Exzerpte für die Dissertation schreiben

Akademiker, die eine Dissertation drucken lassen, haben auf dem Weg zum Doktortitel viele Quellen gelesen und in der Doktorarbeit verarbeitet. Oftmals liegen zwischen dem Studieren der Quellen und dem Verwerten der wesentlichen Aussagen im Text einige Monate. Dies ergibt sich daraus, dass der Schreibprozess erst nach der Durchsicht mehrerer Quellen starten kann. Um sich das neuerliche Lesen aller Texte zu ersparen, können Sie viele Monate bevor Sie Ihre Doktorarbeit binden lassen, Exzerpte verfassen. Anschließend schreiben Sie den Erstentwurf Ihrer Dissertation, in den Sie diese Passagen übernehmen.

Warum Exzerpte hilfreich sind

Dissertanten sehen sich einer großen Menge an Literatur gegenüber, die es in der Doktorarbeit zu verarbeiten gibt. Manche Studenten, die eine Dissertation binden lassen, haben deshalb zu den wichtigsten Quellen Exzerpte verfasst, um sich die Arbeit zu erleichtern. Beim Schreiben eines Exzerpts geht es darum, Literatur, die für die Doktorarbeit relevant ist, zusammenzufassen und kritisch zu beleuchten. Dies bedeutet, dass der Dissertant wichtige Inhalte in eigener oder originaler Wortwahl in einer Datei oder auf einem Blatt Papier notiert. Studenten, die diese Angaben mit Kommentaren, kritischen Anmerkungen und Ergänzungen aufbereiten, können diese Passagen in der Dissertation gut unterbringen.

Inhalte in komprimierter Form zusammenfassen

Damit erweisen sich die selbst verfassten Exzerpte als sinnvolle Alternativen zu Kopien, auf denen der Leser wichtige Passagen mit Stiften markiert, unterstreicht und mit Randnotizen ergänzt. Letztere sind oftmals sehr unübersichtlich und unter einem großen Stapel an anderen Zetteln, Büchern und Zeitschriften nur schwer zu finden. Exzerpte sollten die Inhalte hingegen in komprimierter Form wiedergeben und so gestaltet sein, dass der Doktorand die ursprüngliche Quelle bei Seite legen kann. Sie sind als Arbeitsgrundlage viel übersichtlicher als der eigentliche Quellentext, der nicht nur brauchbare, sondern auch für die Dissertation wenig relevante Informationen enthält. Exzerpte geben im Idealfall nur jene Inhalte wieder, die für die Doktorarbeit wichtig sind. Sie sind so verfasst, dass sich der Studierende ein neuerliches Lesen der Originalquelle erspart.

Nur jene Quellen exzerpieren, die relevant sind

Dissertanten, die eine Doktorarbeit drucken lassen, wissen, dass man nicht alle Quellen, die im Zuge der Recherche auftauchen, exzerpieren kann. Dies würde zu viel Zeit in Anspruch nehmen. Aus Sicht der Studenten ist es daher wichtig, aus der Vielzahl an Quellen jene herauszufiltern, denen eine zentrale Rolle für die Abhandlung des Themas und die Beantwortung der Forschungsfrage zukommt. Mit einem Exzerpt hinterfragt der Studierende welche Aussagen in der Quelle für die Doktorarbeit relevant sind.

Ein Exzerpt verfassen: Kopf, Hauptteil und Fuß

Für das Exzerpt gibt es keine formalen Vorgaben, weil es lediglich als interne Arbeitsgrundlage dient und nicht für den Prüfer gedacht ist. Wenn Sie Exzerpte schreiben möchten, bevor Sie Ihre Inauguraldissertation drucken lassen, können diese Inhalte berücksichtigen, um ein übersichtliches Arbeitsmittel zu bekommen:

1. Exzerpt-Kopf erstellen

Zu Beginn halten Sie diese drei Angaben im Exzerpt-Kopf fest:

