipendienantrag schreiben, sollten Sie die anfallenden Kosten für Sachmittel, Reise und Personal auflisten. Idealerweise wissen Sie über die Vorgaben der Förderung Bescheid und stellen Ihr Vorhaben nachvollziehbar dar. In diesem Fall müssen Sie andere Personen von Ihren Stärken überzeugen, weshalb eine individuelle Gestaltung angebracht ist.

    Sechs Gründe, ein Exposé zu schreiben

    Nicht alle Studenten, die eine Masterarbeit drucken oder eine andere Abschlussarbeit binden lassen, müssen laut Vorgabe des Prüfers ein Exposé erstellen. Selbst wenn ein Proposal nicht verpflichtend zu verfassen ist, kann es sich aus mehreren Gründen lohnen, ein solches zu schreiben. Diese Vorteile eines Exposés zeigen Ihnen, warum es sinnvoll ist, sich mit einem solchen Schreibplan auf die eigentliche Abschlussarbeit vorzubereiten:

    Grund 1: Gesprächsgrundlage mit dem Betreuer

    Bevor Studierende mit dem Schreiben der wissenschaftlichen Arbeit beginnen, müssen sie sich mit dem Betreuer auf das Thema einigen. Das Exposé dient als schriftliche Grundlage, zumal es Fragestellung, Forschungsstand, Zielsetzung und andere relevante Punkte enthält, die für die Themenstellung entscheidend sind. Damit stellen Student und Prüfer sicher, dass sie von denselben Grundlagen ausgehen und das Thema in dieser Form gut gewählt haben.

    Grund 2: Schwächen und Fehlerquellen frühzeitig beheben

    Anhand des Exposé können mögliche Fehlerquellen und etwaige Definitionsprobleme bereits vorzeitig entdeckt werden. Der zuständige Betreuer kann aufgrund dieser Angaben beurteilen, ob Sie die Hypothesen gut formuliert, geeignete Forschungsmethoden gewählt haben und die richtigen Theorieansätze verfolgen. Entdeckt der Prüfer Fehlerquellen oder hat er Verbesserungsvorschläge, können Sie diese noch vor Beginn des Schreibprozesses problemlos ändern. Damit bleiben Ihnen spätere Anpassungsprozesse erspart.

    Grund 3: Leitfaden für die Abschlussarbeit

    Eine wichtige Funktion des Exposés besteht darin, das Thema einzugrenzen und die Forschungsfrage klar zu formulieren. Damit erleichtert es die Recherche und dient quasi als Leitfaden beim Erstellen der wissenschaftlichen Arbeit. Studierende, die eine Dissertation drucken lassen, sollten sich beim Schreibprozess an den Inhalten des Exposés orientieren, um nicht vom eigentlichen Thema abzuschweifen.

    Grund 4: Zeitplan bis zum Abgabetermin

    Studenten, die unter Zeitdruck stehen und einen genauen Abgabetermin einhalten müssen, können das Exposé als Zeitplan nutzen, bevor sie eine Masterarbeit drucken lassen. Dieses Grundgerüst hilft dabei, die zeitlichen Vorgaben der einzelnen Zwischenschritte von der Recherche über die Datenauswertung bis zum Schreiben einzuhalten. Außerdem ist es ein guter Anlass, um den Arbeitsaufwand von der Formulierung der Forschungsfrage bis zur Fertigstellung einzuschätzen und sich selbst Deadlines zu setzen.

    Grund 5: Bewerbung

    Viele Studierende, die eine Bachelorarbeit drucken und binden lassen, nutzen das Exposé, um sich bei einem Betreuer zu bewerben. Das Proposal ist ein hilfreiches Instrument bei der Betreuersuche. Mit einem gut formulierten Exposé können Sie Ihr Gegenüber davon überzeugen, dass Ihre Themenstellung für die Forschung relevant ist und sich praktisch realisieren lässt.

    Grund 6: Gute Übung für einen Projektantrag

    Das Exposé gibt es in dieser Form nicht nur bei studentischen Hausarbeiten und Abschlussarbeiten, sondern auch bei Forschungsprojekten. Wer in späterer Folge eine akademische Laufbahn anstrebt, kann dieses Wissen und die gesammelte Erfahrung direkt beim Erstellen eines Forschungsantrages nutzen. Abgesehen von einem Zusatzpunkt über die finanziellen Mittel sind die einzelnen Bestandteile eines Exposés in beiden Fällen nahezu identisch.

    Exposé erstellen, Abschlussarbeit schreiben und Dissertation drucken lassen

    Wenn Ihr Exposé die erforderlichen Informationen enthält und von Ihrem Betreuer abgesegnet wurde, haben Sie bereits einen ersten Schritt in Richtung Abschlussarbeit gesetzt. Sie haben die Recherche bereits hinter sich und den Schreibprozess erfolgreich beendet? Dann können wir auf Studentendruckportal.de Ihre Endversion drucken und als Bachelorarbeit, Masterarbeit oder Dissertation binden!

