Quellenangaben

Quellenangaben erstellen für Bachelorarbeit, Masterarbeit und Dissertation

Inhaltsverzeichnis:
  • Welche Informationen stehen in den Quellenangaben einer Abschlussarbeit?
  • Quellenangaben im Text und Literaturverzeichnis einfügen
  • Fundstellen: Aus welchen Quellen sollten die Informationen stammen?
  • Vier Tipps für Quellenangaben aus unterschiedlichen Fundstellen
  • Informationen für die Quellenangaben sammeln
  • Fazit: Quellenangaben einfügen und Abschlussarbeit drucken lassen



  • Quellenangaben müssen in jeder Abschlussarbeit zu finden sein. Sie belegen, aus welchen Fundstellen die verarbeiteten Informationen stammen. Mit Quellenangaben kennzeichnen Studierende fremdes Gedankengut, egal ob sie dieses nur sinngemäß oder wortwörtlich übernommen haben. Alle Studenten, die eine Bachelorarbeit, Masterarbeit oder Dissertation drucken lassen, müssen sowohl im Text als auch im Literaturverzeichnis Quellenangaben anführen. Wer fremde Literatur nicht zitiert, begeht ein Plagiat. Deshalb ist es für Studierende wichtig, alle genutzten Quellen in der Abschlussarbeit offenzulegen und in korrekter Weise anzugeben.

    Welche Informationen stehen in den Quellenangaben einer Abschlussarbeit?

    Die Form dieser Belege unterscheidet sich nach der Zitierweise und der Art der verwendeten Quelle. Dennoch gibt es einige generelle Anhaltspunkte. Für eine Quellenangabe in Ihrer Bachelorarbeit, Masterarbeit oder Dissertation benötigen Sie insbesondere diese Informationen:

    • Zuname und Vorname des Autors
    • Erscheinungsdatum
    • Titel und Untertitel der Quelle
    • Seitenzahl
    • Erscheinungsort und Verlag
    • Sammelband: Herausgeber und Titel der Sammlung
    • Zeitschriften: Name, Jahrgang, Heftnummer und Seitenzahl

    In Anleitung an eine Monografie ergibt sich diese Form der Quellenangabe, wenn Sie eine Bachelorarbeit drucken lassen: Zuname, Vorname: Titel, (Auflage des Werkes), Erscheinungsort, Jahr der Veröffentlichung. Das wichtigste Grundprinzip ist, dass der Autor der zitierten Quelle immer an erster Stelle steht. Dies gilt unabhängig davon, ob es sich um eine Zeitschrift, ein Fachbuch oder einen Sammelband handelt.

    Abgesehen von diesem Grundprinzip können sich Unterschiede bei der Zeichensetzung ergeben. Wenn Sie eine Quellenangabe übersichtlicher gestalten möchten, können Sie den Titel in der Kursivschrift hervorheben. Die notwendigen Zusatzinformationen variieren je nach Quellenart: Wenn Sie zum Beispiel einen Artikel aus einer Zeitschrift zitieren, geben Sie erst den Autor und Titel des Zeitschriftenartikels an. Dann ergänzen Sie den Titel der Zeitschrift.

    Quellenangaben im Text und Literaturverzeichnis einfügen

    Wer eine Bachelorarbeit, Masterarbeit oder Dissertation drucken lässt, muss jede Quelle zweimal anführen: einmal im Text und einmal im Literaturverzeichnis. Im Textteil geben Sie die Quelle folgendermaßen an, je nachdem welche Zitierart Sie verwenden:

    • Harvard-Methode und APA-Style: direkt im Fließtext, wobei die Quellenangaben „Zuname, Jahreszahl und Seitenzahl“ in einer Klammer stehen
    • Deutsche Zitierweise: Fußnote am unteren Ende der Seite

    Bei Quellenbelegen im Fließtext (Harvard-Methode und APA-Style) fehlt die Seitenangabe. Wer mit der Harvard-Methode oder der deutschen Zitierart arbeitet, leitet die Quellenangabe mit einem „vgl.“ ein.

    Zu jeder Zitierung im Fließtext beziehungsweise in der Fußnote gibt es eine vollständige Quellenangabe im Literaturverzeichnis. Dieses Prinzip gilt für alle Zitierarten. Im Literaturverzeichnis führen Studierende, die eine Masterarbeit drucken und binden lassen, alle Fachartikel, Sachbücher und anderen Quellen an, die sie wortwörtlich oder sinngemäß in der Arbeit verwendet haben. Sie sortieren alle Angaben in alphabetischer Reihenfolge und beachten die Vorgaben der jeweiligen Zitierart.

    Tipp: Wie eine Quellenangabe aussehen soll, lesen Sie idealerweise in den schriftlichen Richtlinien für die verwendete Zitierweise nach. Daraus ergeben sich die speziellen Vorgaben für die Harvard-Methode, den APA-Style und die deutsche Zitierart. Eventuell hat die Universität oder das Fachinstitut einige Richtlinien herausgegeben, die Sie als Informationsmaterial für die Erstellung der Quellenangaben nutzen können.

    Fundstellen: Aus welchen Quellen sollten die Informationen stammen?

    Wie viele Quellen in einer Abschlussarbeit vorkommen sollten, lässt sich nicht pauschal sagen. Studierende, die eine empirische Arbeit als Bachelorarbeit drucken lassen, benötigen weniger Quellen als jene, die eine reine Literaturarbeit schreiben. Es kommt nicht auf die Quantität, sondern auf die Qualität der verwendeten Literatur an. Wenn Sie eine sehr gute Masterarbeit drucken und zur Beurteilung einreichen möchten, sollten Sie darauf achten, mit hochwertigen und aktuellen Quellen zu arbeiten. Der größte Teil der wissenschaftlichen Literatur entfällt auf Fachartikel (sogenannte Papers), die nach strengen Richtlinien beurteilt und in wissenschaftlichen Zeitschriften, Journals und Zeitungen veröffentlicht werden. Studierende, die in ihren Abschlussarbeiten viele solcher Quellen zitieren, erhöhen die Glaubwürdigkeit ihrer Aussagen.