  • Datum, an dem Sie das Exzerpt angefertigt haben
  • Bibliografische Angaben mit Autor, Titel, Untertitel, Erscheinungsjahr, Ort, Verlag und Seitenzahl: Wenn Sie diese Quellenangaben sorgfältig nach den Zitierregeln auflisten, können Sie diese Daten später direkt in das Literaturverzeichnis übernehmen. Diese Vorgehensweise gewährleistet zudem, dass Sie nachvollziehen können, woher die Inhalte stammen. Manche Studierende notieren auch die dazu gehörige URL und die Signatur, damit die Quelle jederzeit auffindbar ist.
  • Kurztext: Für einen guten Überblick können Sie die Kernaussagen des Exzerpts in einigen wenigen Sätzen auf den Punkt bringen.

2. Hauptteil des Exzerpts: Aussagen, Kommentare und Querverweise

Im Hauptteil des Exzerpts konzentrieren Sie sich auf diese Punkte:

  • Die Aussagen in eigenen Worten wiedergeben (Paraphrasieren): Ein Exzerpt besteht aus ausformulierten Sätzen, die in eigenen Worten jene Kernaussagen der Quelle enthalten, die für die Dissertation bedeutsam sind. Sie sollten sich um individuelle Formulierungen bemühen, die Sie auch später verwenden können und die zu erkennen geben, dass Sie die Zusammenhänge verstanden haben.
  • Direkte Zitate: Manchmal kann es sinnvoll sein, einzelne Textpassagen wortwörtlich zu übernehmen, weil sie eine wichtige Definition, These oder Argumentation enthalten. Als Dissertant, der eine Doktorarbeit binden lassen möchte, wissen Sie, dass Sie solche wörtlichen Zitate unter Anführungszeichen setzen müssen, um die wissenschaftlichen Zitierregeln einzuhalten. Das sollten Sie bereits beim Exzerpieren tun. Ansonsten besteht die Gefahr, dass Sie diese Passage später in die Doktorarbeit übernehmen, ohne sie als wörtliches Zitat zu kennzeichnen.
  • Kommentare, Ideen, Gedanken, Querverweise etc.: Exzerpte bieten den idealen Rahmen, um eigene Gedanken zu notieren, fremde Inhalte zu kommentieren und Aussagen zu hinterfragen. In Exzerpten können Sie notieren, aus welchen Gründen Sie den Argumenten einer Quelle zustimmen oder widersprechen, bevor Sie diese Inhalte in die Arbeit übernehmen und als Dissertation drucken lassen. Wenn Sie Parallelen oder Widersprüche zu anderen Literaturquellen entdecken, sind Quellenverweise hier gut aufgehoben. Zudem können Sie festhalten, welche Fragen diese Quelle aus Ihrer Sicht beantwortet oder offen lässt.
  • Seitenzahl: Es sollte nachvollziehbar sein, auf welcher Seite die exzerpierten Aussagen in der Originalquelle zu finden sind. Das sorgfältige Notieren der Seitenzahlen erspart Ihnen nachträgliche Recherchen.

Exzerpte sollten in kurzer und prägnanter Form die wichtigsten Aussagen auf den Punkt bringen und keine seitenlangen Aufsätze enthalten. Beim Erstellen eines Exzerptes ist es wichtig, sich stets an der Forschungsfrage der Doktorarbeit zu orientieren. Andernfalls besteht die Gefahr, dass Sie Quellen exzerpieren, die an der Themenstellung der Dissertation vorbeigehen und daher für die spätere Schreibphase irrelevant sind.

3. Exzerpt-Fuß: Gesamteinschätzung und Relevanz

Manche Studenten, die mit Exzerpten arbeiten und eine Inauguraldissertation drucken lassen, notieren im Exzerpt-Fuß eine Stelle der Doktorarbeit, an der sie die Aussage einfügen möchten. Am Ende eines Exzerptes bietet sich zudem die Gelegenheit, eine Gesamteinschätzung zu treffen und die Wichtigkeit der Quelle für die eigene Dissertation einzustufen.