Quellenangaben

Quellenangaben erstellen für Bachelorarbeit, Masterarbeit und Dissertation

Inhaltsverzeichnis:
  • Welche Informationen stehen in den Quellenangaben einer Abschlussarbeit?
  • Quellenangaben im Text und Literaturverzeichnis einfügen
  • Fundstellen: Aus welchen Quellen sollten die Informationen stammen?
  • Vier Tipps für Quellenangaben aus unterschiedlichen Fundstellen
  • Informationen für die Quellenangaben sammeln
  • Fazit: Quellenangaben einfügen und Abschlussarbeit drucken lassen



  • Quellenangaben müssen in jeder Abschlussarbeit zu finden sein. Sie belegen, aus welchen Fundstellen die verarbeiteten Informationen stammen. Mit Quellenangaben kennzeichnen Studierende fremdes Gedankengut, egal ob sie dieses nur sinngemäß oder wortwörtlich übernommen haben. Alle Studenten, die eine Bachelorarbeit, Masterarbeit oder Dissertation drucken lassen, müssen sowohl im Text als auch im Literaturverzeichnis Quellenangaben anführen. Wer fremde Literatur nicht zitiert, begeht ein Plagiat. Deshalb ist es für Studierende wichtig, alle genutzten Quellen in der Abschlussarbeit offenzulegen und in korrekter Weise anzugeben.

    Welche Informationen stehen in den Quellenangaben einer Abschlussarbeit?

    Die Form dieser Belege unterscheidet sich nach der Zitierweise und der Art der verwendeten Quelle. Dennoch gibt es einige generelle Anhaltspunkte. Für eine Quellenangabe in Ihrer Bachelorarbeit, Masterarbeit oder Dissertation benötigen Sie insbesondere diese Informationen:

    • Zuname und Vorname des Autors
    • Erscheinungsdatum
    • Titel und Untertitel der Quelle
    • Seitenzahl
    • Erscheinungsort und Verlag
    • Sammelband: Herausgeber und Titel der Sammlung
    • Zeitschriften: Name, Jahrgang, Heftnummer und Seitenzahl

    In Anleitung an eine Monografie ergibt sich diese Form der Quellenangabe, wenn Sie eine Bachelorarbeit drucken lassen: Zuname, Vorname: Titel, (Auflage des Werkes), Erscheinungsort, Jahr der Veröffentlichung. Das wichtigste Grundprinzip ist, dass der Autor der zitierten Quelle immer an erster Stelle steht. Dies gilt unabhängig davon, ob es sich um eine Zeitschrift, ein Fachbuch oder einen Sammelband handelt.

    Abgesehen von diesem Grundprinzip können sich Unterschiede bei der Zeichensetzung ergeben. Wenn Sie eine Quellenangabe übersichtlicher gestalten möchten, können Sie den Titel in der Kursivschrift hervorheben. Die notwendigen Zusatzinformationen variieren je nach Quellenart: Wenn Sie zum Beispiel einen Artikel aus einer Zeitschrift zitieren, geben Sie erst den Autor und Titel des Zeitschriftenartikels an. Dann ergänzen Sie den Titel der Zeitschrift.

    Quellenangaben im Text und Literaturverzeichnis einfügen

    Wer eine Bachelorarbeit, Masterarbeit oder Dissertation drucken lässt, muss jede Quelle zweimal anführen: einmal im Text und einmal im Literaturverzeichnis. Im Textteil geben Sie die Quelle folgendermaßen an, je nachdem welche Zitierart Sie verwenden:

    • Harvard-Methode und APA-Style: direkt im Fließtext, wobei die Quellenangaben „Zuname, Jahreszahl und Seitenzahl“ in einer Klammer stehen
    • Deutsche Zitierweise: Fußnote am unteren Ende der Seite

    Bei Quellenbelegen im Fließtext (Harvard-Methode und APA-Style) fehlt die Seitenangabe. Wer mit der Harvard-Methode oder der deutschen Zitierart arbeitet, leitet die Quellenangabe mit einem „vgl.“ ein.

    Zu jeder Zitierung im Fließtext beziehungsweise in der Fußnote gibt es eine vollständige Quellenangabe im Literaturverzeichnis. Dieses Prinzip gilt für alle Zitierarten. Im Literaturverzeichnis führen Studierende, die eine Masterarbeit drucken und binden lassen, alle Fachartikel, Sachbücher und anderen Quellen an, die sie wortwörtlich oder sinngemäß in der Arbeit verwendet haben. Sie sortieren alle Angaben in alphabetischer Reihenfolge und beachten die Vorgaben der jeweiligen Zitierart.

    Tipp: Wie eine Quellenangabe aussehen soll, lesen Sie idealerweise in den schriftlichen Richtlinien für die verwendete Zitierweise nach. Daraus ergeben sich die speziellen Vorgaben für die Harvard-Methode, den APA-Style und die deutsche Zitierart. Eventuell hat die Universität oder das Fachinstitut einige Richtlinien herausgegeben, die Sie als Informationsmaterial für die Erstellung der Quellenangaben nutzen können.

    Fundstellen: Aus welchen Quellen sollten die Informationen stammen?

    Wie viele Quellen in einer Abschlussarbeit vorkommen sollten, lässt sich nicht pauschal sagen. Studierende, die eine empirische Arbeit als Bachelorarbeit drucken lassen, benötigen weniger Quellen als jene, die eine reine Literaturarbeit schreiben. Es kommt nicht auf die Quantität, sondern auf die Qualität der verwendeten Literatur an. Wenn Sie eine sehr gute Masterarbeit drucken und zur Beurteilung einreichen möchten, sollten Sie darauf achten, mit hochwertigen und aktuellen Quellen zu arbeiten. Der größte Teil der wissenschaftlichen Literatur entfällt auf Fachartikel (sogenannte Papers), die nach strengen Richtlinien beurteilt und in wissenschaftlichen Zeitschriften, Journals und Zeitungen veröffentlicht werden. Studierende, die in ihren Abschlussarbeiten viele solcher Quellen zitieren, erhöhen die Glaubwürdigkeit ihrer Aussagen.