    Bei akademischen Arbeiten erfüllen insbesondere diese Literaturarten die Kriterien für zitierfähige Quellen:

    • Fachartikel aus wissenschaftlichen Zeitschriften, Journals und Zeitungen
    • Fach- und Lehrbücher
    • Aufsatzsammlungen
    • Habilitationen
    • Diplomarbeiten und Dissertationen
    • Bachelor- und Masterarbeiten
    • Forschungs- und Geschäftsberichte
    • Eigene Erhebungen und Experteninterviews
    • Studien und Umfragen
    • Hochwertige Internetquellen

    Bei der Verwendung von Internetquellen ist Vorsicht geboten, weil nicht alle Informationen fundiert sind. Quellen aus dem Internet, deren Autor nicht ersichtlich ist, sollten nicht verwendet werden. Verfügt eine Website über kein Impressum, eignen sich auf dieser Seite veröffentlichte Beiträge nicht als Literatur für wissenschaftliche Arbeiten.

    Vier Tipps für Quellenangaben aus unterschiedlichen Fundstellen

    Bevor Sie Ihre Bachelorarbeit drucken lassen, müssen Sie darauf achten, alle Quellen korrekt anzugeben. Sie ziehen für Ihre Abschlussarbeit wissenschaftliche Literatur aus Zeitschriftenartikeln, Monografien, Sammelwerken und eventuell aus dem Internet heran. Für die jeweilige Quellenangabe ist entscheidend, aus welcher Fundstelle die Informationen stammen.

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    Tipp 1: Quellenangaben für Zeitschriftenartikel schreiben

    Wer eine Masterarbeit drucken lassen möchte, zitiert in seiner Arbeit unter anderem Artikel aus Fachzeitschriften. Solche Zeitschriften enthalten Beiträge von unterschiedlichen Autoren, die hier ihre Arbeiten veröffentlichen. Um eine eindeutige Zuordnung zum richtigen Fachartikel zu ermöglichen, erstellen Sie eine Quellenangabe mit diesen Informationen:

    • Verfasser des Fachartikels
    • Titel des Beitrags
    • Titel der Zeitschrift
    • Erscheinungsdatum
    • Ausgabe der Fachzeitschrift
    • Seitenangabe des Fachartikels

    Tipp 2: Quellenangaben für Monografien erstellen

    Monografien stammen von einem oder mehreren Verfassern. Als selbstständige Werke haben sie keinen Herausgeber. Studierende, die Informationen aus Monografien in Abschlussarbeiten einfließen lassen, verfassen Quellenangaben mit diesen Bestandteilen:

    • Verfasser der Monografie
    • Titel und Untertitel
    • Ort
    • Jahr

    Tipp 3: Quellenangaben für Beiträge aus einem Sammelwerk formulieren

    In einem Sammelwerk publizieren unterschiedliche Verfasser ihre Beiträge. Diese Artikel werden als Sammelwerk eines Herausgebers veröffentlicht. Daraus ergeben sich für die Quellenangabe diese Pflichtinformationen:

    • Verfassers des Artikels
    • Herausgeber des Sammelwerks
    • Titel des Beitrags
    • Titel des Sammelbandes
    • Ort
    • Jahr
    • Seitenangabe des Artikels

    Tipp 4: Quellenangaben für Internetliteratur erstellen

    Literatur aus dem Internet stammt entweder direkt von einer Webseite oder aus einem PDF-Dokument. Generell gilt, dass Internetquellen im Gegensatz zu Fachbüchern schnelllebig sind. Wenn Sie Informationen von einer Website oder aus einem PDF-Dokument in Ihre Abschlussarbeit einarbeiten, sollten Sie diese Punkte beachten:

    • Nur Informationen von seriösen Websitebetreibern nutzen (Stichwort: Impressum kontrollieren)
    • Bei jeder Literatur aus dem Internet die Webadresse detailliert angeben (URL), die als Fundstelle gilt
    • Das Datum anführen, an dem Sie auf die Website zuletzt zugegriffen haben. Im Falle eines PDF-Dokuments ist der Zeitpunkt des letzten Downloads zu nennen.

    Die relevanten Informationen wie Autor, Titel und Veröffentlichung einer Quelle aus dem Internet ergeben sich direkt aus der Website oder dem PDF-Dokument. Zusätzlich sollten Sie einen Blick in das Impressum werfen, um den Betreiber der Website zu identifizieren. Dieser ist als Herausgeber für die Veröffentlichung der Quelle verantwortlich.

    Informationen für die Quellenangaben sammeln

    Bei Büchern sind die benötigten Informationen wie Namen der Autoren und Titel regelmäßig auf den ersten Seiten zu finden. Weichen diese Angaben von jenen des Buchcovers ab, sollten die Informationen von der Buchinnenseite angeführt werden.

    Stammt der Fachartikel aus einem Sammelband, sind die Autoren regelmäßig im Inhaltsverzeichnis namentlich genannt. Für die Jahresangabe ist das Erscheinungsjahr des Sammelbandes relevant. Detaillierte Angaben über Auflage, Ort, Jahr der Veröffentlichung und Verlag gibt es bei der Deutschen Nationalbibliothek. In Fachbüchern stehen die Informationen betreffend Autoren, Herausgeber und Buchtitel auf der Titelseite. Wer im Internet recherchiert, kann auch Google Scholar als Informationsquelle verwenden. Auf den Bibliotheksportalen der Universitäten sind ebenfalls entsprechende Informationen zu den Quellenangaben verfügbar.

    Fazit: Quellenangaben einfügen und Abschlussarbeit drucken lassen

    Bevor Sie auf Studentendruckportal.de Ihre Dissertation drucken oder eine andere Abschlussarbeit binden lassen, sollten Sie noch einmal überprüfen, ob Ihre Quellenangaben vollständig und korrekt sind.

Zehn goldene Regeln für das Masterarbeit schreiben

Inhaltsverzeichnis:

Zehn goldene Regeln für das Masterarbeit schreiben

Schlaflose Nächte, permanenter Zeitdruck und ein Arbeitspensum, das schier kein Ende nehmen will: Die Masterarbeit trägt ihren Titel nicht umsonst und ist eine letzte große Hürde am Ende deines Masterstudiums. Bevor du komplett im Chaos versinkst, sind hier zehn wertvolle Tipps, wie du das Masterarbeit schreiben am besten meisterst.