Hilfsmittel für das Exzerpieren der Doktorarbeit

Beim Exzerpieren von Quellen für die Dissertation erleichtern Textverarbeitungsprogramme wie Word und Open Office die Arbeit. Letztere ermöglichen es den Studenten, ihre Aussagen gut leserlich festzuhalten, relevante Passagen farblich zu markieren und mit Kommentaren zu ergänzen. Manche Dissertanten arbeiten mit Tabellen, die sie immer nach demselben Schema mit den bibliografischen Angaben, wichtigen Textpassagen, Seitenzahlen, Quellenverweisen und Kommentaren befüllen. In digitalen Exzerpten lassen sich spezielle Inhalte über die Stichwortsuche leicht finden und dank Kopier- und Einfügeoptionen leicht in die Kapitel der Dissertation übertragen. Dies erweist sich auch beim Einfügen von Fußnoten und dem Erstellen des Literaturverzeichnisses als hilfreich.

Wer ein wissenschaftliches Werk mit sehr vielen Literaturquellen wie eine Dissertation binden lassen möchte, profitiert beim Exzerpieren auch von Literaturverwaltungsprogrammen wie Citavi, Zotero und Pybliographer. Diese Hilfsmittel ermöglichen das Erstellen von Literaturdatenbanken. Vor allem Quellen, die online verfügbar sind, lassen sich mit diesen Programmen gut verwalten. Sie unterstützen das Einfügen von Zitaten, Erstellen von Kommentaren und die Suche nach Stichworten. Auch das Einfügen relevanter Textstellen in eine Literaturdatenbank und die Übertragung von Zitaten in Textdokumente sind möglich.

Fazit: Exzerpte schreiben und Dissertation drucken lassen

Wenn Sie auf Basis Ihrer Forschungsfrage Exzerpte erstellen, bevor Sie mit dem Schreiben Ihrer Doktorarbeit beginnen, schaffen Sie eine wichtige Arbeitsgrundlage für den eigenen Text. Sie bereiten die Inhalte der Quellen so auf, dass Sie sie direkt in der Dissertation verwenden können, ohne die Originalliteratur noch einmal vollständig zu lesen. Das Arbeiten mit Exzerpten bewährt sich insbesondere dann, wenn Sie sehr viele Literaturquellen sichten und studieren müssen, bevor Sie Ihre Doktorarbeit drucken lassen. Sobald die Endfassung fertig ist, können wir auf Studentendruckportal.de Ihre Dissertation binden.

4 Tipps für den Fortschritt der Dissertation

Der Weg zum Doktortitel ist lang und manchmal steinig. Konzentrationsprobleme und andere Krisen stürzen Doktoranden oftmals in Tiefs, die den Fortschritt der Dissertation erschweren. Die Recherche und das Schreiben erstrecken sich über einen Zeitraum von vielen Monaten beziehungsweise einigen Jahren, die viel Zeit und Kraft kosten. Deshalb empfinden einige Dissertanten auch die letzten formalen Schritte, die die Abgabe noch hinauszögern, als mühsam. Diese vier Tipps helfen Ihnen dabei, eine Krise zu bewältigen und die letzten Aufgaben zu erledigen, bevor Sie Ihre Dissertation drucken und binden lassen.