    Bei akademischen Arbeiten erfüllen insbesondere diese Literaturarten die Kriterien für zitierfähige Quellen:

    • Fachartikel aus wissenschaftlichen Zeitschriften, Journals und Zeitungen
    • Fach- und Lehrbücher
    • Aufsatzsammlungen
    • Habilitationen
    • Diplomarbeiten und Dissertationen
    • Bachelor- und Masterarbeiten
    • Forschungs- und Geschäftsberichte
    • Eigene Erhebungen und Experteninterviews
    • Studien und Umfragen
    • Hochwertige Internetquellen

    Bei der Verwendung von Internetquellen ist Vorsicht geboten, weil nicht alle Informationen fundiert sind. Quellen aus dem Internet, deren Autor nicht ersichtlich ist, sollten nicht verwendet werden. Verfügt eine Website über kein Impressum, eignen sich auf dieser Seite veröffentlichte Beiträge nicht als Literatur für wissenschaftliche Arbeiten.

    Vier Tipps für Quellenangaben aus unterschiedlichen Fundstellen

    Bevor Sie Ihre Bachelorarbeit drucken lassen, müssen Sie darauf achten, alle Quellen korrekt anzugeben. Sie ziehen für Ihre Abschlussarbeit wissenschaftliche Literatur aus Zeitschriftenartikeln, Monografien, Sammelwerken und eventuell aus dem Internet heran. Für die jeweilige Quellenangabe ist entscheidend, aus welcher Fundstelle die Informationen stammen.

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    Tipp 1: Quellenangaben für Zeitschriftenartikel schreiben

    Wer eine Masterarbeit drucken lassen möchte, zitiert in seiner Arbeit unter anderem Artikel aus Fachzeitschriften. Solche Zeitschriften enthalten Beiträge von unterschiedlichen Autoren, die hier ihre Arbeiten veröffentlichen. Um eine eindeutige Zuordnung zum richtigen Fachartikel zu ermöglichen, erstellen Sie eine Quellenangabe mit diesen Informationen:

    • Verfasser des Fachartikels
    • Titel des Beitrags
    • Titel der Zeitschrift
    • Erscheinungsdatum
    • Ausgabe der Fachzeitschrift
    • Seitenangabe des Fachartikels

    Tipp 2: Quellenangaben für Monografien erstellen

    Monografien stammen von einem oder mehreren Verfassern. Als selbstständige Werke haben sie keinen Herausgeber. Studierende, die Informationen aus Monografien in Abschlussarbeiten einfließen lassen, verfassen Quellenangaben mit diesen Bestandteilen:

    • Verfasser der Monografie
    • Titel und Untertitel
    • Ort
    • Jahr

    Tipp 3: Quellenangaben für Beiträge aus einem Sammelwerk formulieren

    In einem Sammelwerk publizieren unterschiedliche Verfasser ihre Beiträge. Diese Artikel werden als Sammelwerk eines Herausgebers veröffentlicht. Daraus ergeben sich für die Quellenangabe diese Pflichtinformationen:

    • Verfassers des Artikels
    • Herausgeber des Sammelwerks
    • Titel des Beitrags
    • Titel des Sammelbandes
    • Ort
    • Jahr
    • Seitenangabe des Artikels

    Tipp 4: Quellenangaben für Internetliteratur erstellen

    Literatur aus dem Internet stammt entweder direkt von einer Webseite oder aus einem PDF-Dokument. Generell gilt, dass Internetquellen im Gegensatz zu Fachbüchern schnelllebig sind. Wenn Sie Informationen von einer Website oder aus einem PDF-Dokument in Ihre Abschlussarbeit einarbeiten, sollten Sie diese Punkte beachten:

    • Nur Informationen von seriösen Websitebetreibern nutzen (Stichwort: Impressum kontrollieren)
    • Bei jeder Literatur aus dem Internet die Webadresse detailliert angeben (URL), die als Fundstelle gilt
    • Das Datum anführen, an dem Sie auf die Website zuletzt zugegriffen haben. Im Falle eines PDF-Dokuments ist der Zeitpunkt des letzten Downloads zu nennen.

    Die relevanten Informationen wie Autor, Titel und Veröffentlichung einer Quelle aus dem Internet ergeben sich direkt aus der Website oder dem PDF-Dokument. Zusätzlich sollten Sie einen Blick in das Impressum werfen, um den Betreiber der Website zu identifizieren. Dieser ist als Herausgeber für die Veröffentlichung der Quelle verantwortlich.

    Informationen für die Quellenangaben sammeln

    Bei Büchern sind die benötigten Informationen wie Namen der Autoren und Titel regelmäßig auf den ersten Seiten zu finden. Weichen diese Angaben von jenen des Buchcovers ab, sollten die Informationen von der Buchinnenseite angeführt werden.

    Stammt der Fachartikel aus einem Sammelband, sind die Autoren regelmäßig im Inhaltsverzeichnis namentlich genannt. Für die Jahresangabe ist das Erscheinungsjahr des Sammelbandes relevant. Detaillierte Angaben über Auflage, Ort, Jahr der Veröffentlichung und Verlag gibt es bei der Deutschen Nationalbibliothek. In Fachbüchern stehen die Informationen betreffend Autoren, Herausgeber und Buchtitel auf der Titelseite. Wer im Internet recherchiert, kann auch Google Scholar als Informationsquelle verwenden. Auf den Bibliotheksportalen der Universitäten sind ebenfalls entsprechende Informationen zu den Quellenangaben verfügbar.