1. Wähle ein Thema, für das dein Herz schlägt

In den meisten Fällen sitzt du mehrere Monate an deiner Masterarbeit – ganz egal, ob Sommer oder Winter, Wochenende oder Wochentag. Und über all diese Wochen und Monate beschäftigst du dich mit einem einzigen Thema. Stell dir vor, dieses interessiert dich überhaupt nicht? Wie lange werden die Monate wohl sein? Wähle deshalb ein Thema, das dich auch wirklich interessiert.

2. Plane deine Zeit so genau wie möglich

Wenn es um die Motivation und das Dranbleiben geht, ist ein guter Zeitplan die halbe Miete. Je besser du die Monate bis zum Abgabetermin planst, desto leichter wird dir das Masterarbeit schreiben fallen. Teile deine Tage genau ein und gönn dir auch Pausentage, als Highlights. Vielleicht hilft dir auch das Prinzip 20-30-40-10. Das heißt: 20 Prozent Recherche, 30 Prozent Literaturrecherche, 40 Prozent Masterarbeit schreiben, 10 Prozent Korrektur.

3. Katalogisiere literarische Quellen

Weißt du noch, als du in dem und dem Buch diese tolle Stelle gelesen hast? Nein, weißt du nicht. Und wahrscheinlich wird es dich auch Stunden kosten, erneut danach zu suchen. Sehr viel hilfreicher ist, wenn du sämtliche Literatur für deine Masterarbeit entsprechend verwaltest und notierst. So kannst du später immer wieder darauf zurückgreifen, ohne ewig blättern zu müssen.

4. Starte mit einem Konzept

Das Thema steht und du hast dich eingelesen, jetzt geht es weiter mit dem Konzept schreiben – inklusive eines erste Indexes. Das hilft dir beim Ordnen deiner Gedanken und führt dich zugleich perfekt an dein Thema ran. Wenn du gut drin bist, kannst du deine ersten Eindrücke für den Entwurf direkt

5. Mach dir immer und überall Notizen

Die besten Ideen hat man oft in den ungünstigsten Momenten – unter der Dusche, beim Autofahren oder Einkaufen. Dir kann das nicht passieren! Nutze ein Heft oder aber dein Handy, um spontane Geistesblitze zu deiner Masterarbeit abzuspeichern und nicht zu vergessen.

6. Schaff dir den richtigen Arbeitsplatz

Wenn du konzentriert arbeiten willst, dann geht das nicht von der Couch aus. Hier wird dich viel zu viel vom Masterarbeit schreiben ablenken. Schaff dir stattdessen einen ganz klaren Arbeitsplatz, an dem du dich ohne Ablenkung konzentrieren kannst. Das kann in deiner Wohnung oder deinem Zimmer sein, es kann aber auch in der Bibliothek sein. Wichtig ist, dass er klar getrennt ist von den Orten, an denen du sonst eher entspannst oder deine Freizeit verbringst.

7. Arbeite mit Zielen

Das Masterarbeit schreiben ist eine komplexe Angelegenheit, die du nicht mal eben in ein paar Stunden erledigst. Du wirst über mehrere Wochen und Monate daran sitzen. Setz dir deshalb unbedingt kleine Zwischenziele, die du abhaken kannst und die dich motivieren, am Ball zu bleiben. Vielleicht gönnst du dir am Ende einer jeden Etappe eine Belohnung. Zum Beispiel eine Folge „Narcos“ bei Netflix.

8. Konzentriere dich aufs Wesentliche

Wissenschaftliches Masterarbeit schreiben ist etwas komplett anderes. Hier geht es nicht um Füllwörter und darum, auf möglichst viel Text zu kommen – entscheidend ist der Inhalt! Schließlich hast du eine Fragestellung, die du beantworten willst. Ziehe deshalb nach jedem Kapitel ein Resümee und frage dich, ob dein erarbeiteter Inhalt wirklich wichtig und aussagekräftig ist. Wenn nicht, kürze ihn ein.

9. Vertritt deinen Standpunkt

Beim Masterarbeit schreiben geht es nicht nur darum, neue Thesen zu formulieren. Du brauchst auch ganz klare Argumente, um deinen Standpunkt zu untermauern. Und dafür brauchst du selbstverständlich auch Beleg und Quellen.

10. Nimm Hilfe an

Auch wenn du voll im Thema und in Orthografie ein absoluter Pro bist: Vier Augen sehen immer mehr als zwei! Zumal man irgendwann einfach betriebsblind ist und gewisse Dinge nicht mehr wahrnimmt. Lass deine Masterarbeit deshalb vor der Abgabe unbedingt noch mal gegenlesen. Vielleicht kannst du so auch letzte Logiklücken schließen oder unnötige Abzüge vermeiden.

Literaturverzeichnis in meiner Bachelorarbeit

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Das Beste kommt zum Schluss: Das Literaturverzeichnis

Ganz am Ende der Bachelorarbeit oder Masterarbeit kommt ein Part, der von vielen als lästig empfunden wird, aber für die Gesamtheit der Arbeit eine äußerst wichtige Rolle spielt: Das Literaturverzeichnis erstellen. Darin sind alle Quellen aufgelistet, die in der Arbeit verwendet und zitiert wurden. Das Literaturverzeichnis garantiert, dass alle Quelle nachvollziehbar sind und stellt sicher, dass Plagiate vermieden werden. Was es sonst noch zum Literaturverzeichnis zu wissen gibt, erfahren Sie hier.

Der formale Aufbau von Quellen im Literaturverzeichnis

Grundsätzlich müssen Sie alle Quellen, die Sie für Ihre Arbeit verwendet haben, im Literaturverzeichnis angeben. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um ein gedrucktes Werk, einen Sammelband, eine Zeitschrift oder eine Internetquelle handelt. Für alle gibt es ganz klare formale Vorgaben. Bei Monografien bzw. gedruckten Quellen ist der vorgeschriebene Aufbau in der Regel wie folgt:

Name, Vorname: Titel/Untertitel, Auflage, Ort, Jahr.

Alle Einträge werden alphabetisch geordnet, anhand des Nachnamens der Autoren. Mehr zum konkreten Aufbau aber später.

Welche Literatur zählt zum Literaturverzeichnis?

Was gehört eigentlich alles ins Literaturverzeichnis, fragen Sie sich vielleicht. Sämtliche Literatur, die Sie während der Arbeit gelesen haben? Oder nur die Literatur, die Sie zitiert haben?