Tipp 1: Den optimalen Arbeitsort zum Schreiben finden

Nicht jeder Ort eignet sich als Arbeitsstätte für das Projekt Doktorarbeit. Das Gefühl von Einsamkeit, lästige Störquellen und Konzentrationsschwierigkeiten wegen Ablenkungen können den Fortschritt hemmen. Bevor Sie Ihre Dissertation drucken lassen, verbringen Sie sehr viel Zeit mit Ihrem Laptop oder Stand-PC am Schreibtisch, weshalb Sie ein ideales Umfeld zum Arbeiten haben sollten. Sie benötigen einen Arbeitsplatz, an dem Sie täglich mehrere Stunden konzentriert Literatur lesen, Daten auswerten, Texte exzerpieren und Kapitel schreiben können. Ob dieser Ort ein Schreibtisch in Ihrer Wohnung ist, hängt von Ihrer Persönlichkeit und Arbeitsweise ab. Manche Studenten schreiben die Dissertation im Home Office, weil sie die Ruhe und die gewohnte Umgebung schätzen. Andere möchten eine klare Trennung zwischen Arbeitsort und Erholungszonen einhalten, weshalb sie lieber außerhalb der eigenen vier Wände recherchieren und schreiben. Sie weichen beispielsweise in eine Bibliothek oder einen Coworking Space aus, um an der Doktorarbeit zu arbeiten. Diese Vorgehensweise ist dann sinnvoll, wenn Sie der Austausch mit anderen motiviert und Ihnen die Kommunikation wichtige Impulse für die Weiterarbeit bietet.

Tipp 2: Krisen erkennen und eingestehen

Einige Dissertanten ziehen das Projekt Doktorarbeit nicht am Stück durch, sondern unterbrechen zwischendurch die Recherche oder den Schreibprozess. Es kann verschiedene Ursachen haben, warum es zu einer Unterbrechung der Dissertation kommt. Manche kämpfen mit zusätzlichen Belastungen, die sich aus der Arbeit oder anderen universitären Verpflichtungen ergeben. Auch Schwierigkeiten, den Spagat zwischen Dissertation und dem restlichen Alltag zu organisieren, können die Ursache für Unterbrechungen sein. Finanzielle Engpässe und Unsicherheiten in puncto Thema und Recherche sind ebenfalls mögliche Ursachen für Krisen.

Manche Hochschulabsolventen, die heute eine Dissertation drucken lassen, haben in den vergangenen Jahren mit diesen und ähnlichen Problemen gekämpft und solche Krisen erfolgreich gemeistert. Einige davon haben vielleicht sogar kurze Zeit darüber nachgedacht, das Doktoratsstudium abzubrechen, weil sie

  • ein schweres Motivationstief hatten
  • Angst hatten, den Recherche- und Schreibaufwand nicht stemmen zu können
  • aufgrund einer Schreibblockade nicht vorangekommen sind
  • gesundheitliche oder psychische Schwierigkeiten hatten
  • der große Stress und die Mehrfachbelastung überfordert hatten

Für Betroffene ist es wichtig, diese Probleme zu erkennen. Diese Erkenntnis ist der erste Schritt, um die Herausforderungen anzunehmen und die Krise zu überwinden.

Tipp 3: Hilfe suchen und Unterstützung annehmen

Es gibt einige Ansprechpartner, an die sich Doktoranden wenden können, wenn sie Schwierigkeiten mit der Fertigstellung der Dissertation haben.

  • Studienkollegen: In vielen Fällen hilft der Austausch mit Studienkollegen, die sich in einer ähnlichen Situation befinden, dabei, sich wieder zu motivieren und Ängste zu bewältigen.

  • Der eigene Betreuer: Zudem ist der Professor oder Universitätsassistent, der die Arbeit betreut, eine wichtige Ansprechperson. Sie sollten sich als Doktorand nicht davor scheuen, beim Betreuer nachzufragen, wenn sich Probleme mit dem Thema oder der Auffindbarkeit von Quellen ergeben.

  • Promotionsberatungsstellen und Career Center an den Hochschulen: Einige Universitäten offerieren in den Promotionsberatungsstellen Angebote, die Dissertanten nutzen können, bevor sie das Doktoratsstudium beenden und ihre Doktorarbeit drucken lassen. Dies kann beispielsweise Coachings, Kurse für wissenschaftliches Schreiben oder Workshops für ein effizientes Zeitmanagement betreffen.