    Fazit: Quellenangaben einfügen und Abschlussarbeit drucken lassen

    Bevor Sie auf Studentendruckportal.de Ihre Dissertation drucken oder eine andere Abschlussarbeit binden lassen, sollten Sie noch einmal überprüfen, ob Ihre Quellenangaben vollständig und korrekt sind.

Literaturverzeichnis

Literaturverzeichnis erstellen: alle Quellen nachweisen

Inhaltsverzeichnis:
  • Allgemeine Grundsätze für Literaturverzeichnisse von Abschlussarbeiten
  • 8 Tipps, wie Sie ein Literaturverzeichnis erstellen
  • 6 Literaturverzeichnisse und Zitierweise: APA-Style und Harvard-Methode
  • Literaturverzeichnis erstellen und Dissertation, Masterarbeit oder Bachelorarbeit binden lassen
  • Bevor Sie eine Bachelorarbeit drucken oder Masterarbeit binden lassen, müssen Sie den Fließtext schreiben, Zitate anführen und Verzeichnisse erstellen. Einer der vielen Arbeitsschritte besteht darin, alle zitierten Quellen zu sammeln und in einem Literaturverzeichnis aufzulisten. Diesem Verzeichnis ist ein Platz am Ende Ihrer Abschlussarbeit vorbehalten. Es dient als Nachweis der verwendeten Literatur.

    Allgemeine Grundsätze für Literaturverzeichnisse von Abschlussarbeiten

    Masterstudierende und Dissertanten, die Abschlussarbeiten einreichen, müssen Literaturverzeichnisse erstellen. Die Vorgaben in puncto Zitierweise und Gestaltung können variieren. Dennoch gibt es drei allgemeine Grundsätze für Literaturverzeichnisse, die jeder Studierende kennen sollte, der eine wissenschaftliche Arbeit wie eine Dissertation drucken lässt: Transparenz, Vollständigkeit und Einheitlichkeit.

    Transparenz: alle notwendigen Quelleninformationen

    Bei der Erstellung Ihres Literaturverzeichnisses legen Sie für jede verwendete Quelle einen separaten Eintrag an. Jeder dieser Quelleneinträge muss alle Informationen wiedergeben, die notwendig sind, um die Quelle nachzuprüfen. Im Wesentlichen listen Sie diese Angaben auf, wenn Sie die zitierte Literatur zusammenfassen und Ihre Bachelorarbeit binden lassen:

    • Familienname und Vorname des Autors
    • Titel und gegebenenfalls Untertitel der Quelle
    • Auflage
    • Erscheinungsort
    • Jahr der Veröffentlichung

    Anhand Ihrer Informationen sollte der Leser jede Quelle eindeutig zuordnen können. Welche Informationen im Einzelfall anzugeben sind, richtet sich nach den Vorgaben der Universität und der Art der Literatur.

    Vollständigkeit: jede zitierte Quelle

    Bevor Studierende eine Masterarbeit binden lassen, müssen sie jede einzelne Quelle, die sie im Text direkt oder indirekt zitiert haben, im Verzeichnis auflisten. Der Grundsatz der Vollständigkeit besagt, dass es zu allen verwendeten Werken Einträge geben muss, unabhängig davon, ob die Textpassage wortwörtlich oder sinngemäß verarbeitet wird. Literaturverzeichnisse sind nur dann vollständig, wenn sie alle zitierten Quellen wiedergeben, das sind beispielsweise Zeitschriftenartikel, Fachbücher und Internetquellen.

    Einheitlichkeit: immer dasselbe Schema

    Studierende, die eine wissenschaftliche Arbeit wie eine Bachelorarbeit online binden lassen, sollten alle Quelleneinträge des Literaturverzeichnisses einheitlich gestalten. Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, wie Wissenschaftler Literaturangaben formal gestalten können. Die gewählte Methode muss sich wie ein roter Faden durch alle Quelleneinträge ziehen. Sie sollten sich für eine bestimmte Mischung aus Punkten, Kommas, Schrägstrichen und anderen Trennzeichen entscheiden, bevor Sie die Literaturangaben erstellen und Ihre Bachelorarbeit drucken lassen. Das Erscheinungsbild muss im gesamten Verzeichnis einheitlich sein.

    8 Tipps, wie Sie ein Literaturverzeichnis erstellen

    Die Quelleneinträge eines Literaturverzeichnisses unterscheiden sich danach, ob es sich um Bücher, Zeitschriften, Internetbeiträge oder andere Quellen handelt. Zudem entscheidet die Zitierweise darüber, wie Studierende die Literatur im Text angeben und im Verzeichnis auflisten. Trotz aller Unterschiede gibt es einige allgemeine Tipps für Literaturverzeichnisse, die alle nutzen können, die eine Dissertation drucken oder eine andere Abschlussarbeit binden lassen:

    Tipp 1: Alle Autoren nach dem Alphabet sortieren

    Für die Erstellung eines Literaturverzeichnisses ordnen Sie zunächst alle zitierten Quellen, indem Sie die Autoren oder Herausgeber des Werkes auf Basis der Familiennamen in eine alphabetische Reihenfolge bringen. Sie möchten ein Werk mit mehreren Autoren zitieren? Dann richten Sie sich nach dem Namen jenes Autors oder Herausgebers, der an erster Stelle genannt wird. Für die alphabetische Reihenfolge spielt es keine Rolle, ob es Zeitschriftenartikel, Internetquellen oder Bücher sind.