Damit es nicht zu Verwirrungen kommt: Im Literaturverzeichnis dokumentieren Sie alle sekundären Literatur,quellen die Sie im Text zitiert haben. Bücher, Zeitschriften oder Internetartikel, die Sie darüber hinaus gelesen haben, müssen nicht ins Literaturverzeichnis.

Neben dem bereits erwähnten formalen Aufbau einer Quellenangabe gibt es noch mehr Punkte, die Sie beachten sollten. Nachfolgend ein paar kurze Infos zu den Vorgaben, wie Sie Ihr Literaturverzeichnis gestalten sollten.

In welcher Reihenfolge müssen Werke und Autoren genannt werden?

  • Alle Autoren, ob Monografie oder Zeitschriftenartikel, werden anhand ihres Nachnamens alphabetisch geordnet. Die Reihenfolge der Namen bleibt dabei wie auch in der Quelle, da diese nicht willkürlich ist.
  • Nutzen Sie mehrere Quellen eines Autors aus einem Jahr, nummerieren Sie diese nach der Jahreszahl. Zum Beispiel: Winter (2003a).
  • Stammen die Quellen aus unterschiedlichen Jahren, ordnen Sie diese chronologisch, beginnend beim ältesten Werk.

Was, wenn es mehrere Autoren gibt?

  • Wenn mehrere Autoren an einem Werk beteiligt waren, trennen Sie diese durch ein Semikolon. Allerdings nur, wenn es maximal drei Autoren sind. Bei mehr Verfassern führen Sie nur den ersten Namen auf. Die restlichen Autoren werden mit et al. abgekürzt. Zum Beispiel: Winter, Patrick et al.

Was, wenn es mehrere Erscheinungsorte gibt?

  • Hier verhält es sich wie bei den Autoren: Bis zu drei Orte werden aufgeführt und durch Komma oder Semikolon getrennt. Gibt es mehr als drei Erscheinungsorte, wird nur der erste genannt, danach folgt et al.

Welcher Zeilenabstand ist der richtige?

  • Zwischen alle einzeln aufgeführten Angaben steht ein einfacher Zeilenabstand, ab der zweiten Zeile folgt mit der Tab-Taste ein Einzug.

Muss die Auflage zwingend genannt werden?

  • Die Nennung einer Auflage bzw. deren Zahl ist immer dann essentiell, wenn Sie eine neue Auflage verwendet haben. Es kann schließlich sein, dass eine neue Auflage erschienen ist, die überarbeitet wurde oder dass die Seitenzahlen sich geändert haben.

Welche Zeichensetzung ist richtig?

  • Hier gibt es verschiedene Systeme mit jeweils unterschiedlichen Vorgaben. Bei den einen wird alles durch Kommata getrennt, bei anderen durch Schrägstriche, Wichtig ist eine Einheitlichkeit im gesamten Literaturverzeichnis. Entscheiden Sie sich für eine Trennung durch Semikolon, sollte dies auch im gesamten Verzeichnis so beibehalten werden.

Literaturverzeichnis: Die wichtigsten Bestandteile einer Quellenangabe

Allgemeine Angaben, die Bestandteil jeder Quelle sind, sind der Name des Autors, der Titel und das Erscheinungsjahr. Verwenden Sie Monografien, müssen Sie darüber hinaus Angaben zur Auflage, dem Verlag und dem Erscheinungsort machen.

Ein Beispiel dafür ist: Kippenhahn, R.: Verschlüsselte Botschaften. Geheimschrift, Enigma und Chipkarte. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 2001.

Bei Internetquellen ist das nicht ausreichend. Hier müssen Sie noch ein paar mehr Angaben machen. Zum Beispiel zur vollständigen URL der Website, zum Betreiber der Website, dem Veröffentlichungsdatum und dem Datum Ihres letzten Zugriffs.

Ein Beispiel dafür ist: Wikipedia: “Bachelor”, https://de.wikipedia.org/wiki/Bachelor, Stand: 6. Dezember 2017, zuletzt aufgerufen am 12.01.2018.

Richtige Quellenangabe in Deiner Bachelorarbeit, Masterarbeit, Diplomarbeit und Dissertation

Inhaltsverzeichnis:

Die Bedeutung von Quellenangaben in der Bachelorarbeit

Die Bachelorarbeit ist fertig geschrieben, Vorwort und Nachwort sind verfasst, die richtigen Zitate eingebaut – jetzt fehlen nur noch das Literaturverzeichnis und die Quellenangaben. Doch auch, wenn es so klingt, als wären die Quellenangaben bei der Bachelorarbeit schnell gemacht, so erfordern sie absolute Richtigkeit und damit Konzentration. Denn sie sind ein wichtiger Bestandteil Ihrer Bachelorarbeit. Alles, was für die Quellenangaben wichtig ist, verrät dieser Artikel.

Quellenangaben Bachelorarbeit: Die verschiedenen Zitiersysteme


Quellenangaben sind eine wichtige Grundlage Ihrer Bachelorarbeit. Sie helfen dabei, Zitate zu identifizieren und zu überprüfen und lassen Rückschlüsse auf die verwendete Literatur zu. Vor allem auf die Aktualität dieser.

Vom Grundprinzip her setzen sich Quellenangaben immer aus den gleichen Elementen zusammen: Name und Vorname, Titel bzw. Untertitel, Auflage, Ort und Jahr. Dabei ist wichtig zu wissen, dass die Quellenangaben Internet sich zum Beispiel von denen eines Buches oder einer Zeitschrift unterscheiden.

Je nach Medium, ob Buch, Zeitschrift, Skript oder Internetquelle, sind folgende Angaben Bestandteil der Quellenangaben:

  • Name & Vorname des Autors bzw. der Autoren
  • Titel & Untertitel
  • ggf. Herausgeber und Titel der Sammlung, in der das Werk veröffentlicht wurde
  • Seitenzahl
  • Zeitschriftenname, Heftnummer, Seitenzahl, Jahrgangsnummer
  • Ort
  • Verlag

Die richtigen Informationen für die Quellenangaben der Bachelorarbeit


Wo finden Sie die Informationen für die Quellenangaben? Diese Frage ist Ihnen sicher schon in den Kopf gekommen. In der Fachliteratur sind alle wichtigen Angaben oftmals bereits auf den ersten Seiten eines Buchs zu finden. Sie sollten nicht allein die Informationen vom Cover verwenden, da diese von den tatsächlichen Angaben abweichen können.