  • Stipendien und Graduiertenkolleg: Doktoranden, die ihre Dissertation in einem geregelten und sicheren Umfeld schreiben möchten, sollten sich über die Teilnahme an Stipendien oder Graduiertenkollegs informieren. Solche zeitlich befristeten Studien- und Forschungsprogramme geben den Teilnehmern einen organisatorischen Rahmen, in dem sie die Dissertation schreiben und den Doktorgrad erreichen können. Die Doktoranden sind in ein Forschungsteam eingebettet, das aus mehreren Wissenschaftlern, Betreuern und Mentoren besteht. Allerdings fallen die Plätze für Stipendien im Vergleich zur Anzahl der Bewerber gering aus. Der Zugang zu einem Stipendium setzt daher eine erfolgreiche Bewerbung voraus, die regelmäßig Unterlagen wie Motivationsschreiben, Exposé, Empfehlungen, Zeugnisse und Sprachnachweise verlangt.

Tipp 4: Die letzten Aufgaben nach dem Schreiben meistern

Dissertanten, die eine Doktorarbeit drucken lassen, wissen aus eigener Erfahrung, dass sie sehr viel Zeit mit der Recherche und anderen formalen Tätigkeiten verloren haben, die nicht zum eigentlichen Schreibprozess zählen. Bei einigen Aufgaben können sich Studenten, die unter großem Zeitdruck stehen, externe Hilfe holen.

1. Dissertation Korrektur lesen lassen und Lektorat nutzen

Bei so umfangreichen Arbeiten wie Dissertationen ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich einige Fehler eingeschlichen haben, sehr groß. Eine dritte Person sollte daher die komplette Doktorarbeit Korrektur lesen und in puncto Grammatik, Rechtschreibung und Zeichensetzung korrigieren. Auch der Schreibstil ist Gegenstand der Korrektur. Im Idealfall liest ein Experte die Arbeit, dem der Umgang mit wissenschaftlichen Arbeiten vertraut ist und dem daher auch inhaltliche Mängel und Ungereimtheiten in der Argumentation auffallen.

2. Formatierung

Wer in puncto Layout und Formatierung wenig geübt ist, kann sich auch hierfür Unterstützung holen. Diese Ausrichtung der Dissertation nach formalen Richtlinien empfinden viele Studenten, die bereits eine jahrelange Schreibphase hinter sich haben, als zeitaufwendig und mühsam. Sie müssen die Doktorarbeit formatieren und dabei diese Punkte beachten:

  • Erscheinungsbild einheitlich gestalten
  • Seitenränder, Schriftgrößen, Zeilenabstände und Einrückungen homogen vornehmen
  • Inhalte und Verzeichnisse korrekt nummerieren
  • Verzeichnisse erstellen, die mit den Gliederungsüberschriften, Abbildungen und Tabellen übereinstimmen
  • Einheitliche Formatierung aller Verzeichnisse (Inhalts-, Abbildungs-, Tabellen- und Literaturverzeichnis)
  • Fußnoten in Hinblick auf Zeilenabstände, Schriftgröße und Einrückungen einheitlich formatieren
  • Abbildungen und Tabellen an den Satzspiegel anpassen

Bei der Formatierung kann Ihnen ein anderer Student, Freund oder externer Dienstleister helfen. Als Vorgaben beim Formatieren Ihrer Dissertation sind die entsprechenden Richtlinien der Universität zu berücksichtigen.

3. Plagiatsprüfung veranlassen

Bevor Sie Ihre Dissertation drucken und binden lassen, sollten Sie sicherstellen, dass Ihre Doktorarbeit die Plagiatskontrolle besteht, um mögliche Fehlerquellen auszuschließen. Damit sichern Sie sich bereits vor dem Einreichen Ihrer wissenschaftlichen Arbeit auf der Universität ab, die ohnehin alle Abschlussarbeiten auf Plagiate überprüft. Eine vorsorgliche Plagiatskontrolle zeigt Ihnen mögliche Plagiatstellen an, die sich beim Schreiben unabsichtlich eingeschlichen haben. Gerade bei umfangreichen Werken wie Dissertationen, in denen sehr viele Quellen in Form von direkten und indirekten Zitaten verarbeitet werden, können sich Fehler beim Zitieren ergeben. Bei einer Online-Plagiatsprüfung prüft das System die Doktorarbeit durch einen Vergleich mit unzähligen verfügbaren Quellen auf etwaige Plagiate.