    Tipp 2: Älteste Quelle zuerst

    Wenn Sie eine Bachelorarbeit binden lassen, in der Sie von einem bestimmten Autor zwei oder mehr Quellen verwendet haben, gehen Sie chronologisch vor. Das bedeutet, dass der älteste Beitrag im Verzeichnis zuerst kommt. Falls zwei oder mehr Artikel dieses Autors im selben Jahr veröffentlicht wurden, fügen Sie der Jahreszahl einen Kleinbuchstaben hinzu. Dies sieht so aus: Autor X (2019a); Autor X (2019b).

    Tipp 3: Mehrere Autoren anführen

    Oftmals zitieren Studierende Literaturquellen, die Gemeinschaftsprodukte von mehreren Autoren sind. In diesen Fällen stehen die Namen der Co-Autoren in den Literaturverzeichnissen hintereinander. Um diese optisch voneinander zu trennen, finden regelmäßig Kommas oder Schrägstriche Verwendung. Haben das Werk mehr als drei Autoren gemeinsam geschrieben, können Sie sich darauf beschränken, nur den erst genannten Verfasser namentlich anzuführen und die anderen mit der Abkürzung „et al.“ zusammenzufassen. Diese lateinische Buchstabenkombination steht für „et alii“ und bedeutet übersetzt „und andere“. Das deutsche Pendant lautet „u.a“. Es gibt aber auch spezifische Vorgaben, wonach stets alle Autoren mit ihren Namen anzuführen sind.

    Tipp 4: Mit Trennzeichen arbeiten

    Egal ob Sie eine Bachelorarbeit binden oder eine Dissertation drucken lassen, die einzelnen Informationen einer Quellenangabe sollten Sie voneinander abgrenzen, indem Sie Trennzeichen einfügen. Laut Zitierregeln können zwischen den Einzelbestandteilen Familienname, Vorname, Jahr, Titel, Auflage, Ort und Verlag diese Trennzeichen stehen:

    • Kommas
    • Punkte
    • Schrägstriche
    • Doppelpunkte

    Welche Trennzeichen vorkommen, ist von den Richtlinien der jeweiligen Hochschule abhängig. Wenn Sie eine Masterarbeit binden lassen und Trennzeichen einsetzen, könnte eine Quellenangabe Ihres Literaturverzeichnisses so aussehen: Familienname, Vorname (Jahr): Titel. Untertitel, Auflage, Ort: Verlag. Diese Kombination aus Worten, Zahlen und Trennzeichen müssen Sie einheitlich verwenden.

    Tipp 5: Gestaltung mit Großbuchstaben, Fett- und Kursiv-Schrift

    Wenn es die Richtlinien Ihres Prüfers erlauben, können Sie zusätzliche Gestaltungselemente verwenden, indem Sie bestimmte Angaben mit Großbuchstaben, Fett-Schrift oder Kursiv-Schrift hervorheben. Sie können zum Beispiel die Familiennamen in Großbuchstaben darstellen oder die Namen durch „Fett-Schrift“ betonen. Es ist auch denkbar, den Titel kursiv zu schreiben.

    Tipp 6: Auflage erwähnen

    Wenn Sie die neue Version eines Werkes in Ihrem Text einarbeiten, sollten Sie stets die Zahl der zitierten Auflage angeben, bevor Sie Ihre Bachelorarbeit drucken lassen. Idealerweise steht die Auflage im Quelleneintrag direkt hinter dem Titel. Die Angabe der Auflage (zum Beispiel 3. Aufl.) ist unverzichtbar, um klarzustellen, auf welche Version sich die Seitenzahl bezieht. Unterschiedliche Auflagen können sich durch inhaltliche Änderungen voneinander unterscheiden.

    Tipp 7: Zeilenabstände zwischen Quellenangaben

    Erstreckt sich eine Quellenangabe über mehrere Zeilen, sind diese durch einen einfachen Zeilenabstand voneinander zu trennen. Ab der zweiten Zeile sollten Sie die Informationen laut Harvard-Methode und APA-Style einrücken, um den Eintrag übersichtlicher zu machen. Zwischen den unterschiedlichen Quelleneinträgen ist ein 1,5-facher Zeilenabstand üblich.

    Tipp 8: Internetquellen

    Viele Studierende, die unter Studentendruckportal.de eine Bachelorarbeit online binden lassen, verwenden neben Zeitschriften und Büchern auch Internetquellen. Wenn Sie in Ihrer Abschlussarbeit solche Online-Quellen verwenden, müssen Sie sie in den Einträgen Ihres Literaturverzeichnisses anführen. Dies gilt unabhängig davon, ob es sich um Informationen von Webseiten oder Downloads handelt.

    Literaturverzeichnisse und Zitierweise: APA-Style und Harvard-Methode

    Wie die einzelnen Quellennachweise eines Literaturverzeichnisses aussehen, hängt davon ab, ob Sie eine Bachelorarbeit drucken lassen, die der Harvard-Methode, dem APA-Style oder der deutschen Zitierweise folgt.

    APA-Style

    Studierende, die in Naturwissenschaften, Psychologie oder Geisteswissenschaften eine Bachelor- oder Masterarbeit binden lassen, nutzen regelmäßig den APA-Style. Diese Zitierweise der American Psychological Association basiert auf den Grundangaben Autorenname, Jahr und Titel:

    • Beispiel Zeitschriftenartikel: Einen Zeitschriftenartikel zitieren Sie im APA-Literaturverzeichnis mit: Zuname, Initialen Vorname. (Erscheinungsjahr). Titel Artikel. Titel Fachzeitschrift (kursiv), Ausgabe (Issue Nummer), Seitennachweise mit Bindestrich.