Falls Sie für die Quellenangaben auf Sammelbände zurückgreifen, finden Sie alle wichtigen Fakten in der Regel im Inhaltsverzeichnis. Sollten Sie sich unsicher sein, können Sie auch die hinterlegten Informationen der Deutschen Nationalbibliothek einsehen und nutzen.

Quellenangaben Internet: Ihre Vorgehensweise bei der Bachelorarbeit


Auch, wenn Google oftmals nur einen Klick entfernt ist und den Zugriff auf Inhalte weltweit vereinfacht, sollten Sie für Ihre Bachelorarbeit besser auf Quellen in Papierform zurückgreifen. Sollte es sich bei der Aktualität Ihres Themas aber nicht vermeiden lassen, müssen Sie auch die Quellenangaben Internet richtig zitieren können. Dazu gehören nicht nur der Autor und Titel eines Beitrags, sondern auch die URL, der Domainname und das Datum, an dem Sie den Artikel aufgerufen haben.

Sie sollten allerdings achtsam sein, denn Quellenangaben im Internet müssen in zwei Arten unterschieden werden:

  • Informationen, die direkt auf der Webseite stehen und
  • Informationen, die als Dokument zum Download bereitstehen.

Informationen, die Sie direkt auf einer Webseite finden, können schnell verändert werden. Ganz im Gegensatz zu den Inhalten, die in downloadbaren Dokumenten zu finden sind. Für beide Formate gilt, dass Sie die exakte und vollständige URL sowie das Datum des Aufrufs bzw. Downloads kennzeichen müssen. Aus dem Impressum müssen Sie außerdem die Angaben zum Betreiber der Seite ergänzen.

Beispiel für Auflistungen in den Quellenangaben


Damit Sie ein besseres Gefühl für die formalen Vorgaben bei Quellenangaben bekommen, sind hier einige Beispiele, wie gedruckte Quellen oder Quellenangaben Internet richtig dargestellt werden:

Quellenangaben gedruckte Quellen:

  • Bauer, Ernst Walter: Humanbiologie, Cornelsen Verlag, 1. Mai 2000, S. 230.

Gibt es zwei Autoren, werden sie durch Schrägstriche oder Semikolons getrennt. Bei mehr als drei Autoren, nennen Sie jeweils nur den ersten. Auf die anderen verweisen sie mit „et al.“.

Quellenangaben Internet:

Der Autor ist nicht bekannt, daher gibt es keine Angabe dazu.

Quellenangaben Bachelorarbeit: Die wichtigsten Fakten


Die Quellenangaben bei der Bachelorarbeit sind ein komplexes Thema. Damit Sie nichts vergessen und der Erfolg Ihrer Arbeit am Ende nicht an unvollständigen oder fehlerhaften Quellenangaben scheitert, haben wir hier noch mal die wichtigsten Punkte für Sie zusammengefasst:

  • Quellenangaben dienen dazu, die verwendeten Quellen nachprüfen und einsehen zu können. Es müssen deshalb alle nötigen Informationen enthalten sein, um dies zu ermöglichen.
  • Es gibt unterschiedliche Quellenarten – angefangen von Monografien, über Zeitschriften und Sammelbänden bis hin zu Internetquellen.
  • Jede Quelle, auf die Sie im Rahmen Ihrer Bachelorarbeit zugreifen, müssen Sie entsprechend kennzeichnen.
  • Wie Quellenangaben formal gestaltet werden, regeln die verschiedenen Zitiersysteme. Für jede Quellenart gibt es spezielle Arten der Quellenangaben.
  • Die können sich in ihrer Darstellung unterscheiden, stellen aber generell immer die gleichen Forderungen an die Vollständigkeit der Quellenangaben.
  • Das Schema für Quellenangaben Bachelorarbeit ist dabei wie folgt:
  • Name, Vorname: Titel/Untertitel, Auflage, Ort, Jahr.
  • Je nach Quellenart müssen die Quellenangaben entsprechend erweitert werden.

Notieren und dokumentieren Sie von Beginn alle verwendeten Quellen so genau wie möglich. Das spart Ihnen ein späteres Nacharbeiten und Zeit.

Masterarbeit im Unternehmen schreiben: So geht’s

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Kurz vor Ende des Studiums wird es noch mal heftig: Die Masterarbeit steht an. Deine Eintrittskarte in die Berufswelt und zugleich das letzte Kapitel deines Studiums. Schon mal daran gedacht, deine Masterarbeit im Unternehmen zu schreiben? Wir verraten dir, welche Vorteile das hat.

Masterarbeit im Unternehmen: Die richtige Wahl

Wenn du keine Lust auf ein eher theoretisches Thema hast, dann kann dir das Masterarbeit schreiben im Unternehmen genügend Inspiration und Futter liefern. Viele Hochschulen wissen diese Form der Abschlussarbeit inzwischen sehr zu schätzen.

Der wichtigste und erste Schritt, bevor es losgehen kann, ist ein passendes Unternehmen zu finden. Nutze dafür am besten Anzeigen im Web, frag bei Freunden nach oder nutze Jobmessen in deiner Region, um mit Unternehmen in Kontakt zu kommen. In vielen Unis gibt es am schwarzen Brett auch Aushänge.

Hast du ein Unternehmen gefunden, das für deine Masterarbeit passt, solltest du einen weiteren Check machen:

  • Hat das Unternehmen bereits andere Masterarbeiten betreut?
  • Ist sichergestellt, dass du während der gesamten Zeit umfassend unterstützt wirst?
  • Kannst du in dem Gebiet arbeiten, das dich interessiert?

Wenn du all diese Fragen mit Ja beantworten kannst, geht es an die Bewerbung. Ganz klassisch mit Anschreiben und Lebenslauf. Hast du das Go, solltest du dich darum kümmern, einen passenden Betreuer zu finden.

Beispiele für eine Masterarbeit im Unternehmen

Du hast keine Ahnung, wie deine Masterarbeit im Unternehmen aussehen soll? Und welcher Fragestellung du dich widmen könntest? Hier ein wenig Inspiration: Wer Medienwissenschaft studiert, ist sicher gut im Marketingbereich aufgehoben und kann sich in seiner Masterarbeit beispielsweise mit einer neuen Marketingstrategie befassen. Nach dem theoretischen Teil geht es an die mögliche Umsetzung einer solchen Strategie. Du kannst die Theorie damit perfekt in die Praxis umsetzen, was dir letztlich auch beim Schreiben deiner Masterarbeit hilft.