4. Bindung, Druck und Covergestaltung

Zum Abschluss kreisen sich Ihre Gedanken um Druck und Bindung. Es gibt eine Vielzahl an Möglichkeiten, wie das Cover einer Dissertation aussehen kann. Auch die Wahl einer geeigneten Bindung ist oftmals eine schwierige Entscheidung, weil es mit Hardcover, Leder- und Leinenbuchbindung und dem Softcover einige passende Bindearten gibt. Als Student, der seine Doktorarbeit drucken lassen und bei der Abgabe mit einem guten ersten Eindruck punkten möchte, sollten Sie sich an Qualitätskriterien in puncto Material und Verarbeitung orientieren, bevor Sie den Druck in Auftrag geben. Bei einer professionellen Online-Druckerei wie Studentendruckportal.de können Sie nicht nur Ihre Dissertation drucken und binden lassen, sondern auch einen Coverdesigner nutzen. Mit einem individuellen Cover tragen Sie dem hohen Wert Ihrer Doktorarbeit Rechnung.

Dissertation schreiben: 4 Tipps für eine gute Organisation

Lange Zeit bevor Sie Ihre Dissertation drucken lassen, müssen Sie einige organisatorische Aufgaben erledigen, die der Schreibphase vorausgehen. Sie stehen ebenso wie viele andere Doktoranden vor der Herausforderung, das Projekt Doktorarbeit zu planen. Diese Tipps unterstützen dabei,

  • ein passendes Thema für die Dissertation zu finden
  • einen Betreuer für die Doktorarbeit zu suchen
  • die umfangreiche Literatur sorgfältig zu verwalten
  • einen Zeitplan mit den Arbeitsschritten zur erstellen

Tipp 1: Passendes Thema für die Dissertation finden

Der Erfolg einer Dissertation hängt eng mit der Wahl des Themas zusammen. Im besten Fall wählen Sie für Ihre Doktorarbeit ein Thema aus, das Sie interessiert. Eine kluge Themenwahl hilft Ihnen dabei, Motivationstiefs zu überwinden, das Projekt trotz Herausforderungen erfolgreich zu beenden und eine gut gelungene Dissertation drucken zu lassen. Wenn Sie ein Thema für Ihre Doktorarbeit suchen, spielen diese Faktoren eine wichtige Rolle:

  • Bisherige wissenschaftliche Arbeiten: Vielleicht finden Sie in früheren wissenschaftlichen Bachelor- und Masterarbeiten Anhaltspunkte für noch unerforschte Themenstellungen, die sich für eine Doktorarbeit eignen.
  • Datenbanken mit Dissertationen: Bevor Sie ein Thema für Ihre Doktorarbeit auswählen, sollten Sie überprüfen, ob dasselbe bereits ein anderer Doktorand vor Ihnen eingereicht hat. In diesem Punkt hilft eine Recherche in den Forschungsdatenbanken weiter. Es gibt für jeden Fachbereich Listen über aktuelle und bereits abgeschlossene Dissertationsthemen. Eine zuverlässige Recherchequelle für deutschsprachige Doktorarbeiten ist der Katalog der Deutschen Nationalbibliothek.
  • Spezialisierung in einem Fachgebiet: Studenten, die sich im Laufe ihrer universitären Ausbildung auf einen oder mehrere Fachbereiche spezialisiert haben, finden hier mögliche Anhaltspunkte für interessante Themen. Ideen für die Themenfindung können sich aus Literatur und Forschungsprojekten ergeben.
  • Dissertationen mit verwandten Themen: Wenn es darum geht, das Thema einzugrenzen und die Forschungsfrage zu formulieren, ist es hilfreich, Doktorarbeiten mit verwandten Themen zu studieren.