    • Beispiel Monografie: Stammt das Zitat aus einer Monografie, sieht der Quelleneintrag im APA-Style so aus: Familienname, Initialen Vorname. (Jahr). Titel kursiv (Auflage) Ort: Verlag.

    • Beispiel Internetquellen: Auf unserem Studentendruckportal lassen viele Studenten eine Bachelorarbeit online binden, die Internetquellen enthält. Die dazugehörigen Quellenangaben des Literaturverzeichnisses sind nach den APA-Richtlinien so zu gestalten: Nachname, Anfangsbuchstabe Vorname. (Zeitangabe mit Jahr, gegebenenfalls Tag und Monat). Titel Internetbeitrag oder Titel Homepage. Abgerufen am Kalendertag. Monat. Jahr, von Internetadresse.

    Harvard-System

    Ein Literaturverzeichnis nach dem Harvard-System ist üblich, wenn ein Student der Wirtschaftswissenschaften eine Masterarbeit oder Dissertation drucken lässt. Den Kurzangaben im Fließtext mit Autor, Jahr und Seite folgen ausführliche Quelleneinträge im Verzeichnis:

    • Beispiel Zeitschriftenartikel: Beiträge aus Fachzeitschriften sind nach dem Harvard-System so anzugeben: Familienname, Vorname (Erscheinungsjahr): Titel Zeitschriftenartikel, in: Fachzeitschrift, Jahrgang (Jg.), Nummer (Nr.), Seite (S.).

    • Beispiel Monografie: Die Quellenangabe einer Monografie können Sie so aufbauen: Zuname, Vorname (Jahr der Veröffentlichung): vollständiger Titel, Monografie-Band, Auflage, Ort: Buchverlag.

    • Beispiel Internetliteratur: Jene Quellen, die aus dem Internet stammen, sind mit diesen Angaben nachzuweisen: Familienname, Vorname (Jahr): Titel laut Internet, [online] Internetadresse [Abrufdatum mit Tag, Monat, Jahr].

    Literaturverzeichnis erstellen und Dissertation, Masterarbeit oder Bachelorarbeit binden lassen

    Wenn Sie eine Abschlussarbeit mit sehr vielen Quellen wie zum Beispiel eine Masterarbeit binden lassen, können Sie Word nutzen, um die Quellennachweise Ihres Literaturverzeichnisses zu erstellen.

    • 1. Quellen eingeben: Sie fügen Artikel, Monografien und Internetliteratur im Word-Dokument ein. Für jede Quelle stellen Sie den Literaturtyp ein und füllen die Eingabefelder mit den jeweiligen Literaturangaben aus.

    • 2. Zitate einfügen: Sobald der Eintrag für die Literaturquelle erstellt ist, können Sie Zitate einfügen und auf die jeweilige Quelle hinweisen. Die Verwendung von Platzhaltern ist ebenfalls möglich.

    • 3. Tool zur Erstellung des Literaturverzeichnisses verwenden: Mit diesem Tool lassen sich Literaturverzeichnisse erstellen, sobald die Quellen via Word angelegt und die Zitate eingefügt sind. Ob Sie ein vorformatiertes Verzeichnis oder eine einfache Variante ohne Überschrift wählen, bleibt Ihnen überlassen. Manuelle Aktualisierungen sind jederzeit möglich, falls sich die Quellen oder Zitate ändern.

    Wenn Ihr Literaturverzeichnis vollständig ist und Sie Ihre Bachelorarbeit online binden lassen möchten, sind Sie beim Studentendruckportal gut aufgehoben. In unserer Online-Druckerei können wir jede Abschlussarbeit, egal ob Masterarbeit oder Dissertation drucken, und samt Literaturangaben binden.

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Resümee

Das Resümee schreiben für Bachelorarbeit, Masterarbeit oder Dissertation

Inhaltsverzeichnis:

  • Der Schlussteil: Ergebnisse, Konsequenzen und Ausblick
  • Richtwerte für die Länge der Schlussfolgerungen
  • 6 Tipps, wie Studierende ein Resümee schreiben
  • Einige Fehler, die im Fazit nicht vorkommen sollten
  • Welche Funktionen erfüllt das Fazit?
  • Checkliste für Ergebnis, Schlussfolgerungen und Ausblick
  • Egal ob Sie eine Bachelorarbeit, Masterarbeit oder Dissertation drucken und binden lassen, nach dem Ende Ihres Haupttextes müssen Sie ein Resümee einfügen. Diese Zusammenfassung ist in wissenschaftlichen Kreisen auch als Ergebnis oder Fazit einer akademischen Arbeit bekannt. Diese Bezeichnungen verraten, dass sich dieser Schlussteil den Ergebnissen der Forschungsarbeit widmet und die wesentlichen Schlussfolgerungen aus dem Hauptteil zieht. Wenn Sie ein Fazit für Ihre Bachelorarbeit, Masterthesis oder Doktorarbeit schreiben, können Sie auch einen Ausblick formulieren und Perspektiven aufzeigen.

    Der Schlussteil: Ergebnisse, Konsequenzen und Ausblick

    Ebenso wie die Einleitung erfüllt auch das Fazit eine wichtige Aufgabe. Studierende, die eine Abschlussarbeit wie eine Masterarbeit binden lassen, sollten im Schlussteil

    • die wichtigsten Aussagen des Hauptteils wiedergeben

    • die Forschungsfrage nachvollziehbar beantworten

    • die Ergebnisse kritisch beurteilen

    • die Konsequenzen der Ergebnisse darstellen (Schlussfolgerungen)

    • einen Ausblick wagen und mögliche Zukunftsfragen für die Forschung aufwerfen

    Es geht darum, die eigenen wissenschaftlichen Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. Anhand des Fazits kann ein Prüfer und Begutachter bewerten, ob der Studierende die Zusammenhänge des Forschungsgebiets versteht, die Analyseergebnisse prägnant zusammenfasst und die Herausforderungen der zukünftigen Forschungen erkennt.