Außerdem wirst du feste Tage haben, an denen du im Unternehmen sein musst. Das hilft dir dabei, nicht die Motivation und den Fokus zu verlieren. Und: Du kannst dich immer mit Mitarbeitern des Unternehmens austauschen und so frischen Wind in deine Gedanken bringen.

Masterarbeit im Unternehmen: Die Vorteile

Es gibt viele Gründe, warum sich eine Masterarbeit im Unternehmen lohnt. Der praktische Bezug zu deinem Thema hilft dir nicht nur dabei, dranzubleiben, sondern macht es dir auch einfacher, dich in die Sache reinzudenken. Vor allem, wenn du am Ende eine tatsächlich rentable Lösung oder Strategie erarbeitet hast.

Das ist aber nicht alles. Du hast auch die Möglichkeit, Gehalt zu bekommen und im Idealfall machst du dich so gut, dass das Unternehmen dich später einstellt. Deine Masterarbeit kann dir wichtige Türen öffnen. Und selbst wenn nicht: Du knüpfst wichtige Kontakte, sammelst Praxiswissen und erhältst einen exklusiven Einblick hinter die Kulissen des jeweiligen Unternehmens.

Zum Schluss: Checkliste für deine Masterarbeit im Unternehmen

Damit du den Überblick nicht verlierst, fassen wir hier noch mal alles Wichtige für deine Masterarbeit im Unternehmen zusammen.

  • Prüfe, ob es an deiner Uni erlaubt ist, eine externe Masterarbeit zu schreiben
  • Informiere dich über die entsprechenden Fristen, die du einhalten musst
  • Halte die Augen nach einem passenden Unternehmen offen und bewirb dich ganz formell
  • Wenn du die Chance dazu hast – mache vorab ein Praktikum, um einen besseren Einblick in das Unternehmen zu gewinnen
  • Such dir passende Betreuer, die dich bei deiner Masterarbeit unterstützen und definiere von Anfang an ganz klar die Anforderungen

Unabhängig davon solltest frühzeitig klären, wie du während deiner Masterarbeit im Unternehmen mit sensiblen Daten umgehen sollst.

Beachtest du all diese Punkte, fehlt eigentlich nur noch die entscheidende Fragestellung bzw. das richtige Thema, damit du richtig einarbeiten kannst. Sollte die Masterarbeit im Unternehmen für dich infrage kommen, kümmere dich frühzeitig um alles Bürokratische, damit du diese Möglichkeit nicht verpasst.

Keine Panik vor der Masterarbeit

Inhaltsverzeichnis:

  • Keine Angst vor der Masterabeit
  • Der richtige Betreuer
  • Es steht und fällt mit dem Thema der Masterarbeit
  • Deadlines sind dein Freund
  • Das Bachelorarbeit drucken und binden hast du hinter dich gebracht, überhaupt ist der krönende Abschluss deines Studiums in greifbarer Nähe. Jetzt fehlt nur noch deine Masterarbeit!

    Keine Angst vor der Masterabeit


    Gleich vorweg: Es gibt keine Vorgabe, wie umfangreich deine Masterarbeit sein muss. Es unterscheidet sich je nach Studiengang und auch Fakultät. Der zeitliche Rahmen ist hingegen deutlicher abgesteckt. In der Regel hast du ein halbes Jahr Zeit, bevor es ans Masterarbeit drucken und binden geht. Und die Zeit solltest du gut nutzen, denn wissenschaftlich geht die Masterarbeit sehr viel mehr in die Tiefe als die Bachelorarbeit.

    Auch die Verteidigung unterscheidet sich bei manchen Studiengängen. In manchen ist eine 20-minütige Präsentation mit anschließender Fragerunde üblich.

    Der richtige Betreuer


    Ein guter Berater ist für jede Abschlussarbeiten wichtig, denn er achtet nicht nur auf strukturelle und inhaltliche Komponenten, sondern ist auch ein persönlicher Berater. Im besten Fall motiviert er dich so, dass du deine Masterarbeit gar nicht erst schleifen lässt. Dazu ist es sinnvoll, wenn ihr euch beispielsweise aller zwei Wochen trefft, um zu kontrollieren, wie weit du gekommen bist. Das macht dir selbst ein wenig Druck und hilft dir dabei, deine Deadline einzuhalten.

    Es steht und fällt mit dem Thema der Masterarbeit


    Ein gutes Thema ist der beste Motivator, den du haben kannst. Denn interessiert dich dein Thema, wirst du automatisch dran bleiben. Deshalb ist es wichtig, dass du dir ein Gebiet suchst, in dem du dich sechs Monate lang wohl fühlen wirst. Es kann natürlich auch sein, dass dir dein Betreuer ein Thema vorgibt, dann musst du das Beste daraus machen und die Zähne zusammenbeißen.

    Versuche, Schreibblockaden gar nicht erst aufkommen zu lassen. Zerlege deine Arbeit einfach in Teilschritte und mach dir für jeden Part einen konkreten Zeitplan. Gönn dir Pausen oder eine Runde Netflix, um die Motivation hoch zu halten. Es gibt keinen festen Rhythmus, den du einhalten musst. Finde einfach deinen eigenen.

    Deadlines sind dein Freund


    Gut möglich, dass du schon Albträume davon hast, wie hoch die Ansprüche an eine Masterarbeit sind. Nach dem Masterarbeit drucken und binden kommt oft die Panik vor dem Abgabetag. Schaffst du es wirklich rechtzeitig? Oder musst du alles auf den letzten Drücker erledigen? Solltes du zwischendrin krank werden oder andere Umstände dich von der pünktlichen Fertigstellung abhalten, kannst du eine Verlängerung der Abgabefrist beantragen. Allerdings sollte das nicht dein Ziel sein.

    Kein Masterplan für das Masterstudium? Diese 5 Tipps helfen dir

    Deine Bachelorarbeit setzt gerade den ersten, zarten Staub an und schon merkst du irgendwie, dass das Masterstudium doch nichts für dich ist? Bevor du jetzt das Handtuch wirfst und keine Abschlussarbeit schreibst, solltest du dir die fünf wichtige Fragen stellen.