Unabhängig davon muss das Forschungsthema so beschaffen sein, dass Sie daraus eine so umfangreiche Arbeit wie eine Doktorarbeit schreiben können.

Tipp 2: Geeigneten Betreuer für die Doktorarbeit suchen

Die Festlegung auf ein Thema für die Doktorarbeit ist mit der Suche nach einem geeigneten Betreuer eng verbunden. Der Betreuer muss schließlich mit Ihrer Themenwahl einverstanden sein. Viele Doktoranden entscheiden sich für einen Professor oder Universitätsassistenten, den sie bereits aus Seminaren oder anderen Lehrveranstaltungen kennen. Wenn Sie in einem ganz speziellen Fachgebiet promovieren und Ihre Doktorarbeit drucken lassen möchten, berücksichtigen Sie auch diesen Aspekt bei der Betreuersuche. Zudem können Ihnen die Internetseiten der jeweiligen Dozenten, die hier ihre Forschungsgebiete und Publikationen nennen, weiterhelfen. Wichtige Anhaltspunkte liefern auch die Erfahrungen von Studienkollegen. Der Betreuer ist in vielen Punkten der erste Ansprechpartner:

  • Thema finden
  • Methodik festlegen
  • Inhalte klären
  • Zugang zur Literatur

Wenn Sie einen Betreuer für Ihre Dissertation suchen, spielen die fachlichen Kompetenzen und die zeitlichen Ressourcen für eine gute Betreuung eine wichtige Rolle. Idealerweise pflegen Sie während der gesamten Arbeitsdauer bis zur Abgabe der Doktorarbeit einen regelmäßigen Kontakt. Diese Vorgehensweise kann spätere Anpassungen ersparen und Ihnen zu einem schnelleren Abschluss verhelfen.

Tipp 3: Literatur sorgfältig verwalten

Wer eine Dissertation binden lässt, hat sehr viele verschiedene Quellen gelesen und verarbeitet, die sich in einem ausführlichen Literaturverzeichnis äußern. Die Regeln des wissenschaftlichen Arbeitens verlangen die korrekte Angabe der gesamten verwendeten Literatur. Um diese Vollständigkeit zu garantieren, müssen Sie alle Quellen dokumentieren. Für diese Literaturverwaltung gibt es mehrere Optionen:

  • Traditionell mit Karteikarten arbeiten: Wenn Sie die Literatur Ihrer Dissertation traditionell verwalten, arbeiten Sie mit einem Karteikartensystem. Sie legen für jede Quelle eine Karteikarte mit allen wichtigen bibliografischen Daten wie Autor, Titel, Jahrgang und Fundstelle an. Diese Karten bewahren Sie in einem klassischen Zettelkasten auf, den Sie jederzeit mit neuen Karten erweitern können.
  • Software-basiertes Literaturverwaltungssystem nutzen: Manche Dissertanten organisieren ihre Quellen mit einem Literaturverwaltungssystem wie Citavi, Endnote, Mendeley und Zotero, um sich Arbeitsschritte wie das Recherchieren und Einpflegen der bibliografischen Daten zu erleichtern. Die software-basierte Literaturverwaltung ermöglicht es auch, Dokumente und eingefügte Notizen zu durchsuchen. Zudem unterstützen diese Systeme dabei, Zitate, grafische Darstellungen und das Literaturverzeichnis zu erstellen. Die Nutzung eines solchen Literaturverwaltungsprogramms erfordert eine gewisse Einarbeitungszeit und kann Kosten verursachen.
  • Quellen mit Word oder Excel dokumentieren: Falls Sie weder die Zettelwirtschaft noch die Softwarelösung anspricht, können Sie die Quellen in einem gängigen Programm wie Excel oder Word dokumentieren.