    Richtwerte für die Länge der Schlussfolgerungen

    Studierende, die eine Bachelorarbeit drucken und binden lassen, sollten beim Schreiben des Fazits nicht nur auf den Inhalt, sondern auch auf die Länge achten. Der Seitenumfang der Arbeit sollte darüber bestimmen, wie viel Platz den Schlussfolgerungen zukommt. Laut wissenschaftlicher Empfehlung sollte das Resümee circa fünf Prozent der Abschlussarbeit ausmachen. Bezogen auf die einzelnen akademischen Arbeiten ergeben sich daraus diese Richtwerte:

    • Bachelorarbeit: Studierende, die eine rund 80 Seiten umfassende Bachelorarbeit binden lassen, können für das Fazit zwischen drei bis vier Seiten einberechnen. Fällt der Textumfang kürzer aus, sollten sie die Schlussfolgerungen in knapp zwei Seiten zusammenfassen.

    • Masterarbeit: Wer eine umfangreichere Masterarbeit binden lässt, die knapp 100 Seiten umfasst, kann die Ergebnisse auf rund fünf Seiten darstellen.

    • Dissertation: Akademiker, die eine Dissertation drucken und binden, schreiben ihre Themen in meist mehr als 100 Seiten nieder und verfassen demnach auch längere Schlussfolgerungen, die über fünf Seiten hinausgehen.

    6 Tipps, wie Studierende ein Resümee schreiben

    Der Schlussteil sollte stets um das Thema der Arbeit kreisen. Diese 6 Tipps helfen Studierenden dabei, das Fazit einer akademischen Arbeit zu erstellen:

    Tipp 1: Die Forschungsfrage der Einleitung behandeln

    Bevor wir Ihre Bachelorarbeit binden, setzen Sie sich in der Einleitung, im Hauptteil und im Schlussteil mit Ihrer Forschungsfrage auseinander. Die offenen Fragen am Beginn Ihrer wissenschaftlichen Arbeit geben jene Punkte vor, die Sie im Fazit beantworten sollten. Diese Vorgehensweise stellt sicher, dass der Studierende beim Thema bleibt.

    Tipp 2: Kernaussagen kurz beschreiben

    Was sind die wesentlichen Kernaussagen der wissenschaftlichen Arbeit? Diese Frage sollte das Fazit klar und prägnant beantworten. Studierende, die eine Dissertation drucken und binden lassen, sollten in den Schlussfolgerungen zudem die Ergebnisse des Werks für den Leser kurz und verständlich zusammenfassen. Neue Ansichten, die im Hauptteil nicht vorkommen, fehlen im Fazit ebenso wie direkte und indirekte Zitate sowie Quellenverweise.

    Tipp 3: Ergebnisse in Hinblick auf die Forschungsfrage bewerten

    Der Verfasser beweist seine wissenschaftlichen Fähigkeiten, wenn er die Ergebnisse analysiert und in Hinblick auf die Forschungsfrage bewertet. Es geht darum, eine kritische Haltung einzunehmen, die Folgen zu hinterfragen und mögliche Fehlerquellen darzustellen. Studierende sollten außerdem darauf eingehen, für wen diese wissenschaftliche Arbeit relevant sein kann.

    Tipp 4: Forschungsfeld abgrenzen

    Wenn Sie eine wissenschaftliche Arbeit wie eine Masterarbeit binden lassen, sollten Sie Ihr Thema in ein passendes Forschungsfeld einordnen. Dabei stellen sich diese Fragen:

    • Mit welchen Aussagen der Wissenschaft stimmen Ihre Ergebnisse überein?

    • Zu welchen Thesen stehen sie in Widerspruch?

    • Lassen die Schlussfolgerungen noch Fragen offen, die Gegenstand zukünftiger Forschung sein könnten?

    Diese offenen Punkte können für Studierende, die das Fazit einer Abschlussarbeit formulieren, als Anknüpfungspunkte dienen. Daraus ergibt sich ein Ausblick für spätere Forschungsarbeiten.

    Tipp 5: Nachvollziehbar argumentieren und Schlusssatz schreiben

    Im Ergebnis geht es nicht darum, die Aussagen des Hauptteiles nur zu wiederholen. Studierende, die eine Bachelorarbeit drucken und binden lassen, sollten ihre Schlussfolgerungen vielmehr gut begründen. Sie setzen dafür Konjunktionen wie weil, da und zumal sowie aber, obwohl und zwar ein, um Zusammenhänge aufzuzeigen. Ein gut formuliertes Fazit endet mit einem Schlusssatz, der dem Leser eine prägnante Kernaussage bietet oder ihn mit einer offenen Frage konfrontiert.