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    1. Habe ich vielleicht den falschen Studiengang erwischt?

    Zunächst einmal solltest du dir Gedanken darüber machen, woher deine Unzufriedenheit kommt. Bist du einfach ausgelaugt, liegt es am Fach oder passiert in deinem Leben abseits des Campusses gerade zu viel? Oftmals ist nicht das Studium selbst schuld, sondern die Lebensumstände haben sich geändert. Wenn deine Masterarbeit gerade in weite Ferne rückt und du jegliche Motivation verloren hast, solltest du dich vielleicht beraten lassen. Jede Hochschule bietet dir hier verschiedene Anlaufstellen. Du könntest aber auch ein Urlaubssemester einlegen, um einen klaren Kopf zu bekommen.

    2. Bin ich der fachlichen Herausforderung gewachsen?

    Natürlich kann es auch sein, dass dir Fächer einfach nicht liegen. Davon solltest du dich aber nicht entmutigen lassen, sondern stattdessen aktiv werden. Hol dir Unterstützung, gründe eine Lerngruppe oder nutze Coaching-Seminare (falls deine Hochschule etwas derartiges anbieten sollte). Merkst du allerdings, dass du mit vielen deiner Kurse überfordert bist und das Ruder nicht mehr herumgerissen bekommst, dann solltest du dich vielleicht doch für einen anderen Masterstudiengang entscheiden.

    3. Irgendwie, irgendwo, irgendwann?

    Vielleicht hast du schon nach wenigen Wochen gemerkt, dass das Masterstudium doch nichts für dich ist. Dann solltest du nicht zu lange warten, sondern dir einen Plan B überlegen. Entweder du bleibst an deiner Hochschule und wechselst, vielleicht sogar im laufenden Semester, nur das Studienfach. Oder du versuchst dein Glück an einer anderen Hochschule. Hierbei kann es allerdings passieren, dass du nicht gleich wechseln kannst, sondern ein Monate Luft hast. Ideal für ein Praktikum vielleicht?

    4. Wie sieht es mit Alternativen aus?

    Wenn du nicht weiß, welche Alternativen es für dich gibt, dann solltest du dich bei deiner Hochschule schlau machen. Auch der Bachelor ist ein berufsqualifizierender Abschluss, mit dem du nach dem Bachelorarbeit drucken direkt in die Berufswelt durchstarten kannst. Wenn du nicht promovieren willst, brauchst du meist gar keinen Master.

    5. Studienabbrecher und nun?

    Der Stempel „Studienabbrecher“ macht vielen Angst: Aber: Wenn du in Vorstellungsgesprächen plausibel erklären kannst, warum du dich dazu entschieden hast, reißt dir niemand den Kopf ab. Schon in der Bewerbung kannst du ein kurzes Schreiben einbauen, in dem du auf deine Gründe eingehst. Formuliere sie positiv und nimm beim Verfassen zur Not Hilfe von deiner Hochschule in Anspruch.

    Ob Bachelorarbeit, Masterarbeit oder vielleicht doch Plan B: Es ist noch kein Master vom Himmel gefallen 😉

    Zahl der Studenten an deutschen Hochschulen steigt und steigt

    Das Studium ist nach wie vor unheimlich beliebt. Aktuell gibt es an deutschen Hochschulen deshalb so viele Studierende wie nie zuvor. Das ist erfreulich, hat aber auch Schattenseiten: Die Hörsäle sind überfüllt, die Wohnheime ebenso.

    Auf in den Kampf – auf zu Bachelorarbeit und Abschlussarbeit

    Knapp 2,7 Millionen Studierende sind derzeit eingeschrieben. Wie das Statistische Bundesamt mitgeteilt hat, sind das im Wintersemester 2014/2015 rund 81.500 mehr als vor Jahresfrist. Bei den Studienanfängern ist die Zahl im Vergleich zu 2013 leicht rückläufig. Dennoch: Fast 500.000 junge Menschen haben sich im Sommer- bzw. Wintersemester 2014 dazu entschieden, ein Studium anzufangen und mindestens ihre Bachelorarbeit zu schreiben.

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    Auch im nächsten Jahr wird nicht mit einem Rückgang gerechnet. Vielmehr wird eine Stabilisierung erwartet. Doch: Wohin mit all den Studenten? Und wer soll sie unterrichten? Die Mittel für Hochschulen müssten deutlich aufgestockt werden, damit u.a. Ausbauten vorgenommen werden können.

    Viel Bedarf in den nächsten Jahren

    Auch in den Wohnheimen fehlen Plätze. Und in Beratungsstellen, Mensen und Kitas muss ebenfalls einiges getan werden. Bis 2020 wollen Bund und Länder im Rahmen der Verlängerung des Hochschulpakts zusätzlich 19 Milliarden Euro ausgeben, um neue Studienplätze zur Verfügung stellen zu können.

    Es kann also hoffentlich auch in Zukunft weiterhin eifrig studiert werden. Und wer nach der Bachelorarbeit noch nicht genug hat, kann sich bis zur Masterarbeit durchschlagen.

    Burnout wird auch unter Studenten immer häufiger

    Burnout kennt man eigentlich nur aus der Arbeitswelt. Zeit- und Leistungsdruck erfährt aber auch eine deutlich jüngere Zielgruppe: Die der Studenten! Immer mehr von ihnen erkranken am Burnout-Syndrom, weil sie den hohen Anforderungen nicht gerecht werden können.

    Noch vor der Diplomarbeit mit Burnout belastet

    Genaue Statistiken über Burnout-Betroffene gibt es bislang nicht. Doch allein die Zahlen des Deutschen Studentenwerkes in Berlin zeigen, dass immer mehr Studenten psychologische Beratungen in Anspruch nehmen: 2003 waren es noch 11.600 junge Erwachsene, 2012 bereits 27.700.

    Die einstige „Manager-Krankheit“ hat sich verändert. Depressionen, Ängste, … sie beschäftigen nun auch den akademischen Nachwuchs. Vor allem, weil für ein enormes Lernpensum immer weniger Zeit zur Verfügung steht. Die Bachelor-Studiengänge samt Abschlussarbeit machen es vor.

    Wie Burnout vorbeugen?

    Burnout funktioniert schleichend: Selbstzweifel, Traurigkeit, Erschöpfung. Wer sehr ehrgeizig ist und sich hohe Ziele steckt, ist besonders betroffen. Auf die körperliche Entkräftung folgt die mentale. Und die führt immer mehr Studenten in Psychosoziale Beratungsstelle.