Unsere Leinenbuchbindungen

Tipp 4: Zeitplan mit allen Arbeitsschritten bis zur fertigen Dissertation erstellen

Viele Monate bevor Sie Ihre Dissertation drucken lassen, benötigen Sie einen Zeitplan, um den Aufwand von der Themenfindung über die Recherche bis zur Abgabe terminlich zu bewältigen. Dies gilt insbesondere dann, wenn Sie Ihre Doktorarbeit im Rahmen eines Stipendiums schreiben. Unabhängig davon sollten jedoch alle Studenten, die eine Dissertation verfassen, einen Zeitplan erstellen. Es fällt leichter, diese große Aufgabe zu bewältigen, wenn sie in kleine Arbeitsschritte mit Zeitrahmen zerlegt ist. Die Phasen beim Schreiben einer Dissertation sehen in etwa so aus:

  • 1. Vorbereiten: In der ersten Phase geht es darum, das Thema zu finden, die Probleme, Fragen und Ziele der Dissertation zu klären, die Forschungsmethoden festzulegen und ein Expose zu erstellen. Diese Orientierungs- und Planungsschritte können drei bis sechs Monate in Anspruch nehmen.
  • 2. Recherchieren und Literatur beschaffen: Im zweiten Schritt recherchieren Sie, um geeignete Quellen für Ihre Doktorarbeit zu finden. Sie beschaffen die Literatur in Datenbanken und Bibliotheken. Idealerweise achten Sie auf eine sorgfältige Literaturverwaltung. Es bietet sich an, die relevanten Daten, Zahlen und Fakten aus der Literatur zu exzerpieren. Für diese Recherchephase können Sie drei bis sechs Monate einplanen.
  • 3. Daten erheben und auswerten: Wenn Sie eine Doktorarbeit drucken lassen, in der Sie eine eigene empirische Studie verarbeiten, müssen Sie die Daten zuvor erheben und auswerten. Zusätzlich planen Sie Zeit für die Kontaktaufnahme und Befragung der Personen ein. Diese Arbeitsschritte sind sehr zeitintensiv und können daher zwischen sechs und zwölf Monaten dauern.
  • 4. Dissertation schreiben: In der anschließenden Schreibphase erstellen Sie die einzelnen Kapitel Ihrer Dissertation von der Einleitung bis zum Schlussteil. Sie setzen sich mit Theorie, Methodik, Analyse und Ergebnis im Hauptteil auseinander. Die erstellten Hypothesen und die Gliederung helfen Ihnen in dieser Phase weiter. Je nach Umfang bewegt sich der Zeitaufwand für die Schreibphase zwischen sechs und neun Monaten.
  • 5. Doktorarbeit abschließen und korrigieren: Bevor Sie Ihre Dissertation binden lassen, sollten Sie Ihre Arbeit auf sprachliche, inhaltliche und formale Korrektheit analysieren beziehungsweise überprüfen lassen. Idealerweise beauftragen Sie eine fachkundige Person, die Ihre Doktorarbeit korrigiert. Zudem erfolgen eine Plagiatskontrolle und die Anpassung des Layouts an die formalen Vorgaben Ihrer Universität. Diese Korrekturphase können Sie innerhalb von einigen Wochen abschließen. Einer der letzten Punkte auf Ihrem Zeitplan besteht darin, die fertige Doktorarbeit drucken zu lassen.

Der Zeitplan gibt einen groben Fahrplan vor. Idealerweise berücksichtigen Sie bei der Planung anderweitige Verpflichtungen und setzen die Zeiträume großzügiger an. Sooft Sie einzelne Arbeitsschritte oder eine gesamte Phase abgeschlossen haben, steigert sich Ihre Motivation.

Fazit

Doktoranden müssen vor der Schreibphase einige organisatorische Schritte setzen. Wenn Sie als Dissertant diese Aufgaben sorgfältig erledigen, fällt es Ihnen leichter, Ihr Projekt Doktorarbeit zügig voranzubringen und erfolgreich abzuschließen. Als letzten Punkt vor der Abgabe und Verteidigung Ihrer Doktorarbeit an der Universität lassen Sie in einer professionellen Druckerei Ihre Dissertation binden!