    Tipp 6: Präsens und Präteritum

    Wenn Sie im Schlussteil über Fakten, Zahlen und Daten schreiben, ist das Präsens die richtige Wahl. Nehmen Sie allerdings auf Ihre Forschungsinhalte im Hauptteil Bezug, nutzen Sie das Präteritum. Der Verweis auf die eigene Forschungsarbeit gelingt mit Satzteilen wie „In dieser Bachelorarbeit oder Dissertation wurde analysiert, wie…“ oder „Diese Analyse ergab, dass…“

    Einige Fehler, die im Fazit nicht vorkommen sollten

    Für angehende Akademiker, die eine Bachelorarbeit drucken und binden lassen, gibt es nicht nur Tipps für das Schreiben der Schlussfolgerungen, sondern auch einige Fehler, die sie keinesfalls machen sollten:

    • neue Fakten erwähnen
    • andere Autoren zitieren
    • umfangreiche Textpassagen aus dem Hauptteil wiedergeben
    • die eigene Forschungsarbeit bewerten
    • subjektive Formulierungen wie „leider“ oder „glücklicherweise“, die wertend sind
    • direkte Ansprache des Lesers mit einem Appell, die Forschung weiterzufolgen

    Es ist wichtig, dass Studierende, die eine Masterarbeit drucken oder eine Bachelorarbeit binden lassen, im Fazit gute Argumente liefern und nicht den Text mit unsicheren Formulierungen abwerten.

    Welche Funktionen erfüllt das Fazit?

    Absolventen, die eine Dissertation drucken und binden lassen, haben mit dem Schreiben eines Schlussteils bereits Erfahrung, weil sie zuvor schon eine Bachelorarbeit und eine Masterarbeit verfasst haben. Sie wissen, welche wichtigen Funktionen das Ergebnis erfüllt und warum ein gutes Fazit für die Qualität einer wissenschaftlichen Arbeit relevant ist.

    Das Fazit als Rahmen der wissenschaftlichen Arbeit

    Der Schlussteil umrahmt in Kombination mit der Einleitung den Hauptteil einer wissenschaftlichen Arbeit. Die eigentlichen Inhalte sind den Haupt- und Unterkapiteln vorbehalten. Junge Wissenschaftler, die in unserer Online-Druckerei eine Bachelorarbeit binden lassen, sollten im Resümee die Fragen der Einleitung aufgreifen, um den Bogen zum Beginn der Arbeit zu spannen. Sie geben einen Überblick darüber, mit welchen Themen sie sich befasst haben.

    Die letzten Seiten als Zusammenfassung

    Der Schlussteil einer wissenschaftlichen Arbeit fungiert als Zusammenfassung. Er ruft dem Leser und Prüfer noch ein letztes Mal die Forschungsfrage der Einleitung und die Kernaussagen des Hauptteiles in Erinnerung. Beim Lesen der umfangreichen Haupt- und Unterkapitel rücken die einführenden Worte in den Hintergrund. Doktoranden, die eine Dissertation drucken und binden lassen, können mit gut formulierten Schlussfolgerungen den Leser an die wichtigsten Kernaussagen erinnern und ihn wieder zum eigentlichen Thema der Arbeit hinführen.

    Ergebnisse interpretieren

    Eine wichtige Funktion des Fazits besteht darin, dass der Verfasser die Ergebnisse der eigenen Forschungsarbeit interpretiert. Die Schlussfolgerungen am Ende jeder wissenschaftlichen Arbeit sind der optimale Rahmen, um die Resultate der umfangreichen Recherchen und Analysen in kurzer Form zu präsentieren.

    Platz in der Forschung

    Wenn Sie eine Masterarbeit binden lassen, sollten Sie dem Leser im Schlussteil erklären, welchen Platz Ihr Thema in der Forschung einnimmt. Die Schlussfolgerungen verraten, in welchen Forschungsbereich das Thema fällt, wie der aktuelle Forschungsstand aussieht und welche Punkte ungeklärt bleiben.

    Die Ergebnisse sind die letzten Eindrücke

    Studierende, die die Einleitung und den Hauptteil mit viel Sorgfalt verfasst haben, sollten das gewissenhafte Schreiben auch im Fazit der Bachelor- oder Masterarbeit fortsetzen. Wenn Sie die letzten Seiten Ihrer Abschlussarbeit schreiben, sollten Sie daran denken, dass sich der Schluss beim Prüfer besonders gut einprägt und damit die Benotung beeinflussen kann. Ein treffend formuliertes Fazit ist ein wichtiger Indikator für die Qualität einer wissenschaftlichen Arbeit und hilft dabei, einen guten Gesamteindruck zu hinterlassen. Umgekehrt kann ein Schlussteil, der hastig und schlecht geschrieben wurde, einen an sich gut formuliertem Hauptteil überschatten und sich auf die Beurteilung negativ auswirken.

    Checkliste für Ergebnis, Schlussfolgerungen und Ausblick

    Die Schlussfolgerungen stehen am Ende einer langen Abschlussarbeit. Erst wenn Sie eine Einleitung, den umfangreichen Hauptteil und ein aufschlussreiches Fazit formuliert haben, können wir unter Studentendruckportal.de Ihre Bachelorarbeit drucken und binden. Davor erhalten Sie noch eine Checkliste, welche Arbeitsschritte zum Resümee führen:

    • die relevanten Kernaussagen des Hauptteils zusammenfassen

    • an die Ziele der Abschlussarbeit anknüpfen

    • die Forschungsfrage(n) aus der Einleitung verständlich beantworten

    • die Forschungsergebnisse kritisch behandeln

    • die Konsequenzen in Hinblick auf die Forschungsfrage klar formulieren

    • mögliche Perspektiven der künftigen Forschung ansprechen

    • einen Schlusssatz formulieren, der die akademische Arbeit würdevoll beendet

    Diese Punkte entscheiden darüber, wie Prüfer und Begutachter das Ergebnis bewerten. Studierende sollten daher die Schlussfolgerungen sorgfältig formulieren, bevor sie eine Bachelorarbeit, Masterarbeit oder Dissertation drucken und binden lassen.