    Vorbeugen könnt ihr, indem ihr eure Ansprüche nicht zu hoch schraubt und realistisch bleibt. Und indem ihr neben dem Studium nicht noch hundert andere Sachen macht. Wichtig ist es, Prioritäten zu setzen. Auch, wenn es darum geht, die Diplomarbeit, Bachelorarbeit oder Masterarbeit zu schreiben und drucken zu lassen.

    Schafft euch Freiräume und Orte der Erholung. Schaltet auch mal ab und verbringt Zeit mit Freunden oder Kommilitonen. Auch Entspannungstechniken wie Yoga können helfen, wenn ihr euch darauf einlasst.

    Hinweise zu einer guten Literaturrecherche bei Haus- und Abschlussarbeiten

    Hinweise zu einer guten Literaturrecherche bei Haus- und Abschlussarbeiten

    Das Anfertigen von Referaten, Haus- und Abschlussarbeiten ist vor allem in der Anfangsphase keine so einfache Sache. Neben der Themenfindung zählt dazu auch eine erste intensive Suche nach geeigneter Literatur, um das theoretische Fundament einer wissenschaftlichen Arbeit zu bilden. Neben Referaten und Hausarbeiten ist dies besonders für Abschlussarbeiten aller Art, egal ab Bachelorarbeit, Diplomarbeit oder Masterarbeit, ein wichtiger Abschnitt. Doch wo beginnen? Wir geben euch einige Hinweise mit auf dem Weg, die den Einstieg erleichtern!

    Strategien und Arbeitsschritte: Wie kann ich vorgehen?

    Im Wesentlichen sollte man sich zwei grundsätzliche Strategien bei der Suche nach Literatur zu Nutze machen. Da wäre zum einen die systematische Suche: Man startet damit, in möglichst aktuellen Fachzeitschriften nach relevanten Artikeln Ausschau zu halten. Anschließend werden Monographien und Sammel- bzw. Herausgeberbände durchsucht. Man arbeitet sich also von aktueller zu älterer Literatur zurück.

    Dem gegenüber steht die unsystematische Suche. Man liest sich als aller erstes mit Hilfe von Lehrbüchern oder Übersichtsbändern in das Thema ein. Dies hat den Vorteil, dass man am Anfang auch ein Gefühl für das Thema und Hinweise auf wichtige Stichworte bekommt. Dieses Wissen erleichtert das Auffinden relevanter Literatur. In den Lehrbüchern und Übersichtsbändern finden sich zudem meist vielfältige Literaturangaben zum Thema, wovon man die neueren/aktuelleren weiterverfolgen sollte. Man arbeitet sich also von einer kleinen, allgemeinen Übersicht hin zu einer speziellen, aktuellen und umfangreichen Literaturliste. Mit beiden Methoden in Kombination sind die Wahrscheinlichkeiten, dass man sich einen guten theoretischen Fundus erarbeitet, sehr hoch!

    Kataloge und Datenbanken: Wo soll ich suchen?

    Vor allem den Dresdner Studierenden bietet die SLUB (Sächsische Landes- und Universitätsbibliothek) zahlreiche Möglichkeiten der Literatursuche! Der wohl bekannteste und meist genutzte Service ist dessen WebOPAC (OPAC = Online Public Access Catalogue). Hier lässt sich eine Vielzahl von Literatur aus dem Bestand der SLUB finden. Im WebOPAC findet man vor allem Monographien, Lehrbücher und Lexika. Er ist somit für eine unsystematische Suche prädestiniert.

    Möchte man jedoch speziell nach einzelnen Artikeln und Beiträgen in Zeitschriften und Sammelbänden suchen, so hilft einem diese Datenbank nur bedingt weiter. Hier lohnt sich ein Blick in das Datenbank-Infosystem (DBIS) der SLUB. Dort finden sich aufgeteilt in alle Fachgebiete zahlreiche Datenbanken, in welchen nach relevanter Literatur gesucht werden kann. Mit diesen beiden Quellen ist man in der Regel gut bedient, um erfolgreich nach wissenschaftlicher Literatur zu suchen, wobei es selbstverständlich noch zahlreiche weitere attraktive Suchdienste gibt. Diese hier aufzulisten würde allerdings den Rahmen das Blogbeitrages sprengen 😉

    Die Qualitätsprüfung: Worauf sollte ich achten?

    Die erste Frage, die man sich diesbezüglich stellen sollte lautet: Ist die Literatur überhaupt hinreichend relevant für mein zu bearbeitendes Thema? Das erkennt man meist schon am Titel des Werkes oder Artikels, spätestens jedoch mit dem Lesen des Abstracts oder der Zusammenfassung. Weiterhin sollte man sich folgendes fragen: Ist der Autor ein hinreichender Experte für das Thema bzw. auf diesem Gebiet bekannt? Ist die Zeitschrift oder der Verlag für das Fachgebiet als seriös einzuschätzen? Ist der Beitrag detailliert und umfangreich oder doch eher kurz und stark vereinfachend? Darüber hinaus lohnt es sich, seine erarbeitete Literaturliste mit dem Dozenten oder Betreuer der Abschlussarbeit zu besprechen. Er kann einem meistens noch den ein oder anderen Hinweis auf geeignete Literatur geben.

    Und sonst so?

    Habt ihr erst einmal die passende Literatur gefunden, könnt ihr sie euch, je nachdem in welcher Form sie verfügbar ist, aus dem Internet runterladen oder in der SLUB und den entsprechenden Zweigstellen ausleihen. Sicher möchtet ihr euch die ein oder anderen Seiten aus einer Monographie oder einen Artikel komplett kopieren. Das könnt ihr an den Kopierstationen in der SLUB, jedoch auch direkt bei uns im DieKopie24-Store auf der George-Bähr-Straße 8 erledigen. Zahlreiche preiswerte Kopierer stehen euch dort im Selbstbedienungsbereich zur Verfügung!

    Und last but not least gibt es auf unserer Informationsseite meine-bachelorarbeit-drucken.deauch im September wieder attraktive Gutscheine fürs Studentendruckportal abzusahnen! Einfach die Frage beantworten, und mit etwas Glück seid ihr unter den Gewinnern!

     

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